Jetzt geht es um Glasfaser
Lassen sich die Hochwasserschutzmaßnahmen verwirklichen?

Durch verschiedenste Fördermaßnahmen und Ausbauschritte wurde der Breitbandausbau für die Internetversorgung im Gemeindegebiet seit mehr als einem Jahrzehnt kontinuierlich verbessert und die Übertragungsraten an die Erfordernisse der Nutzer angepasst. In verschiedenen Ortsteilen sind die Häuser bereits an Glasfaserkabel angeschlossen, welche die höchsten Geschwindigkeiten in der Internetnutzung bieten. Der Anteil der Anschlüsse mit Glasfaseranbindung liegt im Gemeindegebiet derzeit bei zehn Prozent. Der Netzausbau läuft über Firmen als Netzbetreiber. Um diesen weiter voranzubringen will die Gemeinde in weitere Förderprogramme von Bund und Land einsteigen, um bis zu 90 Prozent Förderung für Wirtschaftlichkeitslücken bei den Netzbetreibern zu bekommen. Josef Markl von der beratenden Firma IKT stellte bei der letzten Gemeinderatssitzung die Kriterien für eine Bezuschussung nach einem Punktesystem vor. Kriterien seien Nachholbedarf, Synergienutzung, Einwohnerdichte oder interkommunale Zusammenarbeit. 983 Adressen im Gemeindegebiet seien förderfähig, was dann als letzten Schritt den Ausbau mit Glasfaserleitungen bedeutet. Bei einer Wirtschaftlichkeitslücke von rund sechs Millionen Euro bliebe der Gemeinde ein Eigenanteil von circa 600 000 Euro. Wie schon in der Vergangenheit will die Gemeinde für den weiteren Breitbandausbau am Markterkundungsverfahren teilnehmen und Hilfen von Bund und Land beantragen, so der Beschluss des Gemeinderates. 

Können Maßnahmen können zum Schutz vor Hochwasser realisiert werden?

Besprochen wurden auch die Umsetzungsmöglichkeiten eines der Gemeinde vorliegenden Hochwasserschutzkonzeptes. Auch wenn es sich um eine freiwillige Maßnahme handle, wäre eine Umsetzung im Falle von Hochwasserkatastrophen von großer Bedeutung für viele Einwohner. Konkret gehe es um ein Regenrückhaltebecken in kleinerer oder größerer Variante in Wocka und eine Bacherweiterung des Viehbachs im Bereich der Gummeringer-Straße. Eine Förderung sei nur möglich, wenn ein entsprechender wirtschaftlicher Nutzen im Verhältnis zu den Kosten nachgewiesen werden könne. Dies sei insbesondere bei Wohngebäuden, bei Einrichtungen für die Infrastruktur oder Gewerbebetrieben gegeben. Entscheidend für eine Realisierung sei die Kooperationsbereitschaft der Grundstückseigentümer, Flächen abzugeben, Maßnahmen zuzulassen oder durch Grunddienstbarkeiten zu ermöglichen. Dazu will der Gemeinderat die Grundstückseigentümer zu einer Informationsveranstaltung mit einem Fachplaner im Herbst einladen, um über Möglichkeiten zu informieren und sich mit den Betroffenen abzustimmen. Kopfzerbrechen bereitete dem Gemeinderat ein Nachtragsangebot zur zusätzlichen Dämmung von Dach und Fassade im Zusammenhang mit der Dachsanierung der Viehbachhalle mit Kosten von 159 000 Euro, auch wenn dafür ein Zuschuss von 15 Prozent zu erwarten sei. Ein Gesamtgutachten für sämtliche Gebäude der Gemeinde im Jahr 2023 ergab einen ausreichenden U-Wert als Wärmedurchgangskoeffizient, so die Verwunderung von Josef Daffner. Überrascht zeigte sich Simon Hackl über die neuen Erkenntnisse und bezweifelte, genauso wie Christian Seisenberger, ob bei einer Umsetzung weiterer Maßnahmen der Zeitplan einer Fertigstellung im Herbst überhaupt zu halten sei. Die hohen Kosten für eine zusätzliche Isolierung kritisierte Erwin Duchl. Er plädierte dafür das Gesamtpaket in in Einzelprojekte zu zerlegen, separat zu betrachten und zu beschließen, während Gerhard Sachsenhauser und Josef Retzer weitere Verbesserungen bei der Isolierung als sinnvoll erachteten. Ein kurzfristig mit den Handwerkern anberaumter Ortstermin wurde daher vereinbart. Beschlossen wurde die Vergabe einer Holzakustikdecke im Rathausanbau im Auftragswert von 27 353,32 Euro und die Vergabe der Innentüren aus Eiche zum Bruttoangebotspreis von 46 172 Euro. Getestet und für gut befunden wurden die vorgestellten Muster für Stühle im neuen Sitzungssaal. Bürgermeister Johannes Birkner informierte über die Vorstellung des Ferienprogrammes mit über 80 Veranstaltungen und den Diebstahl eines Tempo-30-Straßenschildes an der Sperre und Umleitung der DGF1 Richtung Loiching. Diebstahl sei nicht sinnvoll so Birkner, beispielsweise für Geburtstagsfeiern könne man solche Schilder auch bei der Gemeinde ausleihen. Die Auswertung der Geschwindigkeitsmessung im Ortsteil Rothhaus verteilte der Bürgermeister an die Gemeinderäte zur Kennnisnahme.  Das Gewerbegebiet konnte um zusätzliche Flächen ostwärts erweitert werden. Josef Daffner regte in diesem Zusammenhang an, den bisherigen Bebauungsplan zu Gunsten der Osterweiterung neu aufzustellen.

