Risse, Verdrückungen, Flickstellen: Zwischen Postau und Hinzlbach gibt die St 2141 kein gutes Bild ab. Das ändert sich, denn das Staatliche Bauamt Landshut saniert die 5,4 Kilometer lange Strecke in drei Bauabschnitten. Dieses Jahr kommt noch bis Anfang November der Bereich von Hinzlbach bis Postau dran, im Frühjahr 2022 erhält dann die Ortsdurchfahrt Postau eine neue Fahrbahn und neue Gehwege. Die Arbeiten starten am Montag, 30. August. Die Staatsstraße ist ab diesem Zeitpunkt für den Verkehr gesperrt.

Zunächst bekommt bis Mitte Oktober der Abschnitt von Hinzlbach bis zur Einmündung der LA 4 vor Postau neue Asphaltschichten (Bauabschnitt I).

  • Die Umleitung Richtung Straubing führt ab Postau über Unholzing und Mühlhausen (LA 4) bei Steinbach auf die St 2328 und von dort über Altendorf und Hofdorf in Mengkofen wieder auf die St 2141. Die Umleitung in Richtung Landshut erfolgt analog.
  • Der Verkehr Richtung Weng nimmt ab dem Kreisverkehr bei Postau die LA 10 nach Wörth, lässt den Wörther See rechts liegen und fährt dann bei Lichtensee nach Weng. Auch hier erfolgt die Umleitung in Richtung Postau analog (siehe Pressekarte).
  • Wichtig: Der Kreisverkehr bei Weng bleibt im ersten Bauabschnitt stets befahrbar und wird erst im zweiten Bauabschnitt von Mitte Oktober bis Anfang November saniert. Die Umleitung hierfür gibt das Staatliche Bauamt rechtzeitig bekannt – wie auch für den dritten Bauabschnitt im kommenden Jahr.

Mit einem Kuchenstand am „Volksfest to go“ des TSV beteiligte sich der Katholische Frauenbund Nieder-/Oberviehbach am Wochenende. Die Vorstandschaft regte an, den Erlös an die Opfer der Flutkatastrophe zu spenden. So kamen 20 Kuchen und Torten und 150 Kiache zum Verkauf, welche die beeindruckende Summe von 933 Euro erbrachten.

Der Frauenbund rundete den Betrag auf glatte 1 000 Euro auf und dankte dabei natürlich den Kuchen- und Kiachebäckerinnen, den Helferinnen und allen Käufern. Hinzu kommen die Damen, welche die Kräuterbüschel für Maria Himmelfahrt gebunden haben, auch sie entschieden sich, den Erlös aus freiwilligen Spenden dem Frauenbund für die Flutopfer-Hilfe zukommen zu lassen und somit kann der stolze Betrag von 1 450 Euro den Opfern der jüngsten Flutkatastrophen weitergeleitet werden. Die Verantwortlichen des Frauenbundes kamen aus diesem Anlass jüngst zusammen und dankten allen, welche sich für diese Spende eingebracht haben.

Es war einiges los am Himmelfahrtstag, dem Tag des Kirchenpatroziniums der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Schon am Sonntagmorgen feierte die BJB Oberviehbach, die im letzten Jahr verschobene Bandübergabe mit der BJB Kirchberg und wie sonst am Volkfestsonntag üblich war in Niederviehbach am Sonntagvormittag wieder Start zum Wandertag, den die Fußball-AH um Alois Mieslinger organisiert hatte. Herrlichen Sonnenschein hatte man zum Wandern und die Route führte immer wieder durch schattige Streckenabschnitte. Über die Fischerei, Geltenhof und Schreg hatte man abwechslungsreiche Strecken über Feldwege, durch Pfade und Wälder der Isarhangleite, Gummering und entlang der Isar ausgeschildert. Rund hundert Wanderer und Jogger haben sich beteiligt und auch eine ganze Reihe von Radfahrern war unterwegs. Schon am Samstagabend und am Sonntag haben TSV, Feuerwehr, Frauenbund und See-Schützen Stände am Gemeindezentrum aufgebaut und einen Himmelfahrts-Kirta zum Mitnehmen angeboten. Das Angebot mit Würsteln, Burgern, Braten und Gegrilltem wurde gerne genutzt und auch die Kuchen, Torten und Süßwaren wurden gerne abgeholt.

