Mit Umzügen, Gottesdiensten und Gedenkfeiern gedachte man am Wochenende zum Volkstrauertag den Toten von Kriegen und Gewalt. Gemäß dem jährlichen Wechsel zwischen den Orten, zogen am Samstagabend in Oberviehbach die Ortsvereine mit Ihren Fahnenabordnungen in einem Fackelzug zur Pfarrkirche, wo Pater Marius einen Gedenkgottesdienst hielt und anschließend mit Gebeten den Opfern von Krieg und Terror gedachte. In Niederviehbach zogen die Vereine am Sonntag zum Gottesdienst und auch hier versammelte man sich im Anschluss am Kriegerdenkmal zum Gedenken. Bürgermeister Johannes Birkner wandte sich an den Kriegerdenkmalen an seine Mitbürger. Frieden in Europa sei nicht selbstverständlich. Nicht mit allen unseren europäischen Nachbarn gäbe es ein entspanntes und belastungsfreies Verhältnis. Die Bereitschaft, zu verstehen und zu versöhnen, der Verzicht auf die rücksichtslose Durchsetzung eigener Interessen sei elementar für die Bewahrung des Friedens. Gerade deshalb sei es wichtig, dass wir gemeinsam der Opfer der Kriege gedenken würden und uns über Grenzen hinweg über vergangenes Leid, dessen Ursachen und die Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander austauschten. Die Überwindung von Nationalismus und Rassismus, von Hass und Intoleranz, von Unterdrückung und Verfolgung brauche Mut und Ausdauer. Birkner rief auf: „Gehen wir mit unserer Geschichte sensibel und verantwortungsvoll um.

Bemühen wir uns redlich, sie auch aus der Perspektive anderer Nationen zu betrachten. So schwierig das manchmal ist, so lohnend ist es doch. Wir müssen diese Einsicht weitergeben an jene, auf die es morgen ankommt. Auch deshalb sind wir heute am Volkstrauertag hier und gedenken der Toten und Vermissten“. Trauern sei Arbeit und gelänge nur, wenn wir uns der Erinnerung stellen, vor allem auch der schmerzhaften Erinnerung. Die Erinnerung stehe im Dienste unserer Gegenwart und sei auch eine Säule für eine friedliche Zukunft in Deutschland, Europa und der Welt. Bis vor drei Jahren hätten sich die meisten Menschen in Europa nicht vorstellen können, dass in ihrer Nähe noch mal so ein brutaler Krieg ausbrechen könnte, so wie es gerade in der Ukraine und seit einem Jahr im Nahen Osten Israel und Gaza Streifen geschehe. Für Überlebende müsse es sich als ein schlimmes Déjà-vu anfühlen, vermeintlich überwundene Erinnerungen an die Weltkriege kehrten schmerzvoll zurück. Das Grauen sei heute für viele von uns unvorstellbar.

Die Bilder in den Medien machten sprachlos. Birkner dankte insbesondere den Kriegs- und Soldatenkameradschaften und allen Helfern für die Pflege der Denkmale und dankte allen Spendern und Sammlern für den den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In der Gemeinde konnte in diesem Jahr erneut ein Rekordergebnis an Spenden gesammelt werden. Zusätzlich wurden Kerzen verkauft. Die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge sei unverzichtbar, denn mit der Anlage und der Pflege von über 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten schaffe der Volksbund nicht nur Orte des Gedenkens und des Nachdenkens, er gebe zugleich den Toten ihren Namen und damit einen Teil ihrer Würde zurück.

Aufgrund der Bauarbeiten wird es zu Verkehrsbehinderungen bzw. Vollsperrung ab Montag, 10.03.2025 bis voraussichtlich ca. Ende April 2025 kommen. Es wird versucht, die Zufahrten zu den privaten Grundstücken, so weit es geht, davon unberührt zu lassen.

Wir bitten um Verständnis für die Behinderungen und Umleitungen.

