Das Maislabyrinth in Rinkam bei Straubing besuchten 22 Kinder im Ferienprogramm mit den Freunden alter Deutscher Schlepper. Alle zwei Jahre entsteht seit 1998 in den Sommermonaten auf einem Feld neben dem Bauernhof der Familie Hiendlmeier größter Irrgarten. Mit einer Fläche von zehn Hektar, das sind etwa 14 Fußballfelder, ist das Labyrinth ein Garant für Irrung und Wirrung. Seit 1998 öffnen wir in den Schulferien unsere Tore und laden Alt wie Jung ein, unseren Bauernhof und das verwunschene Maisfeld zu erkunden, das sich immer wieder neu erfindet. Mit den Betreuern Kathrin und Simon Hackl, Hans und Franz Duschl und Wolfgang Lange galt es verschiedene Schwierigkeitsstufen und Spiele zu meistern. Für Technikfans gab es auch iMais mit dem Handy zu bestehen und acuh für die Erwachsenen gab es eine gar nicht so leichte Ausgabe. Zum Schluss haben aber alle wieder herausgefunden und danach erwarteten die Kinder noch eine riesige Spielscheune mit Strohburg, Tarzanseilen, Tretbulldogs und Trampolin.

Internetausbau, Photovoltaik, Jugend- und Bildung – Kostenloses Obst für alle

Mit der aktuellen Breitbandversorgung und weiteren Entwicklung der Internetversorgung im Gemeindegebiet befasste ich der Gemeinderat in der letzten Sitzung. Josef Markl von der beauftragten Firma IK-T stellte die Ergebnisse der jünsten Markterkundung vor. Von den 1074 untersuchten Adresspunkten sind insbesondere in den Außenbereichen 77 mit Glasfaserleitungen versorgt. Als Ziel des Breitbandausbaus sollen hundert Prozent der Anschlüsse mit Glasfaserleitungen erreicht werden. Die aktuelle Versorgung bezeichnete Markl als gut, 404 Anschlusspunkte erreichen Bandbreiten von bis zu 250 mbit/s, ein weiterer Ausbau ist hier auch nicht förderfähig. 593 Adressen hätten gute Bandbreiten bis 100 mbit/s, seien aber für den weiteren Ausbau förderfähig. Da man mit einer Umsetzungsdauer von vier bis fünf Jahren rechnet, denkt die Gemeinde an eine weitere Verdichtung mit Glasfaserleitungen auch in den Seitenstraßen. Markl stellte dazu Föderprogramme von Bund und Land vor. Der Eigenanteil eines weiteren Ausbaus liege derzeit bei rund einer halben Million Euro. Für den Gemeinderat stellt sich jetzt die Frage, ob der weitere Ausbau in zwei Schritten erfolgen soll, oder ob man abwarten will und später alles in einem Verfahren abwickeln will.

Eine Diskussion über den weiteren Bau von Photovoltaikfreiflächenanlagen brachte ein Antrag der BürgerEnergie Niederbayern zur Erweiterung einer bestehenden Anlage nördlich der Autobahn. Im Jahr 2009 hatte der Gemeinderat festglegt, diese Flächen auf 30 Hektar im Gemeindegebiet begrenzen zu wollen. Realisiert sind bis dato zwar lediglich 13 Hektar, weitere 19 Hektar sind jedoch bereits beplant und genehmigt. Diskutiert wurde das Für und Wider einer weiteren Versiegelung guter landwirtschaftlicher Flächen im Gegensatz zur Gewinnung regenerativer Energien. Während es für Christian Seisenberger entscheidend ist, wie die Fläche unterhalb der Kollektoren genutzt wird, sieht Gerhard Sachsenhauser mit PV-Modulen keine Versiegelung der Flächen. Mit dem Billigungs und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan „Auenfeld“ wurde ein weiterer Schritt für die Errichtung einer Bogenschießanlage der Seeschützen gemacht.

Bezüglich der Anfrage von Christian Seisenberger zur Resonanz der verschiedenen Bemühungen, eine fünfte Klasse an der Mittelschule zu bilden, informierte Bürgermeister Birkner über einen erneuten Versuch der Gemeinde mit einem Brief an Kultusminister Piazolo und den Schulverband. Alle weiteren Möglichkeiten ausloten, das forderte Ursula Tafelmayer. Weiter diskutierte man über die Kindergartensituation, bei der nicht nur Raumprobleme, sondern auch Personalmangel Probleme bereiten.

