Begleitet von weihnachtlichen Weisen der Stubnmusi kamen die Mitglieder des BRK-Seniorenclubs am Mittwoch im Gasthaus Binderbräu zu ihrer Adventsfeier zusammen. Mit dabei war auch die Seniorenbeauftragte des Gemeinderates Katharina Czoppik, die auch Pater Roman eingeladen hatte. Pater Roman ging in seinen Worten auf den Advent mit seinen vielen Symbolen und Lichtern ein. So seien auch Jesus und seine Nachfolger das Licht, so der Geistliche, der allen Anwesenden seinen Segen spendete. Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes anzunehmen und zu erwidern sei die Berufung der Christen. Willkommen heissen, konnte Clubvorsitzende Lisbeth Sterr auch Bürgermeister Johannes Birkner, der sich erfreut über das schöne Miteinander zeigte und einige Broschüren im Gepäck hatte, wie den neuen Seniorenratgeber des Landkreises, die neueste Ausgabe der Seniorenzeitschrift und eine Zusammenstellung von Krippen der Pfarreien Niederviehbach und Oberviehbach und des Klosters von Hans Girnghuber. Mit Liedern und Gedichten verbrachte man einen besinnlichen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen oder Stollen und konnte sich über die Geschehnisse des laufenden Jahres austauschen. Dazu hatte Vorsitzende Lisbeth Sterr für die Teilnehmer des Ausfluges nach Leonsberg Fotos dabei. Das nächste Treffen findet am 11. Januar statt.

Die monatlichen Treffen der Multiple Sklerose Gruppe Dingolfing-Landau in Niederviehbach haben wieder an Fahrt aufgenommen und am Samstag konnte man sich wieder zu einer Weihnachtsfeier im Gasthof Scheuenpflug am Dreifaltigkeitsberg treffen. In der Gemeinschaft könne man sich besser helfen, die enge Verbindung zu Niederviehbach rühre von den regelmäßigen Treffen der Gruppe im barrierefreien Rathaus, die es seit der Amtszeit von Bürgermeister Ferdinand Krenn gibt und von der früheren Leiterin der Gruppe Renate Haufellner, die man ebenalls willkommen heißen konnte, so Bürgermeister Johannes Birkner in seinen Worten. Willkommen heißen konnte man auch dritte Landrätin Manuela Wälischmiller und Brigitte Hämmerle von der MS Beratungsstelle Niederbayern in Passau. Hämmerle forderte die MS Betroffenen auf sich bei Fragen oder Probleme sich an die Beratungsstelle zu wenden es werde allen MS Betroffenen egal ob Mitglied oder nicht geholfen. In der Gemeinschaft könne man sich besser helfen.

In der Gruppe finden sich eine Reihe von schwer von der Krankheit Betroffenen. 240 000 Menschen mit der Diagnose Multiple Sklerose leben derzeit in Deuschland, mit steigender Tendenz, so Vorsitzender Erich Luginger. Intensivbehandlungen in Spezialkliniken und immer neue Medikamente böten viel Hilfe bei der Nervenerkrankung, so dass viele heute mit der richtigen Behandlung mit nur wenigen Einschränkungen leben können und weiter ihren Berufen nachgehen könnten. Luginger trug eine Weihnachtsgeschichte im modernen Stil vor. In gutem Kontakt, und das mittlerweile seit über zwei Jahrzehnten, mit der Gruppe ist auch der Rotary Club Dingolfing-Landau, der die Gemeinschaft jährlich mit einer Spende unterstützt. Präsident Präsident Bernhard Wimmer und Alfred Vögl kamen zur Feier und überbrachte die besten Wünsche der Rotarier. Mit Geschenken bedankte man beim langjährigen Fahrer und Fotografen Martin Wenninger und natürlich bei allen Mitgliedern. Blumen gab es von Luginger für seine stellvertreterin Rosmarie Boneder, die stets die Termine im Auge hat. Neben den monatlichen Treffen wo man sich austauscht, soziale Themen bespricht oder gegenseitig Rat und Hilfe gibt, feiert man Feste.

Besonders wichtig ist vielen der Besuch der jährlichen Multiple Sklerose Fachtagung wo man an viele Vorträgen von Neurologen zu neuen Behandlungsmethoden und neuen Medikamenten teilnimmt. Heuer besuchte man eine Fortbildung in Bogen und lud im September zu einer Grillfeier. Die erfahrenen Kuchenbäckerinnen der Gruppe sorgten für ein tolles Kuchenbuffet, dazu gab es Kaffee und Getränke und Rosmarie Boneder hatte für alle ein kleine Weihnachtsgeschenke vorbereitet und so verbrachte man einen schönen Nachmittag.