Niederviehbach. (cg) Das Rathaus wird angebaut und modernisiert, die Bauarbeiten haben bereits Anfang Oktober begonnen und machen schon gute Fortschritte. Zum offiziellen Spatenstich kamen Bürgermeister Johannes Birkner mit seinem Stellvertreter Simon Hackl, einigen Gemeinderäten, Geschäftsleiter Maximilian Sachsenhauser und Architekt Markus Eichenseher am Freitag zusammen. Beim Bau konnten regionale Firmen berücksichtigt werden, wie die Baufirma Hübl aus Velden und die Zimmerei Seidl in Moosthenning. Der Dachstuhl soll noch in diesem Jahr fertiggestellt und regendicht sein, so die Informationen von Markus Eichenseher. Bislang liege man auch gut im Bauzeitenplan. Die 200 Quadratmeter des Erweiterungsbaus sollen im kommenden Jahr ein Aluminiumblechdach erhalten. In gleicher Weise und im gleichen Zug sollen auch die 200 Quadratmeter des Bestandsbaus ein neues Dach bekommen. Damit  gleicht sich der Neubau optisch an den Bestand an.

Energetisch und technisch wird aber nach dem neuesten Stand mit wärmegedämmten Mauerziegeln, Zellulosedämmung am Dach und Lüftungsanlage gebaut, so Eichenseher.

Heiliger Christophorus wacht ab sofort in einem Bildstock über die Isarbrücke in Niederviehbach

Dingolfing-Landau. Am Ufer der Isar in Niederviehbach ist ein neuer Ort des Schutzes und Segens entstanden: Am Montagvormittag hat die feierliche Segnung des Brückenheiligen Christophorus stattgefunden. Mit der Einweihung des Bildstocks, der die Statue des Schutzpatrons der Reisenden beherbergt, wurde ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde und weiterer Unterstützer realisiert. Die Idee zur Errichtung eines Brückenheiligen geht auf den Vorschlag des ehemaligen Pfarrers Stefan Brunner zurück, der sich bereits im Zuge der Fertigstellung der neuen Isarbrücke im Jahr 2019 für eine Statue des Hl. Christophorus aussprach. Diese Anregung fand breite Zustimmung, und der damalige Landrat Heinrich Trapp sicherte die Unterstützung des Landkreises zu. Landrat Werner Bumeder würdigte die Bedeutung des Brückenheiligen: „Der Heilige Christophorus ist nicht nur eine Statue, sondern ein kraftvolles Symbol für Schutz, Vertrauen und Verbundenheit. Möge er allen, die diese Brücke überqueren, Sicherheit schenken und uns daran erinnern, wie wertvoll der Schutz auf unseren Wegen ist.“ Zudem dankte er den Beteiligten für ihren Einsatz, ebenso wie Niederviehbachs Bürgermeister Johannes Birkner. Die Errichtung des Bildstocks erforderte mehrere Jahre und das Engagement vieler Beteiligter. Der Landkreis Dingolfing-Landau übernahm die Kosten von rund 7.000 Euro für die Fertigteile sowie den Aufbau des Bildstocks durch den Kreisbauhof. Die Gemeinde Niederviehbach übernimmt künftig die Unterhaltslast und Verkehrssicherung für den Bildstock. Eine Spende der Sparkassenstiftung in Höhe von 2.000 Euro im September dieses Jahres unterstützte das Vorhaben. Die Heiligenfigur selbst wird zur Hälfte von der Gemeinde und zur Hälfte von Pfarrer Brunner bezahlt. Der Heilige Christophorus, als Schutzpatron der Reisenden und Fahrzeugführer, soll allen, die die Brücke überqueren, Sicherheit und Schutz bieten. Seine Statue ist ein Symbol für Vertrauen und Segen, das die Brücke und die Verbindungen, die sie schafft, bewahren soll.

Auch in diesem Jahr lädt die Gemeinde Niederviehbach am zweiten Adventssonntag, 08. Dezember, zum allseits beliebten und gemütlichen Nikolausmarkt ein. Auf dem Innenhof des Klosters St. Maria sind alle Besucher herzlich eingeladen, an der besinnlichen und weihnachtlichen Stimmung teilzuhaben.
Es werden wieder viele Niederviehbacher Vereine und Hobbykünstler ihre weihnachtlichen und kreativen Waren zum Kaufen anbieten. Auch für das leibliche Wohl ist mit warmen Getränken und Speisen aufs Beste gesorgt.

Ob Würstl, Pizza oder Crepes – zur Stärkung wird allerhand geboten. Wem es zu kalt wird, der kann sich mit Punsch, Glühwein oder Jägertee und mehr aufwärmen.

Das Kloster in Niederviehbach bietet durch die malerische Kulisse die besten Voraussetzungen für einen zauberhaften Christkindlmarkt im Landkreis.
Schnell bereitet sich da ein Gefühl der Heimeligkeit und Geborgenheit unter allen Marktbesuchern, ob jung oder alt, aus.