Die Idee von Bürgermeister Birkner auch eine Ladestation für Elektroräder in Betracht zu ziehen soll nach dem Votum der Gemeinderäte weiterverfolgt werden. Mit einem gelben Band will der Obst- und Gartenbauverein alle gemeindlichen Obstbäume markieren, so dass jeder weiß, dass man Obst dieser Bäume pflücken darf. Zu dieser Initiative gab der Gemeinderat grünes Licht. Thematisiert wurde weiter die Vermüllung an der Sitzbank am Radweg am Ortseingang von Oberviehbach.

Einen Abenteuerausflug bot die Gemeinde im Rahmen der Ferienprogramms mit Unterstützung der Sparkasse Niederbayern Mitte an. Mit vier Kleinbussen und den Betreuern Kathrin und Simon Hackl, Kathrin Bachner, Steffi Eisenschink, Petra Bobokova und Tanja Lange machte man sich mit 30 Kindern auf den Weg nach Deggendorf. Ziel war die unbewohnte, wilde und abenteuerliche Takatukainsel in der Donau, die man nur mit einem kleinen Boot erreichen konnte. Dort machte man sich auf Erkundung der Geheimnisse von Fluss und Auwald. Zunächst stimmten sich die Teilnehmer mit einigen Spielen auf das Thema Wasser und die Ausbildung als Donaupirat ein und dann setzte man auf die unbewohnte Fischerdorfer Naturdonauinsel über. Dort angelangt band man sich erst einmal Piratentücher um. Und bevor es richtig zur Sache ging, erfuhren die angehenden Donaupiraten erst einmal das Wichtigste über ihre Insel und ihren Fluss. Unter der Anleitung eines erfahrenen Käpt’n durchliefen die jungen Piraten einen Parcours, der sich über die ganze Insel erstreckte. Dabei gab es auch gleich einige Abenteuer zu bestehen: Sich an einem Seil zwischen geenterten Schiffen zu schwingen und über der Donau zu schaukeln, zu klettern oder einen übermannshohen Brennnesseldschungel zu durchqueren. Dabei erfuhren die jungen Piraten durch eigenes Beobachten und Nachdenken vieles über den Biber oder warum die Weide in der Aue wächst und wie sie der Mensch nutzt. Ein besonderes Erlebnis für die Selbstversorger auf der Insel waren Muschelsuche und das Keschern nach den kleinen Wasserlebewesen am Donauufer sowie das Beobachten und Bestimmen der Organismen. Der spannende Abschluss der abenteuerlichen Entdeckungsreise war die Schatzsuche und für die bestandene Piratenprüfung gab es für alle eine Urkunde.

Zahlreiche Mitglieder konnte die Vorsitzende des BRK-Seniorenclubs Lisbeth Sterr am Mittwoch zum Seniorennachmittag begrüßen und konnte dabei auch einige Neumitglieder willkommen heissen, darunter auch Bürgermeister Johannes Birkner. Birkner ging in seinen Grußworten auf die Lebensleistung der Senioren ein und wünschte weiterhin viele gelungene Veranstaltungen und Aktiviäten. Sterr selbst konnte dabei auf zehn Jahre als Clubvorsitz zurückblicken und gemeinsam mit ihren Mitgliedern betete sie ein „Vater unser“ für die kürzlich verstorbene Paula Pollner. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Katharina Czoppik erinnerte an die Caritaswallfahrt am 3. Oktober und gab dazu weitere Hinweise. Bei Zwetschgendatschi, den die Herbergswirtin Berti zubereitete und Kaffee gab es viel Unterhaltung und man verbrachte einen gemütlichen und schönen Nachmittag bei angeregter Unterhaltung.

