nachdem die Jugendkulturtage in dieses Jahr coronabedingt in Präsenz abgesagt werden mussten, hat der organisierende Arbeitskreis unter der Leitung der Kommunalen Jugendarbeit fieberhaft nach eine alternativen Lösung gesucht. Das Ergebnis ist ein Livestream auf YouTube, der am Sonntag, 25. Juli um 19.00 Uhr beginnt. Völlig unabhängig von Wetter oder Inzidenzen kann es sich jeder an seinem Wohlfühlort mit Laptop oder Smart-TV im Kreise der Familie oder von Freunden gemütlich machen und sich vom Können der jungen Menschen aus unserem Landkreis begeistern lassen.

Diese haben nämlich viele tolle Videos produziert, auf denen sie singen, tanzen, malen oder musizieren und sind dabei äußerst kreativ geworden. Beim Livestream selbst werden etwa 20 dieser hervorragenden Clips zu sehen sein, alle anderen werden dann im Nachgang freigeschaltet. Landrat Werner Bumeder und der Stiftungsvorsitzende der Josef-Stanglmeier-Stiftung Johannes Paintl werden selbst mit vor Ort sein, wenn Moderator Dr. Willy Miksch die einzelnen Videos präsentiert. Freuen darf man sich auch auf Livezuschaltungen der jungen Künstler, die im Interview ein paar Worte zu sich, ihren Werken und deren Entstehung erzählen.

Dieses Ereignis darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Um sich darauf einzustimmen wurde ein Trailer produziert mit ein paar Impressionen, der unter folgendem Link abgerufen werden kann:

https://youtu.be/vHWgUOOY8NU 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie unser Plakat mit dem entsprechenden QR-Code auf Ihrer Homepage veröffentlichen könnten, damit möglichst viele Menschen von diesem tollen Event erfahren.

Besten Dank für Ihre Unterstützung.

Auch wenn die Feuerwehr ihr Gründungsfest erneut, jetzt auf das Jahr 2022, verschieben musste, so konnten zumindest die Vorbereitungen am Samstag einen entscheidenden Schritt weiter kommen, denn Franziska Birkner gab ihre Zusage das Amt der Fahnenmutter zu übernehmen. Es war keine Sache im Vorbeigehen, denn die Verantwortlichen um den Festausschussvorsitzenden Josef Daffner hatten sich zuerst am Gasthaus „Zum See“ in Lichtensee getroffen, um mit Bollerwagen, Festbier und musikalischer Begleitung von Rainer Spielberger mit der Steirischen Harmonika in den Eschenweg zu marschieren.

Begrüßen konnte Vorsitzender Andreas Birkner dort auch Bürgermeister Johannes Birkner, Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner, Berti Daffner als Fahnenmutter des Jahres 1996 und Fotograf Peter Dausend, der alle Geschehnisse in Bildern dokumentierte. Josef Daffner brachte das Anliegen der Wehr in Versform vor. Natürlich mussten dazu auch einige Prüfungen bestanden werden. Auf allen Vieren musste man durch den Hof, Suppe unter erschwerten Bedingungen löffeln, Leistungasabzeichen ganz anderer Art erbringen und natürlich Scheitelknien. Überzeugt gab Franziska Birkner, die Frau des Feuerwehrvereinsvorsitzenden, dann gerne die Zusage das Amt zu übernehmen, lud den Festausschuss zum Spanferkelessen ein und freute sich über die Blumen und Geschenke der Feuerwehrmänner. Für Geselligkeit sorgte dann Alfons Jänsch in gemütlicher Runde und gab viele Witze zum Besten.

Es war am Sonntag erneut ein Lichtblick im sozialen Leben des Ortes, der Jahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberviehbach von 1821. Zugleich wurde auch das 200-jährige Gründungsfest des ältesten Vereins der Gemeinde gefeiert.

Feldgottesdienst am Dorfplatz.

