Beteiligung am Ferienprogramm 2026 der Gemeinden Loiching und Niederviehbach

Auch dieses Jahr möchten die Gemeinden in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Vereinen, Organisationen sowie auch Privatpersonen, ein attraktives und umfangreiches Ferienprogramm für Kinder zusammenstellen.

Über eine zahlreiche Beteiligung würden sich neben den Gemeinden Loiching und Niederviehbach vor allem die Jüngsten sehr freuen!

Aus organisatorischen Gründen wird eine Übermittlung der Daten bis spätestens 19.06.2026 gebeten.

Das Ferienprogramm wird wieder in den Medien und über die Informationsplattformen der Kindertageseinrichtungen sowie der Schulen beworben werden.

Die Gemeinden Loiching und Niederviehbach bedanken sich bereits im Vorfeld auch im Namen aller Kinder und Jugendlichen bei allen Vereinen und Organisationen, die sich aktiv mit einem Angebot am diesjährigen Ferienprogramm beteiligen.

Für Rückfragen stehen in der Gemeinde Niederviehbach Barbara Drewlo, Telefon 08702/9486120 und in der Gemeinde Loiching Yvonne Eberl Telefon 08731/3197-26, zur Verfügung.

„Wissen, was los ist in Niederviehbach“

Mit der Niederviehbach App „Heimat-Info“ sind Sie ab sofort tagesaktuell per Smartphone informiert. Egal ob Neuigkeiten aus dem Rathaus oder Veranstaltungen und Berichte unserer Vereine und Organisationen.

Sind Sie schon dabei?

Einfach auf den untenstehenden Link klicken und kostenfrei die App herunterladen.

https://onelink.to/heimatinfoapp

TEILEN und WEITERSAGEN erwünscht

Am Mittwoch, 15.04.2026 muss wegen einer dringenden Reparatur an der Hauptwasserleitung das Wasser in einigen Orten in den Gemeinden Niederaichbach und Niederviehbach abgesperrt werden.

Betroffen sind folgende Ortsteile:

  • Gaishof
  • Schönau
  • Paring
  • Grub
  • Klang
  • Impenbach
  • Thalham
  • Bergham
  • Bergsdorf
  • Taschenmais
  • Goldern
  • Hüttenkofen
  • Lehen

Desweitern ist noch die Gemeinde Niederviehbach mit folgenden Ortsteilen betroffen:

  • Hinterkreuth
  • Süßbach
  • Schlott
  • Schreg
  • Geltenhof
  • Vorderkreuth
  • Gummering
  • Birntal
  • Hörglkofen
  • Reith
  • Oberviehbach
  • Höll
  • Eschelbach
  • Hattenkofen

Die Absperrung findet von ca. 08:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr statt.

In diesem Zeitraum wird das Wasser für voraussichtlich 7 Stunden abgesperrt!

Der Zweckverband Isar-Vils bittet die Abnehmer um Verständnis und darum, sich einen Wasservorrat anzulegen.

Standing Ovations für Bürgermeister Birkner – Bürgerversammlung mit vielen Informationen

Rund zwei Stunden lang informierte Bürgermeister Johannes Birkner in der Bürgerversammlung über sämtliche Bereiche des Gemeindelebens und aktuelle Entwicklungen. 150 Bürger kamen dazu am Sonntagabend in die Viehbachhalle. Zu Beginn der Versammlung ist es in der Gemeinde lange Praxis, über Bürger die besondere Leistungen in Sport, Kultur oder oder im sozialen Bereich erzielten zu informieren und diese zu ehren. Seit Jahren holen da die Stockschützen Deutsche Meistertitel und andere Topplatzierungen, Vorderste Plätze erzielten auch die See-Schützen beim Rundenwettkampf und bei der Gaumeisterschaft. Große internationale Erfolge im Taekwando konnte das Geschwisterpaar Filip und Emily Szeja erreichen. Ausnahmemusiker sind die Geschwister Magdalena und Kilian Reiss und das an verschiedensten Instrumenten. Bürgermeister Johannes Birkner brachte die Auszeichnung der Gemeinde für die verhinderten Künstler tags darauf nach Hause. Während Geschäftsleiter Maximilian Sachsenhauser auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken kann, schloss sein Stellvertreter Christoph Zehetbauer den Beschäftigenlehrgang BL 2 erfolgreich ab. Gemeinderat Gerhard Sachsenhauser wurde für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Feldgeschworender ausgezeichnet. Mit großer Trauer musste der Bürgermeister auch den unvermittelten Tod des Mitarbeiters Gerald Hötschl vermelden. Erfolgreich habe sich der Waldkindergarten etabliert, dort werde jetzt auch eine Waldspielgruppe mit Begleitung für Kinder von ein bis zweieinhalb Jahren angeboten. Birkner erinnerte an die an vier Standorten, öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in der Gemeinde

