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Haushalt verabschiedet

Diskussionen über Schwerpunkte der künftigen Investitionen

Über guten Zuspruch beim Waldkindergarten und mittlerweile 677 Nutzer der Heimatinfo-App der Gemeinde berichtete Bürgermeister Johannes Birkner zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung. Voll im Zeitplan lägen auch die Baumaßnahmen zum Umbau- und der Erweiterung des Rathauses und bei der Sanierung von Wasser- und Kanalleitungen in der Unteren Au. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Beratungen und die Beschlussfassung zum Haushaltsplan und zur Haushaltssatzung für das kommende Jahr. Knapp elf Millionen Euro will die Gemeinde im kommenen Jahr bewegen. Während der Verwaltungshaushalt mit einem Volumen von 6 665 800 Euro rund eine Million höher ausfällt als im Vorjahr, spiegeln sich die Investitionen insbesondere im Vermögenshaushalt wider, der mit 4 248 500 wieder weit höher ausfällt als im Vorjahr. Neben den Kosten für den Rathausanbau ist insbesondere der Erwerb von Tauschgrundstücken im Wert von 1,4 Millionen Euro der höchste Einzelposten. Die weiteren Ausgabeposten beziehen sich insbesondere auf Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen, Planung und Neubau des Feuerwehrhauses und den Hochwasserschutz. Ein harter Brocken im Verwaltungshaushalt stellt die Erhöhung der Kreisumlage um vier Punkte dar, so Zweiter Bürgermeister Simon Hackl. Dies bedeutet, dass die Gemeinde statt wie im laufenden Jahr, mit 1 572 761 Euro, im kommenden Jahr nun gut zwei Millionen Euro an den Landkreis überweisen muss. Der Hebesatz bei der Gewerbesteuer bleibt wie bisher unverändert bei 340 von Hundert. Stephan Fuchs erinnerte an den vierteljährlichen Soll-Ist-Vergleich bei den Haushaltsstellen, den die Verwaltung dem Finanzausschuss vorlegen sollte. Diskussionen gab es vermehrt beim Finanz- und Investionsplan, der die Leitplanken der Entwicklung der Gemeinde für die nächsten vier Jahre festlegt. Der Neubau des Feuerwehrhauses ist das größte Bauprojekt der Gemeinde für die kommenden Jahre. Den Schwerpunkt legt man künftig auf die Sanierung von Straßen, Gebäuden und Gerätschaften. Ein Dauerbrenner in den Beratungen des Gemeinderates sind dabei die Viehbachhalle und das Gemeindezentrum. Größere Posten sind auch die Beschaffung von Ersatzfahrzeugen für die Feuerwehr und den Bauhof, Geräte für Spielplätze und den Skaterplatz und Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz. Stück für Stück will man sich auch der Sanierung des „Stapfnerhauses“ annehmen. Angemahnt wird von den Gemeinderäten immer wieder die stete Sanierung der Gemeindestraßen wie jetzt in der Unteren Au. Josef Daffner forderte, nach der Unteren Au die Planungen für die Gummeringer-Straße für 2026 anzugehen. An die Losung „jedes Jahr eine Gemeindestraße sanieren“, erinnerte Alfred Maierhofer. Für diesen Bereich will man 20 000 Euro mehr einstellen. Wolfgang Hölzl sprach die für 2030 anstehende Neuberechnung der Kläranlage und immer höhere Anforderungen des Gesetzgebers bei der Einleitung von geklärtem Wasser in öffentliche Gewässer an. Auch Ursula Tafelmayer forderte für die Kläranlage schon frühzeitig Vorkehrungen und Maßnahmen zur Ertüchtigung zu treffen. Auch für diesen Etatposten erhöhte man die Planungen um 20 000 Euro. Der Auftrag für Fenster und Türen der Rathauserweiterung wurde zum Bruttoangebotspreis von knapp 60 000 Euro vergeben. Für die Bundestagswahl 2025 werden, wie gewohnt, Wahlbezirke in Niederviehbach, Oberviehbach und Lichtensee und zwei Briefwahlbezirke eingerichtet. Alle Mitglieder des Wahlvorstandes sollen 35 Euro Erfrischungsgeld erhalten. Josef Daffner forderte angesichts des hohen Anteils von Briefwählern bei der nächsten Kommunalwahl drei Briefwahlbezirke einzurichten und stellte die Frage in den Raum, ob angesichts dieser Entwicklung ein Wahllokal nicht ausreichend sei. Ganz anders sah das Christian Seisenberger, der es für sehr wichtig hält, den Bürgern vor Ort die Wahl an der Urne zu ermöglichen und erhielt dabei auch Unterstützung von Simon Hackl. Der Erhalt der Wahllokale erfordere die Bereitschaft der Bürger, sich als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen. Hier wollen die Gemeinderäte mithelfen und Mitbürger aktiv ansprechen. Josef Dausend hält sechs Personen als Wahlvorstände in den Wahllokalen nicht für ausreichend. Diese müssten unter Umständen mehr Stunden ohne Pause ableisten als Arbeitnehmer. Er forderte auch bei der Bundestagswahl am 23. Februar neun Personen als Wahlvorstände pro Wahlbezirk einzuplanen. Erwin Duschl forderte hier eine Gleichberechtigung von Arbeitnehmern aus der Wirtschaft mit dem öffentlichen Dienst mit gleicher Entschädigung. Wegen der großen Nachfrage, sollen die Urnenstelen am Friedhof erneut erweitert werden. Aufgrund des Antrages des Schützenvereins zum See für die Standerweiterung für die Jugendarbeit will die Gemeinde das Vorhaben mit einem Zuschuss von 500 Euro unterstützen. Die Auswertung der Geschwindigkeitsmessung in Lichtensee hat Bürgermeister Birkner den Gemeinderäten übergeben. Das Messgerät wurde jetzt in Oberviehbach aufgestellt.