Die Bauarbeiten im Bereich der Kreisstraße DGF 1 zwischen Loiching und Niederviehbach schreiten voran und geht nun in die Schlussphase mit den Asphaltierungsarbeiten.

Während bislang während der Vorbereitungsarbeiten noch weitgehend ungehindert über die abgefräste Asphaltdecke gefahren werden konnte, ergeben sich während der Asphaltierungsarbeiten gewisse Einschränkungen. Die von der Baufirma zum Teil verteilten Einwurfzettel führen zu Mißverständnissen.

Wir haben deshalb den konkreten Ablauf zusammengefasst und so zusammengestellt, dass die betroffenen Anwohner sich auf die Sperrung besser einstellen können.

Zur Zeit werden noch vorbereitende Restarbeiten auf der Strecke durchgeführt. Wenn diese in der vorgesehenen Zeit erledigt werden können, ist der nachfolgend aufgeführte Ablauf vorgesehen. Es können sich aber baubedingt hier auch noch Verschiebungen ergeben. Falls dies der Fall sein sollte, verschiebt sich das ganze um einen Tag nach hinten. Wir würden aber selbstverständlich dann nochmal informieren.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

Freitag, 18.07.2025:

Aufbringung Haftkleber

Auf der ganzen Strecke zwischen Niederviehbach (Einmündung von der Hauptstraße DGF 4) bis Loiching (Ortsbeginn)) wird am voraussichtlich am Freitag, 18.07.2025 , der Haftkleber aufgebracht. Der verwendete Haftkleber lässt es nach einer ganz kurzen Antrocknungsphase zu, dass schon nach dem Aufbringen wieder auf der abgefrästen Decke mit dem Asphaltkleber gefahren werden kann. Trotzdem besteht noch ein gewisses Restrisiko, dass das Fahrzeug verschmutzt wird. Fahrten sollten deshalb auf das unbedingt notwendige hier beschränkt werden. Das Befahren erfolgt hier auf eigene Gefahr.

Samstag, 19.07. und Sonntag, 20.07.2025

Die Fahrbahn der Bergstraße ist am Samstag und Sonntag nicht mit Bauarbeiten betroffen. Wegen der Fahrt über den Haftkleber siehe aber die Anmerkungen zu Freitag, 18.07.2025

Montag, 21.07. und Dienstag, 22.07.2025

Einbau Tragschicht von Niederviehbach Bergstraße Höhe etwa Hausnr. 8 bis Ortsbeginn Loiching

Hier wird am Montag mit dem Einbau der Asphalt-Tragschicht (untere Asphaltschicht) ab Höhe etwa Bergstraße Hausnr. 8 begonnen. Die Ausfahrt vom Baugebiet Bergstraße kann hier über die „obere“ Ausfahrt Bergäcker auf die Kreisstraße DGF 1 Richtung Loiching erfolgen. Wenn die Tragtschicht dann bei der Einmündung Bergstraße („untere“ Ausfahrt in die DGF 1) eingebaut ist, kann dann die Ausfahrt vom Baugebiet hier Richtung Ortsmitte Niederviehbach über die Ausfahrt Bergstraße erfolgen. Nachdem mit dem Einbau der Tragschicht der Bereich Niederviehbach verlassen wird, wird die Tragschicht dann auf der Strecke am Dienstag weiter bis Loiching eingebaut.

Die Anwesen im Bereich Bergstraße, die nur eine Ausfahrt, und zwar auf die Kreisstraße DGF 1 haben, können während des Einbau’s der Tragschicht in ihrem Zufahrtsbereich kurzzeitig weder ab- noch zufahren. Wir bitten dies zu berücksichtigen. Die Fahrzeuge sollten in dieser Zeit außerhalb des Baufeldes geparkt werden.

