Vom Winde verweht … – Vögel kannten angenehmere Rastplätze als die Isar


Warm einpacken mussten sich die Teilnehmer der Exkursion. Auch die Wasservögel hatten sich windgeschützte Rastplätze gesucht.

Eiskalte böige Winde machten das Vogelbeobachten auf der Isar bei Niederviehbach am Sonntagmorgen zur Tortur. Auch die Hauptdarsteller, also die zu beobachtenden Vögel, machten sich aufgrund des starken Windes rar. Sie hatten sich auf eisfreien Weihern der Umgebung wohl angenehmere Rastplätze gesucht. Michael Püls konnte im Namen des Bund Naturschutz, trotz der für das Vogelbeobachten schlechten Voraussetzungen, über 20 Naturbegeisterte an der Isarbrücke begrüßen.

Und es konnten durchaus auch häufiger vorkommende Vogelarten beobachtet werden. Schnatter-, Tafel-, Stock- und Reiherenten sowie Hauben- und Zwergtaucher trotzten dem eisigen Wind auf der Isar. Ebenso die bei manchen Fischern eher unbeliebten Arten wie Kormoran, Graureiher und Gänsesäger. Auch ein Paar Mittelmeermöwen flogen mehrmals an den Beobachtern vorbei. Auf dem windgeschützten Eisweiher waren dann neben den schon gesehenen Arten noch Blässhühner und Höckerschwäne anzutreffen.  Zwölf verschiedene Arten konnten insgesamt beobachtet werden. „Ein guter Schnitt bei diesen widrigen Verhältnissen“, so Püls.