Niederviehbach. „Wissen, was los ist in Niederviehbach“

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TEILEN und WEITERSAGEN erwünscht

Niederviehbach. (cg) Zu einer schönen Weihnachtsfeier lud die Gemeinde alle aktiven und ehemaligen Mitarbeiter, die Gemeinderäte und der Gemeinde verbundene Personen am Donnerstagabend ins Gasthaus Scheugenpflug in Hüttenkofen ein. Bürgermeister Johannes Birkner nutzte die Zusammenkunft, um Tanja Lange und Andreas Bauer für 25 Jahre und Elisabeth Koller für 40 Jahe im öffentlichen Dienst zu würdigen und Dank auszusprechen. Man habe nach schwieriger und langer Suche endlich einen neuen Standort für ein neues Feuerwehrhaus gefunden, den An- und Umbau des Rathauses begonnen, die Sanierung von Straße und Wasserleitung in der Unteren Au sei in vollem Gange und eine besondere Freude sei für Birkner auch der Start des neuen Waldkindergartens bei Hattenkofen gewesen.

Weiter habe man ein neues Fahrzeug für den Bauhof angeschafft, in der Mittelschule neue Brandschutztüren eingebaut, neue Fenster für Bücherei und Mittelschule auf den Weg gebracht und auch für die Erweiterung des Gewerbegebietes konnte man Grund erwerben. Neue Geräte gebe es auch für die Kinderspielplätze und in Oberviehbach habe man eine neue E-Bike Ladestation am Dorfplatz installiert, so die Rückschau des Bürgermeisters auf das bald vergangene Jahr. Toll seien auch die Aufführungen der Theatergruppe des Verschönerungs- und Kulturerhaltungsvereins. Bevor die Gäste mit einem Mehrgängemenue mit Hauptspeisen nach Wahl verwöhnt wurden, trug Rudi Uhrmann wieder eine weihnachtlich, heitere Geschichte vor und die Mitarbeiterinnen der Verwaltung hatten sich zur Unterhaltung aller Gäste ein Rätsel mit vielen Sach- und manch amüsanten Fragen zur Gemeinde einfallen lassen, das den ganzen Abend für Gesprächsstoff sorgte. Gemeinderat Wolfgang Hölzl ging als Rätselkönig des Abends hervor.

Hallo, ich bin Maximilian Maier, Jahrgang 1996 und seit September 2024 der neue Förster des Forstreviers Loiching.

Herr Maier, Sie sind neuer Revierleiter für Loiching. Was ist Ihr Aufgabenfeld?

Grundsätzlich bin ich für Waldbesitzer der Ansprechpartner rund um alle Fragen zur Waldbewirtschaftung und pflege.

Im Speziellen ist dies die meiste Zeit die Beratung und Förderung von waldbaulichen Maßnahmen, die oft in Verbindung mit dem Borkenkäfer oder mit der Anpassung unserer Wälder an die Zukunft stehen. Allerdings reicht die Spanne viel weiter bis hin zu Wegebau, Naturschutz und Waldpädagogik.

