Zwei Paletten mit Kartoffeln und über 100 weitere Kisten mit haltbaren Lebensmittleln und ebenso viele mit Hygieneartikeln und Babybedarf, Zelte, Schlafsäcke und Hygieneartikel wurden in der Gemeinde gespendet und von Mitgliedern des Frauenbundes Nieder- und Oberviehbach, den örtlichen Feuerwehren und weiteren freiwilligen Helfern am Donnerstag und Freitag auf dem Firmengelände der Transportfirma Duschl auf einen Sattelzug verladen.

Viele Medikamente spendete Dr. Erwin Schneider, welche an medizinisches Personal übergeben wurden, die es direkt ins Krankenhaus Lemberg in der Ukraine verbringen.

Alles wurde genau geordnet und mehrsprachig beschriftet. Und noch am Freitagabend startete der Laster, den die Firma Duschl zur Vergügung stellte in Richtung polnisch-ukrainische Grenze, wo er am Samstag gut angekommen ist. Die Sachspenden wurden mittlerweile ausgeladen und an ein Koordinationszentrum bzw. die Caritas übergeben. Die Sortier- und Verladearbeiten und der Hilfstransport selbst wurden von einem Kamerateam von Niederbayern TV begleitet. Die Ausstrahlung ist für den Mittwoch dieser Woche vorgesehen. Initiiert wurde der Hilfstransport von Andreas Franze und unterstützt von der Gemeinde.

Die Helfer am Donnerstag nach getaner Arbeit

Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege verteilt mit Unterstützung der BMW Grub Werk Dingolfing und durch die Förderung der Aktion „Blühender Landkreis“ Obstbäume an die Gartenbauvereine. In diesem Jahr hat man einen Nußbaum gewählt, den der örtliche Obst- und Gartenbauverein gleich gepflanzt hat. Bei der Familie Hollmayer (Untermüller) fand man einen Guten Platz.

Walnussbäume gibt es bereits seit 60 Millionen Jahren, die meisten dieser Bäume findet man in Kalifornien, Chile, Frankreich und Osteuropa. Gefährlich kann den Blüten der Spätfrost Ende April werden. Bei der diesjährigen Sorte handelt es sich um veredelte Bäume der robusten, tschechischen Züchtungen Mars und Jupiter. Die Blätter des Baumes gelten als Insekten- und Schädlingsvertreibend und wirken enzündungshemmend und wundheilend. Zudem regen sie den Stoffwechsel an und reinigen das Blut. Der Baum soll ungefähr 20 Meter hoch werden. 

Angesichts der tragischen Verhältnisse in der Ukraine bereitet sich der Landkreis intensiv auf die Ankunft hilfesuchender Ukrainerinnen und Ukrainer vor.

Das Landratsamt hat dazu eine Koordinierungsgruppe ins Leben gerufen. Erste Notunterkünfte wurden bereits eingerichtet.

Hilfsbereite Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Wohnungen oder Hilfeleistungen anbieten, können sich über ein Formular auf der Homepage des Landkreises, melden.

https://www.landkreis-dingolfing-landau.de/buergerservice/hilfe-ukraine/

Petra Reif wurde mit dem Weißen Engel ausgezeichnet

Petra Reif ist eine von zehn Personen aus Niederbayern denen am Donnerstag im Rathausprunksal in Landshut die Auszeichnung „Weißer Engel“ mit Urkunde und Ehrennadel von Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, verliehen wurde. Die Auszeichnung „Weißer Engel“ wird an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheit- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben.

Eigentlich ist Petra Reif als gelernte Krankenschwester, die ihr Examen 1994 gemacht hat, schon bald 30 Jahre beruflich als Krankenschwester tätig. Zunächst in Allgemeinkrankenhäusern und ab dem Jahr 2000 auch als Krankenschwester im gerontopsychiatrischen Bereich, kam sie mit Demenzkranken in Berührung. Ihr Einsatz geht seither weit über das berufliche Engagement hinaus. Über zehn Jahre übernahm sie die Organisation und Mitwirkung an der Schulungsreihe „Demenz verstehen und begleiten können“ des Bezirkskrankenhauses Landshut.

