Am Samstagnachmittag konnte die Gemeinde ihre Senioren wieder auf das Volksfest einladen. Erster und zweiter Bürgermeister Johannes Birkner und Simon Hackl, die Seniorenbeauftragten des Gemeinderates Katharina Czoppik und Brigitte Maß und Pater Adam unterhielten sich bei einer Maß und einer feinen Brotzeit sich angeregt mit den Gästen. Pater Adam nutzte die Gelegenheit, um zur Teilnahme an der Caritas Wallfahrt am 3. Oktober einzuladen. Für den BRK-Seniorenclub sprach Vorsitzende Lisbeth Sterr, die der Gemeinde für die Einladung dankte und Alfons Jänsch sorgte für beste Unterhaltung. Bürgermeister Johannes Birkner zeigte sich erfreut, dass nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause die Senioren wieder zahlreich gekommen sind. Er würdigte dabei die Lebensleistung der älteren Generation und wünschte viel Freude am Volksfest.

Einen schönen Ausflug bescherte der BRK-Seniorenclub seinen Mitgliedern. Mit drei Kleinbussen, gesteuert von Katharina Czoppik, Rudi Uhrmann und Wolfram Sterr ging die Fahrt zum Schloss nach Leonsberg, wo man eine herrliche Aussicht über das schöne Isartal genießen konnte. Zu Kaffee und Kuchen ließ man sich im Schlossgarten nieder, wo man auch später noch mit Wurstsalat verwöhnt wurde. Dabei fand sich auch Mesner Josef Geßl ein, der zu einer interessanten Kirchenführung einlud. Durch die Stiftung des Klosters Niederviehbach an den Augustinereremitenorden kam die innige Verbindung. Besichtigt wurde auch das historische Kellergewölbe, wo auch Veranstaltungen stattfinden. Einer Legende nach, soll von dort ein unterirdischer Gang unter der Isar hindurch bis zum Kloster Niederviehbach führen. Mit einem Niederviehbacher Klosterlikör und einer Spende zur Erhaltung der Schlosskirche bedankte sich die Vorsitzende Lisbeth Sterr bei Herrn Geßl für die ausführliche Führung. Gut gestärkt und dankbar für den wunderbaren Nachmittag trat man die Heimfahrt an.

In den Kellergewölben mit dem Modell des Schlosses. Von der dunklen Vertiefung im Hintergrund soll der Eingang zum Geheimgang sein.

Die Sonne strahlte am Sonntag und ein leichter Wind sorgte für angenehme Temperaturen beim Grillfest der Krieger und Soldatenkameradschaft am Feuerwehrwehrhaus. Die eingespielten Bedienungen des Vereins freuten sich, Mitglieder und Gäste wieder schnell mit Getränken versorgen zu können und am Grill wurde lecker gebrutzelt. Es gab Fleisch, Schweinswürstel und Käsekreiner und dazu selbst zubereiteten Kartoffelsalat, grüne Salate und Sauerkraut. Die von den Mitgliedern gespendeten Kiache, Kuchen und Torten fanden reißenden Absatz und wurden auch mit nach Hause genommen.  Alle Helfer freuten sich, dass ihr Einsatz von der Bevölkerung durch den zahlreichen Besuch belohnt wurde.

Zur Aktion „Trendsport Schießen“ luden die Seeschützen Lichtensee in ihr Herbergslokal zum See ein und stießen dabei auf großes Interesse der Zielgruppe zwischen acht und zwölf Jahren. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten, konnten leider nur acht Kinder mitmachen, die erster Schützenmeister Bernhard Reif willkommen hieß. Die Jugendwarte Stefan Wagner und Jörg Mey gaben erstmal sportliche Unterweisungen und Sicherheitshinweise und stellten vor, worauf es bei diesem Sport besonders ankommt und was diese Sportart auszeichnet. Dann ging es los mit Sport- und Schießwettbewerb mit Licht- und Lasergewehr, Luftgewehr, Luftpistole und Entchenschießen. Das beste Ergebnis an der Luftdruckpistole konnte Florian Kiermeier erzielen.
Erster mit dem Luftdruckgewehr wurde Lukas Hackl. Bei einer gemeinsamen Brotzeit im Herbergslokal bei Carmen Mey war dann die Preisverleihung durch Stefan Wagner und Bernhard Reif hatte für jeden Teilnehmer Erinnerungsgeschenke.