Mittwoch, 23.07.2025

Am Mittwoch werden „nur“ die Seitenbereiche im Außerortsbereich hergestellt. Die Fahrbahn im Bereich Bergstraße Niederviehbach ist am Mittwoch nicht mit Bauarbeiten betroffen.

Donnerstag, 24.07.

Einbau der Deckschicht von Niederviehbach Bergstraße bis Ortsbeginn Loiching.

Hier wird mit dem Einbau der Deckschicht zwischen den beiden Ausfahrten Bergstraße und Bergäcker begonnen und Richtung Ortsende/Richtung Loiching asphaltiert. Hier kann am Donnerstag noch von der Ortsstraße Bergstraße Richtung Dorfmitte Niederviehbach zum Wohngebiet Bergstraße zu- und abgefahren werden.

Freitag, 25.07.2025

Einbau der Deckschicht in Niederviehbach von der Einmündung DGF 4 bis zwischen die beiden Zufahrten Bergäcker und Bergstraße ins Wohngebiet Bergstraße.  

Hier kann dann von der Ausfahrt Bergäcker nur Richtung Loiching abgefahren bzw. von dort zugefahren werden.

Die Anwesen im Bereich Bergstraße, die nur eine Ausfahrt, und zwar auf die Kreisstraße DGF 1 haben, können während des Einbau’s der Deckschicht in ihrem Zufahrtsbereich kurzzeitig weder ab- noch zufahren. Wir bitten dies zu berücksichtigen. Die Fahrzeuge sollten in dieser Zeit außerhalb des Baufeldes geparkt werden.

Anwohner von Schlott:

Hier besteht eine Ausfahrtsmöglichkeit über Schreg nach Gummering und weiter nach Loiching bzw. Niederviehbach.

Sonstiges:

Da der ganz genaue Zeitplan noch von einigen bautechnischen Fragen sowie natürlich auch von der Witterung abhängig ist, werden wir im Laufe der Woche diese Mitteilung noch einmal aktualisieren, um die Angaben noch näher präzisieren zu können. Wir bitten hier insbesondere die Online-Medien zu beobachten https://dingolfing-landau.de (auf Startseite nach unten scrollen zu „Straßenverkehrsmeldungen“) sowie die Infos über die Landkreis-App oder die Biwapp-App).

Wir bitten alle Anlieger und Anwohner sowie natürlich auch die sonstigen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Bauarbeiten einhergehenden Unannehmlichkeiten.

Für den Durchgangsverkehr ist weiterhin die überörtliche Umleitung eingerichtet.

Müllabfuhr:

Die Mülltonnen sollten an den jeweiligen Tagen von allen Anliegern im Baufeld sowie von  den Anwohnern im Wohngebiet Bergstraße/Bergäcker und die Anlieger im Bereich Eichenweg  sowie auch die Anwohner von Schlott bereits jeweils einen Tag zuvor an den bisherigen Stellen bereitgestellt werden. Die Müllabfuhr wird dann die Tonnen jeweils bereits deutlich vor Arbeitsbeginn Baustelle abholen.

Auch dieses Jahr gibt es am Niederviehbacher Volksfest wieder ein tolles Kinderprogramm.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Fischen am Markus – Rüb – Weiher

19.08.2025 17.00 – 20.00 Uhr

Nähere Infos unter: https://niederviehbach.feripro.de/

Niederviehbach/Loiching.  Rechtzeitig zu den Planungen der diesjährigen Sommerferien startet die Anmeldung zum Ferienprogramm der Gemeinden Niederviehbach und Loiching.  Es öffnen sich dabei wieder zahlreiche Türen zu spannenden Abenteuern, neuen Erfahrungen und unvergesslichen Momenten für die Kinder und Jugendlichen. Dank zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte haben die Gemeinden Niederviehbach und Loiching wieder ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit 80 Veranstaltungen. zusammengestellt. Bei einer bunten Mischung aus kreativen, sportlichen, technischen, informativen und vor allem spannenden Angeboten ist für jeden etwas dabei. Neben den altbewährten und stets beliebten Dauerbrennern wie demLeseabend in der Bücherei, dem Besuch in der Bäckerei Weinzierl oder Keramik bemalen, gibt es im Jahr

