Harmonie bei den Gartlern


Sebastian Heider begrüßte die Mitglieder im Freien.

Mit einem Buffet mit Brotzeiten und verschiedensten Kuchen überraschte die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung, die man diesmal am Sonntagnachmittag im Freien vor dem Feuerwehrhaus einberufen hatte.

Unter der großen Kastanie hatte man Tische und Bänke aufgebaut und mit blühendem Blumenschmuck dekoriert. Zu den 114 Mitgliedern konnte man fünf neue Mitglieder im Verein willkommen heißen. Auf drei Jahre Vereinsleben blickte man bei der Versammlung zurück und beim Totengedenken zu Beginn der Versammlung hatte man einige Todesfälle zu beklagen. Im Jahr 2019 konnte man noch vieles organisieren, man gratulierte Mitgliedern zum Geburtstag, organisierte Palmbuschenbinden, pflanzte einen Birnbaum am Dorfplatz und setzte eine Osterkrone auf den Dorfbrunnen, traf sich zu Gartenbesichtigungen, organisierte ein Grillfest und eine Kräuerwanderung und bot verschiedene Kinderaktionen an. Wie bei sämtlichen Vereinen mussten mit Beginn der Coronabeschränkungen viele gemeinschaftliche Aktionen entfallen. Die Aktivitäten beschränkten sich überwiegend auf Pflanzaktionen und auf Blumengrüße, die man den Mitgliedern nach Hause brachte. Einnahmen erziehlte man überwiegend durch die Mitgliedsbeiträge und verschiedene Aktionen, war dem Kassenbericht von Martina Harlander zu entnehmen.

Ausgaben hatte amn für Versicherungen, Verbandsbeiträge, Mitgliederbetreuung und für die Veranstaltungen. Die Kasse ist ordentlich geführt und die Rücklagen ermöglichen auch neue Aktivitäten, bestätigten die Kassenprüfer Josef Retzer und Josef Huber. Keine Überraschungen brachten dann die Neuwahlen, die mit einem Jahr Verspätung unter der Leitung von Bürgermeister Johannes Birkner durchgeführt wurden, der die Aktivitäten des Vereins lobte. An der Spitze bleiben Sebastian Heider und Gretal Uhrmann. Martina Harlander übergab die Kasse an Michaela Mottinger, stellte sich aber weiter als Beisitzerin neben Marc Wasmuth, Birgit Seisenberger, Ingrid Striegl, Caro Steinberger und Karina Duschl zur Verfügung. Die Schriftführung verbleibt in den bewährten Händen von Waltraud Ebert und die Kasse wird weiterhin von Josef Retzer und Josef Huber geprüft. Die bestickten grünen Poloshirts oder T-Shirts können interessierte Mitglieder zur Teilnahme an Veranstaltungen bei Martina Harlander bestellen, informierte Vorstand Sebastian Heider, weiter können die Mitglieder ihre Handynummer zur Aufnahme in die Vereininterne Whats App Gruppe melden, in der über Arbeitseinsätze und Veranstaltungen informiert wird.

Am Mittwochabend hatte der Frauenbund zum Spieleabend in das Pfarrheim eingeladen. Genau wie zum Frühschoppen Ende Juni fanden sich wieder dreizehn Frauen ein, die ein paar unbeschwerte Stunden bei Spiel und Spaß verbringen wollten.Das Wetter war passend für den Aufenthalt im Freien und so stellte man drei Klapptische in den Innenhof, um die sich die verschiedenen Spielgruppen setzten. Bald stand fest, was an den jeweiligen Tischen gespielt wurde. Nachdem die Regeln erklärt waren, für einige waren die Spiele neu, konnte teils mit, teils ohne Proberunde gestartet werden. Beim Rommè wurden erst die genauen „Niederviehbacher“ Regeln erörtert, gibt es doch anscheinend lokal verschiedene Spielarten. Am mittleren Tisch lernten drei Frauen wie man Skip bo spielt. Hier kam sogar eine Karten-Mischmaschine zum Einsatz.