Im Rahmen des Ferienprogramms machten sich bei sommerlichen Temperaturen  21 Jungs und Mädls im Alter von sieben bis zwölf Jahren gemeinsam mit sieben Betreuern des Obst- und Gartenbauvereins auf zu einer Bachwanderung am Viehbach. Die Kinder trafen sich am frühen Nachmittag am Anwesen von Robert und Edith Daffner zentral in Niederviehbach. Robert Daffner begrüßte die Kinder und nach einem Schuhwechsel hinein in Gummistiefel oder Badeschuhe ging es auch schon los. Schon nach kurzer Zeit hatte jedes Kind einen Holzstecken, der nicht nur als Stütze diente, sondern mit dem die starken Jungs das Springkaut am Bach dezimierten. Durch die anhaltende Trockenheit war der Wasserstand sehr gering. Nur an manchen Stellen war das Wasser knietief.
Das Bachbett war durchwegs kiesig und und nur in den tieferen Stellen mit Lehm bedeckt. Nach einer Stunde erreichte die Expeditionstruppe die Brücke über den Viehbach bei Wocka. Hier trennte sich den Truppe von denen, die sich um die Verpflegung der Truppe kümmern wollten. Aber fast die ganze Truppe wollte weiter bachaufwärts das Biberrevier erkunden. Durch Biberdämme gings am Bach zunächst nicht weiter und die Kinder mußten einen weiten Bogen um die Anstauungen machen. Im letzten großen Bibersee gingen einigen Kinder in voller Montur baden. Aufgrund der Temperaturen von über 30 Grad und der trockenen Luft waren die Klamotten der Kinder jedoch im Nu wieder trocken. Im Laufschritt mit quatschendem Wasser in den Gummistiefeln gings wieder zurück, wo Edith und ihre Helfer schon mit einer deftigen Brotzeit und einem kühlen Getränk auf die Abenteurer warteten. Insgesamt ein erlebnisreicher Tag an dem man sich gegenseitig oft über Stock und Stein geholfen hat

Neuer Name, neue Konzepte

Der Verschönerungs- und Verkehrsverein lud am Dienstag zur Jahreshauptversammlung ein, und schon die Anzahl von rund 60 Teilnehmern in der vollbesetzten Gaststube des Binderbräus zeigte, dass sich was tut im Verein. Alle Altersgruppen waren vertreten und bei einigen Familien engagieren sich gleich mehrere Generationen, was zeigt, dass auch bei Jüngeren das Interesse an ihrem Heimat- und Wohnort nicht weniger wird. Eine Reihe von neuen Gesichtern war zu sehen und über mehrere Mitglieder bestehen enge Verbindungen zu anderen Ortsvereinen. Einige nutzten dann auch gleich die Gelegenheit, eine Beitrittserklärung zu unterschreiben. „Die Bude ist rappelvoll, da geht einem das Herz auf“, freute sich Vorsitzende Katharina Daffner, über die große Resonanz in der ersten Mitgliederversammlung, seit sich im Oktober vergangenen Jahres eine neue Vorstandschaft zusammengefunden hat. Vielleicht läge es ja am Wiener Schnitzel, das man den Mitgliedern servierte und mit dem Daffner im Vorfeld geworben habe. So sah das auch Bürgermeister Johannes Birkner, der auch die tolle Leistung des Theatervereins und der neuen Vorstandschaft lobte, auf die er sehr stolz sei. Auch der Auftritt von „Sissi und König Ludwig“, der Theatergruppe habe das Jubiläum in Hinterkreuth bereichert.