Einen vorweihnachtlichen Besuch statteten Pater Adam und die Seniorenbeauftragte des Gemeinderates Katharina Czoppik dem Haus Hinterkreuth am Donnerstag ab. Pater Adam hielt für die Bewohner eine Andacht, die von Simon und Iwona Jakobczyk musikalisch begleitet wurde. Gerne sang man dabei Lieder und Katharina Czoppik verteilte kleine Geschenke und verteilte die aktuelle Seniorenzeitung des Landkreises.

Mit dem Nikolausschießen ging es für die See-Schützen Lichtensee in die Weihnachtszeit. Bereits am späten Nachmittag versuchte die Jugend ihr Glück und weiter ging es mit den Erwachsenen. Insgesamt 43 Schützen haben sich beteiligt. Geschossen wurde auf einen Weihnachtsbaum mit Kugeln, in den Kugeln war entweder eine Zahl oder nichts, dann war es eine Niete. Nachdem jeder geschossen hatte begrüßte der erste Schützenmeister Bernhard Reif alle herzlich zur Weihnachtsfeier und bedankte sich bei allen für das tolle Jahr. Erster Sportwart Patrick Oberhauser stellte den Ablauf des Abends vor und übergab zusammen mit zweitem Sportwart Maxi Dutzi ein kleines Geschenk an die Jugend. Für den besinnlichen Teil sorgte Marie Stockinger mit einer Weihnachtsgeschichte und auch der Nikolaus mit seinem Krampus besuchten die Feier. Sowohl über die Jugend wusste der heilige Mann zu berichten, als auch über das Tun der Vorstandschaft war er gut informiert. Nach dem Abendessen war Patrick Oberhauser mit der Preisverleihung des Nikolausschießen an der Reihe, jeder durfte sich ein Wichtelgeschenk aussuchen. Fröhlich ließ man den Schießwettbewerb und die Weihnachtsfeier ausklingen.

Am Sonntag fand wieder ein Nikolausmarkt statt und die Besucher kamen gerne und zahlreich zum Weihnachtsmarkt inmitten der Kulisse des Klosters St. Maria. Schon zur Eröffnung kamen zahlreiche Besucher und den ganzen Tag über herrschte reges Treiben im Innenhof des Klosters, im Schulhof und in den angrenzenden Räumlichkeiten der Realschule. Die Ortsvereine, Subpriorin Schwester Christina mit den Sprachschülern und die Mittelschule boten Suppen, Burger, Würstchen und Frühlingsrollen sowie Glühwein, Punsch und alle möglichen Heiß- und Mischgetränke. Dazu gab es Stände mit Handarbeiten, Weihnachtsdekorationen, von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern. Die Kindergartenkinder sangen und trugen ein Gedicht vor und der Nikolaus mit seinen kleinen Engeln besuchte den Markt. Konzerte gab es von der Stubnmusi und der Bläsergruppe Birgmeier. Bürgermeister Johannes Birkner sorgte wie gewohnt für die Beschallung und informierte über das Programm.

Gut gefüllt waren die Gotteshäuser des Pfarrverbandes bei den Gottesdiensten am Sonntag in Loiching und Niederviehbach. Die Idee von Familiengottesdiensten zu Ehren des Heiligen Nikololaus, des Sachausschuss Familie der Pfarrgemeinderäte aus beiden Pfarreien, der sich Gedanken über Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien machte, kam gut an. Mit vielen Ideen und großem Engagement war man schon vor einigen Wochen an die  Planung gegangen. Am zweiten Adventsonntag folgten dann auch viele Familien dieser Einladung.

Bei den Gottesdiensten wurde der Heilige Nikolaus genauer betrachtet, die Texte wurden in kindgerechter Sprache entsprechend dazu gelesen. Die Vorbildwirkung dieses beliebten Heiligen sei bis heute aktuell, denn Glaube, Liebe, Mut und Einsatz für den Nächsten machten ihn aus, erzählten die Zelebranten  Pater Roman und Pater Adam den Kindern, die sich mit Begeisterung einbrachten. Als Freund der Kinder kam der „Heilige Mann“ auch zu Besuch und hatte für jedes Kind einen Schokoladennikolaus und auch an die Erwachsenen wurde vom Pfarrgemeinderat eine Kleinigkeit ausgeteilt. In regelmäßigen Abständen sollen weiterhin Familiengottesdienste in allen Kirchen des Pfarrverbandes stattfinden. Beim nächsten Mal wird nach Oberviehbach und Wendelskirchen eingeladen. Die genauen Termine werden über Pfarrbrief, Homepage und die Zeitung bekanntgegeben.