Woher stammen Sie und wie sieht Ihr Werdegang aus?

Nach der Schule in Landshut-Schönbrunn und meinem Studium in Freising-Weihenstephan und meiner Anwärterzeit in Eggenfelden, Lohr am Main und Bayrischzell, sowie einer knapp fünfjährigen Tätigkeit im Ministerium unter anderem als Ansprechpartner für die Verkehrssicherungspflicht freue ich mich sehr zu meinen niederbayerischen Wurzeln zurückzukehren und für die Waldbesitzer als Revierförster des Forstreviers Loiching arbeiten zu dürfen.

Wie groß ist Ihr Revier und für wen sind Sie der Ansprechpartner?

Das Revier Loiching umfasst 4200ha Wald in den Gemeinden Niederviehbach, Loiching, Gottfrieding, Mamming und der Stadt Dingolfing. Ich bin Ansprechpartner für alle Waldbesitzer, egal wie groß der Wald ist.

Haben Sie schon eine kleine Bestandsaufnahme von Ihrem Revier gemacht? Was macht Ihr Revier besonders markant?

Das Revier ist von den Seitentälern der Isar geprägt. Die Fichte ist die typische und prägende Baumart unserer Landschaft. In allen Altersklassen sind jedoch auch Kiefern, Buchen, Eichen, Tannen und die sogenannten Edellaubhölzer beigemischt. Über das ganze revier zieht sich als verbindendes Element die Isar mit ihren Auwäldern. Dies macht die Wälder vielfältig und für einen Förster spannend.

Ein Aspekt in Zeiten des Klimawandels ist der Waldumbau. Warum ist dies von so enormer Bedeutung?

Unsere alles prägende Baumart die Fichte mag es kühler und feuchter als das, was wir in den letzten Jahren erleben. Daher müssen wir zusammenarbeiten, um unsere Wälder vielfältiger zu machen und sowohl vorhanden erhalten, fördern und bei Pflanzungen mit verschiedenen Baumarten arbeiten. Ziel des Waldumbaus wird es sein, dass unsere Wälder zukünftig aus mehr Baumarten mit mehr Abwechslung bestehen.

Die Gemeinde Niederviehbach wünscht viel Erfolg für die neue Aufgabe.

Niederviehbach. (cg) Funkelnde Lichter erwartete die Besucher des Nikolausmarktes am Kloster St. Maria am Sonntag. Gleich zur Eröffnung hatte sich das Marktgelände vor dem Kloster, im Innenhof, im Festsaal und in den Räumen des Klosters schnell gefüllt und während des ganzen Markttages herrschte reges Treiben. An rund 25 Ständen in und um das Kloster wurden Weihnachtswaren und allerlei süße und herzhafte Köstlichkeiten angeboten. Schon die ersten Stände lockten mit Pizzaschnitten, Likören und geistreichen Getränken. Die Mitglieder des TSV hatten eine Verpflegungsmeile mit Burgern, Riesenbratwürsten oder Waffeln aufgereiht. Daneben gab es süße oder herzhaft garnierte Crêpes, Glühwein oder Mischgetränke. Im Durchgang zum Innenhof bot OGV-Vorsitzender Matthias Walch selbst gepressten Apfelsaft zur Verkostung und im Innnenhof lockten am Stand der Mittelschule alle möglichen süßen Leckereien, Kaffee und Kuchen und die achte Klasse stellte dort auch einen Wandkalender mit alten Bildmotiven aus Niederviehbach vor. Dazu hatten man Dekoratives, das der Elternbeirat zusammen mit den Schülern gebastelt hatte. Die Jugendlichen der KLJB boten Punsch und Glühwein und nebenan beim Stand des Elternbeirates des Kindergartens gab es selbst gemachte Liköre, Popcorn und weihnachtliche Dekorationen. Nicht fehlen durfte der Stand der Klosterschwestern und Sprachschüler, die mit ihren Frühlingsrollen wieder viele Abnehmer fanden. Dazu kamen auch viele Bastler, und Hobbyhandwerker mit Blumenarrangements, Holzwaren oder Honig und alles was man damit herstellen kann. Schnell hatte sich die Bühne mit den Kindern aus dem Haus für Kinder St. Georg gefüllt, als der Nikolaus kam. Sie sangen Lieder und hatten ein Gedicht für den Heiligen Mann einstudiert. Das freute auch den Nikolaus, der Geschenke für die braven Kinder im Sack hatte. Die Kleinen hatten dann auch ihre Freude im sicheren Bereich des Klosters herumtollen zu können, während andere Besucher in der warm beheizten Klosterkirche den weihnachtlichen Liedern und Gesängen der Niederviehbacher Stubenmusik lauschten. Tobi Feicht übernahm die Technik mit Stromversorgung und Beschallung und der Bauhof hatte im Vorfeld die Holzbuden aufgebaut, welche die Gemeinde den Mitwirkenden heuer erstmals anbieten konnte und sich hervorragend in die Kulisse des Klosters einfügten. Im Inneren des Klosters hatten Kunsthandwerker und Bastler aus dem Ort und der Umgebung Stände mit Schmuck, ausgefallenen Dekorationen aus wiederverwerteten Materialien, Weihnachtswaren oder warmen Strickwaren, Mützen und Schals aufgebaut. Im Festsaal gab es Holz- und Keramikwaren, Socken, Einlagen und Wärmendes mit Alpakawolle, Bekleidung, alle möglichen textilen Waren und einen Stand der Klinikclowns. Vereine, Bastler die das ganze Jahr über für den Markt gefertigt hatten, Künstler und Ehrenamtliche, welche die Erlöse für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen machten den Markt aus, der gut besucht wurde und mit musikalischen Einlagen wie den Niederviehbacher Weisenbläsern unter der Leitung von Xaver Birgmeier bereichert wurde. Erfreut über den guten Zuspruch zeigten sich auch Bürgermeister Johannes Birkner und Barbara Drewlo, die für die Organisation des Marktes im Rathaus verantwortlich war.