Beim Feldgottesdienst wurde die zum Fest aufgefrischte Orgininalfahne der Kameradschaft gesegnet. Auch wenn einige Programmpunkte über den herkömmlichen Jahrtag hinaus, wie Ausstellung und Fotogalerie, nicht zum Gründungsfest stattfinden konnten, so war es doch den Aktiven der KSK um die Vorsitzenden Rudi Uhrmann und Jürgen Gruber gelungen eine gelungene Festveranstaltung zu organisieren, nicht ohne dabei im Vorfeld unzählige Male Rücksprache zu halten, um alle derzeit geforderten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. So war auch die abschließende Zusammenkunft der teilnehmenden Vereine möglich.


Abschlussveranstaltung vor dem Feuerwehrhaus

Mit Abstand der Gruppen und ohne Selbstbedienung konnten die Gruppen im Anschluss an die Feierlichkeiten am Feuerwehrhaus zusammensitzen. Auch für Landrat Werner Bumeder war es, wie er sagte, das erste Mal seit seinem Amtsantritt, dass er bei einer ansonsten so typisch bayerischen Traditionsveranstaltung teilnehmen konnte;

(von links) Vorsitzender Rudi Uhrmann, Ehrenposten Michael Oberhofer und Landrat Werner Bumeder

und das wurde gewürdigt, denn von Vorstand Rudi Uhrmann wurde Bumeder das Vereinsabzeichen verliehen. Die Blaskapelle Ederer sorgte während der Feierlichkeiten und dem Gottesdienst für einen würdigen Rahmen und erfreute im Anschluss alle Besucher beim gemütlichen Beisammensein. Am Kriegerdenkmal gedachte Vorsitzender Uhrmann insbesondere den seit dem letzten Jahrtag verstorbenen Kameraden Josef Haslbeck, Peter Seisenberger und Hans Aigner.

Auch der im Einsatz gefallenen Bundeswehrsoldaten und ums Leben gekommenen Hilfskräfte wollte man gedenken. Dass man den Jahrtag mehr denn je brauche, betonte Rudi Uhrmann: „Unsere Jahrtage sind wie ein Fuß in der Tür des Vergessens. Es heißt, dass die Zeit alle Wunden heilt und dass die Erinnerung die Narben wieder aufkratzt. Ja, die Erinnerung, das Gedenken, muss die Wunden wieder aufkratzen. Was ist Krieg, was böse, was Mord, was Unmensch, was Folter?“ Das Hoffnungsvollste aus der Erinnerung sei, dass wir niemals diese Apokalypse, diesen mörderischen Hass noch einmal erleben wollen. Nur wenige Vereine in der Region haben eine so lange und wechselhafte Geschichte, wie die KSK Oberviehbach von 1821, die am 4. Juli 2021 ihren 200. Geburtstag feierte.

Lediglich drei weitere Krieger- und Soldatenkameradschaften im Landkreis können auf eine derart lange oder noch längere Geschichte zurückblicken. Napoleon ist an allem schuld. Am 11. November 1821, dem Namenstag des heiligen St. Martin, wurde der Krieger- und Veteranenverein Oberviehbach gegründet. Die Beweggründe für einen Zusammenschluss der Krieger und Veteranen aus der Umgebung unter Anleitung des Ortspfarrers Weber waren in den Opfern, den Strapazen und Entbehrungen der Napoleonischen Kriege zu finden, somit war Napoleon indirekt an der Vereinsgründung beteiligt.

Als erster Vorstand wurde der Hafnermeister Högl gewählt. Die Gründungsstandarte aus dem Jahre 1821 ist noch im Original, mit einer Restaurierung zum 175 jährigem Gründungsfest und einer Auffrischung zum diesjährigen Jubiläum, erhalten. Auf der Vorderseite befindet sich das Monogramm des Königs Maximilian I. von Bayern, eine absolute Rarität. In der 200 jährigen Geschichte erlebte der Verein gute, aber auch schwere Zeiten. Die Welt hat sich seit der Gründung des Vereins grundlegend verändert. Die Ziele sind aber dieselben geblieben: Pflege der Kameradschaft, Gedenken der gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden sowie Eintreten für ein friedliches Miteinander über Gräber und Grenzen hinweg. In seiner Satzung sieht sich der Verein als ein Zusammenschluss von ehemaligen Kriegsteilnehmern, Soldaten und Reservisten beiderlei Geschlechts, sowie fördernden Mitgliedern. In 2018 verstarben leider die letzten beiden Kriegsteilnehmer Johann Geigenberger und Ludwig Staimer.