Auch die Jugend war gerne dabei.
Die Organisatoren freuten sich über die gute Resonanz.

Die Leidenschaft für Sport und Bewegung wurde der TSV-Vorsitzenden Ursula Tafelmayer schon in die Wiege gelegt. Die Begeisterung für’s Skifahren hat der Papa der Ursula und ihren Schwestern nahe gebracht. Aber auch wandern und vor allem Volleyball bestimmen das Leben der unermüdlichen TSV-Managerin, die seit 15 Jahren Motor des größten Ortsverein ist und mit ihrer guten Laune und ihrem Tatendrang immer wieder den Turnrat und viele Ehrenamtler motiviert. Kaum zu glauben, aber am Samstag feierte das Energiebündel ihr 60stes Wiegenfest. „Wir haben super schön gefeiert“, sagt das Geburtstagskind.

Schon vormittags gab es Weißwürste. Da kamen die Kinder Helena, Andreas und Flo mit Partnern und Enkelkindern und den ganzen Tag über gratulierten Freunde. Abends gab es bei „Enzo“ eine Feier mit Familie, Freunden und den Kollegen aus dem Gemeinde- und Turnrat. Seit sieben Jahren ist sie auch mit vollem Einsatz im Gemeinderat aktiv. Geboren und aufgewachsen ist sie am 7. August 1961 mitten im Dorf in der Hauptstraße und auch wenn sie jetzt nur einige Häuser weiter wohnt, so hat sie ihren Mann Andi nicht beim Spazierengehen oder in der Schule, sondern als Volleyballtrainer kennengelernt. Neben ihren zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten spielt sie gern Volleyball, ist Trainerin, Schiedsrichterin und Schiedsrichterausbilderin.

Geburtstagskind Ursula Tafelmayer mit ihren Schwestern Ulrike Prechtl, Gina Haslbeck, Sabine Heller und Mama Anneliese Haslbeck.

Ein voller Erfolg war das Drive-In Grillfest des Schützenvereines „Zum See“ Lichtensee am Sonntag. Die Corona Pandemie hatte ja viele Veranstaltungen in die Knie gezwungen und vieles musste abgesagt werden. Schon lange reifte daher der Gedanke bei den Seeschützen, einen Weg zu finden, der es dennoch möglich machen könnte, der Bevölkerung ein Grillfest zu bieten. Nach einem längeren hin und her stellte Kerstin Menacher zusammen mit Carmen Mey ein Hygienekonzept auf die Beine, das der Gemeinde vorgestellt und auch genehmigt wurde. Das war der Startschuss für das erste Drive-In Grillfest, dass es in Niederviehbach gegeben hat. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, da sich als möglicher Termin nur ein ganz kleines Zeitfenster bot. Für so ein Ereignis wurden jede Menge Helfer benötigt, was in der Haupturlaubszeit nicht selbstverständlich war. Zudem mussten für ein Drive-In Grillfest völlig andere Materialien und Abläufe organisiert werden als zu einem Grillfest vor Corona. Es wurden ausschließlich biologisch abbaubare To-Go Verpackungen gewählt und in einer 15 Minuten Taktung an zwei Tagen für je fünf Autos die Vorbestellungen aufgenommen.

Es gab was das Herz begehrte – wie auf einem richtigen Grillfest eben , Fisch, Grillfleisch mit Beilagen, Grillwürste mit Sauerkraut, Käse und Brezen. Die Telefone liefen sowohl am Freitag als auch am Samstag heiß und es mussten bei dieser enormen Nachfrage schnell die Mengen nachkorrigiert werden. Am Sonntagmorgen wurde dann die Schulbusschleife an der Schulstraße kurzer Hand zu einer perfekten Drive-In Zone umgewandelt. Alles verlief wie am Schnürchen und die Gäste kamen zu ihren Bestellzeiten, wurden bei den Damen der Kasse empfangen und während sie ihre Bestellung bezahlten, wurde diese bereits zeitgleich zusammengepackt und in einem handlichen Päckchen kurze Zeit später an das Auto gebracht. Auf der gesamten Drive-In Verköstigungsstraße war zu jeder Zeit eine tolle Stimmung, sowohl bei allen Helfern, als auch den Gästen, die beim kurzen Warten einfach von der Guten Laune angesteckt wurden. Kurzum – es war ein voller Erfolg und alle Gäste freuten sich über diese besondere Idee der Umsetzung. „Geht nicht gibt’s nicht! In diesem Sinne – Schützen Heil!“, so das Fazit der Veranstalter.