Bei den „Profikartlerinnen“ wollten einige Frauen das Schafkopfen lernen. Da aber zu wenig geübte Anlerndamen zur Verfügung standen, begnügte man sich an diesem Abend mit einigen Watt-Runden, was aber genau soviel Spass machte. Alle waren sich einig, dass es nicht bei dem einen Spielabend bleiben sollte und so wurde für die Nächste Runde der Termin auf den 24. August festgelegt. Bei der Kräuterwanderung am 5. August sind noch einige Plätze frei. Für die Teilnahme des KDFB am100-jährigen Gründungsfest des TSV am Sonntag den 14. August, nimmt die Vorstandschaft über Katharina Czoppik unter der Telefonnumer 08702/918546 noch Anmeldungen entgegen.

Zur Ortshauptversammlung kamen die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes im Gasthaus Binderbräu zusammen. Im Gemeinderat sei man gut vertreten und vor den Sitzungen seien die regelmäßig einberufenen Fraktionsitzungen eine gute Vorbereitung, so Ortsvorsitzender Josef Dausend in seinem Arbeitsbericht. Mit Josef Daffner sei die Gemeinde auch im Kreistag vertreten und zu Landrat Werner Bumeder pflege man guten Kontakt. Dausend dankte bei dieser Gelegenheit seinen Stellvertretern und Helfern, die immer zur Stelle seien. Zur Vorbereitung auf die Bundestagswahlen wählte man Delegierte, die auf Kreisebene in Dingolfing waren. Dausend war zur Nominierung des Bundestagskandidaten Max Straubinger im Rottal. Mit dem Ergebnis der Bundestagswahlen sei man nicht zufrieden. Dass Bayern keinen Minister mehr auf Bundesebene habe, würde sich auf Dauer bemerkbar machen, so Dausend. Die Vorstandschaft habe verschiedene Sitzungen und Versammlungen im Landkreis besucht. So war man beispielsweise bei der Vorstellung des neuen Generalsekretärs in Wallersorf.

Onlineversammlungen auf Kreis- und Bezirksebene, waren eine neue Erfahrung. Das Weinfest, das jetzt zweimal ausfallen musste, soll in diese Jahr am dritten Oktober wieder stattfinden. Aufgrund der Pandemie waren die Tätigkeiten sehr eingeschränkt. Man habe an zwei Beerdigungen teilgenommen und gratulierte zu runden Geburtstagen ab 70 Jahren. Aus gesundheitlichen Gründen, mussten sich Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl und Bezirksrätin Monika Maier entschuldigen. Beide stellen sich wieder zur Wahl und übermittelten der Versammlung ihre Grüße. Die Wahl der Delegierten fand unter der Leitung von Bürgermeister Johannes Birkner statt. Als Delegierte wurden Josef Dausend, Erwin Duschl und Simon Hackl gewählt. Ersatzdelegierte sind Andreas Birkner, Katharina Czoppik und Josef Daffner.

Es ware einiges geboten bei den BRK-Senioren in dieser Woche. Volles Haus war wieder mal am Mittwoch, beim Seniorennachmittag und das freute Vorsitzende Lisbeth Sterr ganz besonders. Gekommen war auch Bürgermeister Johannes Birkner und erinnerte an die Zeit der Gebietsreform vor 50 Jahren. Der heute noch bestehende Schulverband mit der Nachbargemeinde Loiching geht auf diese Zeit zurück. In den letzten Jahrzehnten hat sich einiges getan, so Birkner. In Niederviehbach lasse es sich gut leben. Der Zusammenhalt in den Vereinen sei enorm. Gestärkt vom guten Zuspruch der Mitglieder ging Sterr auch daran weitere Aktivitäten anzubieten. Am 10. August soll es mit Kleinbussen nach Leonsberg gehen und am 18. September will man zusammen mit den Mitglieder der Marianischen Männerkongregation eine Buswallfahrt nach Altötting unternehmen. Losgehen soll es morgen um 7 Uhr an den bekannten Haltestellen. Nach Ankunft ist um 9 Uhr Festgottesdienst in der St. Anna Basilika. Das Mittagessen ist für 11 Uhr angesagt und der Nachmittag ist bis zur Rückfahrt um 16 Uhr zur freien Verfügung. Für den MMC und den Seniorenclub nimmt Lisbeth Sterr unter der Telefonnummer 08792/667 die Anmeldungen entgegen. Auch Nichtmitglieder sollen willkommen sein. Am Donnerstag waren die BRK-Seniorenclubmitglieder dann in Loiching zum Grillfest eingeladen.