Verbunden mit lustigen Spielen stellten Bürgermeister Johannes Birkner und Gattin Karin den Kindern im Ferienprogramm die Kegelbahn der Gemeinde vor. Mit 20 Teilnehmern war die Aktion voll ausgebucht. Ausgerüstet mit sauberen Turnschuhen, gab es erst Hinweise zu den Regeln und man konnte dann auch gleich mit verschiedenen Spielen loslegen. So der Fuchsjagd, das ein bekanntes und beliebtes Kegelspiel ist. Der Name rührt daher, dass der erste Spieler zum Fuchs ernannt wird und im Vorfeld einige Würfe frei hat, um sich einen Vorsprung zu sichern. Alle anderen Spieler werden zu Jägern. Hier tritt ein Spieler gegen die gesamte Mannschaft an. Beim Tannenbaumkegeln gibt es zwei Gruppen, bei denen beide auf einen sogenannten „Tannenbaum“ zielen. Gut versorgt mit Getränken und süßen Leckereien, konnte man erleben, wie viele Möglichkeiten es beim Kegeln gibt, ein Spiel das für alle Altersgruppen gut geeignet ist.

Sich pflegen und schminken, das interessiert junge Leute, die darauf brennen, selbst ausgehen zu dürfen und ihre Wirkung zu testen. Eine neue Aktion im Ferienprogramm kam da gerade recht. Kathrin Maier aus Gummering bot dazu drei Veranstaltungen mit Kleingruppen von jeweils sechs Mädchen an und die waren begeistert. Erst wurde die Nagelhaut mit Rosenholzstäbchen zurück geschoben und die Fingernägel wurden in Form gefeilt. Dann kam der interessanteste Teil, nach Lust und Laune konnte man mit Nagellack, Glitter unf Folien hantieren. Einhörner und Blumen waren gefragte Motive. Für den schönen Glanz sorgte die Versiegelung mit Top Coat und zur Entspannung und Pflege wurde die Nagelhaut mit Nagelpflegeöl massiert.

Einen Museumsbesuch der besonderen Art erlebten die Kinder des Ferienprogrammes mit ihren Betreuerinnen Caroline Passon und Tanja Lange in der Herzogsburg in Dingolfing. Mit zwei Kleinbussen ging es abends in die Kreisstadt. Die Herzogsburg durfte bei Nacht erkundet und zum Leben erweckt werden. Viel zu sehen gab es in der Archälogie und auch Ritterrüstungen gab es zu bestaunen. Passend war dazu der Einstieg mit einer Filmvorführung von „Nachts im Museum 3“ und dazu gab es Popcorn und Getränke. Interessanter Höhepunkt des nächtlichen Burgbesuches war der Stinkerturm den man im Dunkeln bestieg. Dabei konnte man wohl gut nachvollziehen, wie es den Gefangenen dort früher zu Mute war. Angela Schwimmbeck und Roswitha Zitzelsberger erklärten dann, anhand eines Modells, wie es in Dingolfing wohl zu früheren Zeiten zuging.

Seit langer Zeit ist unser Gebiet besiedelt und so manche Schätze wurden vergraben oder gingen verloren. Im Ferienprogramm machte man sich daher auf die Suche nach verborgenen Schätzen. Als Anführer der Schatzsucher waren Andrea, Guido und Yunita Gierl und Sepp Pfeffer im Einsatz. Neben den Gebieten, in denen man suchen wollte, gab es zunächst eine kleine Metallkunde. Die Kinder, hörten interessiert zu, was man unter Buntmetallen versteht und welche Arten  wie Kupfer, Aluminium, Chrom oder Nickel  es gibt. Edelmetalle, wie Gold und Silber, aufzuspüren ist natürlich der größte Wunsche jedes Schatzsuchers. Man grub nicht nur blind los, sondern erkundete das Suchgebiet und hatte Metalldetekoren zu Hilfe, deren Funktionsweise den jungen Schatzsuchern zuerst erklärt wurden. In zwei Gruppen machten sich die Kinder im Alter zwischen zehn und dreizehn Jahren dann auf die Suche. Als Erstes nahm man sich das Gebiet rund um das Gemeindezentrum vor. Den ersten Fund, machte das einzige Mädchen in der Gruppe und fand ein Kettchen mit Anhänger. Einige Jungs, buddelten Cent- und Euromünzen aus. Leider, war der Boden sehr hart, so dass nicht nicht alle Signale ausgegraben werden konnten. Nach einer Stunde Suche,  ging es dann mit dem Gemeindebus nach Wörth auf das Feld der Familie Auer. Dort angekommen, machte man einen Streifzug quer durch das Feld. Jedes Kind durfte eine Wegstrecke mit dem Metalldetektor gehen und seine Funde auch behalten. Münzen, Gürtelschnallen, Nägel und unbekannte Metallobjekte wurden ausgegraben.