Das bekannte Kirchweihvolksfest des TSV soll in diesem Jahr zumindest wieder als „Himmelfahrts-Kirta in Viabo“ zum Mitnehmen stattfinden. Ebenfalls lädt die Fußball AH um Alois Mieslinger wieder zum Wandertag am 15. August 2021 ein. Los geht es diesmal um neun Uhr morgens am Gemeindezentrum. Zwei Routen mit 6,5 Kilometer Länge und alternativ 9,5 Kilometer Länge durch eine herrliche Landschaft mit wunderbaren Ausblicken stehen zur Auswahl. Die Strecken sind wie immer bestens ausgeschildert und es gibt eine Verpflegungsstation. Aufgrund der Coronabeschränkungen gibt es diesmal keinen Preis für die teilnehmerstärkste Gruppe, aber mitmachen kann jeder. Nicht nur Wanderer, sondern auch Jogger oder Läufer können sich beteiligen. Es ist keine Voranmeldung erforderlich. Nach erfolgreicher Wanderung lädt das Volksfest „to go“ zur Stärkung ein.

Auf folgender Verlinkung finden Sie die Skizze des Wandertags

Von hoher Qualität und in ihrer Beschaffenheit und ihrem Aussehen einzigartig und unbedingt erhaltenswert, so beurteilen Fachleute die erste Vereinsfahne des Turn- und Sportvereins, die im Jahr 1927 erstellt und geweiht wurde. Im Laufe der Jahre hat diese natürlich arg gelitten und die einst leuchtenden Farben waren verblasst. Gerade jetzt, da der Verein sein 100-jähriges Jubiläum feiern kann, wollten die Verantwortlichen des Turnrates und des TSV diese wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen, Mindestens 6 000 Euro, sollten für eine komplette Aufarbeitung aufgebracht werden, denn der Stoff wurde erneuert und die Stickereien neu aufgebracht.

Hilfe bot dazu die VR-Bank Landau-Mengkofen über ihr „Crowd-Funding-Projekte“ an. Jeden Betrag, den sogenannte „Unterstützer“ spendeten, wollte die VR-Bank nochmals drauflegen, bis die notwendige Summe erreicht wurde. Das hörte sich super an und beim TSV machte man sich freudig ans Werk. Zunächst galt es die sogenannte „Fanphase“ überstehen, das bedeutet, dass 70 Personen das Projekt gutheißen mussten. 75 Fans begeisterten sich dann für die Idee und das Ganze wurde auf den Weg gebracht und man ging an die „Finanzierungsphase“ und auch diese meisterte der TSV erfolgreich, Dank der Hilfe vieler Unterstützer. Insgesamt 6 920 Euro konnten Kathrin Schwarz und Bereichsleiter Robert Kettl von der VR-Bank Landau-Mengkofen an Ursula Tafelmayer und Helmut Füßl überreichen und somit konnte auch die Originalfahnenspitze noch hergerichtet und sogar noch eine passende Fahnenstange konnte ergattert werden. Die Summe setzt sich zusammen aus 3 920 Euro Spenden von der Bevölkerung und 3000 Euro Spende von der VR-Bank Landau-Mengkofen und wurde über das Crowdfunding-Portal VIELE SCHAFFEN MEHR der Landauer Zeitung, des Dingolfinger Anzeigers und der VR-Bank Landau-Mengkofen finanziert. Getreu dem genossenschaftlichen Prinzip‚ „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, fördert die VR-Bank Landau-Mengkofen mit „VIELE SCHAFFEN MEHR“ das individuelle Engagement in der Region.

