75 Veranstaltungen warten in den Ferien auf die Kinder

Niederviehbach/Loiching. Die Sommerferien stehen vor der Tür und ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit 75 Veranstaltungen wartet mit beliebten und neuen Aktionen auf die Ferienkinder in diesem Sommer. Wie in den letzten Jahren werden wieder Aktionen wie ein Leseabend in der Bücherei oder die Geisterführung in der Burg Trausnitz angeboten.

Neue Events sind unter anderem ein 2- Tages Parkourevent, ein Tag im Maislabyrinth oder ein Besuch im Ghupft wia Gsprunga. Somit haben die (Vor-)Schulkinder zahlreiche Möglichkeiten um ihre Sommerferien mit viel Spaß und einer Menge Abenteuern zu gestalten. Alle Kinder bekommen dazu eine Übersicht mit nach Hause, welche auch in den Gemeinden ausgelegt werden. Die Beschreibung und weitere Details der Veranstaltungen kann man ab Freitag, 03.07.2026 im Internet unter www.niederviehbach.feripro.de einsehen.

Ab Sonntag, 12. Juli, 12:00 Uhr ist die Buchung von vier Veranstaltungen pro Kind möglich. Ab Montag, 13. Juli, 6:00 Uhr besteht unbegrenzte Buchungsmöglichkeit. Wichtig ist die Überweisung der Teilnehmergebühr innerhalb von fünf Tagen, ansonsten wird der Platz wieder freigegeben. Der Veranstaltungspass kann zuhause ausgedruckt werden. Für Geschwister gibt es weiterhin einen Bonus.

Für Rückfragen stehen in der Gemeinde Niederviehbach Barbara Drewlo, Telefon 08702/9486120 und in der Gemeinde Loiching Yvonne Eberl, Telefon 08731/3197-26, zur Verfügung.

Niederviehbach. Die Bücherei bleibt am 24.06.2026 geschlossen.

Engagiere dich für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren.

Haben Sie Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen, dann helfen Sie uns und melden sich bei uns. Wir, das Team des Rathauses Niederviehbach, organisieren ein Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche und suchen dafür Betreuer, die mit den Kindern tolle Ferienaktivitäten durchführen.

Das sind Ihre Aufgaben:

  • Betreuung von Kindern und Jugendlichen bei einzelnen Programmpunkten (in der Regel 2 -3 Stunden)

Das solltest Du mitbringen:

  • Freude an der Arbeit mit Kindern
  • Führerschein
  • Zuverlässigkeit

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann sende uns bitte eine E-Mail an barbara.drewlo@niederviehbach.de

Zur Durchführung von notwendigen Gleisbauarbeiten, am Bahnübergang Rothhaus (Kreisstraße DGF 4), muss der Bahnübergang in der Zeit von Donnerstag, 25.06.2026 bis Dienstag 30.06.2026 voll gesperrt werden.

Die Umleitung aus Richtung Kreisverkehr Weng kommend erfolgt über die Kreisstraßen LA 20, DGF 10 bis zur Kreuzung Unterhollerau, dort weiter auf der Staatsstraße 2111 nach Dingolfing und über die Staatsstraße 2074 nach Lichtensee bzw. Rothhaus. Für den Verkehr aus Richtung Lichtensee kommend erfolgt die Umleitung in umgekehrter Richtung.

Johannes Birkner ist „Altbürgermeister“

Johannes Birkner wurde die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ verliehen, das beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner letzten Sitzung und lud ihn dazu mit seiner Frau Karin ein, um die Urkunde durch Bürgermeister Simon Hackl zu überreichen. Birkner war von 2008 bis 2019 Zweiter Bürgermeister und von 2019 bis zum Ende der Legislaturperiode am 30. April Erster Bürgermeister der Gemeinde.