Um 14.30 Uhr lassen die Kindergartenkinder ein Lied ertönen und tragen ein Gedicht vor. Auch der Nikolaus hat seinen Besuch angekündigt.

Um 15.15 Uhr gibt es Stubnmusi in der Klosterkirche und anschließend beschließt die Bläsergruppe Birgmeier um 16.15 Uhr den musikalischen Rahmen.

Wir sind vom 28.10.2024-31.10.2024 zu unseren gewöhnlichen Öffnungszeiten für Sie da.

Eignet sich mein Dach für Photovoltaik oder Solarthermie? Neuer Solarkataster des Landkreises Dingolfing-Landau gibt antworten.

Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Dingolfing-Landau kostenfrei und unverbindlich prüfen, ob ihre Dächer für die Erzeugung von Solarenergie geeignet sind. Mit dem digitalen Solarkataster unter www.solarkataster-dingolfing-landau.de bietet der Landkreis ein innovatives Werkzeug zur Analyse von Dachflächen für Photovoltaik und Solarthermie.

Das Kataster basiert auf Laserscandaten und berechnet die Sonneneinstrahlung, wobei Faktoren wie Dachneigung, Ausrichtung und Verschattung berücksichtigt werden. Gebäudeeigentümer erhalten somit eine erste Einschätzung zur Eignung ihrer Dächer für Solarenergie. Nach der Auswahl eines Gebäudes auf der Karte können Solar-Kollektoren und Photovoltaik-Module virtuell in verschiedenen Anordnungen platziert werden. Zusätzlich lassen sich der Stromverbrauch, Heizsysteme und energieintensive Geräte wie Wärmepumpen und Wallboxen individuell anpassen. So wird die Wirtschaftlichkeit der Solaranlagen berechnet und eine fundierte Entscheidung ermöglicht.

Im letzten Schritt listet das Solarkataster zertifizierte Fachunternehmen in der Region auf. Es ist jedoch zu beachten, dass die genauen Kosten und die Umsetzbarkeit vor Ort, etwa durch eine Überprüfung der Dachstatik oder Denkmalschutzfragen, von einem Fachbetrieb geprüft werden müssen.

Unternehmen, die ihre Leistungen im Solarkataster anbieten möchten, können sich bei der Kreisentwicklung unter Klimaschutz@landkreis-dingolfing-landau.de melden. Das Klimaschutzmanagement des Landkreises steht zudem für alle Fragen zum Solarkataster zur Verfügung. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kreisentwicklung-dingolfing-landau.de.

„Mit dem Solarkataster geben wir den Bürgerinnen und Bürgern ein wertvolles Werkzeug an die Hand, um den Ausbau der Solarenergie in unserer Region weiter voranzutreiben. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Zukunft für den Landkreis Dingolfing-Landau. Jeder Beitrag zählt, und ich freue mich, dass wir durch solche Maßnahmen die Energiewende gemeinsam gestalten können.“

Das Solarkataster ist eine Maßnahme des 2023 beschlossenen Klimaschutzkonzeptes und unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien im Landkreis. Ziel ist es, das vorhandene Solarenergiepotenzial zu erschließen und die Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen.

Vergaben für Rathausanbau und Feuerwehrfahrzeug Gemeinderat diskutierte über mögliche Nutzungen des Klosterrichterhauses

