Zum Informationsaustausch und zur Besprechung der Aktivitäten seit der Mitgliederversammlung am 9. April kam die Vereinsleitung des Obst- und Gartenbauvereines am Sonntag zusammen.
Erster Vorsitzender Matthias Walch begrüßte die Anwesenden und berichtete über Neuigkeiten. Mit Christian Zimmerer, Elke Wagner, Helmut Bauer, Max Schawarin und Mareike Grunz onnten fünf neue Mitglieder für den OGV bei der Werbeaktion des Kreisverbandes gewonnen werden. Alle neuen Mitglieder wurden von Walch persönlich kontaktiert und mit einem kleinen Präsent im Verein willkommen geheißen. Walch berichtete über die Renovierung der Insekteninformationswand mit Ihren verschiedenen Nisthilfen. Sie steht auf dem Feldweg zwischen Merowinger Siedlung und Birnthal und wurde im Jahr 2002 Jahren von der Zimmerei Widbiller aus Lichtensee und Mitgliedern des OGVs erstellt. Dank ihrer robusten Bauweise ist sie noch gut erhalten. Nur einzelne Elemente, sollen nun erneuert werden. Die Infotafel und eine Nisthilfe für Wildbienen wurden bereits ausgetauscht. Bettina Zimmer, die Leiterin der Umweltstation des Landkreises, gab hierzu wertvolle Tipps.
Neben der Informationswand wurde die Böschung abgegraben, um erdbewohnenden Wildbienen einen besonnten Lebensraum zu bieten. Solche offenen Bodenstellen, wie man sie heute noch an Ranken und Feldrainen findet sind, neben alten Bäumen, wichtige Lebensräume für Wildbienen. Drei Viertel aller 540 in Deutschland vorkommenden Wildbienenarten leben in solchen offenen, sandig-lehmigen Bodenstellen. Jeder kann für Wildbienen diese natürlichen Lebensräume, wie offenen Bodenstellen oder Totholz, in seinem Garten oder Lebensumfeld erhalten oder anlegen. Auch künstliche Nisthilfen dienen dazu die Brutmöglichkeiten für Wildbienen zu verbessern. Außerdem kann das Leben der Wildbienen in solchen künstlichen„Wildbienenhotels“ gut beobachtet werden. Im Ferienprogramm plant der OGV am 31. August ein Nachmittagsprogramm zu Wildbienen und anderen Nutzinsekten um Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Wildbienen im Kreislauf der Natur sowie für uns Menschen durch ihre Bestäubungsleistung von Obst- und Gemüse näher zu bringen.
Am Samstag, den 21. Mai lädt die Gemeinde von 10 bis 15 Uhr zur Besichtigung des sogenannten Stapfnerhauses, gleich unterhalb der Pfarrkirche am Kirchenweg 3 ein. Was aus dem geschichtsträchtigen Gebäude, welches die Gemeinde erworben hat, werden soll, dazu möchten die Gemeinderäte auch die Ideen und Vorschläge der Bürger hören. Der hohe zweigeschossige Bau tront hoch über Niederviehbach und wirkt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch die Lage am Klosterberg beeindruckend. Es soll eines der ältesten Wohnhäuser im Dorf sein und ist durch die früheren Klosterrichter geschichtlich eng mit dem nahegelegenen Kloster Sankt Maria verbunden.
Durch Erbe und Heirat war zuletzt die Familie des Arztes Dr. Stapfner im Hause ansässig, wodurch das alte Kloster-Richter-Haus heute als „Stapfnerhaus“ bekannt ist. Bei Kaffee und Kuchen möchte man ins Gespräch kommen und Ideen für die Zukunft des Hauses diskutieren.
Gleichzeitig gibt es beim Hausflohmarkt die Gelegenheit, so manches Souvenir aus dem Haus zu ergattern. Die Gemeinderäte, Bürgermeister Johannes Birkner und Heimatfreund Hans Girnghuber haben gestöbert und vieles zusammengetragen. Gläser, Besteck, Teller und allerlei Hausrat werden abgegeben.
Die Innenräume zeugen von guten Zeiten des Hauses.
Große herrschaftliche Räume.
Im Dachgeschoss wird sichtbar, dass das Gebäude aus handgehauenen Balken besteht.
Das überwiegend aus Holz gebaute Haus wurde erst später verputzt.