Grundsteuerreform und Vergaben

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherigen Erhebungsgrundlagen für die Grundsteuer nach den zwar fortgerechneten, aber Jahrzehnte alten Einheitswerten für Verfassungswidrig erklärt hat, muss die Grundlage der Besteuerung neu berechnet werden. Ab 2025 müssen die Finanzämter in Deutschland eine reformierte Grundsteuer erheben. Betroffen sind 35 Millionen Grundstücke samt möglicher Bebauung. Die gesamten Einnahmen aus der Grundsteuer fließen an die Kommune. Es wird grundsätzlich unterschieden zwischen den Grundsteuern A und B. Erstere betrifft land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke und macht bundesweit knapp 400 Millionen Euro jährlich aus. Grundsteuer B bezieht sich auf Grundstücke, die baulich genutzt werden. Hier kamen im Jahr 2016 insgesamt 13,3 Milliarden Euro zusammen. Über die Höhe des Hebesatzes und damit über die tatsächliche Höhe der Steuerbelastung entscheiden die Kommunen eigenverantwortlich. Neben der Gewerbesteuer ist die Grundsteuer damit die Einnahme, deren Höhe die Kommunen selbst bestimmen können. Bürgermeister Johannes Birkner sprach sich bei der Sitzung des Gemeinderates im November dafür aus, das Grundsteueraufkommen neutral zu halten. Das wurde auch vom Gemeinderat so gesehen. Bei der dafür notwendigen, neuen Satzung sprach man sich einstimmig für den Hebesatz bei der Grundsteuer A für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe mit 365 v. H. und sehr human bei der Grundsteuer B für Wohnbaugrundstücke mit 160 v. H. aus. Für die Grundstücksvergabe für das Baugebiet Kirchblick in Oberviehbach gab es bereits drei Bewerbungszeiträume. Josef Retzer schlug vor, die verbleibenden Bauplätze nicht mehr über einen festen Bewerbungszeitraum zu vergeben. Die beiden Bauplätze sollen für Einheimische als Reserve zurückgehalten werden. Für diesen Vorschlag sprach sich auch der Gemeinderat aus. Aufgrund verschiedener Ausschreibungen für den Rathausanbau konnte die Elektrotechnik zum Bruttopreis von knapp 120 000 Euro vergeben werden. Die Arbeiten für Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima wurden zum Bruttoangebotspreis von 225.297,26 Euro vergeben. Das Gewerk Spenglerarbeiten wurde zum Bruttoangebotspreis von 53.910,57 Euro in Auftrag gegeben. Nach bereits vorangegangenen Beratungen über den Kauf eines Graders für die gemeindlichen Kies- und Feldwege für die Jagdgenossenschaft, wurden hierzu nun Angebote eingeholt. Dabei wurde sich für das Modell MS Grader 205 K der Marke MS Grader Bull entschieden. Die Vergabe soll ihm Rahmen der nächsten Sitzung erfolgen.