Aus der Statistik

Mit aktuell knapp 2.800 Einwohnern erfahre die Gemeinde eine langsamen, aber stetigen Zuwachs in der Einwohnerentwicklung, weitere Zahlen gab es aus dem Einwohnermeldeamt. Mit 29 Geburten hatte man im letzten Jahr einen erfreulichen Höchststand erreicht. Weitere Informationen gab Birkner über die Zahl der Trauungen, Sterbefälle und die Zahl der Bauanträge.

Rechenschaftsbericht

Die größten laufenden Einnahmen der Gemeinde erziele man an der Beteiligung an der Einkommensteuer, durch die Gewerbesteuer oder durch die Kindergartenförderung erläuterte Birkner, die größten Ausgabeposten sind Kreisumlage und Betriebskosten der Kindergärten. Für 1,3 Millionen erwarb die Gemeinde im Jahr 2025 Grundstücke. Eine großes Bauvorhaben für die Gemeinde war zuletzt der Anbau des Rathauses mit Kosten von 1,2 Millionen Euro. Weiter ging es im Gemeindezentrum mit der Sanierung der Viehbachhalle und der Erneuerung der Fenster in der Bücherei. Abgeschlossen wurde die Straßensanierung in der Unteren Au mit Gesamtkosten von 605.415 Euro. Saniert oder aufgewertet wurden der Skaterplatz und die Kinderspielplätze. Das aktuell größte Projekt der Gemeinde ist der Neubau des Feuerwehrhauses, das Bürgermeister Birkner mit einer Annimationsgraphik vorstellte. Rund zehn Millionen umfasst der Haushalt der Gemeinde, mit Diagrammen stellte Birkner die Entwicklung der Steuereinnahmen dar. Nachdem der Bau der Bürgermeister-Daffner-Sporthalle finanziert wurde, wird man im Jahr 2026 wieder Kredite aufnehmen. Nach kritischen Jahren scheint die Zahl der Schüler an der Mittelschule derzeit konstant zu sein, so der Exkurs von Birkner.

Kommunales Heizwerk

Führend ist man seit 20 Jahren mit der kommunalen Wärmeversorgung durch das kommunale Heizwerk. Zweiter Bürgermeister Simon Hackl und designierter Nachfolger von Birkner informierte über den aktuellen Stand und den Ausbau des Kommunalunternehmens, das auch bei Spitzenverbrauchen komplett ohne fossile Brennstoffe arbeite. Nach der Erweiterung um ein neues Redundanzwerk in Niederviehbach, wurde auch in Oberviehbach ein Heizwerk fertiggestellt, das neue Anschließer aufnehmen kann. Bauplätze könne die Gemeinde aktuell in Oberviehbach anbieten und auch das Baugebiet Karglhof in Niederviehbach werde erweitert.

(von links) Bürgermeister Johannes Birkner mit Zweitem Bürgermeister und designiertem Nachfolger Simon Hackl.

Applaus für den Bürgermeister

Für Bürgermeister Johannes Birkner, der nach dem Unfalltod seines Vorgängers unvermittelt die Amtsgeschäfte übernahm und dann als Erster Bürgermeister gewählt wurde, war es die letzte Bürgerversammlung vor seinem Ruhestand. Er nutzte die Gelegenheit, sich von den Bürgern zu verabschieden und erhielt großen Applaus der Versammlung.

„Zahlen, Daten, Fakten“

Einwohnerzahl: 2.788 (Stand 30.12.2025)
Gemeindefläche: 29,63 Quadratkilometer 
Gemeindestraßen: 48 Kilometer
Gewerbebetriebe: 229
Verwaltungshaushalt 2026: 6.256.340 Euro
Vermögenshaushalt 2026: 3.678.866 Euro