Denn die gemeinschaftliche Unterstützung Vieler ermöglicht die Realisierung von Ideen, die vorher mangels finanzieller Mittel nicht umsetzbar waren. Die Bank initiiert und pflegt nicht nur die Onlineplattform für „VIELE SCHAFFEN MEHR“, sondern ist zusätzlich auch Co-Funder für die Initiativen und Projekte. „Unser Leitsatz „Aktiv für die Menschen in unserer Heimat“ soll gelebt werden und für die Menschen in unserer Region auch spürbar sein und beim TSV ist was dahinter“, so Robert Kettl, Leiter der Abteilung Digitalisierung & Marketing. Co-Funding, das ist der Betrag, der von der VR-Bank Landau-Mengkofen zur Umsetzung der Projekte oben draufgepackt wird. Alle Spendenbeträge der Bürger werden bis zum Erreichen der angestrebten Projektsumme 1:1 verdoppelt. Das heißt, bei einer Spende in Höhe von 50 Euro durch einen Unterstützer beträgt der Co-Funding-Anteil der VR-Bank ebenfalls 50 Euro. Das Geld kommt aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens der Volks- und Raiffeisenbanken. Mit jedem gekauften Los werden 0,25 Euro dazu verwendet, um Menschen in Not sowie soziale bzw. gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen. Und dieser Zweck ist mit der Crowdfunding-Plattform „VIELE SCHAFFEN MEHR“ mehr als erfüllt.


Die Finanzierung eines gemeinnützigen Projekts ist in drei Phasen unterteilt. Jede soziale, karitative, kulturelle oder öffentliche Institution kann Projekte einreichen, die dem Allgemeinwohl dienen, wenn sie ihren Sitz im Geschäftsgebiet der VR-Bank Landau-Mengkofen hat oder das Projekt im Gebiet der Bank umgesetzt wird. Derzeit können auf Grund technischer Umstellungen keine neuen Projekte eingestellt werden. Aber ab Herbst wird dies wieder möglich sein.

Materialmangel am Rathaus

Wahlwerbung mit Großplakaten

Um die Bearbeitung der laufenden Projekte ging es bei der letzten Sitzung im Gemeinderat. Insbesondere beschäftigte sich das Gremium mit den Planungen für die Erweiterung des Rathauses. Eine Galerie soll es nicht geben, aber eine weitere, von außen zugängliche Behindertentoilette mit Euroschlüssel. Diese und weitere Vorgaben wurden in die Planungen aufgenommen, so der Bericht von Zweitem Bürgermeister Simon Hackl aus den Arbeitsgruppen. Eine Fachplanung für die Elektrik verursache nur hohe Kosten und könne angesichts des überschaubaren Aufwandes auch vom ausführenden Elektriker ausgeführt werden, so die Meinung von Erwin Duschl. Auch Alfred Maierhofer und Christian Seisenberger finden die Planungskosten, ob des kleinen Bauvorhabens als unverhältnismäßig. Diese Planung sei aber Basis für eine gleichwertige Ausschreibung, gab Wolfgang Hölzl zu bedenken. Ob der anvisierte Baubeginn im Jahr 2022 angesichts der derzeit hohen Baukosten und der Materialsituation überhaupt sinnvoll sei, stellten Josef Dausend und Erwin Duschl in den Raum. Derzeit gehe es allerdings um die Planungsphase I bis IV, weitere Einzelheiten und den tatsächlichen Baubeginn will man dann zusammen mit dem Architekten in der nächsten Sitzung klären. Die bislang immer am Gewerbegebiet aufgestellten Großplakate zur Wahlwerbung können laut Landratsamt nicht mehr dort aufgestellt werden. Der CSU Kreisverband stellte daher den Antrag, dass diese in Lichtensee, nahe der Isarbrücke, aufgestellt werden dürfen.

Dazu gab es die Zustimmung des Gemeinderates. Auch will man die lange Zeit aufgeschobene Verabschiedung ausgeschiedener Gemeinderäte mit einer kleinen Zusammenkunft im August nachholen. Die Feuerwehr Niederviehbach will ihr 150-jähriges Gründungsfest nun im Mai 2022 begehen und stellte einen Zuschussantrag für eine neue Fahne. Die Kosten betragen 8250 Euro.

Die Gemeinde will sich daran mit zehn Prozent beteiligen, so das einhellige Votum im Gemeinderat. Eine Reihe von Beteiligungen an den Bauleitplanungen der Nachbargemeinden hatte man diesmal abzuarbeiten.