Grußworte von Landrat Werner Bumeder

Bewegende Worte von Bürgermeister Johannes Birkner

Im Anschluss an die Gedenkfeier am Kriegerdenkmal konnten Landrat Bumeder und Bürgermeister Johann Birkner die Ehrungen treuer Vereinsmitglieder vornehmen. Der Dank des Vereins für 65-jährige Treue zum Verein galt Konrad Seisenberger. Für 60 Jahre Mitgliedschaft dankte man Franz Goth. Seit 50 Jahren Mitglied in der KSK sind Jakob Höflschweiger, Matthias Jahn, Johann Kiermeier, Johann Gilg und Josef Jahn. Seit 30 Jahren dabei sind Jakob Harlander, Josef Schüssler und Emil Glötzl. Landrat Bumeder überbrachte die Glückwünsche des ganzen Landkreises und zu seiner Rede kam dann auch die Sonne durch die Wolken und Kanonier Michael Huber und Josef Duschl sorgten für beeindruckenden Kanonendonner. Bürgermeister Birkner lobte die KSK für die vielen Tätigkeiten für die Gemeinschaft und die eindrucksvollen Feiern. Gerade für die Kinder, welche nicht mehr die Gelegenheit haben, mit Zeitzeugen zu reden, sei es unsere Verpflichtung die Erinnerung an das Geschehene weiterzugeben, so Birkner. Dass Zukunfte Erinnerung brauche, war die zentrale Aussage in der Rede von Birkner. Bei der Abschließenden Zusammenkunft vor dem Feuerwehrhaus nutzte Vorsitzender Rudi Uhrmann die Gelegenheit Michael Schneider mit der Goldenen Verdienstspange für die Kriegsgräbersammlungen zu ehren und sandte Genesungswünsche an alle erkrankten Kameraden.


Landrat Bumeder und Bürgermeister Birkner dankten den geehrten Mitgliedern
Landrat Bumeder und Bürgermeister Birkner dankten den geehrten Mitgliedern
Gedenkfeier am Kriegerdenkmal
Verein und Gäste freuten sich über den gelungenen Jahrtag

Propst Maximilian Korn und Pfarrer Stefan Brunner mit den Firmlingen

Am diesjährigen Herz-Jesu Fest am 11. Juni , spendete der Hwst. H. Propst Maximilian Korn vom Kloster der Augustinerchorherren in Paring 21 Kindern der 5. u. 6. Klassen aus der Pfarreiengemeinschaft Niederviehbach und Oberviehbach das Sakrament der Hl. Firmung.

Das Pontifikalamt begann um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte er die sieben Gaben des Heiligen Geistes. Die heilige Firmung sei wie ein Geschenk Gottes über das man sich aber nur freuen kann, wenn es wie ein verpacktes Geschenk ausgepackt und angeschaut werde. Nur mit Gebet und Gespräch mit Gott dem Heilgien Geist werde man die Wirkung der Firmung erfahren.

Die Firmlinge trugen die Fürbitten und bei der Dankandacht weitere Texte und Gebete vor. Die musikalische Gestalltung mit ansprechenden Liedern und Musikstücken war durch Orgel, Geige, Solisten und Gemeindegesang. Den Abschluss bildete eine abendliche Dankandacht. Dabei wurden die Firm-Bescheinigungen und Erinnerungsgeschenke der Pfarrei, der Jugendkatechismus „Youcat“ und zwei Büchlein des neuen Seligen Carlo Acutis aus Asissi ausgegeben. Auch die Andachtsgegenstände wurden gesegnet.