Satzung wurde aktualisiert und erneuert

Die Vorstandschaft hat sich auch einige Gedanken über Zweck und Aufgaben und die Vorhaben in der Zukunft gemacht. 1956 habe man sich als Verschönerungs- und Kulturerhaltungsverein gegründet und mit dem Aufblühen des Fremdenverkehrs habe man sich als Verschönerungs- und Verkehrsverein mit diversen Einrichtungen und Geschäftsführer aufgestellt und bezeichnet. Die Aufgabe des Fremdenverkehrs habe sich verlagert und deshalb wollte man mit einer Satzungs- und Namensänderung den aktuellen Zielen und Aktivitäten Rechnung tragen. Der Fremdenverkehr und alle damit verbundenen Aufgaben und Funktionen sollten gestrichen werden und auch beim Namen wollte man zurück zu den Wurzeln, was auch von den Mitgliedern mit großer Zustimmung mitgetragen wurde. Der Verein soll künftig den Namen „Verschönerungs- und Kulturerhaltungsverein“ tragen. Kultur und Brauchtum sollen in den Vordergrund gerückt werden und auch die Theatergruppe soll in der Satzung verankert werden. Auch einige kleinere Satzungsteile wie die Vertretungsberechtigungen oder die Ernennung von Ehrenmitgliedern wurden aktualisiert oder angepasst. Gundi Thurner trug dazu ein Gedicht, des früheren Volksschullehrers Alfred Zeitler vor, das die Gründung des Vereins und den Einstieg und Aufstieg Niederviehbachs als Fremdenverkehrsort beschrieb. Zunächst gedachte man aber den vielen verdienten Mitgliedern, die verstorben sind, namentlich Otto Feicht, der seit der letzten Zusammenkunft verstarb. Die Vorsitzende blickte humorvoll auf die Vereinsaktivitäten zurück, auch wenn Corona einiges wie den Kehraus nicht möglich machte, wie Teilnahme mit Fahnenabordnungen mit den Fahnenträgern Peter Dausend und Jonathan Heider und Mithilfe bei verschiedensten Festen, oder der Bepflanzung der Bachgeländer.

Neue Mitglieder und Aktionen

Die Vorstandschaft habe sich auch Gedanken gemacht, wie man neue Mitglieder gewinnen könne und hat bestickte Tücher angeschafft, die jedem Mitglied passen. Von vier Tagen Theater konnte Gundi Turner, erfreut über die guten Besucherzahlen, berichten. Allen Widrigkeiten und entgegen aller Vernunft habe man geprobt, gespielt und es war ein voller Erfolg. Kostüme oder Möbel für das Bühnenbild habe man selber gemacht oder geliehen und daher war alles sehr kostengünstig. Die Einnahmen mit vier Euro Jahresbeitrag seien nicht zu hoch, berichtete Kassiererin Monika Dausend aber man habe sparsam gewirtschaftet und verfüge über ein großes Rücklagenpolster. Seit Herbst 2021 kamen 34 Mitglieder zum Verein, so Dausend und man habe jetzt 129 Mitglieder. Tischweise stellte man die Neumitglieder vor. Einwandfreie Kassenführung bestätigte auch Bernhard Reif für den verhinderten Lesley Blomer. Ein großes Anliegen war es der Vorstandschaft, die Verdienste vieler langjähriger Mitglieder zu würdigen. Vier Mitglieder wurden daher mit der einmütigen Zustimmung der Versammlung zu Ehrenmitgliedern mit Urkunde und Anstecknadel ernannt. Als erster Georg Sedlmaier, der die Geschicke des Vereines 32 Jahre lang führte, zig Ruhebänke in Schuss hielt, Blumenpflanzaktionen durchführte oder am Lehrpfad und bei den Ruhebänken den Rasen mähte. Der Dank galt dabei auch seiner immer mithelfenden Gattin Renate. 46 Jahre engagiert sich Gerlinde Ewert im Verein. Erst schminken beim Theater, dann Theaterleitung oder 25 Jahre im Losstand am Volksfest, Seit 1981 ist Mathilde Brandl dabei. Theaterkasse, Kiache backen, Losstand, Käseverkauf oder Pflege des Marienbrunnens und auch Angela Spanner ist schon über 40 Jahre dabei. Über ihre Söhne, die Taferlbuben waren, kam sie dazu und war beim Bühnenbau, beim Eintrittsverkauf oder am Losstand aktiv. 66 Jahre gäbe es den Verein und ohne Vereine wäre nichts los im Dorf, so Gundi Thurner, die die Laudatio für die neuen Ehrenmitglieder hielt. Für die nächsten Monate hat man auch schon wieder einiges vor, wofür Katharina Daffner die Mitglieder zur Mithilfe aufrief. Neben neuen Aktionen, will man auch erfolgreiche Konzepte aus früheren Jahren wiederbeleben. Dachsenbinden will man für den Volksfestauszug und neben der Teilnahme am TSV Gründungsfest will man auch die Zeltwache in der Nacht zum Flohmarkt am Volksfest übernehmen. Die Flohmarktorganisation liegt wieder in den Händen von Gundi Thurner, die um Mithilfe bat und auch beim Patrozinium will man dabei sein. Im Herbst will man Ruhebänke renovieren und danach grillen und im Oktober soll  es einen Gesellschaftsabend mit Musik geben. Für 2023 plant man einen Kehraus, Theater und eine weitere große Veranstaltung wie ein Gaudibootrennen, Weinfest oder Schwarz-Weiß-Ball soll es geben.