Rein ehrenamtlich kam sie 2008 über eine Mitarbeiterin des Krankenhauses zur Mitarbeit in der Alzheimer Gesellschaft Landshut e. V. , zunächst als Beisitzerin und dann 2009 als Schriftführerin. 2012 erst kommissarisch und ab 2013 wurde sie zur Ersten Vorsitzenden gewählt und beteiligte sich am Projekt DemConLa der Fachhochschule Landshut, welche Angebote und Förderungen für Angehörige übersichtlich zusammenführt. Das Projekt wurde ab 2016 als Trägerverbund unter dem Titel „DemenzLa“ fortgeführt und wird vom Landkreis Landshut unterstützt. Seit 2010 hält Petra Reif unentgeltlich und ehrenamtlich Vorträge, die sie mit großer Leidenschaft und lebendigen Bildern gestaltet. „Sie führt ihre Tätigkeit mit großer Empathie und Leidenschaft aus, und versucht seither das sensible Thema Demenz mit verständlichen und lebendigen Vorträgen und Veranstaltungen der Gesellschaft näher zu bringen“, so Staatsminister Klaus Holetschek in seiner Laudatio. „Demenz geht uns alle an – jeder kann etwas tun“, sagt Petra Reif, die sich mehr Mut der Gesellschaft wünscht, das Thema nicht wegzuschieben.

Die Auszeichnung ist Motivation und Verpflichtung zugleich für Reif, sich weiter für einen größeren Stellenwert des Themas in der Gesellschaft einzusetzen. „Menschen mit Demenz sind die Ehrlichsten überhaupt, sie handeln im hier und jetzt“, so Reif. Es sei nicht leicht, aber eine nicht unmögliche Aufgabe. Reif wünscht sich den Mut der Gesellschaft, das Thema Demenz nicht weit weg zu schieben und ermutigen nicht weg zu sehen.

Gut lachen hat die Priorin des Klosters St. Maria, Schwester Antonia, nachdem eine große Aktion hinten in der Ecke des Klostergartens erfolgreich abgeschlossen wurde.
Eine große, alte Linde stellte eine Gefahr dar. Wegen Wurzelschäden und einem hohlen Stamm musste sie gefällt werden. Auch umgeschnitten und zerteilt ist der Baum noch imposant, der Stammdurchmesser hat fast die Größe von Schwester Antonia, die froh ist, dass alles gut gegangen ist.

Im Vorfeld hatten sich die Hausmeister die Beratung und Genehmigung beim Amt für Landwirtschaft am Landratsamt eingeholt, die dringend zur raschen Fällung rieten, zumal es in den letzten Wochen sehr stürmisch war und die Linde nur vier Meter von den Gebäudlichkeiten des Klosters St. Maria entfernt stand. Drei Facharbeiter waren zwei Stunden mit der Fällung beschäftigt. Der Stamm verbleibt in drei Teilen als Totholz für Tiere und Pflanzen und als dekoratives Element im Klostergarten. Zu den 25 im letzten Herbst neu gepflanzten Obstbäumen in der Sträuobstwiese des Schul- und Klostergartens wird auch für die gefällte Linde eine Ersatzpflanzung erfolgen.

KSK konnte Jahrtag und Jubiläum abhalten
Vereinsjahr mit vielen Aktivitäten trotz Corona

Schon lange bereitete man sich auf das Gründungsfest zu 200 Jahren Krieger- und Soldatenkameradschaft von 1821 vor und im Sommer des letzten Jahres war es nach langem Zittern auch möglich geworden mit genau ausgearbeiteten Hygienekonzepten das Fest zu begehen.