Seit März hat die Gemeinde mit Rebecca Schilling eine eigene Jugendpflegerin. Hauptberuflich ist die junge Frau als Filialleiterin in einem Geschäft in Dingolfing tätig. Sie arbeitet weiter eng mit Michaela Hertreiter zusammen, die ihren Stundenumfang reduzieren wollte und bisher für Loiching und Niederviehbach tätig war. Die 21-jährige aus Kronwieden kommt aus der Altersgruppe der Kinder- und Jugendarbeit, welche das Bayerische Kinder- und Jugendhilfegesetz BayKJHG als Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre definiert und ist auch schon seit neun Jahren Teil der Jugend Niederviehbach und Loiching. Am Dienstag stellte sich die Hundeliebhaberin im Rahmen der Sitzung dem Gemeinderat vor. Den Jugendtreff wolle sie künftig alle 14 Tage immer dienstags ab 18.30 Uhr öffnen. Seit dieser Woche ist sie auch auf instagram unter jugend.niederviehbach erreichbar. Auch die vorletzte Sitzung der aktuellen Legislaturperiode interessierte wieder viele Zuhörer und auch neu gewählte, künftige Gemeinderäte. Bürgermeister Birkner nutzte eingangs die Gelegenheit den Wahlleitern Christoph Zehetbauer und Daniela Bruckner und der ganzen Verwaltung für die gute Arbeit bei der Kommunalwahl zu danken. Er informiere auch über die in Auftrag gegebene Außenwasserleitung am Feuerwehrhaus in Oberviehbach.

Sanierung der Viehbachhalle schreitet voran

Wesentliche Themen der Sitzung waren Auftragsvergaben. Im Zusammenhang mit der Sanierung der Viehbachhalle erteilte man der Firma Schmid Holzbau aus Kröning den Auftrag zur Erneuerung des Kegelbahndachs zum Bruttopreis von 30.763,29 Euro. Für die im aktuellen Jahr geplante Sanierung der Gummeringer Straße auf einer Länge von knapp 700 Metern bis zur Brücke, gab man den Auftrag für Planungsleistungen an das Büro Sehlhoff aus Vilsbiburg. Josef Retzer wiederholte dabei seine Forderung, Aufträge nicht mehr nach Prozentsätzen der anrechenbaren Kosten, sondern nach Honorargesamtsumme zu vergeben. Die HOAI-Honorarzonen, so Retzer ,seien nicht mehr bindend. Für den Feuerwehrhausneubau wurden die Aufträge für die Elektroplanung an das Planungsbüro Bertram aus Dingolfing, die HLS-Planung an die Bruckmayer Ingenieur Gesellschaft in Drachselsried und für die Tragwerksplanung an das Statikbüro Tragwerk in Winzer erteilt. Durch Änderungen bzw. Neufestsetzung von Bebauungsplänen und Flächennutzungsplänen wurde der Weg frei für neue Photovoltaikfreiflächenanlagen im „Solarpark Mooswiesen“, in priviligiertem Gebiet innerhalb von 200 Metern zur Autobahn und zur Erweiterung mit Speicher im „Sondergebiet Erneuerbare Energien Rothhauser Wiese“. Bezüglich der Festsetzung der Ortsdurchfahrtsgrenzen im Zuge von Kreisstraßen, entsprechend der tatsächlichen, örtlichen Gegebenheiten durch den Landkreis, sollen der genaue Sachverhalt und insbesondere Anfangs- und Endpunkte der Ortsdurchfahrt erst mit dem Landratsamt geklärt werden. Bürgermeister Birkner informierte weiter über eine durchgeführte Verkehrsschau. Als er Ergebnis soll am Kirchenparkplatz eine neue Markierung zur Abgrenzung von Parkplatz und Straße angebracht werden, um die Straßendurchfahrt sicher zu stellen. Erwin Duschl regte in diesem Zusammenhang an, durch weitere Markierungen auch mehr Parkplätze zu gewinnen. Katharina Czoppik war der Meinung, dass Dauerparker die hinteren Friedhofsparkplätze nutzen sollten. Weiter sprach sie Probleme und Beschädigungen durch spielende Kinder am Kriegerdenkmal an. Eltern sollten sich verstärkt erkundigen, wo sich ihre Kinder treffen. Zusätzliche Markierungen sollen auch mehr Sicherheit an der Schulbushaltestelle an der Einmündung zum Erlenweg bringen. Aufgrund der Produktionserhöhung einer Automobilfirma im Gewerbegebiet wurde ein eingeschränktes Halteverbot an der Zufahrtsstraße möglich gemacht. Erwin Duschl und Josef Daffner schlugen vor, aufgrund neu eingerichteter Parkflächen die Situation erst zu sichten und entsprechende Schilder erst bei Bedarf aufzustellen. Simon Hackl regte an, zum bestehenden, mobilen Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde, weitere anzuschaffen. Diese brächten viel für die Sicherheit. Christian Seisenberger will eine Zusammenfassung zum Rathausanbau darüber was abgeschlossen ist und wenn nicht, wann die Endfertigstellung vorgesehen ist. Wolfgang Hölzl brachte den Defekt in der Steuerung des Rathauses zur Sprache, der durch den Ausbau der alten Lüftung verursacht wurde. Weiter sei der Kanal beim Neubau der Sporthalle verlegt worden. Im Bereich des Kindergartens gäbe es Fremdwassereintritte, welche Kosten verursachen. Im Zusammenhang mit den Wahlen forderte Josef Retzer neue Wahlkabinen, welche der Größe der Wahlzettel gerecht werden. Andreas Birkner monierte die schlechte Beleuchtung der Wahlkabinen in Lichtensee. Josef Retzer forderte die Möglichkeiten für PV-Anlagen auf der Viehbachhalle zu nutzen. Speicher könnten jederzeit nachgerüstet werden. Weiter verlangte er mit Gerhard Sachsenhauser bei der aktuellen Erneuerung der Wasserleitung und Straßenerneuerung in Oberviehbach sollte parallel eine Planung für den Kanal erfolgen. Er verlangte einen Plan für den Ablauf und eine Information an die Anlieger