Pfarrer Brunner ermutigte die Firmlinge zur treuen Mitfeier des Sonntagsgottesdienstes. Ein herzliches Vergelt’s Gott galt allen Firmhelfern für ihre Mitarbeit. Er wünschte allen Firmkindern reiche Gaben des Heiligen Geistes und sprach sein weiteres Gebet für sie.


Es war keine Anmeldung zum Firmgottesdienst erforderlich, da wir Durch die Tonanbindung der Klosterkirche und des Sommerchors Maria Trost, sowie der großen Emporen konnten alle Teilnehmer mit Abstand Platz finden. Für Firmlinge und Paten gab es in der Pfarrkirche reservierte Plätze

Peter Dausend spendete an seine Heimatgemeinde

Peter Dausend ist als leidenschaftlicher Hobbyfotograf bei vielen Ereignissen seiner Heimatgemeinde mit dabei und wird gerne angefragt, wenn es darum geht Veranstaltungen, Feste und Feiern im Bild festzuhalten. Auf diese Weise hält er seit Jahren das Zeitgeschehen in Bildern fest und stellt seine Fotos auch gerne seinen Mitbürgern zur Verfügung. Auf seinem Arbeitsweg überquert Peter Dausend täglich die Isar. Von der Isarbrücke und aus Lichtensee ist das Kloster St. Maria, hoch über Niederviehbach, mit dem beeindruckenden „Fischerbau“, der repräsentativen Nordseite gut zu sehen.

Zur Zeit der Sommersonnwende sah der Fotograf morgens im Rückspiegel immer die hell beschienene Nordseite des Klosters. Weil von der Straße aus die Sicht auf das Kloster von den davorstehenden Bäumen etwas verdeckt ist, nutzte er beim Neubau der Isarbrücke die Chance nach Anfrage von einem Baukran aus, vom Kloster quasi eine „Luftaufnahme“ zu machen. Der Kranführer hievte Dausend in einem Personenfahrkorb nach oben und brachte ihn in die optimale Position, um vom Kloster schöne Bilder einfangen zu können. Dabei konnte er vom Kloster ein paar schöne Bilder einfangen.

Seit neun Jahren ist Dausend auch bei den Fotofreunden Dingolfing aktiv und leitet den Verein seit vergangenem Jahr. Im Mai dieses Jahres veranstalteten die Fotografen in der Dingolfinger Innenstadt, rund um den Marienplatz eine Fotoausstellung im Riesenformat. 30 Bilder –  unter anderem auch das „Kloster Niederviehbach“ – wurden als Banner auf Bauzaun gespannt. Die Bilder wurden dann von der Stadt Dingolfing erworben. Aufgrund der vielen Rückmeldungen bezüglich des Fotos mit dem Klostermotiv, entschloss sich Peter Dausend, das Foto besonders groß mit fünf Metern Breite und zweieinhalb Metern Höhe anfertigen zu lassen und es seiner Heimatgemeinde zu schenken. Trotz der Größe ist es immer noch scharf und man kann auch feine Details auf dem Gebäude erkennen. Es ist gedacht als Dekoration bei Veranstaltungen aller Art, wie Volksfest, Starkbierfest, Fahnenweihe, Theater, Hochzeitsfeiern, Gewerbeschau und ist bereits reserviert für die diesjährige 175 Jahr-Feier der Dominikanerinnen im Kloster Niederviehbach zum Schuljahresanfang. Peter Dausend wünscht sich dass Veranstaltungen wieder „wie gewohnt“ stattfinden dürfen und dabei das Bild zur Freude der Gäste Verwendung findet. Am Dienstag wurde das Großbild in der Viehbachhalle übergeben.