Ingenieur Peter Obergrußberger stellte die Planung für die Erschließungsstraße zum Feuerwehrhausneubau vor, die Vergabe der Arbeiten soll im August erfolgen. Vorgestellt und beschlossen wurde auch die Sanierung des Kanals in Oberviehbach. Da in der konstituierenden Sitzung viele Grundsatzbeschlüsse und eine neue Gemeindeordnung beschlossen wurden, nahm man auch die Erfahrungen aus der Coronapandemie auf. Bei außergewöhnlichen Ausnahmesituationen, in denen eine persönliche Anwesenheit einzelner oder aller Mitglieder erheblich erschwert oder unmöglich ist, soll auch eine Hybridsitzung mittels Bild- und Tonübertragung möglich sein.

Aufgrund einer Korrektur der Schülerzahlen, wurden Christina Diehm und als Stellvertreter Thomas Hauer als weitere Mitglieder der Schulverbandsversammlung Mittelschule Niederviehbach und Grundschule Loiching wird benannt. In der konstituierenden Gemeinderatssitzung wurde Ursula Tafelmayer als Sozialbeauftragte benannt, Katharina Czoppik als Stellvertreterin. Für die Sozialbeauftragte sollten die Aufgaben genauer definiert werden. Diese sind, Ansprechpartner für soziale Anliegen der Bürger, Unterstützung für Familien, Senioren, Jugendliche und Menschen mit Behinderung, Austausch mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen, darauf achten, dass soziale Gelder sinnvoll eingesetzt werden, Vermittlung zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und sozialen Einrichtungen, Mitwirkung bei der Entwicklung einer senioren- und familienfreundlichen Gemeinde und die Zusammenarbeit mit Jugendvertretungen und Seniorenbeauftragten.

Die Jagdgenossenschaft Niederviehbach beantragte die vollständige Übernahme der Kosten für die Instandhaltung und Reparaturen der Flurstraßen. Bis 2024 wurden 50 Prozent der Kosten von der Gemeinde übernommen. Seit 2024 werden 75 Prozent der Kosten von der Gemeinde übernommen. Im Jahr 2025 waren dies rund 6.300 Euro für die Gemeinde und circa 1.500 Euro für die Jagdgenossenschaft. Nach Errichtung der PV-Anlagen soll über den Antrag erneut beraten werden.

Erster Bürgermeister Hackl informierte, dass am Feldweg am Ende der Schulstraße zum Markus-Rüb-Weiher ein neues Verkehrszeichen „Verbot für Kraftfahrzeuge“ angebracht wurde. Es ist nur noch der land- und forstwirtschaftliche Verkehr frei, sowie für den Angelsportverein. Das Verkehrszeichen wurde aufgrund der Staubbelastung der Anwohner in der Schulstraße angebracht. Auch hatte der Angelsportverein in der Vergangenheit vermehrt Probleme wegen Vandalismus und zurückgelassenen Müll. In Niederaichbach wurde vor längerer Zeit ebenfalls ein solches Schild angebracht, welches eine sehr gute Wirkung zeigte. Weiter informierte Hackl über die Bestellung von Christoph Zehetbauer zum neuen Vorstand des gemeindlichen Heizwerkes.

Der 1. Bürgermeister Simon Hackl überbringt Bürgerinnen und Bürgern

  • ab dem 75. Lebensjahr und alle weiteren 5 Jahre
  • zum 100. und jeden weiteren Geburtstag
  • sowie zum 50., 60., 65., 70. und 75. Ehejubiläum

persönlich die Glückwünsche der Gemeinde Niederviehbach am Tag des Jubiläums.

Sollte eine Gratulation nicht gewünscht werden, bitten wir Sie, dies der Gemeindeverwaltung rechtzeitig vorher mitzuteilen.

Die Gemeindeverwaltung hat am Freitag, 15.05.2026 vormittags geöffnet.

Am Freitag, 05.06.2026 haben wir geschlossen.