Jahresrechnung, Haushalt und die Gebäudeplanung für den Feuerwehrhausneubau waren die Themen der letzten Sitzung des Gemeinderates, die auch viele Zuhörerer auf den Plan riefen.  Bei der Jahresrechnung für das abgelaufene Jahr 2025 waren es natürlich die größeren Abweichungen vom Haushalt, also die über- oder außerplanmäßigen Ausgaben. Hohe Mehrkosten von über 300.000 Euro bei den Personalkosten im Bereich Kinderbetreuung sorgten hier für Nachfragen der Gemeinderäte.

Diese ergaben sich für zusätzliches Personal, aber auch für Kinder, welche die Kindergärten der Nachbargemeinden besuchen. Nicht vorhergeplant werden konnten Arbeiten des Wasserzweckverbandes am Viehbach mit Kosten von rund 70.000 Euro. Nach Besprechung dieser Abweichungen vom Haushaltsansatz wurden diese vom Gemeinderat genehmigt.

Der Haushalt 2025 schloss mit einem Gesamtvolumen von gut 10 Millionen Euro und beinhaltete Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt von 6.737.134,95 Euro und einem Vermögenshaushalt von 3.476.919,25 Euro. Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt, betrug 383.440,24 Euro. Sichtbar werden die von der Gemeinde umgesetzten Maßnahmen und Projekte im Finanz- und Investitionsplatz für die Jahre bis 2029. Im Haushaltsjahr 2026 schlagen die Kosten für Grunderwerb, Erschließung und Planung des neuen Feuerwehrhauses, für Straßensanierungen, Grunderwerbe und Erweiterungen für Wohnbausiedlungen und die Sanierung der Viehbachhalle besonders zu Buche. Erhöht wurden nach Angaben von Christoph Zehetbauer von der Verwaltung die Ansätze für das Feuerwehrhaus, die Sanierung des Kriegerdenkmals, den Kindergarten und für eventuellen Grunderwerb. Josef Retzer sah in den Haushaltsansätzen zu viele Schätzungen, nannte das Beispiel Hochwasserschutz und forderte diese Ansätze mit konkreten Zahlen zu untermauern. Auf Widerspruch stieß er dabei bei der Verwaltung und bei Josef Daffner und Ursula Tafelmayer, der Finanzausschuss habe hier konkret geplant. Der Haushalt 2026 wurde mit einem Verwaltungshaushalt von 6.256.340,00 Euro und einem Vermögenshaushalt von 3.678.866,00 bzw. einem Gesamtvolumen von 9.935.206 Euro beschlossen. Die Zuführung vom

Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt beträgt 158.866 Euro. Die Hebesätze bei der Gewerbesteuer betragen 340 von Hundert. Bei der Grundsteuer A 365 und bei der Grundsteuer B 160 von Hundert. Dies griff Gerhard Sachsenhauser erneut auf, der die hohen Hebesätze für die Grundsteuer A, also für die Land- und Forstwirtschaft, wie schon bei der Neufestsetzung, kritisierte. Dass man bei der Grundsteuer A relativ hoch liege, bei der Grundsteuer B aber sehr niedrig, bestätigte auch Josef Daffner. Da es laut Verwaltung bei der Grundsteuer eine eigene Hebesatzung gäbe, die bis Juni 2026 noch verändert werden könne, nahm man sich vor, diese eigens zu bearbeiten.

Planung für Feuerwehrhausneubau konkretisiert

Für die Gebäudeplanung des Feuerwehrhausneubaues fand bereits ein Termin von Gemeinderat, Planungsgruppe der Feuerwehr und dem Architekten statt.