Der Katholische Frauenbund Nieder-/Oberviehbach hielt am Freitag im Pfarrheim die diesjährige Jahreshauptversammlung.
Vorausgegangen war eine Maiandacht in der Pfarrkirche, nach der Vorlage des KDFB-Landesverbandes und dem Thema „Maria am Wolkenfenster“. Nach einer kleinen Stärkung begrüßte Katharina Czoppik vom Führungsteam die Anwesenden, besonders geistlichen Beirat Pater Roman Piekarski und Bürgermeister Hans Birkner. Pater Roman richtete ein Grußwort an die Anwesenden und freute sich über die Gemeinschaft und das Engagement der Frauen. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, Maria weiterhin als Vorbild zu nehmen. Auch Bürgermeister Birkner begrüßte die Anwesenden und fragte:
„ist es nicht schön, dass man wieder Beieinand sein darf?“ Er dankte den Frauen, aber auch den Patres für die Arbeit in Nieder- und Oberviehbach.
Anschließend gedachte man in einer Schweigeminute der fünf Mitglieder, die seit 2020 verstarben, darunter Gründungs- und Ehrenmitglied Berta Berger. Beim Verlesen der Namen wurde für jede Verstorbene eine Kerze angezündet. Den Tätigkeitsbericht trug Claudia Gürtner vor und dieser umfasste knapp zweieinhalb Jahre, da Corona viele Aktivitäten ausbremste. Darauf folgte der Bericht der Schatzmeisterin Michaela Augustin. Vorab wurde die Kasse von Andrea Maierhofer und Elisabeth Neumeier geprüft. Elisabeth Neumeier bat um die Entlastung der Vorstandschaft, welche einstimmig erfolgte. Als Nächstes stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf dem Programm.
Geehrte und neu aufgenommene Mitglieder.
Aufgrund einiger Krankheitsfälle konnte nur an Claudia Gürtner für 25 Jahre eine Rose übergeben werden. Ein weiterer Punkt war die Aufnahme von vier neuen Mitgliedern. Maria Binder, Monika Dausend, Michaela Mottinger und Christina Scherzberger sind dem Frauenbund beigetreten. Es folgte ein kurzer Film über die Beitragserhöhung. Daraufhin schloss sich eine sehr intensive Diskussion an. Die neu zu wählende Vorstandschaft wird beauftragt, die vorgebrachten Argumente weiterzuleiten. Nun galt es, eben diese neue Vorstandschaft für die Amtszeit von vier Jahren zu wählen. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Hans Birkner. Als erstes wurde das Führungsteam gewählt. Katharina Czoppik stellte sich zur Wiederwahl, unterstützt wird sie von Christina Scherzberger. Nachdem das Amt der Schriftführerin neu besetzt werden muss, wird dies Sylvia Simbeck übernehmen und Michaela Augustin bleibt Schatzmeisterin. Beiräte sind weiterhin Marianne Loichinger, Margit Reuter, Claudia Gürtner, Heidi Pongratz, Gretl Uhrmann und Manuela Altinger. Neu hinzu kommt Franziska Huber. Als Kassenprüfer fungiert weiterhin Elisabeth Neumeier zusammen mit Irmgard Gilg (neu). Als Fahnenträgerinnen wechseln sich in Niederviehbach Barbara Swierczek und Christa Bauer ab, nachdem Edith Ittlinger aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen kann. In Oberviehbach wird künftig Michaela Mottinger die Fahne tragen.
Katharina Czoppik erklärte abschließend, dass es sich schwierig gestaltete, Kandidatinnen für die Vorstandschaft zu gewinnen. Umso schöner ist es, dass der Zweigverein weiter bestehen wird. Vorschläge zur Programmgestaltung seien gerne willkommen; es wurde dann auch gleich beschlossen, sich bei Veranstaltungen, wie der vor kurzem stattgefundenen Fahnenweihe, auch in Tracht mit FB-Schal zu beteiligen, nach dem Motto „Der Frauenbund ist bunt“.