Bürgermeister Simon Hackl vereidigt

Josef Daffner wird zum Zweiten Bürgermeister gewählt – Konstituierende Sitzung des Gemeinderates

Von Politikverdrossenheit herrschte keine Spur, zumindest nicht bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates am Dienstagabend im Sitzungssaal des Rathauses. So viele Zuhörer wie nie kamen zur ersten Sitzung des neu gewählten Gemeinderates, darunter auch Landrat Werner Bumeder, der frühere Bürgermeister Johannes Birkner, eine Reihe von ehemaligen Ratsmitgliedern und Mitarbeiter der Gemeinde. Am Sitzungstisch nahmen mit Christina Diehm, Thomas Hauer, Christian Huber, Stephan Karpfinger, Stefan Mühlbauer und Bernhard Reif auch sechs neue Gesichter erstmals Platz. Geprägt war die Sitzung von Vereidigungen, der Wahl des Bürgermeisterstellvertreters, Besetzung der Ausschüsse und Regelungen für die neue Legislaturperiode. Die Vereidigung von Erstem Bürgermeister Simon Hackl, der dieses Amt erstmalig im Hauptamt ausführt, nahm nach dem Bayerischen Kommunalrecht Christian Huber, als ältestes Mitglied des Gemeinderates vor. Sodann wurden auch die sechs neuen Gemeinderäte von Bürgermeister Hackl vereidigt und weiter ging es dann um die Zahl der ehrenamtlichen Bürgermeisterstellvertreter. Wie bisher, verständigte man sich auf einen Zweiten Bürgermeister als Stellvertreter. Im Falle der Verhinderung beider Bürgermeister soll die Vertretung durch eines der dienstältesten Gemeinderatsmitglieder erfolgen. Als Zweiter Bürgermeister wurden Josef Daffner und Stephan Fuchs vorgeschlagen. In geheimer Wahl wurde Josef Daffner mit 9:6 Stimmen zum Zweiten Bürgermeister gewählt.

Einführende Worte des Landrats

Eine lange Tradition sei es, so Landrat Werner Bumeder, dass der Landrat komme, wenn ein neuer Bürgermeister ins Amt eingeführt werde und dankte für die Einladung. Der Bürgermeister werde in Bayern direkt gewählt und habe somit eine besondere Rolle, so Bumeder, der allen Mitgliedern des Gemeinderates gratulierte. Der Landrat gab Informationen zur Arbeit im Gemeinderat, so auch, dass es nur ein Ja oder Nein, aber keine Enthaltung gebe. Es gelte zu Entscheidungen zu stehen und auch mit Kritik zu leben. Gewählt seien die Räte für Sachpolitik, nicht für Richtungsstreit, mahnte der Landrat. Es gelte weiter Sachlichkeit und fairen Umgang walten zu lassen. Neben Sachinformationen, richtete der Landrat aber auch ganz persönliche Worte an die Mitglieder des Gemeinderates. Der neue Bürgermeister werde neue Akzente und Schwerpunkte setzen, wichtig sei aber auch Kontinuität „in einem der schönsten Ämter“, so Bumeder. Er dankte dabei auch dem Vorgänger Johannes Birkner. In der Kommunalpolitik werde man niemals fertig sein, so Bumeder weiter. Es gebe immer neue Entwicklungen und Aufgaben. Nicht alle Wünsche könnten gleich schnell umgesetzt werden. Abschließend wünschte der Landrat Mut, Zuversicht, Weitblick und alles Gute und eine glückliche Hand für richtige Entscheidungen.