Der Grundriss und die Planungen wurden dem Gemeinderat vorgestellt.

Gerhard Sachsenhauser begrüßte die Planungen, betonte aber auch dass es sich um ein Projekt mit einem Volumen von 3,5 Millionen Euro Kosten handle. Für Ursula Tafelmayer steht die Notwendigkeit des Feuerwehrhausneubaus außer Frage, angesichts der bevorstehenden Neuwahlen des Kommunalparlamentes warf sie aber die Frage auf, ob der Beschluss noch vom jetzigen Gemeinderat gefällt werden sollte. Dies würde einen Verzug von rund vier Monaten bedeuten so, Josef Daffner, der an ein Verprechen an die Regierung von Niederbayern erinnerte, das neue Feuerwehrauto im neuen Feuerwehrhaus mit entsprechender Toreinfahrtshöhe unterzustellen. Simon Hackl und Erwin Duschl waren der Ansicht, dass sich der Gemeinderat in die Thematik eingearbeitet habe und die Beschlüsse jetzt auf den Weg gebracht werden sollten. Dies unterstrich auch Christian Seisenberger. Alle Planungen inklusive der Zu- und Abfahrt seien mit der Regierung von Niederbayern bereits abgestimmt. Es sei zweifellos ein schönes Feuerwehrhaus, das man plane, aber als kleine Gemeinde belaste man sich damit auch, meinte Josef Retzer. Er forderte eine genaue Kostenaufstellung von der Erschließung bis zur Einweihung.

Die Feuerwehr müsse auch die Autobahn bedienen, gibt es dafür einen Ausgleich, diese Frage warf Retzer weiter auf. Als falsch bezeichnete dies Josef Daffner. Der Schutz der Bevölkerung sei die primäre Aufgabe der Feuerwehr und verwies auf vergleichbare Feuerwehrhäuser in anderen Gemeinden. Knapp 1/4 der Einsätze betreffe die Autobahn die durch das Gemeindegebiet laufe, für die es keine Mehrkosten gäbe, so die Auskunft von Feuerwehrkommandant Stephan Neumeier. Alfred Maierhofer vermisste eine Erschließungsplanung und die genauen Erschließungskosten. Aufgrund der unsicheren Bodenbeschaffenheit schlug er zunächst Bodenproben vor.

Josef Daffner verwies auf die Kostenschätzungen durch das Planungsbüro, welche vom Architekten mitgeteilt wurden. Aus der Bauauschusssitzung berichtete Bürgermeister Johannes Birkner. Besichtigt wurde der Sargwagen mit den defekten Bremsen, wofür Angebote eingeholt wurden.

Christian Seisenberger plädierte hier für eine Neuanschaffung. Weiter eruierte man die Möglichkeiten Naturnaher Bestattungen an Bäumen oder Steinen. Der Platz dafür sei am Friedhof vorhanden. Dafür sei der Erlass einer neuen Friedhofssatzung geplant. Gesichtet habe man weiter die Straße von Eschlbach nach Goldern, die sich in schlechtem Zustand befinde. Ähnlich sei die Situation in Oberviehbach am Blaichberg vor dem Feuerwehrhaus, hier sollen L-Stein gesetzt werden. Simon Hackl forderte eine Entscheidung, ob die Befestigung zur Walperstettener Straße als Teerung und Pflasterung ausgeführt wird. Ertüchtigt soll auch die Verlängerund der Fichtenstraße als Kiesstraße werden. Christian Seisenberger regte an, die Bäume in der Böschung zwischen Fichtenstraße und Baugebiet regelmäßig zu kürzen, um Gefahren für anliegende Grundstücke abzuwenden. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der aktuelle Stand beim Neubau des Heizwerkes in Oberviehbach.