„Sportlich und gesellschaftlich waren wir im letzen Jahr auf Eis gelegt“, so das Fazit der TSV Vorsitzenden Ursula Tafelmayer zu Beginn der Jahreshauptversammlung am Sonntagabend im Gasthaus Binderbräu. Dennoch, der Turnrat und die vielen Aktiven im Verein waren mehr im Einsatz als je zuvor. Immer wieder wurde versucht zu planen, umzuplanen oder neue Konzepte zu entwerfen und immer wieder musste vieles abgesagt werden. „Die Planungen für das 100-jährige Gründungsfest laufen seit nunmehr vier Jahren, aus der Festschrift wurde eine Chronik 100 Jahre TSV, das Volksfest wurde im letzten Jahr als Volksfest to go organisiert“, so Tafelmayer in ihrem Bericht und sie dankte dabei der Feuerwehr, dem Frauenbund und den See-Schützen für die Unterstützung und Kooperation. Zunächst gedachte man den verstorbenen Mitgliedern und dankte den Fahnenträgern für ihren Dienst. Während die Stockschützen ganz gut durch die Pandemie kamen, traf es besonders die Sparten Fußball, Volleyball oder Turnen hart, mit Onlineangeboten versuchte man trotzdem mit gutem Erfolg neue Angebote zu entwickeln die gut angenommen wurden. Trotz aller Beschränkungen, die Verantwortlichen des TSV blieben immer aktiv und auch die Mitglieder haben dem TSV die Treue gehalten. Vor wenigen Wochen konnte man mit der Umstellung der Flutlichtanlage auf LED am Trainingsplatz ein großes Projekt verwirklichen. Die Mitgliederzahl konnte man allen Einschränkungen zum Trotz auf aktuell 1105 Mitglieder steigern. Vom 11. bis zum 15. August soll endlich das 45. Kirchweihvolksfest stattfinden und am 14. August soll das Gründungsfest gebührend gefeiert werden. Dazu braucht man aber viele Helfer, die mit anpacken, um das Fest stemmen zu können, so die Hoffnung und Bitte von Tafelmayer an alle Mitglieder um Unterstützung.
Vorsitzende Ursula Tafelmayer gab Bericht.
Im Vorfeld ist natürlich wieder die legendäre Bierprobe mit Georg Gürtner geplant. Der Ehrenabend soll dann endlich am 31. Juli gehalten werden. Mit Worten des Dankes an die Gemeinde und Bürgermeister Birkner für die Nutzung der Hallen und Sportplätze, wodurch ein geregelter Trainings- und Sportbetrieb ermöglicht wird, aber auch an alle Spender, Sponsoren, Übungsleiter und viele weitere engagierte Helfer endete der Bericht von Tafelmayer. Gut gewirtschaftet hat man auch trotz vieler Einnahmeausfälle durch ausgefallene Veranstaltungen, so der Kassenbericht von Sabine Girnghuber. Der Kredit für die Photovoltaikanlage konnte zurückgezahlt werden. Einnahmen erzielte man durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse, Veranstaltungen und Einspeisevergütungen der Photovoltaikanlage. Ausgaben hatte man insbesondere für Sportheim und Stockschützenhalle, Personalkosten, Spielbetrieb, Versicherungen und Beiträge und die Mitgliederpflege.
Durch die Pandemie habe man einige Spieler verloren, informierte Fußballspartenleiter Stefan Hertreiter, es gab einen Trainerwechsel und die Trainingsbeteiligung steige wieder. Sportheim und Sportgelände werden durch mehrere Arbeitseinsätze in Schuss gehalten. 80 Jugendliche in sechs Altersstufen werden beim Jugendfussball betreut, so Andreas Wastian. Die D-Jugend trainiert mit der C-Jugend. Viele Veranstaltungen sind durch die Pandemie ausgefallen und leider musste auch der Versuch einen Viehbachcup zu organisieren aufgrund eines positiven Coranafalles im letzten Moment abgesagt werden. Für die Jugend ist man wieder auf Trainersuche. Von top Ergebnissen in der Wintersaison konnte Daniel Köndl für die Stockschützen berichten. Sensationelle Ergebnisse erzielte die U19. Gute Ergebnisse konnten aber auch die Alten Herren einfahren.