2025 auch viel Neues zu entdecken. Heuer zum ersten Mal dabei ist der Besuch in der Parcours-Halle, ein Besuch beim Niederbayern TV sowie ein Kochkurs im Gasthaus Scheugenpflug. Alle Kinder bekommen dazu eine Übersicht mit nach Hause, welche auch in den Gemeinden, in den Schulen und Kindergärten ausgelegt werden. Die Beschreibung und weitere Details der Veranstaltungen kann man ab Freitag, 4. Juli im Internet unter https://niederviehbach.feripro.de/ einsehen. Zur Anmeldung benötigt man eine gültige E-Mail-Adresse, falls keine vorhanden ist, kann eine Anmeldung in der Gemeindeverwaltung erfolgen. Es dürfen nur eigene Kinder gemeldet werden und für jedes Kind ist ein extra Datensatz anzulegen. Es werden automatisch die freien Plätze sowie volle Programme und Wartelisten angezeigt. Ab Sonntag, 13. Juli, um 12 Uhr ist die Buchung möglich.

Heuer das erste Mal in unbegrenzter Form. Wichtig ist die Überweisung der Teilnehmergebühr innerhalb von fünf Tagen, ansonsten wird der Platz wieder freigegeben. Der Veranstaltungspass kann zuhause ausgedruckt werden. Für Rückfragen stehen in der Gemeinde Niederviehbach Barbara Drewlo, Telefon 08702/9486120 und in der Gemeinde Loiching Yvonne Eberl, Telefon 08731/319726, zur Verfügung. Am Freitag wurde das Programm mit den Bürgermeistern final besprochen und fertiggestellt. Die Verantwortlichen wünschen allen viel Spaß und schöne Ferien mit dem umfangreichen Programm.

Hochwasserschutz wurde konkretisiert
Auftragsvergaben für Rathausanbau und für Renovierungen im Gemeindezentrum

Niederviehbach. (cg) Schon länger beschäftigt sich die Gemeinde mit den Auswirkungen von Starkregenereignissen und möglichen Hochwassergefahren für das Gemeindegebiet. Dazu wurde auch ein Hochwasserschutzkonzept für den Viehbach und sämtliche Zuläufe im Gemeindegebiet in Auftrag gegeben, welches im vergangen Jahr dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Die Erkenntnisse können bei sämtlichen Baumaßnahmen, welche die Gemeinde künftig plant einfließen. In der Sitzung am Dienstag stellte ein Hochwasserschutzgutachter zur Visualisierung eine 3D-Simmulation vor, wie Überflutungsflächen bei verschiedenen Szenarien aussehen würden. Berechnungsgrundlage für eine Förderung sei dabei ein 100-jährliches Hochwasser, HK 100 plus 15. Schutzziele seien dabei in erster Linie die Wohnbebauung, Gebäude kritischer Infrastruktur und Gewerbebetriebe zu schützen und weiter negative Auswirkungen auf Nebengebäude und die Infrastruktur zu vermeiden. Förderfähig seien nur Maßnahmen, die in wirtschaftlicher Relation zu den geschützten Objekten stünden. Für Niederviehbach sind das konkret zwei Maßnahmen, nämlich ein Regenrückhaltebecken vor Niederviehbach und eine Aufweitung des Bachbettes des Viehbaches im Dorf selbst. Erfolgversprechend sei insbesondere die Kombination beider Maßnahmen. Für Josef Daffner stehen und fallen die Maßnahnamen mit dem dafür erforderlichen Grunderwerb. Teilweise seien auch entsprechende Grunddienstbarkeiten denkbar, so der Experte auf Nachfrage Daffners. Simon Hackl wollte wissen wie lange eine Umsetzung dauern würde. Diese sei frühestens ab dem Jahr 2027 zu erwarten. Zunächst sei jetzt die Möglichkeit des erforderlichen Grunderwerbs oder zumindest eine Absichtserklärung der Grundstückseigentümer zu erfragen, dann könne ein Planungsauftrag gegeben werden und im letzten Schritt könne dann ein Förderantrag gestellt werden. Die geschätzten Kosten für ein großes Regenrückhaltebecken südlich von Niederviehbach liegen bei rund 2,2 Millionen Euro, die Kosten für die Aufweitung des Viehbaches werden mit 1,3 Millonen Euro veranschlagt. Realistisch sei ein Födersatz von 55 Prozent und bei der Umsetzung ökologischer Maßnahmen könne man nochmal zehn Prozent mehr bekommen. Die Gemeinde müsste somit rund 1,5 Millionen als freiwillige Leistung investieren.