Grillfest in Loiching

Sie haben groß aufgetischt, die See-Schützen, am Sonntag beim Grillfest am Gemeindezentrum. Es gab Grillfleisch, Würstchen, Cevapcici und Steckerlfisch mit verschiedensten Salaten, Käse zur Brotzeit und eine große Auswahl an Kuchen und Cremetorten zum Nachmittagskaffee. Mehrere Stände waren aufgebaut und Sitzplätze gab es auf der Terrasse oder im Grünen. Obwohl der Wetterbericht nicht gerade die besten Temperaturen versprach, so kam dann pünklich zum Mittagessen die Sonne durch die Wolken und am Nachmittag wurde es dann auch noch etwas wärmer. Die Aktiven am Grill, in den Buden und am Kuchenbuffet waren auch nach zwei Jahren Pause noch gut eingespielt und so konnten die Besucher zügig bedient werden und den Aufenthalt genießen. Für die Vorstandschaft war es seit langem die erste Gelegenheit, sich wieder der Bevölkerung zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen und man freut sich schon auf die kommenden Veranstaltungen und insbesondere auf die Dorfmeisterschaft.

Waren es im Jahr 1873 noch 32 Männer um Vorstand Gscheider und Kommandant Michael Zeiler, welche die Ortsfeuerwehr zum Feuerschutz für den Ort und die umliegenden Weiler und Einöden gelegt haben, so ist heute das halbe Dorf dabei. Die Ausrüstung hat sich massiv verändert und das 150-jährige Gründungsfest soll daher im kommenden Jahr gebührend gefeiert werden. Ein Festausschuss wurde gebildet und die Planungen für das große Fest laufen. Wolfgang Lange hat dazu die Begrüßungsschilder hergerichtet, es  wurde dann vor Ort noch geflext und geschraubt und dann konnten die Festtafeln mit Vereinswappen an den Ortseinfahrten an der Dorfstraße aufgestellt werden, die auch nach außen hin Bewohner und Besuchern zeigen, was die Feuerwehr hier zu feiern hat.