Die Kinder in Loiching waren mit Eifer bei der Sache.

Schnell füllte sich am Mittwoch die Gaststube der Pizzaria „Da Enzo“. Der Katholische Frauenbund hatte zur Adventfeier eingeladen und es waren viele Frauen gekommen um sich auf das bevor stehende Weihnachtsfest einstimmen zu lassen. Nachdem die Getränke serviert und das Essen bestellt war, verbreitete die Stubnmusi mit ihren Liedern  und sanften Musikklängen besinnliche Stimmung. So eingestimmt, sangen dann alle Anwesenden das Lied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ und lauschten den im  Wechsel vorgetragenen Texten und Liedern der Stubnmusi, die in sehr einfühlsamer Weise auf den Andachts-Text abgestimmt waren. So wurde deutlich gemacht, wie das Licht eines Sternes in vielfältiger Weise in das Leben eines jeden fallen könne und wie dieses Symbol der Liebe und Kraft Gottes allen den Weg durch diese manchmal sehr dunkle Welt weisen könne und alle aber auch dieses Licht an ihre Mitmenschen weiter geben können. Nach dem gemeinsamen Essen überraschte dann der heilige Nikolaus mit seinem Krampus die Frauenbundfrauen mit seinem Besuch. Er lobte das vielseitige Engagement der Frauen und rügte nur ihren „ausgeprägten Kaffee-Konsum“. Nachdem sich der Heilige Mann von den Frauen verabschiedet hatte, genossen diese noch bei Plätzchen, Kinderpunsch und Glühwein die adventliche Stimmung.

Bevor die ersten Frauen den Heimweg antraten, nutzte Katharina Czoppik vom Führungsteam noch die Gelegenheit, den Austrägerinnen der Verbandszeitschrift „engagiert“ zu danken und überreichte ihnen ein kleines Geschenk. Zudem vermeldete sie, dass der Adventsbasar wieder ein Erfolg war und man mit den Einnahmen zufrieden sein könne.

Der Nikolaus mit seinem Krampus wurde freudig begrüßt.
(Fotos: Frauenbund)

Auf der Gemeinschaftswiese von Kloster und Gemeinde, beim Sonnwendfeuerplatz wurden durch den Obst- und Gartenbauverein acht neue Streuobsthochstämme gepflanzt. Das fachgerechte Einpflanzen mit Wühlmausgitter übernahmen die Vorstände Robert Daffner und Matthias Walch mit tatkräftiger Unterstützung durch die Walch Kinder Elisa und Benjamin. Die Obstbäume samt Pflanzmaterial konnte über den Landschaftspflegeverband Dingolfing-Landau gefördert werden. Die Aktion fand in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde statt. Insgesamt wurde dieses Jahr so die Pflanzung von 260 Obstbaumhochstämmen im gesamten Landkreis ermöglicht. Michael Stadler vom Landschaftspflegeverband erläuterte vor Ort die staatliche Förderung im Rahmen des bayerischen Streuobstpaktes. Ziel dieses Paktes ist es die bayerischen Streuobstbestände durch Neupflanzungen und Pflege aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für die Biodiversität zu stärken. So gehören Streuobstwiesen mit über 5 000 Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Ausdrücklich bedankte sich Stadler bei Priorin Schwester Antonia, die immer ein offenes Ohr für den Naturschutz habe. Bereits in den letzten beiden Jahren wurden im Klostergarten über 25 Obstbäume gepflanzt. Weitere Interessenen an Obstbaumpflanzungen können bei Michael Stadler telefonisch unter 08731-87378 oder per Mail unter michael.stadler@landkreis-dingolfing-landau.de melden. Die Gemeinde ist für Ortsverschönerung und Landschaftspflege stets aufgeschlossen. So wurden beispielsweise vor 31 Jahren auf einer Gemeindewiese am Ortsrand Richtung Birnthal durch den Obst- und Gartenbauverein mit dem damaligen ersten Vorsitzenden Robert Daffner und weiteren Helfern ebenfalls acht Streuobstbäume gepflanzt und in den letzten Jahren gepflegt.  Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit überreichte der dieses Jahr neu gewählte erste Vorsitzende Matthias Walch einen frischen Apfelsaft von dieser alten Streuobstwiese an Priorin Schwester Antonia, Bürgermeister Johannes Birkner und Michael Stadler. Interessenten an einem haltbar gemachten Apfelsaft können sich an Matthias Walch, Steinbreite 42, 84183 Niederviehbach oder email: matthias.walch@gmx.de wenden.  Die Fünf-Liter Beutel mit Karton werden für zehn Euro verkauft, solange der Vorrat reicht. Fünf Euro gehen davon als Spende an die Tafel Peter und Paul. Bisher wurden schon über 30 Beutel verkauft. Da die Streuobstwiese als Wiese landwirtschaftlich genutzt, werden Hundehalter gebeten, Hunde nicht auf die Wiese führen, bzw. die Hinterlassenschaften wieder mitnehmen.