Für die Sparte Tennis zeichnet Angelika Gierl verantwortlich. Der Platz wurde im Frühjahr wieder hergerichtet und immer wieder finden sich Tennisbegeisterte. Leider gäbe es derzeit keine Mannschaft, so Gierl. Immer donnerstags lade man zum Training. Viel auf und ab vermeldete Sabine Heller für die Sparte Turnen. Weder drinnen noch draußen durfete man lange Zeit trainieren. Erfolgeich waren die Angebote von zwei Trainerinnen online über Zoom. Mit Einschränkungen konnte man wieder starten. Auch das Laufprogramm Lauf10 startete wieder. Mitlerweile laufen wieder sämtliche Angebote. Neu sind Mountainbiken und Hula-Hoop. Auch die Skigymnastik soll im Herbst wieder starten. Ein großes Angebot von klein bis groß erfordert aber auch Übungleiter, auf die man hofft und welche die Vorraussetzung für die Angebote darstellen. Mit sechs Mannschaften startete in der Sparte Volleyball man wieder in die Saison.
Ein Höhepunkt war die Teilnahme der U15 bei der südbayerischen Meisterschaft und die überraschende, aber absolut verdiente Teilnahme der U16 weiblich. Fleissige Helfer habe man dazu für den Beachplatz organisiert, so der ausführliche Bericht von Spartenleiterin Kathi Preindl. Viel Zulauf der Kleinsten erfahre auch die Aktion „Spielen mit dem Ball“, die mit vielen Spielen den Kindern viel Spass mache. Zwei Jahre sei man eingesperrt gewesen und trotzdem sei viel passiert, so der Dank von Bürgermeister Birkner an den Verein und alle Aktiven.
Zuletzt wurde gefragt, ob man nicht auch einen Fitnesspark mit Ourdoorgeräten verwirklichen könne bzw. welche Voraussetzungen zur Nutzung des Kraftraumes man brauche.
Am Sonntag empfingen zwei Kinder aus Oberviehbach und zwölf Kinder aus Niederviehbach in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Niederviehbach die erste Heilige Kommunion. In weiße Kommunionalben gekleidet, zogen die Erstkommunikanten mit Pater Adam und Diakon Wolfgang Brandl in die wunderschön mit Blumen geschmückte Kirche ein. Unter dem Motto „Mit mir bist Du groß“ stand die Erstkommunion in diesem Jahr. Die Kinder übernahmen das Verlesen von Kyrierufen und der Fürbitten und brachten Brot und Wein zur Gabenbereitung. Nach dem „Vater Unser“ versammelten sich die Kommunionkinder am Altar und empfingen die erste Heilige Kommunion und sprachen ein Dankesgebet. Vorbereitet hatten sie sich im Rahmen des Religionsunterrichtes und mit Gruppenstunden. Von der Pfarrei erhielten sie eine Kinderbibel. Mit der abendlichen Dankandacht und Segnung der Andachtsgegenstände endete der wichtige Tag im Leben der Kinder.
Zu einer feierlichen Maiandacht, die Pater Adam sinnvoll gestaltete, haben sich die BRK-Senioren am Mittwoch in der Pfarrkirche eingefunden. Anschließend war Treffen im Gasthaus Binderbräu zur Vater- und Muttertagsfeier, an der auch Pater Adam teilnahm. Mit einem Gedicht „Grüß Gott“, begrüßte Vorsitzende Lisbeth Sterr ihre Clubmitglieder. Auch Bürgermeister Johannes Birkner gesellte sich dazu und erzählte Freude strahlend vom gelungenen Feuerwehrfest der letzten Tage. Mit Kaffee und Kuchen und einigen Gedichten und Erzählungen wurde es eine schöne Feierstunde. Lisbeth Sterr bedankte siche bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Kuchenspenden, so dass man zur Freude aller einen geselligen Nachmittag verbrachte. Die Zusammenkunft nutzte man dann auch zur Planung der nächsten Unternehmungen. Am kommenden Donnerstag, den 19. Mai nehmen die Senioren am Musiknachmittag in der Stadthalle Dingolfing teil.
Neugierde und interessiert durch alle Räume streifen ist nächsten Samstag ausdrücklich erwünscht, wenn der Gemeinderat die ganze Bevölkerung bei einem Tag der offenen Haustür einlädt, sich ein Bild zu machen vom Kloster-Richter-Haus oder besser bekannt als „Stapfnerhaus“, nach den letzten Bewohnern, vor dem Verkauf an die Gemeinde vor fünf Jahren im Jahr 2017. Es ist vermutlich das älteste Wohnhaus im Ort und über Jahrhunderte eng mit dem Kloster verbunden.