Nicht nur für den Verein war es ein Höhepunkt, auch für Landrat Werner Bumeder war es die erste Gelegenheit für einen ersten öffentlichen Auftritt mit Blasmusik und Marsch im neuen Amt. Sogar eine Zusammenkunft mit Ehrungen im Anschluss vor dem Feuerwehrvereinsheim war möglich, auch wenn das Essen aus Tüten erfolgen musste. Auf eine Reihe weiterer Veranstaltungen im letzten Vereinsjahr konnte die Vorstandschaft bei den Vorbereitungen für die Generalversammlung zurückblicken. Statt wie geplant soll diese nicht am kommenden Samstag, sondern zu einem späteren Zeitpunkt Ende April stattfinden. Nach Plan verliefen im vergangen Jahr die Bepflanzungen am Kriegerdenmal. An Jahrtagen anderer Vereine oder Fronleichnahm konnte man nicht oder nur in kleinem Umfang teilnehmen. Einige Vorstandssitzungen fanden statt, man konnte Mitgliedern zu runden Geburtstagen gratulieren, Pfarrer Stefan Brunner wurde verabschiedet und Pater Roman begrüßt.

Man beteiligte sich am Volkstrauertag und die Kriegsgräbersammlung erbrachte mit 872 Euro an Spenden sogar etwas mehr als im Vorjahr mit 848,34 Euro. Auch ein beleuchteter Christbaum konnte am Kriegerdenkmal wieder aufgestellt werden, wenngleich die Christbaumversteigerung erneut entfallen musste, so die Zusammenfassung von Vorstand Rudi Uhrmann und Stellvertreter Jürgen Gruber.

Feier und Ehrungen am Jahrtag und Gründungsfest mit Ehrengästen.

Kläranlage, Wasser und Siedlungsbau

Der Zeitplan für die Sanierung der Belebungsbecken der Kläranlage steht, so die Information von Bürgermeister Johannes Birkner an den Gemeinderat. Bis Ende Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die defekten Platten ersetzt sein. Die Werte waren zwar weiterhin sehr gut, aber der erhöhte Stromverbrauch machte auf einen Defekt der Metallplatten aufmerksam. Mit der Erneuerung der Platten sollte dann auch der Stromverbrauch wieder auf das normale Maß zurückgehen. Mit der Gebührenbedarfsberechnung der Entwässerungseinrichtung für die Jahre 2023 bis 2026 wurde erneut das Büro der Kommunalberatung Hurzelmeier in Straubing beauftragt. Das Investitionsprogramm des Landkreises sieht in der Gemeinde den Bau des Radweges von Oberviehbach nach Kirchberg vor und für 2023 die Erneuerung des Fahrbahnbelages der Kreisstraße DFG 4 im Bereich von Lichtensee.

Keine Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit gingen zur Änderung des Bebauungsplanes Kirchblick in Oberviehbach ein. Das Wasserwirtschaftsamt regte an, in den unteren Grundstücken auf Keller zu verzichten bzw. diese entsprechend mit Wannen auszuführen. Aufgrund des Hinweises von Gerhard Sachsenhauser sollen die Bauherren dort auch auf Quellwasser und bestehende Drainagen hingewiesen werden.

Genehmigt wurde auch der Vorentwurf zur Änderung des Bebauungsplanes „Auenfeld“, nahe des Skaterplatzes, für ein Sondergebiet Sport und die Anlage einer Bogenschießanlage. Um große Hochwasser zu vermeiden, sollen viele kleine Maßnahmen bereits bei den Zuläufen zu großen Flüssen Wirkung zeigen. In diesem Zusammenhang errichtete die Gemeinde in den vergangenen Jahren bereits mehrere Regenrückhaltebecken, deren Wirkung sich bereits gezeigt hat. Verbesserungsbedarf sieht man jedoch beim Regenrückhaltebecken in Eschlbach, hier will man Lösungen suchen, so die Gespräche im Gemeinderat. Vor Ort hat die Gemeinde Untersuchungen zur Hochwassergefährdung im gesamten Gemeindebereich in Auftrag gegeben.

Stephan Fuchs wies darauf hin, dass sich die Beauftragten vor Betreten der Grundstücke bei den Grundstückseigentümern vorstellen und melden sollten. Josef Daffner mahnte an, dass die Stege und Zugänge zum Wörther See nach wie vor nicht zugänglich seien und auch der Feldweg auf der Ostseite für Rettungsdienste versperrt sei. Das Holzgeländer am Radweg an der Dorfstraße in Oberviehbach soll erneuert werden, dies sollte auch beim baugleich ausgeführten Geländer an der Abfahrt nach Eschlbach erfolgen, so die Anregung von Erwin Duschl. Die Schließung des Walls am Gewerbegebiet als Lärmschutz brachte Brigitte Maß erneut zur Sprache.