Besetzung der Ausschüsse

Als ständige Ausschüsse wurden der Bauauschuss und der Personal- und Finanzausschuss, jeweils mit dem Bürgermeister als Vorsitzendem und je fünf Mitgliedern eingerichtet. Nach dem Hare/Niemeyer-Verfahren wurden der Bauauschuss mit Erwin Duschl (Stellvertreter Andreas Birkner), Stephan Karpfinger (Stellvertreter Katharina Czoppik), Ursula Tafelmayer (Stellvertreter Bernhard Reif), Stefan Mühlbauer (Stellvertreter Stephan Fuchs) und Christian Seisenberger (Stellvertreterin Christina Diehm) besetzt. Im Personalausschuss sind Josef Daffner (Stellvertreter Erwin Duschl), Thomas Hauer (Stellvertreter Katharina Czoppik), Christian Huber (Stellvertreter Stefan Mühlbauer) und Christina Diehm (Stellvertreter Christian Seisenberger). Dem Rechnungsprüfungsauschuss gehören Thomas Hauer (Stellvertreter Josef Daffner), Bernhard Reif (Stellvertreter Michael Schwarz) und Stephan Fuchs als Vorsitzener (Stellvertreter Christian Huber) an. Bürgermeister Simon Hackl und Andreas Birkner (Stellvertreter Christian Huber) sind Abgeordnete in der Schulverbandsversammlung. Als Verbandsräte im Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils wurden Bürgermeister Hackl und Andreas Birkner (Stellvertreter Bernhard Reif) und zur Mitgliederversammlung der Volkshochschule Dingolfing wurden Ursula Tafelmayer (Stellvertreterin Christina Diehm) entsandt. Jugendbeauftrager bleibt Josef Daffner mit den Stellvertretern Bernhard Reif, Stefan Mühlbauer und Christina Diehm.

Seniorenbeauftragte wurde erneut Katharina Czoppik (Stellvertreterin Ursula Tafelmayer). Neu soll es mit Ursula Tafelmayer und Stellvertreterin Katharina Czoppik auch Beauftragte für Sozialangelegenheiten geben. Als Fraktionssprecher benannte der Wahlvorschlag CSU und ihre Freunde: Erwin Duschl, SPD und parteilose Bürger: Ursula Tafelmayer, Viehbacher Bürger: Stephan Fuchs und PWGO: Christian Seisenberger. Für das Kommunalunternehmen Heizwerk Niederviehbach wurden als Vorsitzender Simon Hackl und als Verwaltungsräte Erwin Duschl (Verteter Andreas Birkner), Stephan Karpfinger (Vertreter Thomas Hauer), Bernhard Reif (Vertreter Michael Schwarz) und Stephan Fuchs (Vetreter Chrsitain Huber) bestimmt.

Die neue Seniorenzeitung, 35. Ausgabe Frühling / Sommer 2026 ist ab sofort im Rathaus kostenlos abzuholen.

