Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Niederviehbach vom 2. März 2024.


Mit einer Bilderschau blickte die KSK auf ein aktives Vereinsjahr zurück.

Neue Mützen und Kleintiermarkt?

Das ganze Jahr über ist die Krieger- und Soldatenkameradschaft aktiv oder beteiligt sich an den örtlichen Veranstaltungen. Vorstandschaft, Fahnenträger, Kanoniere und die Mitglieder trafen sich am Samstag im Gasthaus Binderbräu zur Jahreshauptversammlung. Begrüßen konnte man auch eine Abordnung der KSK Oberviehbach. Wie immer dachte Vereinsvorstand Franz Inkoferer an die älteren oder gesundheitlich verhinderten Kameraden, denen man beste Genesung und Erholung wünschte. Umsichtig durfte auch der Dank an die Bedienungen Michaela und Christin und an Herbergswirtin Berti Daffner, der man mit Blumen dankte, nicht fehlen. Zunächst gedachte man traditionsgemäß den verstorbenen Kameraden, insbesondere den im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Alois Loichinger und Alfred Maierhofer. Wichtige Termine im Veranstaltungskalender des Vereines waren das Steckerlfischgrillen am Karfreitag, das Grillfest, der große Jahrtag am Pfingstmontag oder der Volkstrauertag. Das ganze Jahr über kümmert man sich um das Kriegerdenkmal, bei dem man dank der Spende von Familie Pollner auch wieder einen Christbaum aufgestellt hat. Der Dank von Vorstand Inkoferer galt dabei Katharina Czoppik für die Blumenpflege und allen Helfern insbesondere beim Jahrtag. Herausragend sind die Spendensammlungen für die Kriegsgräber bei denen man mit 2 472,70 Euro wieder ein gutes Ergebnis erzielte. Hinzu kam der Kerzenverkauf mit 431 Euro. Dafür dankte man allen Spendern uns Sammlern. Konkretisiert und ausgearbeitet wurden die Aktivitäten in sechs Vorstands- und Beitratssitzungen. Zehn Mitgliedern konnte man zu runden Geburtstagen gratulieren und auch bei Beerdigungen war man mit der Fahne des Vereins vertreten. Gerhard Reuter kümmert sich um aktuelle Informationen auf der Internetseite des Vereins, dem derzeit 79 Mitglieder angehören. Kassier Hans Braun berichtete über die die Finanzen. Die Jahresrechnung wurde von Hans Denk geprüft und bestätigt. Anfang April beginnt man wieder mit dem Herrichten des Kriegerdenkmals und ist bezüglich der Kriegsgräbersammlung beim Empfang der Regierung von Niederbayern eingeladen. An den bekannten Aktionen will man auch dieses Jahr festhalten und im Dezember wieder eine Christbaumversteigerung abhalten.

Vorstand Franz Inkoferer schlug vor, dem Grillfest am Vatertag einen Kleintiermarkt anzuschließen und für die Mitglieder will man Schirmmützen anschaffen. Die Kosten dafür sollen zur Hälfte vom Verein übernommen werden. Ein großes Anliegen ist es Inkoferer, dass die KSK-Mitglieder am Jahrtag des Vereins auch bei der KSK mitmarschieren und nicht bei anderen Vereinen, bei denen sie Mitglied sind. Einen schönen Rahmen bildet am Jahrtag die Beflaggung der Häuser, wofür Inkoferer den Bewohnern dankte. Bürgermeister Johannes Birkner dankte der Krieger- und Soldatenkameradschaft und allen Mitgliedern für das stete Engagement das ganze Jahr über und die Teilnahme an den Festen und Veranstaltungen im Ort und der anderen Vereine. Gerade die aktuelle Weltpolitik mit vielen Konflikten zeige, die Wichtigkeit der KSK als Mahner für den Frieden, der für viele Menschen ganz selbstverständlich geworden ist, aber stets verteidigt und bewahrt werden müsse. Gestärkt mit einem gemeinsamen Abendessen mit Pfälzern und Kraut ging man zum gemütlichen Teil des Kameradschaftsabends über.