Zweiter Bürgermeister Simon Hackl berichtete über eine Sichtung im von der Gemeinde erworbenen „Stapfnerhaus“. Das Gebäude berge noch „Überraschungspotential“, aber der Dachstuhl erweise sich als stabil, so der Bericht von Hackl. Seit 2014 wurden bislang 150 Lichtpunkte der Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Die jetzt noch 210 Bestandsleuchten mit einem Durchschnittsalter von über 35 Jahren sollen in einem Zeitraum von vier Jahren ebenfalls auf LED umgestellt werden.

Dazu sollen in den nächsten Jahren jeweils 50 000 Euro eingeplant werden. Josef Retzer und Wolfgang Hölzl schlugen vor, aufgrund der damit verbundenen Einsparung von Stromkosten einen schnelleren Ersatz zu prüfen. Auch wenn Dimmungen keine Kostenersparnis bringen, so sei auch eine Reduzierung der Lichtverschmutzung ein Aspekt, so Josef Retzer.

Ähnlich sei es mit den Auswirkungen für Insekten, so Brigitte Maß.

Ursula Tafelmayer regte an, Zuschussmöglichkeiten für die LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung zu prüfen. Keine Einwände der Gemeinderäte gab es bei der Jahresrechnung 2021. Die überplanmäßigen Ausgaben von insgesamt 193.704,63 Euro konnten von der Verwaltung schlüssig dargelegt werden.

Die größten Posten der Mehrausgaben waren Steuern wie die Kreisumlage mit 77 224 Euro, Gewerbesteuerumlage in Höhe von 17 649 Euro, der Unterhalt von Gemeindestraßen wegen Straßenschäden mit 21 264 Euro, Planungs- und Vermessungskosten in Höhe von 12 551 Euro für das Baugebiet Kirchblick, Mehrkosten bei der Entsorgung von Klärschlamm in Höhe von 9 070 Euro oder die Neugestaltung der gemeindlichen Internetpräsenz mit 8 947 Euro.

Die Gemeindekasse weist auf die Bezahlung der am 01.04.2022 fälligen Hundesteuer hin.

Wer im Gemeindegebiet einen Hund hält, muss ihn unverzüglich der Gemeinde melden. Die jährliche Steuer beträgt lt. Satzung

für den ersten Hund 30 Euro und für jeden weiteren Hund 50 €. Die Satzung ist auf der Gemeinde-Homepage nachzulesen.

Die Abmeldung wegen Besitzwechsel, Umzug und Tod kann durch formlose schriftliche oder mündliche Mitteilung an die Verwaltung erfolgen.

Start am kommenden Montag in Eichendorf – Impfzentrum weiterhin wie gewohnt geöffnet

Dingolfing-Landau. Die mobilen Impfteams des BRK gehen ab kommender Woche auf Tour durch den Landkreis. Für zwölf Orte stehen die Termine bereits fest. Los geht’s am 7. Februar in Eichendorf.

Die Termine im Überblick:

  • Montag, 7. Februar:
    Eichendorf, Postsaal (Marktplatz 7)
  • Dienstag, 8. Februar:
    Frontenhausen, ehemalige Knabenschule (Vilsbiburger Str. 40)
  • Mittwoch, 9. Februar:
    Landau, Stadthalle (Stadtgraben 3)
  • Donnerstag, 10. Februar:
    Moosthenning-Lengthal, Bürgersaal (Schulstr. 6)
  • Montag, 14. Februar:
    Simbach-Haunersdorf, Bürgerhaus (Hauptstr. 11)
  • Dienstag, 15. Februar:
    Loiching-Kronwieden, Turnhalle (Geschwister-Scholl-Str. 1)
  • Mittwoch, 16. Februar:
    Wallersdorf, Schulturnhalle (Osenstr. 16)
  • Donnerstag, 17. Februar:
    Mamming, Schulturnhalle (Schulgasse 8)
  • Montag, 21. Februar:
    Reisbach, Einfachturnhalle (Frontenhausener Str. 4)
  • Dienstag, 22. Februar:
    Niederviehbach, Viehbachhalle (Schulstr. 1)
  • Mittwoch, 23. Februar:
    Mengkofen, Sportbetriebsgebäude (Klausenweg 15)
  • Donnerstag, 24. Februar:
    Gottfrieding, Mehrzweckhalle (Bahnhofstr. 12)