Die Planungen und Vorarbeiten zum Neubau des Feuerwehrhauses laufen. Intensiv diskutiert wurde im Gemeinderat die Anfrage, dort in einem Vierten Stellplatz einen Anhänger des Landkreises für Hochwasserpumpen unterzustellen. In diesem Fall könne die Gemeinde einen weiteren Zuschuss von 150.000 Euro zu den Baukosten erhalten. Nach aktuellem Stand kann die Gemeinde somit für den Neubau des Feuerwehrhauses mit Förderungen von 619.200,- Euro rechnen. Um auch zukünfte Kosten für die Gemeinde gering zu halten, wurden dabei auch die langfristigen Unterhaltskosten diskutiert. Letztendlich sprach man sich für ein Feuerwehrhaus mit vier Stellpätzen aus und dafür den Anhänger im neuen Feuerwehrhaus unterzustellen. Gewartet, repariert und saniert werden sollen die Pumpstationen für die Abwässer zur Kläranlage. Wolfgang Hölzl hatte mit den Klärwärtern dazu Angebote eingeholt. Notwendig ist dies bei den Anlagen in Hörglkofen mit Kosten von 8.655 Euro, in Oberviehbach zum Preis von 22.407,70 Euro und bei der Kläranlage mit Kosten von 6.054,13 Euro. Nach kurzer Diskussion entschied man sich, die Maßnahmen nicht aufzuteilen, sondern in einem Zug umzusetzen. Angesprochen wurde dabei auch, dass mit der vom Landkreis geplanten Straßensanierung der Dorfstraße in Oberviehbach auch eine Erneuerung des Kanals notwendig werden wird. Besprochen wurde auch der Vorschlag von Josef Retzer, auf allen sanierten Dächern des Gemeindezentrums, sprich bei der Mehrzweckhalle und der Kegelbahn Photovoltaikanlagen zu installieren. Er hatte dazu ein Angebot mit Kosten von 84.405,51 eingeholt. Auch wenn die Maßnahme eine Kreditaufnahme der Gemeinde erfordere, sei das nach Retzers Dafürhalten in jedem Fall rentabel. Kritisch hinterfragt wurde dabei, ob der Eigenbedarf mit entsprechenden Einsparpotentialen auch entsprechend hoch sei, da eine Netzeinspeisung wenig lukrativ erscheine. Stephan Fuchs, Christian Seisenberger, Simon Hackl standen einer dafür notwenigen Kreditaufnahme skeptisch gegenüber. Wolfgang Hölzl erachtet das Vorhaben nur in Verbindung mit einem Stromspeicher als sinnvoll, er schlug vor, nur am attraktiveren Dach der Viehbachhalle und nicht bei der Kegelbahn Kollektoren zu installieren und dafür einen Speicher einzuplanen. Dazu sollen neue Angebote eingeholt werden. Christian Seisenberger brachte alternativ einen Speicher für die bestehende Photovoltaikanlage auf der Bürgermeister-Daffner-Sporthalle ins Spiel, da diese derzeit nur für einen Anteil von 50 Prozent für den Eigenverbrauch Strom produziere. Zugestimmt wurde auch einer Sondervereinbarung mit dem Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils. Dieser sieht vor die Kosten für neu anzuschließende Gebiete auf die Grundstücke und nicht auf alle Wasserabnehmer umzulegen. Die Gemeindeordnung sieht vor, für die Nutzung des Gemeindewappens das Einverständnis der Gemeinde vorliegen müsse. Für die Kommunalwahl 2026 erteilte der Gemeinderat den Parteien und Wählergruppen die Genehmigung dazu. Vor der Verabschiedung des Haushalts in der Sitzung am 10. Februar stellte Christoph Zehetbauer von der Verwaltung die Eckpunkte und Haushaltsansätze vor. Hier seien Mittel für weitere Straßensanierungen vorzusehen, so die Stellungnahmen der Gemeinderäte.