Märchen und Theater

Auf Einladung der Gemeinde gastierte das Kulturmobil des Bezirks Niederviehbach am Freitag in Niederviehbach. Mit zwei Theaterstücken konnte nach den Monaten der Coronabeschränkungen wieder Theaterluft geschnuppert werden. Das bekannte Kunstmärchen „Der Kleine Prinz“ wurde von Christine Reitmeier auf die Bühne gebracht. Die 1943 vom im New Yorker Exil lebenden, französischen Autor Antoine de Saint-Exupéry veröffentlichte Geschichte, gibt einen Blick auf unsere Welt wie sie der kleine Prinz als Bewohner eines Asteroiden beim Besuch der Erde erlebt und appeliert an Freundschaft und Menschlichkeit.

Christine Reitmeier als Erzählerin in „Der kleine Prinz“

Bürgermeister Johannes Birkner freute sich, dass das Kulturmobil nach 21 Jahren wieder in der Gemeinde Station machte. Zusammen mit den Mitarbeitern der Gemeinde hatte er sowohl die Vorbereitungen im Freigelände vor der Bürgermeister-Josef-Daffner-Sporthalle, als auch in der Halle der Firma Duschl getroffen, ehe man sich gegen Mittag für die Vorstellungen unter Dach entschied. Zur Abendvorstellung von „Der Geizige“ konnte man auch Landrat Werner Bumeder und Bürgermeister Johann Angstl aus Postau willkommen heißen.

Harpargon, der Geizige (Peter Papakostidis), seine Tochter Elise (Elisabeth Küchle), sein Sohn Cléanthe (Arthur Hieb), Valère, der Liebhaber von Elise (Johannes Schön) und in den Rollen als Frosine, Heiratsvermittlerin, Kommissar, Anselmo ( Carmen Jahrstorfer) und als La Fleche, Cléanthes Diener, Koch, Hausmeister (Robert Erby) hatten die Akteure rund um Geld und Liebe eine Reihe von Problemen zu bewältigen und Missverständnisse aufzuklären. Zugleich wurden in der Komödie, die Molière Ende des 17. Jahrhunderts im Frankreich Ludwigs XIV schrieb, auch aktuelle Aspekte der Coronapandemie mit aufgenommen.

Jubel im Kloster St. Maria

Schwestern feiern Diamantene Profess

Nach vielen traurigen Wochen der Kontaktbeschränkungen kehrt auch im Kloster St. Maria wieder das Leben zurück. Schwester Pia war zudem im Krankenhaus und fast hätte sie selber nicht daran gedacht, dass es ein großes Jubiläum für die 88-jährige Schwester Michaela und die 85-jährige Schwester Pia zu feiern gibt.

Ihre Diamantene Profess, also 60 Jahre Glück im Klosterleben, für das die beiden Ordensschwestern viele Hürden zu überwinden hatten, denn beide hatten beim Eintritt in das Kloster ihre Eltern gegen sich aufgebracht. Die Eltern der beiden jungen Frauen waren erst gar nicht begeistert von den Plänen der angehenden Lehrerin Michaela, die aus dem Sudetenland stammend, eine vielversprechende berufliche Laufbahn am Chiemsee vor sich hatte. Pia aus Hengersberg wurde vom Vater als Erzieherin auf das Kindergärtnerinnenseminar nach Haag geschickt und sollte ein weltliches Leben führen. Auch wenn beide unter der ablehnenden Haltung der Eltern sehr gelitten hatten, so waren der Ruf und die Stimme Gottes stärker als alle Bedenken.

17 Ordensschwestern, davon neun Nonnen über 80 Jahre und acht Schwestern die aus Vietnam stammen, leben heute im Kloster mit zwei Interessentinnen zusammen. Das war im Jahr 1959 als die Jubilarinnen an das Kloster kamen ganz anders erinnern sie sich. Mindestens 120 Schwestern waren es damals, die alle beschäftigt werden mussten. Alles war arm, die Zellen unbeheizt und die einzige Badewanne stand im Keller. Zur Jubelprofess zeigte der Konvent sein einmaliges Können für Feiern. Mit einer heiligen Messe mit Predigt von Pfarrer Stefan Brunner, die mit dem Lied „Die Herrlichkeit Gottes“ schloss, begannen die Feierstunden. Nach dem Mittagessen gab es im Speisesaal schöne Torten und am Abend wurden von Schwester Pia Gedichte mit zig Strophen zum Dank an ihre Mitschwestern und über die Geschehnisse der letzten Jahrzehnte vorgetragen.