Rathausanbau und Sanierungen im Gemeindezentrum

Diskussionen gab es für die nachträglichen Genehmigung und Auftragserteilung zur Berechnung der Abschreibung für die Kanäle für den Zeitraum von 1976 bis 2024 mit Kosten von 22 943,20 Euro. Die Rechnungsprüfung hatte diese für die Berechnung der Kanalgebühren angemahnt. Ursula Tafelmayer kritisierte dabei die Mehrkosten im Vergleich zum Angebot von 12 000 Euro, auch wenn der Aufwand weit höher war, als vorgesehen. Ähnlich sah dies Christian Seisenberger, der hinterfragte, ober der Umfang der Berechnungen bei Angebotserstellung nicht bekannt gewesen sei. Erwin Duschl bezweifelte, ob eine Nachberechnung über einen so langen Zeitraum gerechtfertigt sei, da dies zu hohen Kosten führe, die letztendlich auch auf die Kanalgebühren umgelegt würden. Stephan Fuchs kritisierte, dass diese Kosten im Haushaltsplan nicht berücksichtigt wurden. Der Auftrag sei vergeben, jetzt müsse bezahlt werden, so schloss Josef Dausend die Gespräche. Der Auftrag für die Dachsanierung der Viehbachhalle ist in nichtöffentlicher Sitzung zum Preis von 230 994,54 vergeben worden, informierte Bürgermeister Johannes Birkner. Josef Retzer merkte an, dass bei Verbesserungen beispielsweise bei der Dämmung Zuschussmöglichkeiten genutzt werden sollten, darauf habe er schon im Vorfeld hingewiesen. Weitere Auftragsvergaben gab es im Zusammenhang mit der Erweiterung des Rathauses. Aufgrund des Beschlusses in der letzten Sitzung, einen modularen Tisch für den Sitzungssaal anzuschaffen, wurde dieser zum Preis von 8 722,70 in Auftrag gegeben. Erteilt wurde auch der Auftrag für Tiefbauarbeiten für die Elektroinstallation zum Anschluss des Rathausanbaus im Wert von 25 478,50 Euro. Ebenso zur Erweiterung der bestehenden Brandmeldeanlage von Bürgermeister-Daffner-Sporthalle, Schule, Rathaus und jetzt dem Anbau mit Kosten von 9 064 Euro. Beschlossen wurde auch die Erneuerung der Fenster für die Gemeindebücherei mit Kosten von 50 332,54 Euro. Der Kassenkredit in Höhe von einer Million Euro wurde an die Sparkasse Niederbayern-Mitte vergeben.

Erweiterung Baugebiet und Prüfungen

Zur Planung der Erweiterung des Baugebietes Karglhof machte die Verwaltung Änderungsvorschläge bezüglich der Grundstücksgrößen der Parzellen oder zur Planung eines Grünstreifens, welchen auch die Gemeinderäte befürworteten. Diese sollen dem Planer übergaben werden. Aufgrund des Antrages der Fraktion SPD und Parteilose Bürger zur Überprüfung der elektrischen Anlage im Gemeindezentrum, sprach sich der Gemeinderat für die Beauftragung eines Sachverständigen aus. Aufgrund eines Antrages bei der Bürgerversammlung, schlug Zweiter Bürgermeister Simon Hackl eine Besichtigung des Friedhofes vor der nächsten Sitzung vor. Dabei wolle man die Möglichkeiten zur Umsetzung eines Naturfriedhofes ausloten. Bürgermeister Johannes Birkner informierte weiter, dass Wolfgang Hölzl eine Steckdose für E-Bikes am Rathaus installiert habe. Weiter sei am Skaterplatz ein Verbandskasten angebracht worden. Aktuell nutzen 900 Teilnehmer die Heimat-Info-App, so Birkner weiter. Befürwortet wurde auch eine Anfrage des TSV zur Nutzung des Gemeindewappens auf den Trikots der Mannschaften, um die Verbundenheit mit der Gemeinde hervorzuheben. Bedenken hatte Bürgermeister Johannes Birkner lediglich bei Änderungen der Farben.

Straßenbauarbeiten bis voraussichtlich Anfang August – Umleitung über Kronwieden und Lichtensee eingerichtet

Vollsperrung Kreisstraße DGF 1 zwischen Loiching und Niederviehbach ab Montag, 10.06.2025

Ab Montag, 10.06.2025 bis voraussichtlich Anfang August muss die Kreisstraße DGF 1 zwischen Loiching Abzweigung Demmelgarten und Niederviehbach Einmündung in die Hauptstraße (Kreisstraße DGF 4) wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt werden.

Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt über die Kreisstraße DGF 8 nach Kronwieden, dort weiter auf der ST 2074 („alte B11“) bis zum Kreisverkehr Lichtensee und über die Kreisstraße DGF 4 nach Lichtensee und zurück nach Niederviehbach. Für den Verkehr aus Richtung Niederviehbach kommend erfolgt die Umleitung in umgekehrter Reihenfolge.