Die mobilen Impfteams sind an den genannten Tagen jeweils von 10 bis 16 Uhr vor Ort. Sie haben folgende Impfstoffe im Gepäck: Biontech (sowohl für Erwachsene als auch für Kinder), Moderna (für alle über 30 Jahren). Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig.

Das Impfzentrum in Dingolfing hat weiterhin an sechs Tagen pro Woche geöffnet, montags bis freitags von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr. Auch hier ist eine vorherige Terminvereinbarung nicht unbedingt erforderlich, wäre aber wünschenswert, um Wartezeiten zu vermeiden bzw. zu verkürzen (hierzu bitte einfach unter www.impfzentren.bayern einen Termin buchen). Auch am Dingolfinger Impfzentrum werden aktuell die Impfstoffe von Biontech (für Erwachsene und auch für Kinder) sowie Moderna (für alle über 30 Jahren) verimpft.

15 Erstkommunionkinder, zwei davon aus Oberviehbach, treten am 15. Mai zum ersten Mal an den Tisch des Herrn. Am Sonntag zelebrierten Diakon Wolfgang Brandl und Pater Adam den Gottesdienst, bei dem sich die Erstkommunikanten der Gemeinde vorstellen konnten. Mit Kyrierufen und dem Vortragen der Fürbitten wurden sie in den Gottesdienst einbezogen. Unter dem Leitsatz „Mit mir (mit Jesus) bist Du groß“ steht die Erstkommunion 2022. Der Gottesdienst am Sonntag sollte Hinführung sein und mit Feiern, Beten und Singen wollte man Gott danken. Im Lukasevangelium zitierte man die Bibelstelle vom „kleinen Zachäus“, den Jesus durch seine Liebe zum großen Zachäus macht. Großzügigkeit und Güte hätten im Leben des Zachäus einen festen Platz. Gottes Liebe verwandle und erhöhe, so die Zelebranten

Bis Mitte März finden für das Hochwasserschutzkonzept der Gemeinde Niederviehbach Vermessungsarbeiten durch das Ingenieurbüro S² Beratende Ingenieure aus Barbing statt. Es kann in Ausnahmefällen dazu kommen, dass die Mitarbeiter des Ingenieurbüros um das Betreten des Grundstücks nachfragen. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe in dem Sie den Mitarbeitern Zutritt zu Ihrem Grundstück gewähren.

Vielen Dank!

Jugendpflegerin berichtet


Gemeinde will Teil des Blühpaktes werden

Mit einer Fläche links des Bahnüberganges am Ortsende von Rothhaus hat sich die Gemeinde am Projekt „Blühpakt Bayern“ beworben, informierte Bürgermeister Johannes Birkner den Gemeinderat.
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz investiert hierfür insgesamt 500 000 Euro, mit denen 100 Kommunen in den Genuss einer finanziellen Starthilfekommen sollen. Neben der Flächengestaltung sollen die ausgewählten Kommunen auch bei der Öffentlichkeitsarbeit beraten und durch fachliche Informationen unterstützt werden. Insekten haben einen unschätzbaren ökologischen Wert. Hinzu kommt eine Bestäubungsleistung, die deutschlandweit einen Wert von über einer Milliarde Euro pro Jahr hat. Diese Leistung wird zu einem nicht unerheblichen Anteil von Wildbienen und anderen blütenbesuchenden Insekten erbracht. In das Projekt sollen neben Landwirten auch Kommunen, private Gärten, Betriebe und weitere Akteure einbezogen werden, so die Überlegungen der Projektverantwortlichen. Diese Initiative begrüßte auch Josef Retzer, regte aber an, noch mehr geeignete Flächen in der Gemeinde in diese Überlegungen mit einzubeziehen, denn die Summe aller Flächen zähle zum Gesamterfolg.