Sachsenhauser fordert Senkung der Grundsteuer

Die letzte Sitzung des Gemeinderates der aktuellen Legislaturperiode fand am Dienstag statt, bevor im Mai, das im März neu gewählte Kommunalparlament, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten wird. Dabei beschäftigte man sich überwiegend mit Themen, die den Gemeinderat schon länger begleiten. Mit der Grundsteuerreform verbunden war das Versprechen des Gesetzgebers, dass die Reform aufkommensneutral erfolgt. Danach sollten die Kommunen die Hebesätze in der Höhe festlegen, dass aufgrund der neuen Besteuerungsgrundlagen das gleiche Steueraufkommen erzielt wird wie vor der Reform. Während der Grundsteuermessbetrag von den Finanzämtern ermittelt wurde, entscheidet jede Gemeinde mit dem Hebesatz über die Höhe der Grundsteuer. Erstmals für 2025 legte der Gemeinderat die Hebesätze für die Grundsteuer A, also für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen auf 365 Prozent fest und die Grundsteuer B, für bebaute Grundstücke, vergleichsweise niedrig, mit 160 Prozent fest. Nach einem Jahr, wollte man dann die Ergebnisse prüfen und die Hebesätze gegebenenfalls anpassen. Im Vergleich zur alten Regelung ergaben sich bei der Grundsteuer B Mehreinnahmen von 13.483,08 Euro und bei der Grundsteuer A Mindereinnahmen von 4.879,08. Die Grundsteuer A sei nach wie vor viel zu hoch, so Gerhard Sachsenhauser, denn nach seinen Recherchen sei die Grundsteuer A schon seit Jahrzehnten zu hoch angesetzt gewesen. Eine Rückkehr zum alten Hebesatz von 340 Prozent würde Steuermindereinnahmen von 1.500 Euro bezogen auf das ganze Gemeindegebiet ergeben, so die Information der Verwaltung. Josef Daffner begründete die Änderungen durch Aktualisierung der Nutzungsflächen. Wenn man die Hebesätze der Grundsteuer A prüfe, so solle man dies nach seiner Ansicht auch bei der Grundsteuer B tun. Er forderte Vergleichszahlen mit den Nachbargemeinden mit den Steuereinnahmen aus der Grundsteuer pro Kopf. Bürgermeister Birkner erinnerte an die Vorgabe, die Grundsteuer aufkommensneutral zu erheben. Da es in Sachen Hebesätze aber zu keinem Beschluss kam, wird das Thema wohl auch den neuen Gemeinderat beschäftigen. Wiederholt hatte Josef Retzer die Installation einer weiteren Photovoltaikanlage auf dem neuen Dach der Viehbachhalle gefordert. Insbesondere der hohe Eigenstromverbrauch könne dadurch gesenkt werden, das gleiche gelte für die Kläranlage so Retzer. Er legte ein Angebot mit Kosten von 150.000 Euro vor, eine in Retzers Augen absolut rentierliche Maßnahme. Angesichts des hohen Stromverbrauches in der Halle, würde sich die Anschaffung in kürzester Zeit amortisieren, unterstützte Ursula Tafelmayer den Vorschlag. Erwin Duschl findet die Idee grundsätzlich gut, sinnvoll halte er diese jedoch nur in Verbindung mit einem Speicher. Auch Wolfgang Hölzl fände das Hallendach der Mehrzweckhalle ideal für eine Photovoltaikanlage und auch ein Speicher sei gut zu unterzubringen. Hölzl gab aber zu bedenken, dass diese mit einem noch fehlenden Blitzschutz in Einklang gebracht werden müsse. Da im laufenden Haushalt keine Mittel für eine Photovoltaikanlage bereit stehen, übergab man das Thema auf Vorschlag von Josef Daffner an das gemeindeeigene Heizwerk, welches schon mehrere Photovoltaikanlagen betreibt.

Festsetzung der Ortsdurchfahrtsgrenzen

Erneut auf der Tagesordnung war auch die Neufestsetzung der Ortsdurchfahrtsgrenzen im Zuge von Kreisstraßen durch das Landratsamt. Eine Ortsdurchfahrt ist Teil einer Kreisstraße. Die Gemeinde verpflichtet sich dabei die Unterhaltslast und Verkehrssicherungspflicht für die Gehwege zu übernehmen. Anfangs- und Endpunkte orientieren sich dabei aber nicht an den Ortsschildern, sondern an den Bereichen von beidseitiger Bebauung entlang der Kreisstraße. Während es sich dabei größenteils um geringfügige Anpassungen handelte, hatte dies insbesondere im Ortsteil Rothhaus Auswirkungen, wo es jetzt beidseitig der Kreisstraße Bebauung gibt. Während diese Änderung bislang nur der Zustimmung des Bürgermeisters bedurfte, wurde aufgrund geänderter Regelungen die Zustimmung des Gemeinderates erforderlich. Wie Bürgermeister Johannes Birkner aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 10. März bekannt gab, wurde die Erstellung einer Hangabstützung und Gehwegeinfassung am Blaichberg in Oberviehbach beschlossen. Dazu wurde ein Auftrag mit Kosten von 19.197 Euro vergeben. Mit dem Grundstücksanlieger wurde Kostenteilung vereinbart. Zugestimmt wurde auch einem Antrag auf Vorbescheid zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung in der Unteren Au. Ein Vorhaben im Außenbereich mit dem man sich schon mehrmals in der Vergangenheit beschäftigte. Durch den „Bauturbo“ wurde dieses jetzt genehmigungsfähig.