Die Idee das in Planung befindliche, neue Feuerwehrhaus größer und damit für weitere Nutzer auszulegen wurde in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag intensiv diskutiert. Anlass war ein Antrag des Schützenvereins zum See auf Mehrfachnutzung des neuen Feuerwehrhauses bzw. alternative Möglichkeiten für den Verein zu prüfen. Josef Daffner gab dabei zu bedenken, dass die Alarmparkplätze an allen Wochentagen rund um die Uhr benötigt werden. Das Feuerwehrhaus sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Ein Anbau hingegen sei eine freiwillige Leistung und dabei müsse auch die Finanzsituation der Gemeinde berücksichtigt werden. Stephan Fuchs hingegen sprach sich für eine vergleichsweise günstige Variante einer Aufstockung aus. Weitere Parkplätze ließen sich nördlich des geplanten Neubaus anlegen. Josef Daffner warf ein, dass das alte Feuerwehrhaus leer werde und es weitere ungenutzte Gebäude und Liegenschaften in der Gemeinde gebe, die man nutzen sollte, bevor man weiter neu baue. Josef Retzer sähe in einer Mehrfachnutzung des Gebäudes und eine Anbindung an andere Vereine auch einen Gewinn für die Feuerwehr, da diese dann nicht alleine auf einer „Insel“ zwischen den Gemeindeteilen wäre. Josef Daffner gab weiter zu bedenken, dass beispielsweise die Sportvereine bisher selbst gebaut hätten, eine Mehrfachnutzung beim neuen Feuerwehrhaus würde den Einstieg dafür bedeuten, dass die Gemeinde für die Vereine baue. Ursula Tafelmayer war der Ansicht, dass man mit weiteren Nutzungen möglicherweise auch zusätzliche Fördermittel in Anspruch nehmen könnte. Simon Hackl stellte die Frage, ob das bisherige, an eine Gastwirtschaft angegliederte Schützenheim, nicht notfalls auch ohne Wirt weiter betrieben werden könne. Gerhard Sachsenhauser warf die Frage auf, ob im Fall der Fälle nicht auch das, dann alte Feuerwehrhaus, in Frage käme. Katharina Czoppik meinte, dass auch das im Besitz der Gemeinde befindliche „Stapfnerhaus“ viele Räume für Vereine berge. Den Vereinen wolle man in allen Fragen zur Seite stehen, versicherte Bürgermeister Birkner. Man wolle alternative Nutzungsmöglichkeiten der bestehenden Liegenschaften prüfen. Dies unterstrich auch Erwin Duschl, der an die Räume für Vereine im Gemeindezentrum für unterschiedlichste Nutzungen erinnerte. Während Stephan Fuchs den Antrag zurückstellen wollte, war Josef Daffner der Ansicht, der Neubau des Feuerwehrhauses gehöre auf den Weg gebracht. Der Antrag auf Mehrfachnutzung wurde mit drei zu acht Stimmen abgelehnt. Vergeben wurde die Planung für die Erschließung des Geländes, das derzeit nicht erschlossen ist und keine geteerte Zufahrt hat. Josef Retzer kritisierte dabei die pauschalen Angebote nach Honorarzonen und forderte klare Preise und ein Festpreisangebot. Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI sein nicht mehr zwingend. Kritik und Debatten gab es bei beiden Bauanträgen auf der Tagesordnung. Beantragt wurde die Errichtung von Containern für den Badebetrieb und die Errichtung von Saunakabinen am Wörther See, auf Gebiet der Gemeinde Niederviehbach. Josef Daffner merkte an, dass wohl dort bereits Gebäude stünden. Ähnlich verhalte es es sich bei einem Antrag auf Umbau eines Einfamilienhauses in der Alten Landstraße. Auch hier sei wohl bereits vor Antragstellung schon gebaut worden. Dies kritisierten Gerhard Sachsenhauser und Stephan Fuchs. Ein solches Vorgehen dürfe nicht Schule machen und es dürfe auch keine Bevorteilung geben. Auch Christian Seisenberger war der Ansicht, dass die Reihenfolge von Antrag, Genehmigung und Baubeginn eingehalten werden müsse. Festgelegt wurden auch die Simmbezirke für die Kommunalwahl 2026. Zu den Stimmbezirken wie bisher in Niederviehbach, Oberviehbach und Lichtensee soll es künftig drei, statt zwei Briefwahlbezirke, mit je zwölf Wahlhelfern geben. Das Erfrischungsgeld wurde auf 80 Euro bzw. 40 Euro im Falle einer Stichwahl festgelegt. Josef Retzer informierte über die Möglichkeiten einer Photovoltaikanlage auf der Viehbachhalle. Hier könne man die Abendsonne nutzen, da gerade in den Abendstunden der Stromverbrauch dort am höchsten sei. Simon Hackl gab zu bedenken, dass diese Vorhaben im aktuellen Haushalt nicht mehr ralisierbar sei. Diskutiert wurden dabei die Möglichkeiten weiterer Einspeisungen in das Stromnetz, da der Eigenverbrauch wohl nicht mehr steigen werde. Simon Hackl schlug vor, in Erfahrung zu bringen, ob das Sondervermögen des Bundes auch Mittel für kommunale Sanierungsprojekte beinhalte. Stephan Fuchs brachte das Thema zur Sprache, wie Änderungen bei Gesetzen und Verordnungen offiziell und konkret an die Gemeinden, den Gemeinderat und kommunale Angestellte kommuniziert werden.