Krieger- und Soldatenkameradschaft hielt eindrucksvollen Jahrtag

Den Sonnenschein hat die Krieger- und Soldatenkameradschaft zum Jahrtag schon gepachtet, eine gute Entscheidung, dass man sich schon vor geraumer Zeit auf den ersten Sonntag im Juli festgelegt hat. Mit dumpfen und kräftigen Böllerschüssen von Kononier Michael Huber, startete am Sonntag der Jahrtag der KSK und die neue Vorstandschaft um Jürgen Gruber und Jürgen Striegl hatte gute Vorarbeit geleistet und somit verlief der Jahrtag am Sonntag wieder wie im Bilderbuch. Neben den Mitgliedern der örtlichen KSK kamen auch die Vereine aus Niederviehbach und Wendelskirchen und auch die Feuerwehr, die BJB-Jugend, der Bauernverein und der Frauenbund beteiligten sich mit ihren Fahnenabordnungen und kamen zum morgendlichen Treffpunkt am Feuerwehrhaus. Angeführt von der Blaskapelle Ederer zog ein farbenfroher und prächtiger Umzug zum Dorplatz, wo man einen schönen Altar zum Feldgottesdienst den Pater Roman zelebrierte aufgebaut hatte.  Am Kriegerdenkmal gedachte man der Gefallenen und vermissten Soldaten und der Opfer von Gewalt. „Für den ersten Weltkrieg sind 18 Gefallene und acht Vermisste der Gemeinde aufgeführt. Zusätzlich sind weitere fünf Namen als Gefallene der Heimatvertriebenen eingraviert. Fast ebenso viele sind im Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. 25 Kriegsteilnehmer sind gefallen. Zwei an den Folgen des Krieges in der Heimat verstoben. Drei sind als Vermisste Heimatvertriebene dokumentiert“, erinnerte Vorstand Jürgen Gruber in seiner Ansprache am Kriegerdenkmal und ging auf die Entstehung des Denkmals mit Birkenkreuzen am ehemaligen Schulgarten einging. Trotz aller Mahnungen an dieser Stelle, musste man zu den Golfkriegen und Balkankriegen sprechen und schon 2015 sah Vorgänger Rudi Uhrmann das Säbelrasseln des Kalten Krieges mit dem Konflikt in der Ukraine kommen. Heute hätten wir mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine wieder Krieg in Europa. Die vom russischen Präsidenen Wladimir Putin befohlene Invasion des gesamten Staatsgebiets der Ukraine eskalierte in dem seit 2014 schwelenden Russisch-Ukrainischen Krieg, in dem sich Russland die Krim einverleibte und in den Gebieten Donezk und Luhansk unabhängige Republiken mit starker Unterstützung durch den Kreml ausgerufen wurden, so die Ausführungen von Gruber. Seit seiner Amtsübernahme beschäftige er sich mit den Fragen, ob die Welt und Europa in der Lage seien, aus der Vergangenheit zu lernen. Brauche man Mahnungen zum Frieden, brauche man ein Kriegerdenmal oder eine Krieger und Soldatenkameradschaft, fragte Gruber. Trotz aller Widerstände konnten der russische Präsident Wladimir Putin und seine Anhänger nicht vom Angriff auf die Ukraine abgehalten werden. Mehrere Sanktionen wurden seitdem gegen Russland und Weißrussland verhängt, so Gruber. „Ist die Welt in und um Europa also nicht in der Lage, dazuzulernen?“ Trotz guter Vorsätze von Olaf Scholz und vieler weiterer internationalen Politiker, gelänge es der Politik nicht, sich zu einem einheitlichen Handeln gegen Aggressoren zu verständigen. „Deutlicher als die Erinnerung an die 61 Namen, die hier in Stein gemeißelt sind, und den damit verbunden Familienschicksalen könne Mahnung nicht sein“, sagte Gruber und dies sei und bleibe Aufgabe aller Krieger- und Soldatenkameradschaften, man brauche weiter einen

Krieger- und Soldatenverein. Ausgeklungen ist der Festtag mit einer Zusammenkunft und einem Mittagessen am Feuerwehraus. Begrüßen konnte man dabei auch Bürgermeister Johannes Birkner der die gute Organisation und das friedliche Zusammensein als Vorbild lobte und die Gemeinderäte Josef Retzer und Gerhard Sachsenhauser. Vorstand Jürgen Gruber freute sich über die gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft. Den Ehrenposten Obergefreiten Michael Oberhofer nahm man dabei mit in die Vorstandschaft auf. Neu aufnehmen in die KSK konnte man Marc Wasmuth. Stephan Duschl und Helmut Striegl konnte man für 30 Jahre Mitgliedschaft ehren, Siegfried Holzner und Paul Seisenberger halten dem Verein schon seit 50 Jahren die Treue. Mit dem Titel Ehrenfähnrich dankte man Peter Steimer für sein Engagement in 44 Jahren als Fahnenträger. Den langjährigen Vorsitzenden Rudi Uhrmann ernannte man für seine Verdienste in 25 Jahren als Vereinsvorstand zum Ehrenvorstand und Gretal Uhrmann bekam Blumen für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Pflege und Bepflanzung des Kriegerdenkmals. Mit einer Terminvorschau auf das Grillfest am siebten August und die weiteren Veranstaltungen beschloss Gruber den Jahrtag.