Die Zufahrt für Anlieger zu ihren an den Baustellenbereich angrenzenden Grundstücken ist möglich. Über die Asphaltierungsarbeiten wird gesondert informiert.

Wir bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen und Beschwernisse die mit der Sperrung bzw. Umleitung einhergehen.

Das Rathaus wird erweitert und in diesem Zuge soll für Krisenfälle auch eine Notstromeinspeisung eingebaut werden. Unklar war zuletzt, ob diese dann nur für den Neubau erfolgt oder ob auch der Bestand damit versorgt werden könne. Die weitere Frage des Gemeinderats war, ob man bei einem Notfall auch die Viehbachhalle mit Strom versorgen könne. Aufgrund des Baufortschrittes wollte man die Entscheidung darüber kurzfristig, im Rahmen einer Sondersitzung des Gemeinderates treffen. An der Nordseite des Rathauses soll jetzt ein Außenverteiler zur Anbindung eines mobilen Notstromaggregats errichtet werden. Im Nachtrag zur Rathauserweiterung mit Kosten für die Notstromeinspeisung von 13 169,73 Euro brutto ist nun die Anbindung des gesamten Rathauses vorgesehen. Dies ermöglicht im Notfall auch die Notstromversorgung der Büros im Bestandsgebäude. Im Katastrophenfall wäre auch eine Versorgung der Viehbachhalle möglich.

Für den neuen Sitzungssaal hat sich der Gemeinderat für ein modulares Tischsystem ausgesprochen, das auch geteilt und verschoben werden kann, um so diverse Veranstaltungen im Sitzungssaal abhalten zu können. Wie die Verwaltung berichtete, soll die Ausführung für das neue Stehfalzdaches für die Viehbachhalle im Zeitraum von Juli bis September erfolgen. Art und Qualität des Materials sollen sich dabei am Rathaus orientieren.

Im gleichen Zeitraum sollen auch die neuen Fenster in der Viehbachhalle montiert werden. Dazu soll ein Kran links vom Eingang des Foyers der Viehbachhalle aufgestellt werden. Weiter wurde von der Verwaltung eine detaillierte Gegenüberstellung einer neuen Serverlösung im Vergleich zu einer Cloudlösung für das Rathaus vorgelegt. Ebenso wurde über die Möglichkeiten einer Anbinung an das Bayerische Behördennetz BYBN informiert. Bürgermeister Birkner informierte, dass die die Firma Buchmeier die neue Beschriftung für den Kindergarten St. Georg gespendet hat.

Bitte beachten!

Bürgeranfragen und Rathausanbau

Mit zahlreichen Anfragen und Anträgen von Bürgern bei der Bürgerversammlung befasste sich der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am Dienstag. Weiter wurden eine Menge für den Rathausanbau besprochen und beschlossen und für den Neubau des Feuerwehrhauses wurden Stellungnahmen behandelt. Bezüglich des Hochwasserschutzes wurde als freiwillige Leistung der Gemeinde ein Gutachten beauftragt und im Gemeinderat vorgestellt. Für erste Maßnahmen sind aktuell 50 000 Euro im Haushalt eingestellt. Stephan Fuchs forderte aufgrund der Bürgeranfrage, dass sich der Gemeinderat einen Zeitplan für die Umsetzung geben solle. Auch Ursula Tafelmayer forderte die Erstellung eines konkreten Konzeptes. Alfred Maierhofer wünschte sich, dass das erarbeitete Konzept dem Gemeinderat nochmals vorgestellt werde.

Simon Hackl war der Meinung, dass die notwendigen Maßnahmen bereits bekannt seien, jetzt gehe es um einen Plan und darum den Anfang zu machen. Gerhard Sachsenhauser erinnerte an die Vorstellung des Hochwasserschutzkonzeptes im Gemeinderat, wonach die Kosten für mögliche Maßnahmen im Verhältnis zu den geschützten Bereichen stehen sollen. Er schlug daher mehrere kleine Maßnahmen vor. Ursula Tafelmayer verwies auf hohe Fördermöglichkeiten für den Hochwasserschutz. Das Thema Hochwasserschutz will man in der nächsten Sitzung intensiv behandeln.

Bezüglich der Anfrage nach einem Stromspeicher für die neue Stromeinspeisedose in Gummering stellte man fest, dass es dort derzeit keine Stromspeicher gebe. Eine weitere Anfrage betraf die Urnenstelen am Friedhof. Zum Wunsch von Abstellmöglichkeiten bei den Urnen, wurde auch naturnahe Bestattung vorgeschlagen. Bürgermeister Johannes Birkner könne sich einen Naturfriedhof an der derzeitigen Blumenwiese vorstellen.