Nach den Baumeisterarbeiten wurden jetzt auch die Zimmererarbeiten für den Rathausanbau zum Bruttoangebotspreis von knapp 90.000 Euro vergeben. Die Kosten bleiben bisher im Rahmen, so die Auskunft von Architekt Markus Eichenseher bei der Sitzung des Gemeinderates. Wenig Alternativen gibt es bei der Ersatzbeschaffung des Versorgungs-LKW für die Feuerwehr, auch wenn die Kosten so manchem Gemeinderat zu hoch sind, ist die Anschaffung unumgänglich. In drei Losen wurde ausgeschrieben. Fahrgestell, technischer Aufbau und die feuerwehrtechnische Beladung kosten in Summe rund 480 000 Euro. Gut 90.000 Euro an Zuschüssen erwartet man dazu von der Regierung von Niederbayern und vom Landkreis Dingolfing-Landau. Auf Antrag der Jagdgenossenschaften will man die Kosten für die Beschaffung eines neuen Graders übernehmen. Dieser soll dann für den Unterhalt der örtlichen Kiesstraßen verwendet werden, welche von den Jagdgenossenschaften Nieder- und Oberviehbach regelmäßig instandgesetzt werden. Auch der Bauhof soll das Gerät nutzen können. Den Verkaufserlös des Altgerätes soll die Gemeinde bekommen. Josef Retzer forderte in diesem Zusammenhang ein Anwendungskonzept, insbesondere für die Bodenverdichtung. Zum Kauf soll eine gemeinsame Ausschreibung erfolgen. Ursula Tafelmayer berichtete über zwei Hausflohmärkte mit Tag der offenen Tür im Klosterrichter- oder Stapfnerhaus. Das wohl älteste profane Gebäude des Ortes wurde 2017 von der Gemeinde erworben und wartet seit dem auf eine Nutzung. Dabei wurde die Gelegenheit genutzt, das Haus der Bevölkerung vorzustellen, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und Vorschläge für die künftigte Nutzung einzuholen. Tafelmayer präsentierte die Ergebnisse und eine Auswertung der Vorschläge. Als öffentlicher Treffpunkt oder Cafe könne das Haus genutzt werden, für Kultur, Vereine, Museum, Feste und Musikschule, aber auch ein Trauzimmer könne eingerichtet werden, so die Vorschläge. Als Resümee fasste Tafelmayer zusammen, war es den Besuchern wichtig, dass das Haus im Eigentum der Gemeinde bleibe und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. Sie zeigte anhand von Bildern auf, wie das Haus genutzt werden könnte. Eine Sanierung und Nutzung könne in Teilschritten erfolgen. Tafelmayer schlug vor, zumächst eine einfache Grundsanierung anzustreben und im Erdgeschoss zu beginnen. Hier seien Sommer- und Winterfeste, Künstlermarkt und – werkstatt, Workshops, Musikveranstaltungen, Kleinkunst und Kabarett möglich. Zuerst das Erdgeschoss zu entwickeln, das befürwortete auch Josef Dafffner, fügte aber an, dass dafür eine Nutzungsänderung mit entsprechenden Anforderungen an Brandschutz, Statik etc. erforderlich sei. Stephan Fuchs war der Ansicht, dass zunächst alle Auflagen in Punkto Sicherheit und bezüglich der Sanitäranlagen geprüft werden sollten. Christian Seisenberger war der Ansicht, dass zuerst ein Sachverständiger das Gebäude in Augenschein nehmen sollte. Erwin Duschl stellte die Frage, in welchem Verhältnis Kosten und Nutzen stehen würden. Während Simon Hackl die Möglichkeit einer Förderung über das Europäische Leaderprojekt prüfen will, schlug Ursula Tafelmayer vor, man solle eine Wiederaufnahme des Gebäudes in den Denkmalschutz anstreben, um mögliche Fördermittel in Anspruch nehmen zu können. Insbesondere war es ihr wichtig, eine Grundsatzentscheidung im Gemeinderat zu treffen, ob man das Haus künftig der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will. Ein positives Resümee zog man von vom Senioren- und Kindertag beim Volksfest. Feür die Senioren gab man 5 432 Euro aus, der Kindernachtmittag kostete der Gemeinde 1 850 Euro, so die Information der Verwaltung. Josef Daffner informierte das Gremium über Angebote und mögliche weitere Anschaffungen für den Skaterplatz. Wolfgang Hölzl und Erwin Duschl waren der Meinung, dass man den Gesamplatz erst komplett sanieren müsse, bevor man größere Geräte anschaffe. Dazu will man Angebote einholen. Josef Daffner schlug weiter vor, Krüge mit Gemeindewappen als Geschenke anzuschaffen. Dazu informierte Bürgermeister Johannes Birkner, dass man bereits Keramiktassen mit Wappen und Tragetaschen mit Auftdruck bestellt habe. Die Beliebtheit von Krügen, bezweifelte Ursula Tafelmayer. Josef Retzer forderte erneut ein Gespräch mit dem Energieversorger ÜZW über die aktuellen Entwicklungen wie Energieversorgung von Baugebieten, Planung zur Strompreisgestaltung oder flexible Strompreise. Er kritisierte die hohen Strompreise der Ladesäule an der Schulstraße. Die Gemeinde habe für die Anschaffung mitgezahlt und sollte hier ein Mitspracherecht haben, so Retzer. Auch solle das Anzeigegeschwindigkeitsmessgerät, welches schon länger in Lichtensee positioniert ist ausgewertet und umgestellt werden. Wie Bürgermeister Johannes Birkner informierte, soll geprüft werden, ob ein gemeindliches Grundstück zwischen Ober- und Niederviehbach als Retentionsraum am Viehbach geeignet sei. Mit der in Kürze erfolgenden Umrüstung auf LED der letzten Straßenlaternen im Ortsteil Hörglkofen sei die Umstellung im Gemeindegebiet abgeschlossen.