Bunte Lichterketten am Vorplatz und eine in grünes Licht gehüllte Bar im Nebengebäude des Feuerwehrhauses empfingen die Besucher bei der am Samstagabend von der BJR Landjugend organisierten Winterbar. Gerade die Jugend genoß es, wieder fröhlich zusammenzukommen und so kamen auch viele Freunde aus der Umgebung und auch die Oberviehbacher, Jüngere und Ältere kamen gerne zusammen, um bei guter Unterhaltung und einer Tasse Punsch oder Glühwein den Vorabend zum Zweiten Advent zu verbringen. Die Mitglieder der BJB hatten dazu Feuerkörbe und Holzöfen aufgestellt, so dass den Abend lange in guter Atmosphäre genießen konnte.

Die Jugen Besucher tummelten sich an der Bar.

Alle Jahre wieder organisiert der Obst- und Gartenbauverein den Christbaum am Dorfplatz als Wunschzettelbaum. Bis zum 18. Dezember können die Kinder dort ihre Wunschzettel anbringen. Als Bestätigung durch das Christkind und als Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest können alle Wunschzettelschreiber am 23. Dezember einen Gruß vom Christkind dort abholen.

Der Helm eines Feuerwehrmitglieds, dient zum Schutz vor den Gefährdungen bei Ausbildung, Übung und Einsatz. Da die aktuell benutzen Kopfschutze zum Teil ihre Ablegereife erreicht haben oder nicht mehr der aktuellen Norm entsprachen wurde von der Feuerwehr im Juli ein Antrag zum Kauf von neuen Helmen an den Gemeinderat gestellt. Der Antrag wurde genehmigt und der Beschaffungsprozess konnte gestartet werden. Die Feuerwehrmitglieder haben sich ausgiebig mit den Vor- und Nachteilen der aktuell am Markt verfügbaren Helme beschäftig. Nachdem eine Eingrenzung auf einen Hersteller gemacht werden konnte, besuchte ein Vertreter des Lieferanten die Feuerwehr, um die verschiedenen Modelle und deren Eigenschaften vorzustellen. Letztendlich fiel die Entscheidung auf den Helm Heros H30. Schon äußerlich unterscheiden sich die neuen Helme deutlich von den jetzt abgelegten Vorgängerversionen. Hatte man vorher Halbschalenmodelle, so sind die neuen Helme als Vollschalenversion ausgeführt. Auch die Helmfarbe ist etwas anders, sie nennt sich „tagesleutgelb-nachtleuchtend und ist bei Tages- und Kunstlicht noch besser sichtbar. Was man optisch nicht erkennen kann aber ebenfalls Vorteile bietet ist die Möglichkeit das Innenleben des Helms bei Verschmutzung werkzeuglos komplett wechseln zu können. Damit verhindert man eine Kontaminationsverschleppung, was gesundheitlich und hygienisch ein Vorteil ist. Darüber hinaus sind alle Helme mit Augenschutz und einem Gesichtsschutzvisier ausgestattet. Nachdem die Helme angeliefert wurden, bekam jeder Helm einen Aufkleber mit dem Namen des Trägers und gegebenenfalls seiner Funktion wie zum Beispiel Kommandant oder Atemschutzträger. Final wurden die Helme am Sonntag durch Bürgermeister Johannes Birkner an die Feuerwehrmitglieder übergeben.