Simon Hackl schlug vor die Sachlage vor Ort zu sichten und Alternativen auszuloten. Stephan Fuchs verwies auf ein Beispiel in Gottfrieding und Josef Dausend gab zu bedenken, dass man mit freien Flächen sparsam umgehen solle, da die Bevölkerungszahl steige und man beim Friedhof keine Erweiterungsmöglichkeiten habe. Bezüglich der Bürgeranfrage zum Schutz der Kinder an der Schulbushaltestelle hat Bürgermeister Johannes Birkner eine Verkehrsschau mit der Polizei vereinbart. Auch um die Mängel bei der Reinigung der Zweifeldhalle wolle man sich kümmern.

Bezüglich der Anfrage zum Glasfaserausbau in der Gemeinde sei man laufend dabei und verlege auch Leerrohre. Von einem privaten Anbieter erhalte man keine Rückmeldung mehr. Die ebenfalls angesprochene wilde Müllentsorgung in der Gemeinde sei ärgerlich, man habe aber wenig Mittel, dagegen vorzugehen. Eine Anfrage betraf den Schuldenstand der Gemeinde. Derzeit sei die Gemeinde schuldenfrei. Für den Rathausanbau habe man 2024 274 000 Euro ausgegeben. Zur Anfrage wegen Zufahrts- und Parkmöglichkeiten für Krankenwagen an der viel genutzten Zweifeldsporthalle schlugen Christian Seisenberger und Erwin Duschl vor, eine Bodenfläche zu markieren, Unterstützung erhielten sie dabei von Stephan Fuchs. Trotz Vorschlag für einen Standort für einen Bewegungparcours, gebe es derzeit keine konkreten Pläne stellte man im Gemeinderat fest.

Informationen zur Anfrage bezüglich des neuen Heizkraftwerkes in Oberviehbach gab man schon im Rahmen der Bürgerversammlung. Die Fliesenarbeiten für den Rathausanbau vergab man zum Bruttoangebotspreis von 16 029,30 Euro an die Firma Huber fng aus Moos. Den Auftrag für die Parkettarbeiten erteilte man an die Firma Brandl Inneneausbau aus Kelheim für 15 328,03 Euro und den Auftrag für den Bodenbelag im Sitzungssaal erteilte man der Firma Schiekofer Raumausstattung aus Ergoldsbach zum Preis von 7 736,92 Euro. Die Kostenschätzung für die drei Gewerke belief sich auf 33 500 Euro. Bei der Innenreinrichtung will man den bei der Renovierung der Büros begonnen Einrichtungsstil fortsetzen und votierte für das Angebot der Schreinerei Paringer zum Preis von 68 865,30 Euro und blieb dabei unter der Kostenschützung von 77 350 Euro. Alfred Maierhofer signalisierte grundsätzlich Zustimmung, merkte aber an, dass die Planungsgruppe nicht informiert wurde und er angesichts der Höhe der Kosten ein weiteres Angebot vermisse. Gerhard Sachsenhause plädierte ebenfalls für eine Fortsetzung des eingeschlagenen Einrichtungsstils. Bei einem lokalen Lieferanten sehe er große Vorteile bei der Wartung. Josef Retzer warf angesichts der fortschreitenden Digitaliserung die Frage auf, ob es nicht künftig schranklose Büros gebe. Die Kommunen würden der Digitaliserung hinterherhinken. Michael Schwarz wollte wissen, was für den Sitzungssaal konkret geplant sei. Intensivere Diskussionen gab es zur geplanten Einspeisung für die Notstromversorgung für das Rathaus.

Alfred Maierhofer forderte, diese so auszulegen, dass im Katastrophenfall auch die Unterbringung von Menschen in der Viehbachhalle berücksichtigt werde. In diesem Zusammenhang, will man klären, welche Bereiche des Rathauses bei einer Notstromversorgung abgedeckt sind und will dies bei einer eigenen Sitzung in der kommenden Woche besprechen. Einhellige Zustimmung gab es für einen Antrag der Feuerwehr Oberviehbach zur Beschaffung von 20 neuen Schutzanzügen. Aufgrund des Vorschlages von Kommandant Georg Holzner entschied man sich für das Angebot der Firma Brandschutz Schmied, Schliersee für ein Zweijackensystem zum Angebotspreis von 26 037,20 Euro.