Bürgermeister wird hauptamtlich
Duschl fordert Gleichstellung von Wahlhelfern

Niederviehbach. (cg) Das Bürgermeisteramt soll ab der kommenden Wahlperiode ab Mai 2026 hauptamtlich besetzt werden. Das beschloss der Gemeinderat mit drei Gegenstimmen. Notwendig geworden war die kommunale Satzungsänderung aufgrund der Änderung in der Bayerischen Gemeindeordnung, die künftig ab 2 500 Einwohnern einen hauptamtlichen Bürgermeister vorsieht. Während Josef Retzer und seine Fraktion in der Ehrenamtlichkeit mehr Vorteile als im Berufsbeamtentum sahen, sprach sich die Mehrheit für die Hauptamtlichkeit des Gemeindeoberhauptes vor. Immer schwieriger wird es wohl, ehrenamtliche Wahlhelfer zu finden. Im Auftrag des Landratsamtes sollte man deshalb ein Stimmungsbild über die Höhe der Erfrischungsgelder in den Gemeinden einholen. Christian Seisenberger wies auf die großen Unterschiede beim Aufwand für die Wahlhelfer bei verschiedenen Wahlen hin, insbesondere die Kommunalwahlen würden weit mehr Aufwand beim Auszählen erfordern als Europa- oder Bundestagswahlen. Erwin Duschl forderte eine Gleichstellung der Wahlhelfer, egal welcher Beschäftigung diese nachgehen würden. Wenn Mitarbeitern im öffentlichen Dienst eine bezahlte Freistellung gewährt werde, müsste gemäß dem Gleichstellungsgrundsatz auch den Arbeitgebern eine Freistellung der Arbeitnehmer mit einem Urlaubstag abgelöst werden. Josef Dausend verwies auf das Arbeitszeitgesetz mit einer mindestens elfstündigen Pause zum Folgearbeitstag, welches der Staat selbst, bei den Wahlen in vielen Fällen vielfach nicht einhalte. Vergeben wurden die Arbeiten für die Außenanlagen für den Rathausanbau zum Bruttoangebotspreis von 19 832,30 Euro. Bei dieser Gelegenheit soll auch die bestehende Einfassung beim Rathaus und der Bücherei zum Preis von 3 177,30 Euro erneuert werden. Zustimmung gab es auch zum Vorhaben des Obst- und Gartenbauvereins in Oberviehbach, im Vorfeld des „Tag der Offenen Gartentür 2026“, Verschönerungen neben dem Bushäuschen am oberen Dorfplatz vorzunehmen. Für den Bauhof soll eine neue Küche zum Preis von 7 900 Euro gekauft werden. Simon Hackl schlug angesichts erheblich gestiegener Ausleihzahlen der Gemeindebücherei, auch den Nebenraum zu ertüchtigen. Zu den geschätzten Kosten von rund 14 000 Euro, könne man eine Förderung in Höhe von 6 000 Euro erwarten. Diskutiert wurde erneut, wie man die Bushaltestelle in der Hauptstraße für Kinder sicherer machen könnte. Ursula Tafelmayer schlug eine Verlegung der Bushalte stelle in die Steinbreite vor, um die derzeit für Kinder gefährlichen Situationen zu entschärfen.

Aufgrund des anstehenden Feiertags kommt es in der Gemeinde Niederviehbach zu einer Änderung bei der Müllabfuhr. Die Bevölkerung wird daher aufgefordert, die Mülltonnen bis morgen 06.00 Uhr bereit zu stellen.

Die Mülltonnen werden morgen Samstag, 28.03.2026 geleert und nicht wie üblich am Montag.

Wir bitte um Beachtung!

Am Mittwoch, 01.04.2026 muss wegen einer dringenden Reparatur an der Hauptwasserleitung das Wasser in einigen Orten in den Gemeinden Niederaichbach und Niederviehbach abgesperrt werden.

Betroffen sind folgende Ortsteile:

  • Gaishof
  • Schönau
  • Paring
  • Grub
  • Klang
  • Impenbach
  • Thalham
  • Bergham
  • Bergsdorf
  • Taschenmais
  • Goldern
  • Hüttenkofen
  • Lehen

Desweitern ist noch die Gemeinde Niederviehbach mit folgenden Ortsteilen betroffen:

  • Hinterkreuth
  • Süßbach
  • Schlott
  • Schreg
  • Geltenhof
  • Vorderkreuth
  • Gummering
  • Birntal
  • Hörglkofen
  • Reith
  • Oberviehbach
  • Höll
  • Eschelbach
  • Hattenkofen

Die Absperrung findet von ca. 09:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr statt.

In diesem Zeitraum wird das Wasser für voraussichtlich 4 Stunden abgesperrt!

Der Zweckverband Isar-Vils bittet die Abnehmer um Verständnis und darum, sich einen Wasservorrat anzulegen.

Die Bürgerversammlung findet dieses Jahr am Sonntag, 29.03.2026 in der Viehbachhalle um 19:00 Uhr statt.