Senioren unterstützen und Wert schätzen

Bereits seit 2006 gibt es im Landkreis eine Initiativgruppe für die Interessen der Senioren, die auch ein Leitbild erarbeitet hat, um es Senioren zu ermöglichen, ihr Lebensumfeld aktiv und selbst zu gestalten.  Es soll den Rahmen für eine bessere Vernetzung der Aktiven zum Wohl der Senioren bilden und als Orientierung für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität der Senioren in der Region dienen. Dabei konnten bereits wichtige Ziele wie die Einsetzung von Seniorenbeauftragten in allen Landkreisgemeinden erreicht werden. Diese Arbeit soll nun durch einen Kreisseniorenrat, dem gewählte Vertreter, wie auch der Landrat und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden angehören, als feste Institution übernommen und mit Unterstützung des Landkreises weitergeführt werden. Dies nahmen Bürgermeister Johannes Birkner und die Seniorenbeauftragten des Gemeinderates Katharina Czoppik und Brigitte Maß zum Anlass, um den Vorsitzenden der Initiativgruppe Richard Baumgartner und Manuela Lustig von der Seniorenkontaktstelle des Landratsamtes ins Rathaus einzuladen und Möglichkeiten der Unterstützung von Senioren auszuloten und zu diskutieren. Die Experten auf Landkreisebene informierten dabei über die Handlungsfelder des Leitbildes für Senioren, welche es als übergeordnetes Ziel sehen, den Senioren so lang wie möglich ein Leben zu Hause zu ermöglichen und sich aktiv zu integrieren und zu beteiligen. Verwirklicht wurde dabei schon die zweimal im Jahr herausgegebene Seniorenzeitung, die Einführung einer Wohnraumberatung, Kurse von Senioren für Schüler, Projekte zur Nachbarschaftshilfe und vieles mehr. Vorgestellt wurden beim Treffen auch die Angebote auf Gemeindeebene wie Alltagsbegleitung und Gemeindebus, Sportangebote oder Seniorennachmittage. Gut sei auch die Situation an Pflegeeinrichtungen und Unterstützungsangeboten. Es gebe eine Vielzahl von Angeboten für Senioren im Landkreis, die es weiter zu bündeln gelte. Baumgartner wünschte sich auch Vorschläge für Mitglieder des neuen Kreisseniorenrates, der die Arbeit der Initiativgruppe nahtlos übernehmen wird, aus der Gemeinde Niederviehbach.

Die erste Ferienwoche im Ferienprogramm begann mit einem Töpfernachmittag. So trafen sich am Montag ein Dutzend Kinder im Foyer des Gemeindezentrums um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Dort wurden sie von Waltraud Ebert, Sylvia Rabauer-Fuchs und Josefine Retzer empfangen und in die Technik des Töpferns eingewiesen. Auch konnten sie sich anhand vieler Fotos Anregungen für ihre Vorhaben holen. Sie gingen, nachdem sie ihre Tonbatzen geschlagen hatten, um mögliche Lufteinschlüsse zu vermeiden, zielstrebig ans Werk, hatten sie sich doch daheim schon ausgedacht, was sie verwirklichen möchten. Die Mädchen arbeiteten geschickt und oft mit viel Liebe zum Detail, so dass viele kleine Kunstwerke entstanden: Vogeltränken, Gnome, Zwergenhäuschen mit ausgeschnittenen Fenstern, kleine Türschilder, Eulen, Schnecken und vieles mehr. Viel zu schnell ging der Nachmittag vorbei und die Kinder halfen zum Schluss noch fleißig mit, alles zu säubern und aufzuräumen. Die gebastelten Dinge müssen nun über die Ferien trocknen, bevor sie gebrannt werden können.