Die Gewölbedecken im Erdgeschoß sind identisch mit denen im Kloster. Äußerlich möchte man dem durch die erhöhte Lage am Klosterberg imposanten Bau das Alter nicht ansehen, aber tatsächlich ist es ein zweistöckiger Holzbau aus handgehauenen Balken, auf dem gemauerten Erdgeschoss, der erst später verputzt wurde. Markant ist auch der überdachte Übergang zum früheren Strebergarten über der Totengasse, dem Hohlweg der von Süden her über das Dorf zur Kirche führt und früher der Bevölkerung zum Tragen der Särge mit den Verstorbenen zum ehemaligen Friedhof vor der Pfarrkirche diente.
Der Gemeinderat ist gespannt auf die Vorschläge aus der Bevölkerung zur künftigen Nutzung des geschichtsträchtigen Schmuckstückes der Gemeinde. Gleichzeitig gibt es beim Hausflohmarkt die Gelegenheit, so manches Andenken aus dem Haus zu ergattern. Die Gemeinderäte, Bürgermeister Johannes Birkner und Heimatfreund Hans Girnghuber haben gestöbert und vieles zusammengetragen, was beim Hausflohmarkt,
am Samstag, 21. Mai von 10 bis 15 Uhr
erworben werden kann. Gläser, Besteck, Teller und allerlei Hausrat werden abgegeben. Gleichzeitig will man bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen, fachsimpeln und Ideen für die Zukunft des Hauses entwickeln.
Gemeinderäte, Bürgermeister und Geschichtsexperte Hans Girnghuber durchforsteten das Haus.
Ein Haus mit langer Geschichte, in dem sich vieles angesammelt hat.
Vor der großen Sanierung im Ostbau des Klosters St. Maria an der Isar heisst es erst mal aufräumen, sichten, sortieren und Platz schaffen.
Im Vorfeld wurde gesichtet, sortiert und gereinigt.
In diesem Zusammenhang wurden sämtliches Inventar, wertvolle Bilder und Figuren des Konvents von Fachleuten geprüft, fotografiert und inventarisiert. Seit 2019 ist die Priorin damit beschäftigt im Kloster auf- und auszuräumen. Nach den Umbau- und Sanierungsarbeiten sollen die ehemaligen Internatszimmer und die Räume des Konvents reduziert werden, um mehr Platz für die vom Kloster betriebene Realschule zu bekommen. Viele schöne alte Möbel von der Schule und den Schwesternzimmern wird man aus diesem Grund abgeben müssen. Priorin Schwester Antonia wünscht sich, dass die geschichtsträchtigen Möbel und Gegenstände, die man am Samstag, den 28. Mai bei einem Flohmarkt im Klosterinnenhof und im Keller des Klosters anbieten wird, im Ort und der näheren Umgebung bleiben oder an ehemalige Schüler gehen, so dass die Beziehung zum Kloster erhalten bleibt. „Dinge und Gegenstände sollen genutzt und gebraucht werden“. Gleichzeitig erhofft man sich auch Einnahmen, um der millionenschweren Sanierung des Klosters einen kleinen Schritt näher zu kommen. Viele Helfer sind dabei eingebunden. Im Vorfeld wurden alle Sachen gereinigt und geprüft. Auch den Elternbeirat der Schule hat Schwester Antonia um Hilfe gebeten und ist begeistert, dass die Eltern seit Jahrzehnten eng mit der Schule verbunden sind. „Es soll ein schöner Tag werden, der den Leuten in guter Erinnerung bleibt“, sagt die Priorin. Neben Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen, wird es auch warme Leberkässemmeln geben und die Schwestern backen ihre beliebten Frühlingsrollen.
Parkplätze werden eigens ausgeschildert.
Der Flohmarkt beginnt am Samstag, 28. Mai um 10 Uhr.
Das Angebot wird umfangreich sein, von großen Möbeln und Schränken, Kommoden und Tischen aus dem Klosterbestand über Schulbänke und Tische aus der Schule oder Gebrauchsgegenständen wie Koffer, Taschen, Spinnräder, großen Glasgefäße bis hin zu allerlei Kuriosem aus dem Klosterbestand. Seit einiger Zeit gibt es auch Federvieh im Klostergarten. Rund 300 Hühner mit 20 verschiedenen Rassen werden mittlerweile gehalten und betreut. Für die Kinder in der Schule wurden die Rassen und deren Eigenschaften beschriftet, so dass die Schüler die Tiere in der Pause erleben können.