Natürlich waren auch Beifunde, wie Alufolien und Kronenkorken dabei.

Auch diese wurden eingesammelt, mitgenommen und zu Hause entsorgt.  Die Kinder, waren mit vollem Einsatz dabei und die Zeit verging viel zu schnell. Zum Schluss, konnte sich noch jedes Kind etwas aus dem Fundus von Guido Gierls Schätzen aussuchen.

Mit Spürsinn und moderner Technik ging man ans Werk.

Auf Entdeckungsreise mitten in Niederviehbach luden Kräuterpädagogin Julia Ziegler aus Forst bei Moosthenning und Betreuerin Sylvia Schwarz die Kinder im Ferienprgramm ein. Spielerisch erklärten sie den jungen Forschern, welche Kräuter sie im Alltag um sich finden und was man damit machen und bewirken kann. Die Pflanzen wurden erstmal genauer betrachtet und mit allen Sinnen erforscht. Bei einem Legespiel wurden die Kräuter einer Wiese erkundet: Rotklee, Löwenzahn, Spitzwegerich, Reinfarrn, kanadische Goldrute und Wilde Möhre. Nach vielen Informationen war dann Basteln und Malen angesagt. Die Aktion war voll ausgebucht und die Kinder waren begeistert.

Pizza – das beliebte Leibgericht vieler Kinder. Bei Enzo und Iris Garappa von der Pizzeria „Da Enzo“ konnten die Kinder im Ferienprogramm unter dem Motto „Pizza backen wie in Italien“ selbst zum Pizzabäcker werden. Ausgerüstet mit Kochmütze, die mit dem Namen beschriftet wurde, hieß es Pizzen selber belegen und dann im Ofen backen. Die selbst gemachten Pizzen wurden dann auch von den Teilnehmern serviert und verspeist.

Grund zu feiern gab es im Rathaus. Seit zwei Jahren ist Jennifer Heininger im Einwohnermeldeamt tätig und auch mit der Betreuung der gemeindlichen Internetseite beschäftigt. Ein Jahr lang besuchte die Bürokauffrau berufsbegleitend, als Weiterqualifizierung zweimal die Woche, die Bayerische Verwaltungsschule in Landshut und belegte den Beschäftigtenlehrgang BL1 für die öffentliche Verwaltung.

Die abschließende Fachprüfung zur Verwaltungskraft konnte Heininger mit einem hervorragenden Ergebnis abschließen und das nahmen Bürgermeister Johannes Birkner und Geschäftsleiter Maximilian Sachsenhauser zum Anlass, um der Mitarbeiterin mit Blumen zu gratulieren sie zu beglückwünschen. Diesen Gratulationen schlossen sich bei einer Zusammenkunft auch alle Kollegen mit herzlichen Glückwüschen an und zeugten von der harmonischen Zusammenarbeit im Rathaus. Heininger stammt aus Niederviehbach und ist manchen bekannter unter ihrem Mädchennamen Roglmeier. Jennifer Heininger ist verheiratet und hat eine fünfjährige Tochter. Sie lebt mit ihrer Familie in Höfen fährt gern mit dem Rad oder unternimmt Tagesausflüge mit der Familie.

Lesen und noch mehr beinhaltete die Lesenacht, die nicht nur alle jungen „Bücherwürmer“ ansprach. Das Team der Gemeindebücherei ermöglichte den Buben und Mädchen im Rahme des Ferienprogrammes einen besonderen Aufenthalt inmitten der Welt der Bücher. Als die Kinder am Freitag eintrafen bereiteten sie zunächst ihr Nachtlager vor. Das Bücherei- und Helferteam mit Franziska und Simone Gilg, sowie Kathi und Simon Hackl organisierte eine spannende Nacht. Nach der Begrüßung wurden die jungen Gäste mit leckeren Hotdogs bewirtet und dann machte man sich auf zur Nachtwanderung. Wieder zurück konnte man zahlreiche Emoji- und Wörterrätsel lösen und dann hieß es basteln. Passend zum Thema wurden Büchermäuse und Bücherigel gefaltet. Im Nachlager wurde dann im Taschenlampenlicht gelesen, bis die Augen zufielen. Ein gemeinsames Frühstück beendete eine außergewöhnliche Nacht und beim Abholen gab es viel zu berichten.