Im Rahmen des Niederviehbacher Ferienprogrammes, konnten die Kinder im Rotthauser Nähstüberl unter der Leitung von Brigitte Kutzer und ihrer Tochter Franziska „Eistaschen“ nähen. Mit sehr viel Geschick entstanden wunderschöne Einzelstücke, bei der jedes Mädchen die Zusammenstellung selbst wählte. Zur Auswahl standen 28 verschiedenfarbige Stoffe, sowie Reißverschlüsse und Kordeln.  Das Nähen an der Nähmaschine machte allen Freude und legte großes Geschick an den Tag. Manche Teilnehmerin erzählte, dass sie schon eine eigene Nähmaschine besitzt oder mit ihrer Oma schon genäht hat. Einige würden sich sogar zum Geburtstag eine eigene Nähmaschine wünschen.  Nach dem Fertigstellen der selbst genähten Eistasche erhielt jedes Mädchen zusätzlich einen Eisgutschein von Fresco Eismanufaktur aus Dingolfing.

Mit Schnupperfischen startete bereits am letzten Schultag am späten Nachmittag das Ferienprogramm und die 14 angebotenen Plätze waren gleich mit lauter Jungs belegt. Im Mühlbach in der Oberen Au in Lichtensee, dem eigenen Gewässer von Betreuer Andreas Bauer, hatte man gute Bedingungen. Damit nichts passiert und alle Jungfischer gute Anleitung bekamen, hatte man mit sechs weiteren Betreuern immer zwei Kinder zu betreuen. Guido Gierl vom Isar Angelshop hatte das Lockfutter und Ködern kostenlos zur Verfügung gestellt. Gefangen wurden überwiegend kleinere Fische, sogenannte Köderfische aber auch eine Schleie. Das Wetter hat allen Gewitterprognosen zum Trotz gut gehalten und die Kinder hatten viel Freude. Nach drei Stunden fischen hatte man Hunger und wurde von Andreas Bauer mit selbstgemachtem Leberkäse gut verköstigt.

Old- und Youngtimer-Treffen und Bulldogtreffen

Oldtimer und Yountimer-Treffen am 30.07.2022

Der Geruch von Benzin lag in der Luft und nicht enden wollte das gern gehörte Brummen der Motoren, der aus allen Richtungen eintreffenden Fahrzeuge, die am Samstag zum Bulldogtreffen nach Oberviehbach kamen und sich am Veranstaltungsort am Viehbach einreihten. Die Freunde alter Deutscher Schlepper hatten wieder keine Mühen gescheut und ein großes Festzelt aufgebaut und an der Längsseite reihten sich die Stände mit Grillspezialiäten, Brotzeiten, Kaffee, Kuchen und Getränken auf. Dazu spendete ein großer im Freien aufgebauter Fallschirm angenehmen Schatten. Viele aus dem ganzen Dorf haben mitgemacht, Brotzeiten hergerichtet, Kuchen gebacken und verkauft. Dazu kamen Fieranten mit Hähnchen, Sushi und allerlei exotischen Spezialitäten. Es herrschte Nervösität und die wieder aufkommende Lebensfreude und der Spaß an der Mobiliät waren zu spüren. Aus der Umgebung aber auch aus bis zu 120 Kilometer Entfernung kamen die Besucher und man nutzte die Gelegenheit die knapp 100 Fahrzeuge, viele Motorräder und Autos der Marken VW, BMW und Mercedes zu bewundern und fachzusimpeln. Neben vielen bekannteren Modellen, stachen aber auch Exoten, wie der der Amischlitten Marke Buick von Erwin Duschl, ein Ford Capri, ein Oltimer Morris Baujahr 1936, ein Trabant 601 S Kübel Baujahr 1982 oder die ältesten Fahrzeuge ein Ford Model T Bordelaise aus Baujahr 1929 oder ein Motorrad Ariel vh 500 aus dem Jahr 1949. Herausgestochen hat auch ein Kettenkrad NSU aus dem Baujahr 1943 heraus. Am späten Nachmittag formierte man sich dann zur großen Rundfahrt über Niederviehbach, Lichtensee, Wörth und Niederaichbach. Kleinwägen, Motorräder oder Caravans, hatten sich passend zusammengefunden und Pater Adam wurde nicht müde am Start alle Fahrzeuge mit Weihwasser zu segnen und gute Fahrt zu wünschen. Am Abend genoss man dann die Eindrücke des Tages und schwang zur Musik der „Herzstürmer“ auch gern das Tanzbein.