Straßensanierung und Skateplatz

Dass für den Skateplatz neue Module beschafft werden sollen, wurde schon im vergangenen Jahr vom Gemeinderat beschlossen. Der Versuch eine Förderung zu generieren und die Untersuchung eines möglichen Feuerwehrstandorts auf dem Skateplatz hat die Umsetzung verzögert. Der Auftrag für drei neue Module zum Bruttoangebotspreis von 34 355,30 Euro wurde nun vergeben. Vorher soll aber der Platz ausgeglichen und Erhebungen sollen abgeschliffen werden, was deutlich günstiger ist, als den Platz mit einer neuen Ortbetondecke zu überziehen oder neu zu asphaltieren. Die Jugendlichen und eventuell ein Bauhofmitarbeiter sollen dabei mithelfen. Ursula Tafelmayer wies daraufhin, dass ein Gerät als sehr gefährlich eingestuft wurde. Dieses sollte in diesem Zuge entfernt werden. Die Sanierung der Ortsstraße „Untere Au“ läuft bereits. Neben der Deckensanierung wurde auch die Verlegung von Leerrohren für Glasfaser und sonstige Medien sowie für die Sanierung der Kanalisation auf einer Teilstrecke vergeben. Nachdem nun die Hauptwasserleitung und die verschiedenen Leerrohre zum größten Teil verbaut wurden, wurde während der Verlegung festgestellt, dass der Unterbau bzw. die vorhandene Asphaltschicht der Straße, trotz anderer Erwartungen aufgrund einer der Maßnahme vorausgegangene Baukörperuntersuchung mittels Bohrkernuntersuchung, nicht ausreichend standfest ist. Bei den Bagger- und Verlegearbeiten ist zudem seitlich des Rohrgrabens in von Aufgrabungen unberührten Bereichen die Asphaltdecke abgebrochen. Durch diese Vorschädigung und die dünne vorhandene Trag- und Deckschicht sei beim Abfräsen zu erwarten, dass der restliche Belag der Tragschicht zerbröckelt. Es soll daher für die Länge der Straßensanierung eine Erneuerung der gesamten Asphaltschichten durchgeführt werden. Der damit verbundenen Kostenmehrung von knapp 100 000 Euro brutto wurde vom Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Diskutiert wurde auch ein Bauantrag zur Errichtung eines Mehrparteienhauses am Blaichberg in Oberviehbach. Josef Daffner fand den Standort am Ortsrand gut und auch die Abtrennung zu den anderen Wohngebäuden. Durch das Bauvorhaben entstünden auch in Oberviehbach Wohnungen für alle Altersgruppen. Allerdings gäbe es noch kein solches Mehrfamilienhaus in Oberviehbach. Ebenso sei die Firsthöhe von knapp zehn Metern schon sehr hoch. Josef Dausend merkte an, dass Oberviehbach bereits ein sehr Ortsbestimmendes Gebäude im Ortskern hatte, das vor einigen Jahren abgerissen wurde. Er fände das Gebäude am Ortsrand nicht schlecht. Stephan Fuchs gab zu bedenken, dass im Feuerwehrhaus gegenüber immer wieder Veranstaltungen stattfinden. Wenn Mieter den Lärm nicht akzeptierten, könnte es Probleme geben. Josef Retzer sieht den Standort städtebaulich nicht ideal, im Hinblick auf die Wohnungssituation findet er das Bauvorhaben jedoch gut. Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Bauvorhaben mit 10 : 3 Stimmen erteilt.

Auch in diesem Jahr lädt die Gemeinde Niederviehbach am zweiten Adventssonntag, 08. Dezember, zum allseits beliebten und gemütlichen Nikolausmarkt ein. Auf dem Innenhof des Klosters St. Maria sind alle Besucher herzlich eingeladen, an der besinnlichen und weihnachtlichen Stimmung teilzuhaben.

Es werden wieder viele Niederviehbacher Vereine und Hobbykünstler aus der Umgebung ihre weihnachtlichen und kreativen Waren zum Kaufen anbieten. Auch für das leibliche Wohl ist mit warmen Getränken und Speisen aufs Beste gesorgt.