Themen aus der Bürgerversammlung

Besprochen wurden auch die Anfragen und Anträge aus der Bürgerversammlung. Angesprochen wurden die aktuellen Veröffentlichungen auf der Homepage und der HeimatinfoApp der Gemeinde. Diese wurden mittlerweile aktualisiert. Wenig Hoffnung habe man laut Birkner bezüglich dem Angebot von Kompost am Wertstoffhof, da dieses Angebot laut dem Betreiber, dem Abfallwirtschaftsverband Isar-Inn, in der Vergangenheit zu wenig genutzt wurde. Bezüglich der Bürgeranregung des schlechten Straßenzustandes in der Oberen Au, teilte Zweiter Bürgermeister Simon Hackl mit, dass derzeit die Sanierungen der Gummeringer-Straße und der Bahnhofstraße geplant sind. Der Bauausschuss werde sich den Zustand in der Oberen Au ansehen. Zur Anfrage des Glasfaserausbaus im Gemeindegebiet informierte Hackl über Planungen in 2026 und 2027 und den geplanten weiteren Ausbau in den Jahren zwischen 2028 und 2031. Keinerlei Mängel konnte der Rechnungsprüfungsausschuss bei den Jahresrechnungen für die Haushaltsjahre 2022 bis 2025 feststellen, so das Ergebnis des Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses Josef Retzer. Ausschussmitglied Stephan Fuchs merkte an, dass es kein Inventarverzeichnis oder eine Bestandsliste gäbe, die man prüfen könne. Christian Seisenberger wollte wissen, ob es diese künftig geben werde und mahnte eine Sachstandsinformation über die Fertigstellung des Rathausanbaus an.

Dank an die scheidenden Gemeinderäte

Mit einem Buchgeschenk verabschiedete Bürgermeister Johannes Birkner die aus dem Gemeinderat ausscheidenden Gemeinderäte Josef Dausend, Wolfgang Hölzl, Alfred Maierhofer, Josef Retzer und Gerhard Sachsenhauser und würdigte deren Engagement für die Gemeinde. Dem Schloss sich Zweiter Bürgermeister Simon Hackl an und übergab ein Geschenk des gesamten Gemeinderates an Bürgermeister Johannes Birkner zum Abschied.

Auch dieses Jahr möchten die Gemeinden in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Vereinen, Organisationen sowie auch Privatpersonen, ein attraktives und umfangreiches Ferienprogramm für Kinder zusammenstellen.

Über eine zahlreiche Beteiligung würden sich neben den Gemeinden Loiching und Niederviehbach vor allem die Jüngsten sehr freuen!

Aus organisatorischen Gründen wird eine Übermittlung der Daten bis spätestens 19.06.2026 gebeten.

Das Ferienprogramm wird wieder in den Medien und über die Informationsplattformen der Kindertageseinrichtungen sowie der Schulen beworben werden.

Die Gemeinden Loiching und Niederviehbach bedanken sich bereits im Vorfeld auch im Namen aller Kinder und Jugendlichen bei allen Vereinen und Organisationen, die sich aktiv mit einem Angebot am diesjährigen Ferienprogramm beteiligen.

Für Rückfragen stehen in der Gemeinde Niederviehbach Barbara Drewlo, Telefon 08702/9486120 und in der Gemeinde Loiching Yvonne Eberl Telefon 08731/3197-26, zur Verfügung.

„Wissen, was los ist in Niederviehbach“

Mit der Niederviehbach App „Heimat-Info“ sind Sie ab sofort tagesaktuell per Smartphone informiert. Egal ob Neuigkeiten aus dem Rathaus oder Veranstaltungen und Berichte unserer Vereine und Organisationen.

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