Zur Sitzung des Gemeinderates kam auch Jugendpflegerin Michaela Hertreiter. Sie informierte über die Treffen und Aktivitäten des vergangenen Jahres im Bereich der gemeindlichen Jugendarbeit. Soweit es die Corona-Lage zuließ, gab es verschiedene Austauschtreffen und auch Treffpunkte der Jugendlichen wurden aufgesucht. Für das Ferienprogramm im vergangenen Jahr hatte man viele Ideen, die sich leider nicht umsetzen ließen. So versuchte die Jugendpflegerin über Gewinnspiele, Aktivitäten in sozialen Netzwerken und „Challenges“ mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Im Sommer gab es dazu die Möglichkeit zahlreicher Besuche und Treffen an Sportanlagen, dem Skaterplatz und typischen Treffpunkten, bei denen viele gute Kontakte geknüpft werden konnten. Dazu gab es organisierte Treffen mit Spielen in den Freibädern. Im September organisierte der Jugendbeauftragte der Gemeinde Josef Daffner eine Vorstellung in sämtlichen Klassen der Mittelschule, bei denen ebenfalls gute Kontakte geknüpft werden konnten. Der im September neu eröffnete Jugendtreff in Kronwieden ist auch für Jugendliche aus Niederviehbach ein beliebter Treffpunkt geworden. Neben der Tätigkeit vor Ort fanden auch Treffen mit Jugendbeauftragten der umliegenden Gemeinden statt. Als Ergebnis der Gespräche mit den Jugendlichen wurde festgehalten, dass der Austausch der Basketballnetze als wichtig erachtet wurde. Der dritte Tennisplatz soll der Jugend als Bolzplatz zur Verfügung gestellt werden, dazu wird auch ein Tisch mit Sitzmöglichkeiten gewünscht. Ein großes Anliegen der Jugendlichen ist die Ertüchtigung des Skaterplatzes. Der Jugendbeauftragte Josef Daffner stellte daher den Antrag, dass die Gemeinde konkrete Angebote dazu einholen soll. Ein Abschleifen des Asphalts erscheint als sinnvollste Lösung. Unterstützung erhielt er dabei von Ursula Tafelmayer.

Keine Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange gab es zum Bebauungsplan Karglhof, so Bürgermeister Johannes Birkner. Für Diskussionen sorgte allerdings eine Bauvoranfrage zu einem Bauvorhaben in der Oberen Au, denn diverse, abgelehnte Anfragen in der Unteren Au sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Unmut bei Bauwilligen.  Für das Baugebiet „Kirchblick“ in Oberviehbach sollen die Kostenberechnungen für die Erschließung erfolgen. Unklar sei derzeit, wann die Bauarbeiten an der DGF4 durch Lichtensee stattfinden werden. Die Erneuerung des Wasserleitung durch den Wasserzweckverband könne im Bereich der Gehwege erfolgen. Der Landkreis erwäge dabei auch den Straßenbelag zu erneuern. Die Gemeinde will in diesem Zusammenhang die Kanäle befahren lassen.

Dem Landkreis will man Räumlichkeiten für Impfungen anbieten, informierte der Bürgermeister weiter. In diesem Zusammenhang regte Ursula Tafelmayer an, auf die 3G-Regelung beim Besuch des Rathauses und die in der Gemeinde vorhandene Teststation auf den Internetseiten der Gemeinde hinzuweisen. Josef Retzer informierte über die Nutzung der E-Ladesäule in der Schulstraße. im Vergleich zum Start mit fünf bis sechs Kilowattstunden, seien die Ladevolumina inzwischen auf 20 bis 30 Kilowattstunden pro Tag gestiegen. Derzeit sei die Ladesäule für den Bedarf ausreichend

Legende:
Rot-schraffiert – Biotopflächen
rote Punkte – AKS Punktnachweise
gelber Kreis – Gestaltungsfläche