Das Angebot reicht von Möbeln bis zu Krimskrams.
Auch aus der Schule sind Tische und Bänke im Angebot.
Das Federvieh findet die Aktion interessant.
Die Hühner fühlen sich pudelwohl.
Viele verschiedene Hühnerrassen sind im Kloster zu finden.
Selbst am Wochenende kommen die Schüler oftmals mit Angehörigen, Eltern und Großeltern, um zu schauen und die Küken in die Hand zu nehmen. Betreut werden die Hühner von Subpriorin Schwester Martina und den Schülerinnen des Deutschkurses aus Vietnahm. Das Kloster lädt zugleich zu einem Tag der Begegnung ein, bei dem die Menschen wieder zusammen und ins Gespräch kommen sollen. Dabei sollen auch der Kontakt des Klosters zur umliegenden Bevölkerung und das Miteinander gestärkt werden.
Ein breites Spektrum zur Orientierung für die Berufsausbildung präsentierten die örtlichen Schulen ihren Schülern am Mittwoch in der Viehbachhalle. Von örtlichen Handwerksbetrieben bis zu Industriekonzernen, von Banken, über Software, kaufmännischen Berufen, Behörden, Berufen im Gesundheitswesen, bis zur Polizei und der Bundeswehr waren viele Bereiche vertreten. Evelyn Simon von der Mittelschule und Christoph Büttner von der Realschule hatten nach zwei Jahren coronabedingter Pause zum dritten mal eine beachtliche Berufemesse zum Projekttag „Berufliche Orientierung“ auf die Beine gestellt. Parallel dazu gab es von den Schreinereien Paringer und Hötschl zusammen mit Gerd Aufschläger von der Hans-Glas-Berufsschule einen Vortrag zum Thema Ausbildungsberufe mit Holz und einen Vortrag der FOS/BOS Schulen.
Schreiner Paringer und Berufsschule informierten
Nachdem man die Anläufe in den letzten Jahren mehrmals verschieben und zuletzt enttäuscht absagen musste, freuten sich die engagierten Lehrer umso mehr, dass es jetzt eine Fortsetzung dieser Veranstaltung gab. Genauso zeigte sich auch Rektorin Uta Kager glücklich, von der digitalen Berufsinfo wieder zur analogen Präsentation zurückzukommen. Zur Eröffnung kamen auch Stellvertretender Landrat Dr.
Franz Gassner und Bürgermeister Johannes Birkner, die sich beeindruckt über das Angebot der Schulen in Niederviehbach zeigten, den Firmen für deren Engagement dankten und den Schülern natürlich eine gute Berufswahl wünschten. Mit Rücksicht auf Corona organisierte man den Messebesuch in verschiedenen Zeitfenstern, gestaffelt nach Schülergruppen. Die Schüler nutzten dann auch gern das ihnen gebotene Angebot. Nach kurzer Erkundung gingen sie zielstrebig zu den für sie interessanten Berufevertretern und stellten gezielte Fragen über Berufsinhalte, die Ausbildungsplatzangebote, Zugangsvoraussetzungen, Ausbildunginhalte, sowie Berufsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten.
25 Jahre lang prägte Rudi Uhrmann mit seiner menschlichen Art die Geschicke der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberviehbach von 1821, einem Verein mit langer Tradition. Trotz widrigster Coronabedingungen konnte unter seiner Leitung die 200-Jahrfeier mit neuer Fahne, Feldgottesdienst und Festzug abgehalten werden. Unterstützt wurde Uhrmann in allen Jahren von seiner Vorstandschaft. Bei den Neuwahlen am Sonntagnachmittag wollten Uhrmann und einige seiner langjährigen Vorstandskollegen ihre Ämter abgeben. Dank der guten Vorarbeit und des guten Klimas im Verein hatte man rechtzeitig im Vorfeld nach geeigneten Persönlichkeiten Ausschau gehalten, die den Verein weiterführen werden. 101 Mitglieder zählt der Verein, so die Information von Uhrmann zu Beginn der Versammlung.
Dank an den scheidenden Vorsitzenden Rudi Uhrmann (Mitte
Uhrmann dankte seiner Frau Gretal für die Unterstützung.
Die Versammlung war gut besucht.