Ob Würstl, Pizza oder Burger – zur Stärkung wird allerhand geboten. Wem es zu kalt wird, der kann sich mit Punsch, Glühwein, Jägertee oder einer warmen Suppe aufwärmen. Das Kloster in Niederviehbach bietet durch die malerische Kulisse die besten Voraussetzungen für einen zauberhaften Christkindlmarkt im Landkreis. Schnell bereitet sich da ein Gefühl der Heimeligkeit und Geborgenheit unter allen Marktbesuchern, ob jung oder alt, aus.

Um 14.30 Uhr lassen die Kindergartenkinder ein Lied ertönen und tragen ein Gedicht vor. Auch der Nikolaus kommt da zu Besuch.

Um 15.15 Uhr hat sich die Stubnmusi angekündigt und um 16.15 Uhr beschließt die Bläsergruppe Birgmeier den musikalischen Rahmen.

Geöffnet hat der Niederviehbacher Nikolausmarkt von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Das Einwohnermeldeamt hat am Mittwoch, 20.11.2024 wegen Krankheit geschlossen.

Am Donnerstag sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Für alle weiteren Anliegen wie z.B. Kasse oder Bauamt ist geöffnet.

Mit Umzügen, Gottesdiensten und Gedenkfeiern gedachte man am Wochenende zum Volkstrauertag den Toten von Kriegen und Gewalt. Gemäß dem jährlichen Wechsel zwischen den Orten, zogen am Samstagabend in Oberviehbach die Ortsvereine mit Ihren Fahnenabordnungen in einem Fackelzug zur Pfarrkirche, wo Pater Marius einen Gedenkgottesdienst hielt und anschließend mit Gebeten den Opfern von Krieg und Terror gedachte. In Niederviehbach zogen die Vereine am Sonntag zum Gottesdienst und auch hier versammelte man sich im Anschluss am Kriegerdenkmal zum Gedenken. Bürgermeister Johannes Birkner wandte sich an den Kriegerdenkmalen an seine Mitbürger. Frieden in Europa sei nicht selbstverständlich. Nicht mit allen unseren europäischen Nachbarn gäbe es ein entspanntes und belastungsfreies Verhältnis. Die Bereitschaft, zu verstehen und zu versöhnen, der Verzicht auf die rücksichtslose Durchsetzung eigener Interessen sei elementar für die Bewahrung des Friedens. Gerade deshalb sei es wichtig, dass wir gemeinsam der Opfer der Kriege gedenken würden und uns über Grenzen hinweg über vergangenes Leid, dessen Ursachen und die Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander austauschten. Die Überwindung von Nationalismus und Rassismus, von Hass und Intoleranz, von Unterdrückung und Verfolgung brauche Mut und Ausdauer. Birkner rief auf: „Gehen wir mit unserer Geschichte sensibel und verantwortungsvoll um.

Bemühen wir uns redlich, sie auch aus der Perspektive anderer Nationen zu betrachten. So schwierig das manchmal ist, so lohnend ist es doch. Wir müssen diese Einsicht weitergeben an jene, auf die es morgen ankommt. Auch deshalb sind wir heute am Volkstrauertag hier und gedenken der Toten und Vermissten“. Trauern sei Arbeit und gelänge nur, wenn wir uns der Erinnerung stellen, vor allem auch der schmerzhaften Erinnerung. Die Erinnerung stehe im Dienste unserer Gegenwart und sei auch eine Säule für eine friedliche Zukunft in Deutschland, Europa und der Welt. Bis vor drei Jahren hätten sich die meisten Menschen in Europa nicht vorstellen können, dass in ihrer Nähe noch mal so ein brutaler Krieg ausbrechen könnte, so wie es gerade in der Ukraine und seit einem Jahr im Nahen Osten Israel und Gaza Streifen geschehe. Für Überlebende müsse es sich als ein schlimmes Déjà-vu anfühlen, vermeintlich überwundene Erinnerungen an die Weltkriege kehrten schmerzvoll zurück. Das Grauen sei heute für viele von uns unvorstellbar.

Die Bilder in den Medien machten sprachlos. Birkner dankte insbesondere den Kriegs- und Soldatenkameradschaften und allen Helfern für die Pflege der Denkmale und dankte allen Spendern und Sammlern für den den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In der Gemeinde konnte in diesem Jahr erneut ein Rekordergebnis an Spenden gesammelt werden. Zusätzlich wurden Kerzen verkauft. Die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge sei unverzichtbar, denn mit der Anlage und der Pflege von über 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten schaffe der Volksbund nicht nur Orte des Gedenkens und des Nachdenkens, er gebe zugleich den Toten ihren Namen und damit einen Teil ihrer Würde zurück.