Von den Plätzen oder aus der Nähe konnte man spannende Fahrzeuge wie ein Kettkrad sehen.
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Bulldogtreffen am 31.07.2022

Nachdem der Samstag allen möglichen Oldtimern gehörte, ging es am Sonntag dann richtig rund beim Bulldogtreffen der Freunde alter deutscher Schlepper. Um sechs Uhr war Weckruf und den ganzen Vormittag tuckerten die Dieselrösser befreundeter Clubs und von Fans der alten Traktoren in Richtung Oberviehbach. Freudige Gesichter waren zu sehen, bei den eintreffenden Traktorfahrern. Da kamen die stolzen Besitzer selbst angefahren oder mit Begleitung oder die Oma kam mit dem Enkel auf dem alten Eicher vorgefahren. Für alle gab es ein Erinnerungsgeschenk, Urkunde und Getränke. Vormittags konnte man sich schon mit Weißwürsten stärken und bis zum Mittag waren sämtliche Tische und Bänke besetzt und immer noch kamen weitere Bulldogs angefahren. Grün, rot und blau waren die Farben der rund 300 Schlepper und Sondermaschinen. Bekannte Traktorenmarken waren vertreten aber auch Maschinen einer ganzen Reihe vom Markt verschwundener Marken wie Schlüter, Güldner oder die legendären hellblauen Eicher. Es gab vieles zu bestaunen für die zahlreich gekommenen Besucher und so manch nostalgische Erinnerung wurde dabei wach. Dazu gesellten sich Stände mit Souvenirs oder Ersatzteilen. Während Alfons Jänsch im Zelt für Stimmung sorgte, hatten die Mitglieder und Helfer des ausrichtenden Vereins um Vorstand Wolfgang Lange an den Grills und bei der Essensausgabe alle Hände voll zu tun und die Kinder bevölkerten Sandkasten, Schaukeln oder das Drehkarussell am Spielplatz des Sportgeländes. Am Nachmittag knatterte es dann richtig im Dorf, denn dann ging es zur Bulldogausfahrt rund um Oberviehbach und nach dem großen Spektakel saß man zufrieden beim Festausklang zusammen und besprach die Eindrücke eines gelungenen Festes zu dessen Gelingen viele aus dem Dorf und der Nachbarschaft beigetragen haben.