63 Veranstaltungen warten in den Ferien auf die Kinder

Niederviehbach/Loiching. Die Sommerferien stehen vor der Tür und ein abwechslungsreiches Ferienprogramm mit 63 Veranstaltungen wartet mit beliebten und neuen Aktionen auf die Ferienkinder in diesem Sommer. Wie in den letzten Jahren werden wieder Aktionen wie eine Lesenacht in der Bücherei oder die Geisterführung in der Burg Trausnitz angeboten. Auch die Takatuka Insel wird wieder angefahren.

Neue Events sind unter anderem Kangoo Jumps, ein Tag in der Bavaria Filmstadt oder das Bemalen von Keramik. Somit haben die (Vor-)Schulkinder zahlreiche Möglichkeiten um ihre Sommerferien mit viel Spaß und einer Menge Abenteuern zu gestalten. Alle Kinder bekommen dazu eine Übersicht mit nach Hause, welche auch in den Gemeinden ausgelegt werden. Die Beschreibung und weitere Details der Veranstaltungen kann man ab Freitag, 08.07.2022 im Internet unter www.niederviehbach.feripro.de einsehen.

Zur Anmeldung benötigt man eine gültige E-Mail-Adresse, falls keine vorhanden ist, kann eine Anmeldung in der Gemeindeverwaltung erfolgen. Es werden automatisch die freien Plätze sowie volle Programme und Wartelisten angezeigt. Ab Sonntag, 17. Juli, 11:30 Uhr ist die Buchung von vier Veranstaltungen pro Kind möglich. Ab Montag, 18. Juli, 6:00 Uhr besteht unbegrenzte Buchungsmöglichkeit. Wichtig ist die Überweisung der Teilnehmergebühr innerhalb von fünf Tagen, ansonsten wird der Platz wieder freigegeben. Der Veranstaltungspass kann zuhause ausgedruckt werden. Für Geschwister gibt es weiterhin einen Bonus.

Für Rückfragen stehen in der Gemeinde Niederviehbach Tanja Lange, Telefon 08702/9486127 und in der Gemeinde Loiching Selina Bauer, Telefon 08731/319715, zur Verfügung.

Deutschkurse, Unterkunft und Kooperation bei der Berufsausbildung

Seit rund einem Jahr beherbergt das Kloster St. Maria auch Sprachschüler aus Vietnam, die hier deutsch lernen. Hintergrund ist der Mangel an Pflegekräften in der Region. Als einer der wenigen Landkreise gibt es im Landkreis Dingolfing-Landau keine Pflegefachschule und der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften mit Herz und Charakter ist daher besonders groß. In Deutschland werden bereits seit zehn Jahren Menschen für die Pflege aus dem Ausland angeworben und genau hier will das Kloster St. Maria die guten Kontakte nach Vietnam nutzen und der Gesellschaft in der Region dienen und Krankenhäusern und Pflegeheimen mit guten Pflegekräften helfen.

Die Sprachkurse erfolgen in Kooperation mit dem Donau-Isar-Kliniken. Nach erfolgreichem Lernen der Sprache besteht dann die Möglichkeit für Praktika und Ausbildungen im Pflegebereich. Die Sprachausbildung erfolgt durch eine VHS-Lehrkraft und ehrenamtliche Helfer im Kloster, wo die Sprachschüler auch wohnen können. Priorin Schwester Antonia gibt dazu kulturelle Hilfe. 24 Sprachschüler sollen nach Abschluss der zwölften Klasse pro Jahr eingeladen werden. Der Start erfolgte duch die Coronamaßnahmen verzögert. Zunächst kamen drei Schüler, mittlerweile sind es zwölf. Schwierigkeiten gab es nämlich auch bei der Ausreise aus dem kommunistisch regiertem Vietnam. Ähnlich wie bei Au-pair Projekten beteiligen sich die Schüler im Gegenzug für Schule, Unterkunft und Verpflegung mit leichten häuslichen Tätigkeiten beim Kochen, bei der Pflege der älteren Schwestern und bei der Gartenpflege. Für die Schüler besteht zugleich die Möglichkeit das Klosterleben kennenzulernen.