Da gedachte man auch den zwei verstorbenen Mitschwestern Lioba und Virginia, die goldene Profess mit Fahrten nach Altötting und Regensburg, erinnerte sich ans Theaterspielen und heiteren Stunden. Die Jubilarinnen fühlen sich in der Krankenabteilung des Klosters gut versorgt und ein Rollator ist der neue Freund von Schwester Pia, mit dem sie wieder in den Klostergarten gehen kann. Dazu zeichnet und dichtet sie gern. Glücklich sind die Ordensschwestern, dass jetzt wieder Besuche der Verwandtschaft möglich sind.

Wo kann gebaut werden?
Muss der Bürgermeister in ein neues Büro?

Muss der Bürgermeister ein neues Büro beziehen, wo kann die Gemeinde organisch wachsen, wie sieht es mit dem weiteren Breitbandausbau aus und welche Baumaßnahmen will die Gemeinde anpacken? Damit befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Die Renovierung der Büros im Rathaus aus den 1970er Jahren wird seit geraumer Zeit und Stück für Stück umgesetzt. Nach dem Einwohnermeldeamt war zuletzt das Amtszimmer von Geschäftsleiter Maximilian Sachsenhauser an der Reihe. Dass auch der Bürgermeister in einem modernen und repräsentativen Büro arbeiten soll, das wurde von den Gemeinderäten Erwin Duschl und Ursula Tafelmayer erneut zur Sprache gebracht, auch wenn Bürgermeister Birkner selbst immer wieder betont, dass er mit der aktuellen Situation zufrieden sei.

Über den Sachstand der Planungen zum Anbau des Rathauses aus dem Arbeitskreis berichtete Zweiter Bürgermeister Simon Hackl. Die Raumaufteilung, das Heizsystem und die Bedachung wurden dort zuletzt diskutiert. Auch über das Rathaus hinaus, ist die stufenweise Sanierung des Gemeindezentrums schon länger im Gespräch. Über die diesbezüglichen Planungen in der Arbeitsgruppe informierte Josef Retzer.

Zur Erneuerung des Daches der Viehbachhalle, der Fenster und der Fassade sei die Hilfe eines Planers nötig. Anregungen zur Hallensanierung will man sich auch von den Beispielen in Dingolfing und Loiching holen. Im Zusammenhang mit der Änderung des Flächennutzungsplanes, welcher die Errichtung einer Bogenschießanlage und eines Schützenheimes in Lichtensee ermöglichen soll, wurden auch die Flächennutzungspläne „Am Weinberg“ und in Oberviehbach aktualisiert.

Ortserweiterung Niederviehbach
Ortserweiterung Oberviehbach

Zusätzlich zum größen Entwicklungspotential dem Baugebiet Karglhof, würde auch die Beplanung der bislang freien Straßenseite am Weinberg einige neue Bauplätze, ohne große zusätzliche Erschließungsmaßnahmen, ermöglichen. In Oberviehbach sieht man Entwicklungsmöglichkeiten für die Dorferweiterung im Südwesten im Bereich zwischen Fichtenstraße und Höhenweg. Notwendig sei auch eine weitere Planung für Kindergarten und Kinderkrippe, so Brigitte Maß, die Plätze seien nämlich voll belegt.