Wie in der Vergangenheit üblich hatte man dazu keine Einwände, lediglich beim Neubaugebiet in Loiching-Hochkreuz sah man den geplanten Kreisverkehr in Hanglage als verkehrstechnisch bedenklich.

Nach Wochen des Abstandshaltens und der Trauer plant der Frauenbund für die kommende Zeit wieder einige Veranstaltungen. Die Frauen wollen am geplanten „Volksfest to go“ des TSV, vorausgesetzt es kann corona-bedingt stattfinden, teilnehmen. Am Kirchweihsonntag wollen sie von 11 bis circa 16 Uhr am Sportplatz in Kaffee und Kuchen anbieten. Dazu werden helfende Hände und Kuchenspenden benötigt. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich bei Sylvia Simbeck under der Telefonnummer 08702 8240 täglich zwischen 18 und 20 Uhr melden.

Am Sonntag, den 19. September wird das im April abgesagte 40-jährige KDFB-Jubiläum endlich nachgeholt. Um 10 Uhr wird Pater Dr. Jakob Seitz aus Windberg den Dankgottesdienst mit möglichst vielen Mitgliedern feiern. Nach der Messe ist dann in der Pizzeria „Da Enzo“ ein Mittagessen mit anschließender kleiner Kuchentafel geplant. Die Vorstandschaft würde sich über eine rege Beteiligung sehr freuen. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten dazu, bekommt Ende August jede Frauenbund-Frau per Einladungsblatt zugestellt.

Desweiteren wird im Herbst ein MAISL (=modernes Abendgebet im Scheinwerferlicht) stattfinden. Vergangene Woche besuchten mehrere Vorstandsfrauen das Maisl „Vitamin D“ im Otteringer Pfarrgarten und waren sehr begeistert von dieser Art den christlichen Glauben zu feiern. Pfarrer Josef Hausner hat bereits zugesagt mit seinem Maisl-Team eines dieser sehr modernen, aber auch sehr anrührenden Abendgebete in Niederviehbach durchzuführen.

Näheres wird zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Seit einigen Wochen befinden sich wieder alle Fußballmannschaften des TSV im Trainingsbetrieb. Mit einem extra Jugendtag am Samstag, wollte man seitens des Vereins zeigen, dass es wieder los geht und dass man mit vereinten Kräften der Krise trotzen kann. Bei idealen Wetterbedingungen und unter dem passenden Motto“Auf geht’s – pack‘ ma’s wieder beim TSV“ konnte mit rund 70 Kindern ab vier Jahren der Großteil der Nachwuchskicker begrüßt werden. Besonders freute sich der Trainerstab über die zahlreichen Neueinsteiger bei den Kleinsten der G-Jugend und die große Beteiligung der Eltern, was den Verantwortlichen zeigt, dass die Angebote angenommen werden und sich alle Mühen allein deswegen schon lohnen.

Im Vorfeld hatten sich die Jugendleitung und das Trainerteam viele Gedanken gemacht, wie man einen coronagerechten Tag organisieren kann. Um allzu große Menschenansammlungen zu vermeiden, entschied man sich, die Veranstaltung etwas zu entzerren und die Mannschaften aufzuteilen. Den Anfang machten am Vormittag die E-, F- und die G-Jugend. Alle Trainer sämtlicher Mannschaften waren den gesamten Tag über im Einsatz und betreuten die Jungs und Mädels oder halfen bei der Organisation der Veranstaltung mit. Nach dem Eintreffen standen Paralleltrainings an, in denen sich die Nachwuchsfußballer richtig austoben konnten. Der Höhepunkt für die Kinder war dann jeweils das Eltern-Kind-Spiel, das aber auch den Eltern viel Spaß machte. Die TSV Kicker gingen top motiviert ans Werk und konnten natürlich jeweils die Oberhand über die Eltern behalten. Aber auch hier stand bei allen die Freude am gemeinsamen Sport im Vordergrund und das Ergebnis war zweitrangig.