Auch im Jahr 2024 konnte wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Ferienprogramm für die Kinder zusammen gestellt werden. Es konnten wieder viele Veranstalter und ehrenamtliche Betreuer für das Sommerferienprogramm motiviert werden, um an die vielfältigen Angebote früherer Jahre anknüpfen zu können. Die Arbeit hat sich gelohnt und es konnten 62 Einzelveranstaltungspunkten angeboten werden.

Teilweise konnte man an jedem Ferientag aus verschiedenen Angeboten auswählen. Möglich sei dies nur durch den Einsatz und die vielen Ideen von einer Vielzahl von Veranstaltern und den dahinter stehenden Personen und den zusätzlichen Betreuern, die sich freiwillig und ehrenamtlich bereit erklären diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und sich viel Zeit dafür nehmen, so Drewlo, die das Ferienprogramm seit nunmehr 2 Jahren im Rathaus koordiniert. Attraktive Angebote für die Kinder anzubieten bedeute viel Arbeit bei der Vorbereitung und vollen Einsatz bei der Durchführung. Dass die meisten Programmpunkte voll ausgebucht oder oftmals nur ein Restplatz frei bleibe, zeuge von der Attraktivität und Kreativität, welche die Beteiligten an den Tag legten, so der Dank von Barbara Drewlo und Bürgermeister Johannes Birkner.

Als Anerkennung für das Engagement im Ferienprogramm lud die Gemeinde alle Beteiligten jetzt zu einem Dankesessen in das Restaurant „Da Enzo“ ein. Auch die Pizzeria war im Ferienprogramm aktiv und hat zweimal ein restlos ausverkauftes Pizzabacken angeboten.

Bürgermeister Johannes Birkner sprach allen ehrenamtlichen Helfern seinen Respekt und seinen Dank dafür aus, dass sie mit ihren Ideen und viel Einsatz den Kindern des Ortes schöne Ferien ermöglichen. Bei einem gutem Essen verbrachte man gemütliche Stunden, besprach die Erlebnisse und machte sich schon so manche Gedanken für das nächste Jahr. Barbara Drewlo ermutigte dabei alle, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein und unterstützt auch all jene, die selbst neu im Ferienprogramm aktiv sein möchten oder sich als Betreuer zur Verfügung stellen können. Für alle Fragen und Informationen steht Barbara Drewlo im Rathaus unter der Telefonnummer 08702/9486120 oder per E-Mail unter: barbara.drewlo@niederviehbach.de gerne bereit.

Das Rufbussystem LanDi im Landkreis Dingolfing-Landau wird ab sofort weiter ausgebaut. Das hat das Landratsamt Dingolfing-Landau mitgeteilt.

Mit einer Vielzahl an Neuerungen soll die Mobilität der Bürger weiter verbessert werden. Neben zusätzlichen Fahrzeugen und erweiterten Betriebszeiten gibt es auch eine neue Verbindung zu einem wichtigen Bahnknotenpunkt und eine weitere Möglichkeit zur Bezahlung.

Wegen der hohen Nachfrage werde nach Landkreis-Angaben der Fuhrpark des LanDi um zwei weitere Fahrzeuge erweitert. Zusätzlich werde der LanDi nun auch am Wochenende bis 21 Uhr im Einsatz sein. Diese Anpassungen bieten den Fahrgästen noch mehr Flexibilität.

Eine weitere Verbesserung betrifft das Bezahlsystem: Neben dem Landratsamt können ab sofort auch in der Zulassungsstelle in Landau Guthabencodes im Wert von 10, 20 oder 50 Euro erworben werden. Diese Codes ermöglichen eine einfache telefonische Buchung des LanDi, ohne dass eine App oder Kontodaten erforderlich sind.