Zum Radverkehrskonzept des Landkreises Dingolfing-Landau bei dem als Geh- und Radwegeverbindungen in der Gemeinde, Verbindungen Entlang der DGF 1 nach Schlott und von Rothhaus nach Weng aufgeführt werden, sprach sich der Gemeinderat für eine Umsetzung der Verbindung von Rothhaus nach Weng aus. Die andere Route soll aufgrund der schwierigen geografischen, örtlichen Gegebenheiten nicht weiter verfolgt werden. Aufgrund höherer Abgaben des Turn- und Sportvereins sprach man sich auf Antrag für einen Zuschuss für den TSV in Höhe von 2 300 Euro aus. Gerhard Sachsenhauser schlug aufgrund des möglich gewordenen Grunderwerbs am Ortsende Oberviehbach, Richtung Walperstetten, eine Verbreiterung der Straße und eine Versetzung des Ortsschildes, das derzeit verkehrsbehindernd sei, ortsauswärts vor.

Andreas Birkner schlug vor, auch im Ortsteil Rothhaus einen Defibrillator zu installieren. Christian Seisenberger mahnte die Aufstellung des schon gelieferten Spielgerätes am Spielplatz in Oberviehbach an. Zum Bebauungsplan „Feuerwehr Niederviehbach“ wurden die eingegangenen Stellungnahmen behandelt und die Änderung des Flächennutzungsplanes auf den Weg gebracht.

Hier finden Sie den aktuellen Stand von unserem Anbau. Viel Spass beim Bilder durchstöbern.

Partnerschaft mit Gemeinde besteht seit 115 Jahren
Altheim/Niederviehbach – 29.04.2025. Das Strom-Leitungsnetz der Gemeinde Niederviehbach bleibt auch die nächsten 20 Jahre beim regionalen Netzbetreiber Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG (ÜZW Netz). Der entsprechende Konzessionsvertrag wurde am Donnerstag gemeinsam von Johannes Birkner, Erster Bürgermeister von Niederviehbach, und Michael Forstner, Vorstand ÜZW Netz, unterzeichnet. Insgesamt werden 11 Gemeinden von der ÜZW Netz betreut, dazu zählen etwa Ergolding, Essenbach, Niederaichbach oder Wörth/Isar.
Auf der Gemeinderatssitzung vom Dienstag, den 8. April 2025, erteilten die Gemeinderäte erneut den Zuschlag für die örtliche Stromkonzession der ÜZW Netz. Johannes Birkner, erster Bürgermeister von Niederviehbach, und Michael Forstner, Vorstand der ÜZW Netz, unterzeichneten die Verträge im Rathaus in Niederviehbach. Die Vergabe der Konzession erfolgte im Rahmen des vorgeschriebenen Ausschreibungsverfahrens. Die Vertragsverlängerung greift ab 1.1.2027 für die nächsten 20 Jahre. Die Konzession erlaubt es der ÜZW Netz, während der Laufzeit das Stromnetz auf ihrem Gebiet zu betreiben, sowie Versorgungsanlagen und Leitungen auf gemeindlichen Wegen und Grundstücken für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und der örtlichen Wirtschaft zu errichten. „Die ÜZW Netz hat uns ein klares und zukunftsweisendes Konzept geboten, wie eine zukunftsfähige Versorgung und die Energiewende in unserer Gemeinde weiter vorangebracht werden kann“, erklärt Johannes Birkner. „Wir freuen uns, an die bisher reibungslose Zusammenarbeit anknüpfen zu können,“ so Birkner weiter.

Kompetente Zukunftsgestaltung für ein modernes Stromnetz
Die ÜZW Netz setzt mit Niederviehbach seine 115-jährige Partnerschaft fort, die seit der Gründung des Stromversorgers besteht. Niederviehbach gehörte 1910 zu den ersten Orten, die mit Strom versorgt wurden, damals verbunden durch eine Freileitung vom Elektrizitätswerk in Niederaichbach nach Niederviehbach. „Wir freuen uns, Niederviehbach weiterhin als kompetenten Partner beim Netzmanagement und Netzausbau unterstützen zu dürfen“, bekräftigt ÜZW Netz Vorstand Forstner.
Zum Stromnetz der rund 2.800 Einwohner zählenden Gemeinde Niederviehbach gehören 31 Trafostationen, ein Mittel- und Niederspannungs-Stromnetz von rund 120 Kilometer, etwa 1.000 Haushaltsanschlüsse und rund 400 dezentrale Einspeiseanlagen. Die ÜZW Netz versorgt als regionaler Netzbetreiber auf einer Fläche von ca. 200 km² rund 17.000 Kunden zuverlässig mit Strom. „Uns ist eine sichere, zukunftsfähige und effiziente Versorgung wichtig. Deshalb investieren wir kontinuierlich und vorausschauend in unsere Netze,“ erklärt Forstner.