Lückenloses Radfahren

„Das ist gelebte interkommunale Zusammenarbeit“: Darin waren sich die anwesenden beim Spatenstich zum Ausbau des Geh- und Radweges zwischen Kirchberg (Landkreis Landshut) und Oberviehbach (Landkreis Dingolfing-Landau) einig. Das rund drei Kilometer lange Teilstück verbindet nicht nur bereits bestehende Radweg-Verbindungen, sondern erstreckt sich auch über die Landkreisgrenze. Es war aber keine Frage, dass hier beide Landratsämter an einem Strang ziehen würden – auch wenn der Landkreis Landshut bei diesem Projekt letztlich die Federführung übernimmt.

„Bei diesem Radweg im Umfeld der Kreisstraßen LA2 und DGF4 setzen wir hauptsächlich auf den Ausbau bestehender Wirtschaftswege. Damit wird weniger Fläche benötigt für den selben Nutzen“ erklärte Landshuts Landrat Peter Dreier beim Spatenstich in Kirchberg. Sein Amtskollege aus Dingolfing-Landau, Werner Bumeder, freute sich, dass mit dieser Maßnahme das Radwegenetz ausgebaut und ein wichtiger Lückenschluss zu den bestehenden Geh- und Radwegen geschaffen wird. „Die Sicherheit steht im Mittelpunkt.“

Neben den beiden Landräten waren auch Vertreter der Tiefbauabteilungen der Landkreise sowie Vertreter der Gemeinden Niederviehbach mit Bürgermeister Johannes Birkner und Kröning mit Bürgermeister Konrad Hartshauser vor Ort, um den Beginn der Baumaßnahme zu begehen.

Die Firma Streicher hat den Zuschlag für den Bau des Geh- und Radweges erhalten. Im Herbst soll der Geh- und Radweg dann eröffnet werden – sofern das Wetter mitspielt. Die Kosten betragen insgesamt rund 825.000 Euro, die anteilig von beiden Landkreisen getragen werden. Der Bund hat bereits Fördermittel in Aussicht gestellt.

Am Samstag hatte der Katholische Frauenbund zum ersten Frauen-Frühschoppen eingeladen und das Angebot wurde gut angenommen. So konnten die Besucherinnen bei einem reichhaltigen Büfett und verschiedenen Getränken so manche Partie diverser Kartenspiele austragen. Als nächstes laden die Frauen am Mittwoch, den 13. Juli zu einem Spiele-Abend ein. Ab 19 Uhr können im Pfarrsaal wieder Karten- und Brett-Spiele gespielt werden. Die Vorstandschaft würde sich freuen, wenn wieder viele Frauen zum „Zocken“ kommen würden. Am Freitag, den 5.

August findet dann die angekündigte Kräuterwanderung statt. Julia Ziegler wird auf einer rund drei Kilometer langen Strecke rund um Niederviehbach den Teilnehmerinnen die Kräuter am Wegesrand näher erläutern. Es wird ein Unkosten-Beitrag erhoben. Nähere Informationen und Anmeldung sind bei Sylvia Simbeck unter Telefon-Nummer 8240 möglich.

Am Sonntag, den 14. August feiert der TSV Niederviehbach sein 100-jähriges Bestehen und hat dazu auch den Frauenbund eingeladen. Alle Frauen, die an diesem Fest teilnehmen wollen sollen sich, sich ebenfalls bei Sylvia Simbeck melden, um die Teilnehmerzahl an den Jubelverein melden zu können. Im September soll dann wieder ein Tages-Ausflug stattfinden. Auf dem Programm steht eine Führung im Kloster Plankstetten sowie eine Schiff-Fahrt von Riedenburg nach Kehlheim. Genauere Informationen werden bei fort geschrittener Planung in der Tageszeitung veröffentlicht.