Anschließend machten die Teams einen Schießwettbewerb an der eigens für den Jugendtag wieder renovierten TSV Torwand unter sich aus. Die erfolgreichsten unter ihnen durften sich über tolle Sachpreise freuen, die von der BMW Group beigesteuert wurden. Die Torwand war der Hingucker schlechthin und erfreute sich auch unter den Erwachsenen großer Beliebtheit und sorgte für so manch lustige Szene. Nach dem Torwandschießen stand für alle Spieler und Trainer Verpflegung vom Grill bereit und man konnte sich für das Training belohnen und noch ein Weilchen gemütlich beisammen sitzen und die lange vermisste Geselligkeit genießen. Nach der Mittagspause ging es weiter mit den Großen von der D-, C- und B-Jugend. Auch hier fanden Paralleltrainings statt, gefolgt von Torwandschießen und Eltern-Kind-Spiel. Den Sieg trugen die Nachwuchskicker davon.

Eine besondere Freude ist es für die Aktiven des Vereins, dass man dieses Jahr, seit vielen Jahren, zum ersten Mal wieder eine eigene B-Jugend aufbieten kann. Die Jugendarbeit trägt also langsam Früchte und man möchte diesen Viehbacher Weg gerne auch in der Zukunft weiter gehen. Jeder Teilnehmer bekam als kleines Geschenk nach dem Training noch eine Trinkflasche überreicht und es wurden noch Gruppenfotos für das Vereinsarchiv gemacht.

Auch Bürgermeister Johannes Birkner war eingeladen und stattete dem Jugendtag zur Freude aller Beteiligten am Vormittag und am Nachmittag einen Besuch ab. Birkner überbrachte im Namen der gesamten Gemeinde Glückwünsche und bedankte sich bei den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung und den beeindruckenden Mannschaftsgeist. Ohne viele ehrenamtliche Helfer und Freiwillige würde ein Verein nicht funktionieren, so Birkner. Interessierte Fußballer – Jungs wie Mädels – ab vier Jahren sind weiterhin ganz zum Probetraining ohne Voranmeldung eingeladen und können jederzeit einsteigen. Jeder, ob geübt oder ungeübt, ist willkommen, schließlich ist Sport gemeinsam am Schönsten, findet man beim TSV. „Durch den Umgang in der Gemeinschaft wird Selbstvertrauen aufgebaut und das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt“, sagt Robert Reif. Im Team werden wichtige Werte für das spätere Leben wie Teamfähigkeit, Fairness, Sportsgeist und Disziplin vermittelt und gelernt – gemeinsam gewinnen und auch verlieren, ist man überzeugt. Die Trainingszeiten können jederzeit bei den Jugendleitern Andreas Wastian (Telefon 0170/8617958), Michael Rieder (Telefon 0151/20015614), Robert Reif (Telefon 0176/4472366) oder Markus Schmidt (Telefon 0170/4187226) erfragt oder unter www.tsv-niederviehbach.de eingesehen werden.

Die Sonne lacht und die Inzidenzen sind vergleichsweise niedrig. Endlich können wir Freiheiten genießen, die noch vor einigen Wochen undenkbar waren. Doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Um sich und andere zu schützen, ist die Impfung nach wie vor das beste Mittel.

Über Corona hinweg haben uns in diesem Jahr eine Reihe von Naturkatastrophen getroffen. Auch wenn wir in Niederbayern vergleichsweise glimpflich davongekommen sind, hat es unsere Freunde in Oberbayern als auch in Nordrhein-Westfahlen und Rheinland-Pfalz schwer getroffen.

Darum dachten sich die Hausärzte Dr. med. Erwin Schneider aus Niederviehbach sowie Dr. med. Martin Liebl aus Niederaichbach „warum nicht impfen und gleichzeitig Gutes tun?“ Nach dem Motto „Wir wollen helfen – Sie können helfen“ haben die Hausärzte eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

In der Zeit von Juli 2021 bis September 2021 spenden die Hausärzte Dr. med. Erwin Schneider aus Niederviehbach sowie Dr. med. Martin Liebl aus Niederaichbach daher die Vergütung für jede verabreichte Impfung an die "Aktion Deutschland Hilft", die den Opfern der Flutkatastrophe im Juni/Juli 2021 unter die Arme greift.

aufgrund von Wartungsmaßnahmen steht das Bürgerservice-Portal am 27.07.2021 von voraussichtlich 11:00-12:00 Uhr nicht zur Verfügung.

Wir bitten für diese erforderliche Maßnahme um Ihr Verständnis.