Für die kommunale Strombeschaffung und die Bündelausschreibung für die Jahre 2023 bis 2025 sprach sich der Gemeinderat erneut für Ökostrom mit Neuanlangenquote aus. Da allein die Nutzung von Ökostrom aus bestehenden Kraftwerken keinen zusätzlichen Umweltnutzen ergibt, stammt Ökostrom mit Neuanlagenquote zu großen Anteilen aus neuen Anlagen und soll Anreize zum Bau neuer Erzeugungsanlagen von regenerativem Strom bieten. Vor der Vergabe sollen zunächst die bestehenden Vertragsverpflichtungen geprüft und neue Angebote eingeholt werden. Um flächendeckende Fördermittel beantragen zu können, hat der Gemeinderat einen Planungsauftrag an die Firma IK-T zur aktuellen Betrachtung des Gemeindegebietes zur Breitbanderschließung nach der GigaBit-Richtlinie vergeben. Für die Bauverwaltung sollen neue EDV-Module angeschafft werden, die Kosten dafür betragen rund 7 000 Euro. Nachdem der Wasserbrauch im Kindergarten überprüft wurde, scheint eine kleine Anlage für die Wasserenthärtung ausreichend zu sein. Alfred Maierhofer plädierte jedoch dafür, zuerst mehrere Alternativangebote einzuholen. Als Erfrischungsgeld bei der Bundestagswahl im September sollen die Mitglieder des Wahlvorstandes ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35 Euro erhalten. Zur Auffrischung der Originalfahne aus dem Jahr 1821 zur 200-Jahr-Feier am 4. Juli soll die Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberviehbach einen Zuschuss der Gemeinde von 200 Euro erhalten.

Das Bayerische Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) lässt von Juli 2021 bis Juni 2022 im Landkreisgebiet Laserscanningbefliegungen durchführen, um die Geländeformen vom Flugzeug aus zu erfassen. Als Ergebnis entsteht ein Digitales Geländemodell, das die Geländeform in höchster Genauigkeit wiedergibt. Das Digitale Geländemodell ist insbesondere für den Hochwasserschutz von großer Bedeutung und zur Minderung der Erosionsgefährdung in der Landwirtschaft. Zusätzlich dient es als Nachweis von Maßnahmen in der Forstwirtschaft.
Zur Qualitätskontrolle der gemessenen Daten müssen Dachflächen und ebene Geländeflächen (z. B. Straßenabschnitte, Flächen auf Sportplätzen usw.) vor der Befliegung durch Mitarbeiter des LDBV oder Mitarbeiter der beauftragten Befliegungsfirmen eingemessen werden. Die Mitarbeiter können sich durch Bestätigungsschreiben des LDBV ausweisen. Die Vermessungsarbeiten sollten überwiegend auf öffentlichen Grundstücken vorgenommen werden. In Ausnahmefällen könnten die Mitarbeiter der Messtrupps um das Betreten privater Grundstücke nachfragen.

Wir bitten Sie, den Arbeiten Verständnis entgegenzubringen und den Mitarbeitern der Messtrupps den Zutritt zu Ihrem Grundstück zu gewähren. Bei Rückfragen können Sie am LDBV, Referat 84 weitere Informationen erhalten.

Informationen zu Laserscanning und dem Digitalen Geländemodell finden Sie im Internet unter:
https://www.ldbv.bayern.de/produkte/3dprodukte/laser.html
https://www.ldbv.bayern.de/produkte/3produkte/gelaende.html

Die Vorsitzenden Sebastian Heider und Gratal Uhrmann beim Ansäen

Schon seit Jahren sorgt der Obst- und Gartenbauverein für die Anlage von bunt blühenden Blumenwiesen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch eine Freude für die Insektenrüssel sind. Neben der von der Gemeinde am Dorfplatz angelegten Blühwiese, fand man jetzt am Ortseingang, von Kirchberg kommend, gleich rechts in der Nähe des Flurbereinigungskreuzes einen Platz, um dort eine Wildblumenmischung anzusähen. Die Fläche wurde zunächst abgefräst und der Boden bereitet, um die Blumenmischung der Aktion „Niederbayern blüht auf“ aufzubringen. Mit dieser Blühwiese will man einen Beitrag dazu leisten, die Artenvielfalt im Ort zu bewahren und Lebensraum für verschiedene Insekten wie Biene, Schmetterlinge und Hummeln zu bieten. Zum praktischen Nutzen, soll die Blühfläche in bester Lage auch eine Freude für Einheimische und Besucher werden.