Versammlung war gut Besucht
Er war begeistert dass die Zusammenkunft mit 47 Mitgliedern sehr gut besucht war und die Mitglieder durch ihre Teilnahme die Verbundenheit zum Verein und den Menschen zum Ausdruck brachten. Begrüßen konnte man auch die Bürgermeister Johannes Birkner und Simon Hackl, die Gemeinderäte Josef Retzer und Gerhard Sachsenhauser, Geschäftsleiter Maximilian Sachsenhauser, die Ehrenmitglieder und die Vertreter der KSK Niederviehbach. Beim Totengedenken, gedachte man insbesondere der im Jahr 2020 verstorbenen Mitglieder Thomas Diewald (68 Jahre), Josef Rohr (82 Jahre), Josef Haslbeck (72 Jahre), Peter Seisenberger (86 Jahre) und Hans Aigner (82 Jahre). Im letzten Jahr hatte man keine Todesfälle zu beklagen. Mit eingeschlossen wurden die Opfer des Krieges in der Ukraine auf beiden Seiten. Detailliert hatte Uhrmann die Geschehnisse und die Aktivitäten des Vereins der letzten beiden Jahre aufgezeichnet, die vielfach von Corona überschattet wurden. Die Aktiväten des Verein wurden zwar eingeschränkt aber konnten doch aufrechterhalten werden.
Wichtige Bestandteile im Vereinsleben
Insbesondere die Jahrtage, die Höhepunkte im Vereinsjahr, konnte man unter den gegebenen Auflagen durchführen. Feste Bestandteile der Vereinsarbeit sind die Pflege des Kriegerdenkmals, die Kriegsgräbersammlung und die Sitzungen des Vorstandes. Grillfeste und Christbaumversteigerung mussten ausfallen. Wo immer es ging, beteiligte man sich an den Veranstaltungen und Festen von Freunden und im Ort. Mit großer Herzlichkeit pflegt man auch die Geburtstagsfeste der Mitglieder und gratulierte wann und wo immer es ging. Die letzten kriegsgedienten Mitglieder sind bereits verstorben. 71 Mitglieder waren bei der Bundeswehr, ein Mitglied ist vom Bundesgrenzschutz und eines von der Polizei. 26 Gönner, Fahnenmutter und Fahnenbraut und neun Ehrenmitglieder gehören zum Verein. Die Mitgliederwerbung richtet sich auch an Ungediente. Rudi Uhrmann nutzte den Rückblick auch um auf die Jahre seiner Tätigkeit als Vorsitzender, die er sichtlich mit viel Herzblut ausübte, zurückzusehen und gab dabei auch einige besondere Erlebnisse zum besten. Uhrmann danke der ganzen Vorstandschaft und insbesondere Fritz Striegl für 20 Jahre und Jürgen Gruber für 5 Jahre Unterstützung als Stellvertreter. Untermalt wurde der Tätigkeitsbericht mit einer Bilderschau von der 200-Jahr Feier. Besonders hohe Ausgaben hatte man in den letzten beiden Jahren vor allem für die 200-Jahrfeier und die neue Fahne so der Bericht von Kassier Hans Baumgartner. Einwandfrei Kassenführung bescheinigten die Kassenprüfer Johann Gilg und Christian Seisenberger.
Neue Vereinsführung wurde gewählt
Bürgermeister Birkner dankte der scheidenden Vorstandschaft für ihr Engagement, Rudi Uhrmann habe Spuren hinterlassen, so der Dank des Bürgermeisters. Zusammen mit Franz Inkoferer leitete er die Neuwahlen. Zum neuen Vorsitzenden wurde Jürgen Gruber mit Stellvertreter Jürgen Striegl gewählt. Neuer Kassier ist Rainer Reuter, Schriftführer Christian Forstmaier. Zu Beisitzern wurden Heinz Ebert, Simon Hackl, Christian Krempl und Kurt Rapp gewählt. Fähnriche sind Hans Gottswinter, Bernhard Mottinger und Heinz Goth. Kassenprüfer bleiben Hans Gilg und Christian Seisenberger. Mit einer Vorschau durch Jürgen Gruber der Vorstellung einer neuen Vereinschronik und einer Fotoschau gedienter Kameraden endete die Versammlung.
Seit Ende letzten Jahres gibt es im Landkreis Dingolfing-Landau die Jugendapp, womit sich alle jungen Bürger über Landkreisthemen informieren und ihre Heimat aktiv mitgestalten können.