Per SEPA-Lastschrift kann bezahlt werden

Zudem wurde das Zahlungsangebot in der LanDi-App erweitert: Fahrgäste können nun auch bequem per SEPA-Lastschrift bezahlen. Im Menüpunkt „Zahlungsmittel“ der App können die entsprechenden Daten unter „SEPA“ hinterlegt werden. Alternativ stehen weiterhin Kreditkarte, PayPal oder die Hinterlegung des Deutschlandtickets zur Verfügung.

Neue Verbindung zum Bahnhof Wörth a.d. Isar

Eine der größten Neuerungen ist die Einbindung des Bahnhofs Wörth an der Isar im Nachbarlandkreis Landshut in das LanDi-Netz. Damit wird eine direkte Verbindung zum Bahnverkehr außerhalb des Landkreises geschaffen, was insbesondere Pendlern und Reisenden aus dem westlichen Landkreis zusätzliche Flexibilität bietet.

„Es freut mich sehr, dass wir den LanDi weiter ausbauen können. Besonders die Anbindung des Bahnhofs Wörth an der Isar ist ein großer Schritt für die regionale Vernetzung. Mit den neuen Fahrzeugen und der verlängerten Betriebszeit am Wochenende bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern ein noch flexibleres und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot“, so Landrat Werner Bumeder.

Die Änderungen treten ab dem 1. Oktober in Kraft. Weitere Informationen sind auf der Website des Landkreises verfügbar.

Vor vier Wochen ist der Waldkindergarten bei Hattenkofen mit sieben Kindern an den Start gegangen, die mit großem Eifer kommen. Auf bis zu 25 Kinder kann die Waldfamilie noch wachsen.

Betreut werden die Kinder von Doris Taglinger und Linus Hillebrecht, die bereits im benachbarten Waldkindergarten in Dingolfing zusammengearbeitet haben und ihre Erfahrung einbringen können.

Unterstützt werden sie jetzt auch durch Lukas Stockinger, der sich in Ausbildung befindet. Dank vieler Helfer und Unterstützer hatte man einen fabelhaften Start, so Taglinger bei der Begrüßung. Am Freitagnachmittag kamen Kinder, Eltern, Angehörige, die Bürgermeister Johannes Birkner und Simon Hackl, Gemeinderäte, Marc Betz vom Träger H&B Learning und Interessierte am Waldkindergarten mit Pater Paul zusammen, der den kirchlichen Segen für die neue Kinderbetreuungsstätte spendete.

Bürgermeister Johannes Birkner gab einen Rückblick über die Entstehung des Projektes, die Standortsuche mit Hilfe von Förster Harald Kiechle und die Anschaffung des schönen Holzwagens, der im Wald einen guten Platz gefunden hat. Eine herausforderung sei dann der Transport des Bauwagens gewesen. Birkner dankte dabei den Mitarbeitern des Bauhofes, welche den Transport des mobilen Kinderhauses über Stock und Stein und kurvige Waldwege bewerkstelligt hätten. Im November 2022 hatte man den ersten Kontakt mit der Gemeinde und heute stünde man am siebzehnten und jüngsten Waldkindergartens des Trägers, so Betz. Man habe einen hervorragenden Platz und einen schönen Wagen. Er lobte die großartige Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Sein Dank galt auch dem Förster und dem Landratsamt mit Jugend- und Gesundheitsamt für die Betriebserlaubnis. Vor allem aber freue er sich über das Vertrauen von Eltern und Kinder als Pioniere des Waldkindergartens. Franziskaner Pater Paul, begann ebenfalls vor vier Wochen seine Tätigkeit in der Pfarreiengemeinschaft und freute sich mit dabei sein zu können. Er nahm Bezug auf den naturverbundenen Gründer seines Ordens, Franz von Assisi, der in der Natur zu sich und zu Gott fand und spannte den Bogen zum Projekt des naturverbundenen Waldkindergartens. Das Leben sei Bewegung, so Pater Paul: „Die Kinder lernen in der Natur“. Nach den Fürbitten und dem Segen konnte man sich in der guten Waldluft am Buffet, das die Eltern vorbereitet hatten und mit Getränken, welche von der Gemeinde spendiert wurden stärken und das erfolgreich an den Start gegangene Kinderbetreuungsprojekt besichtigen und besprechen. Für die Kinder hatten die Betreuer Luftschaukeln aufgebaut.

Freude bei allen Projektbeteiligten über den erfolgreichen Kindergartenstart.