Veranstaltungstermin ist Freitag, 25.06.2021

Kreisstraße DGF 1 in Loiching, Aufhebung Vollsperrung Teisbacher Straße und erneute Vollsperrung Niederviehbacher Straße (DGF 1)

die Bauarbeiten im Bereich der Teisbacher Straße, zwischen Einmündung Hauptstraße und Ortsende Loiching Richtung Teisbach, werden bis Donnerstag 10.06.2021 abgeschlossen.

Am Freitag, 11.06.2021 erfolgt der Abbau der Baustellenbeschilderung Teisbacher Straße und der Aufbau der Baustellenbeschilderung für die Vollsperrung Niederviebacher Straße, zwischen Einmündung Hauptstraße/Weigendorfer Straße und Ortsende Loiching Richtung Niederviehbach.

Ab Montag, 14.06.2021 wird die Vollsperrung auf der KReisstraße DGF 1, Niederviehbacher Straße, zwishcen Einmündung Hauptstraße/Weigendorfer Straße und Abzweigung Gummeringer Weg. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis 02.07.2021.

Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt von Niederviehbach kommend über die Kreisstraße DGF 4 zum Kreisverkehr Lichtensee, dort weiter über die Staatsstraße 2074 bis nach Kronwieden und über die Kreisstraße DGF 8 zurück nach Loiching. Für den Verkehr aus Loiching kommend erfolgt die Umleitung in umgekehrter Reihenfolge.

Die Zufahrt zur Gemeinde, Kindergarten, etc. ist über die Kirchbergstraße möglich.

Wir bitten um Verständnis für die Behinderungen und Umleitungen.

Das schön renovierte Gotteshaus beindruckte die Teilnehmer der Maiandacht.

Der Frauenbund Nieder-/Oberviehbach holte eine für Anfang Mai geplante und wegen hoher Fallzahlen abgesagte Maiandacht nach. Dazu wurde in die Filialkirche St. Magdalena nach Walperstetten eingeladen. Man nutzte die Vorlage des KDFB-Diözesanverbandes, die Marias Glauben, ihre Hoffnung und Liebe betrachtete und was dies in der jetzigen Zeit für die Menschen bedeuteten kann. Das Evangelium handelte von Marias Besuch bei ihrer Base Elisabeth. Im Anschluss konnten die Anwesenden Blüten an einem trockenen zweig hängen. Der Gedanke dahinter: Gott schenkt immer einen neuen Anfang, sinnbildlich hier der dürre Zweig, der neue Blüten trägt.

Es wurden darauf hin Fürbitten und ein Wechselgebet vorgetragen.

Musikalisch umrahmten zwei Mitglieder der Vorstandschaft die Andacht, den Segen spendete Pfarrer Brunner. Im Anschluss informierte Führungsteam-Mitglied Marianne Loichinger über die Kirche in ihrer

Nachbarschaft: ihr Ursprung kann im 15. Jahrhundert gefunden werden, jedoch war sie da eine Kapelle. Der Altar stammte aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Statuen am Hochaltar zeigen die Patrona Bavaria, die Heiligen Barbara und Sebastian und ein Bild der Namensgeberin Magdalena. Pfarrer Brunner ergänzte, dass die beiden großen Bilder im Altarraum die heilige Dreifaltigkeit und die heilige Katharina darstellen. Außerdem gab er Hinweise auf die diversen Baustile. An der Kirche wurde in den letzten Jahren größere Renovierungsarbeiten vorgenommen. Die Glockenturmweihe fand jedoch schon

2006 statt. Nachdem die Kirche aufwendig Restauriert wurde, waren eigentlich Feierlichkeiten geplant, die wegen Corona entfallen mussten.

Die Mitglieder des Frauenbundes hoffen dennoch, dass es bekannt wird, dass wieder Gottesdienste im schön renovierten Gotteshaus stattfinden und dass es auch weiter Gottestdienste dort geben wird. Weiter hoffen Sie, dass dann immer mehr Menschen an den Gottesdiensten teilnehmen werden.