Zünftige Bierprobe mit Organisator Georg Gürtner

Man freut sich wieder auf ein Kirchweihvolksfest vom 11. bis zum 15. August in Niederviehbach, das diesmal auch den Rahmen für die Hundertjahrfeier des TSV als Veranstalter bilden wird. Die Organisation liegt in den bewährten Händen von Georg Gürtner, der Vertreter der Ortsvereine, sowie den Schankkellner Lorenz Daffner, Zeltmeister, Küchenfeen, die Bedienungen, Fieranten und den Turnrat zur Bierprobe ins Sportheim eingeladen hatte. Bei den Vereinsvorständen konnte man auch einige neue Gesichter sehen, allen voran Robert Reif vom TSV selbst, der seit den Neuwahlen die Nachfolge von Helmut Füßl angetreten hat. Bei schönstem Sommerwetter stimmte die Viehbachtaler Blasmusik die Besucher auf fünf fröhliche Festtage ein. Es rührt sich wieder was, die Vorbereitungen für das Volksfest laufen auf Hochtouren und auch die Generalprobe für das Gründungsfest ist gut gelaufen, in wenigen Tagen ist Zeltaufbau wozu man jede helfende Hand brauchen werde, so Gürtner und dankte allen Freiwilligen, die es ermöglichen, dass der TSV die Großveranstaltung stemmen kann. Brauereidirektor Josef Kell und Gebietsvertreter Josef Sedlmeier hatten dann auch ein Faß, des Volksfestbieres dabei, das es zu kosten galt. Mit einem speziellen Maischverfahren und nur mit Rohstoffen aus der Region brauten die Wittmann Braumeister dieses vollmundige und kräftige Bier. Ausgewählte bayerische Spezialmalze sowie feinster Hallertauer Aromahopfen bilden die Basis für den besonderen Geschmack und die kräftige Farbe des Wittmann Dult-Bieres. Das Brauwasser stammt aus dem eigenen 68 Meter tiefen artesischen Brunnen, der reinstes Mineralwasser führt. Das Wittmann Dult-Bier mit einer Stammwürze von 13,5 % und 5,6 % Alkohol wurde mit Hefe aus der eigenen Reinzuchtanlage vergoren. Die besonders lange Lagerzeit garantiert beste Bekömmlichkeit und vollendeten Genuss dieser Bierspezialität, die am besten zu bayerischen Volksfest-Schmankerln schmeckt, informierten die Vertreter der Brauerei. Für Josef Kell war es eine Riesenfreude, wieder unter Menschen zu sein. Er hofft, dass das Festbier wieder gut ankommt. 45 Jahre Kirchweihvolksfest und 45 Jahre Bier von Wittmann, freute sich TSV-Vorsitzende Ursula Tafelmayer, die dann auch wieder in bewährter Manier und gekonnt mit zwei Schlägen das Faß anzapfte. Sogleich wurden die Krüge verteilt und dazu spendierten Margit und Christian Schmid ein Essen als Vorgeschmack für die Verpflegung und die leckeren Brotzeiten zum Volksfest.  „Wir freuen uns auf das Volksfest“, sagte Bürgermeister und Schirmherr Johannes Birkner, der mit seinem Stellvertreter Simon Hackl und Geschäftsleiter Maximilian Sachsenhauser gekommen war. Gelüftet wurde auch das Geheimnis um den diesjährigen Bierpreis, der bei 9,70 für die Maß liegen wird. Mit einem Standkonzert um 18 Uhr und anschließendem Auszug zur Festwiese und Anstich mit der Viehbachtaler Blasmusik und dem Tag der Vereine startet am Donnerstag, den 11. August das Kirchweihvolksfest. Am Freitag ist Tag der guten Nachbarschaft mit Sportturnieren und abends Musik mit der Band „Flash Dance“. Samstag ist Tag der Betriebe und nachmittags sind die Senioren eingeladen. Schunkeln und Unterhaltung mit „Alfons“ heißt es dann und auch die TSV Tanzkinder werden auftreten. Gleichzeitig gibt es Fußballpunktspiele, Tennis für jedermann und abends freut man sich auf Stimmung mit der Band „Tonix“. Hoch her geht es dann am Sonntag, da feiert man mit Schirmherr Altlandrat Heinrich Trapp das 100jährige Vereinsbestehen. Um 8 Uhr geht es los mit Einholung der Vereine, Weißwurstfrühstück im Festzelt und Festgottesdienst. Zum Mittagstisch spielt die Blaskapelle Birgmeier und um 14 Uhr ist der Festumzug. Gleich weiter geht es um 15.30 Uhr bis Mitternacht mit der Band „Mia sans“. Früh los geht es auch am Mariä Himmelfahrtstag am 15. August ins Volksfestfinale. Um 8 Uhr ist großer Flohmarkt des Verschönerungs- und Verkehrsverein und gleichzeitig ist Start des Herrenturniers der Stockschützen. Um 10 Uhr lädt man zum Frühshoppen mit Weißwürsten und Weißbier und für Unterhaltung werden „Wolfi und Claus“ sorgen. Sportlich geht es in den Nachmittag mit Beachvolleyballturnier, Herrenturnier der Stockschützen und Sommerbiathlon – laufen und schießen. Die Organisation wird von den See-Schützen übernommen und jeder kann mitmachen, versicherte Schützenmeister Bernhard Reif. Von 14 bis 18 Uhr lädt man zum Kindertag mit verbilligten Preisen an den Fahrgeschäften. Für Unterhaltung am Nachmittag sorgt der „Gauditrupp“ und ab 18 Uhr trifft man sich zum Volksfestausklang mit der „Viehbachtaler Blaskapelle“. 

Das Programm des 45. Kirchweihvolksfestes.