Man könne es gar nicht in Stunden und schon gar nicht in Lebenszeit aufrechnen, in welch großartiger Weise sich Ehrenamtliche für das Gemeinwohl und ihre Mitmenschen engagieren, so Landrat Werner Bumeder, der am Donnerstag bei einer Feierstunde im Gasthaus Räucherhansl in Oberteisbach im Auftrag des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt an zwei Landkreisbürger überreichen konnte. Mit Landtagsabgeordneter Dr. Petra Loibl, den Heimatbürgermeistern Thomas Hieninger und Johannes Birkner fand im Beisein der Familien der Geehrten die Verleihung der hohen Auszeichnung an die neuen Ordensträger statt. Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im örtlichen Bereich erbracht worden sein und in der Regel mindestens 15 Jahre umfassen.

Das Engagement der neu ausgezeichneten bezeichnete Bumeder als herausragend und beispielgebend. Der Einsatz für die Gemeinschaft solle auch an die jüngere Generation weitergegeben werden, auch wenn sich Inhalte, Ziele und Werte wandeln würden. Die Wichtigkeit und die Vielfalt des Ehrenamtes betonte auch die Abgeordnete Dr. Loibl. Es stünde auf der Agenda der Staatsregierung ganz oben. 40 Prozent aller über 14-jährigen seien in Bayern ehrenamtlich engagiert. Auch die Bürgermeister gingen auf die Verdienste der Geehrten ein und brachten ihren Dank zum Ausdruck. Seit mehr als 50 Jahren bringt sich Ludwig Littich in das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde Mengkofen ein. Bumeder konnte gar nicht alles aufzählen. Sein Engagement reicht vom Krieger- und Soldatenverein über die Kirchengemeinde und viele Vereine und Verbände auch auf Landes- und Bundesebene bis hin zur Tutorentätigkeit. Zur unentgeltlichen Arbeit hat sich Littich auch Qualifizierungsmaßnahmen unterzogen und seine Familie mit in die Tätigkeiten einbezogen. Allein 25 Jahre hatte er das Amt des ersten Vorstands des Krieger- und Soldatenvereins inne. Verschiedene Posten hatte Littich bei den örtlich angesiedelten Vereinen inne, wie der Feuerwehr Mühlhausen, dem Motorsportclub Mühlhausen und dem Eissportclub Steinbach. Seit 1999 zeichnet Littich bei der Wartung und Pflege einer Kapelle in Mühlhausen verantwortlich. Im Jahr 2013 weitete er seine ehrenamtlichen Tätigkeiten noch aus und ist seitdem an der Hochschule Deggendorf im Rahmen des Vereins „Technik für Kinder“ als Tutor zuständig. Dieser Verein unterstützt im Rahmendes Projekts „Schüler entdecken Technik” die Möglichkeit zum Forschen und Experimentieren an zurzeit etwa 200 Schulen vor allem in Niederbayern und der Oberpfalz. Dadurch soll bei den jungen Teilnehmern das Interesse an technischen Berufen geweckt werden. „Es war mir seit meinem siebten Lebensjahr immer eine Freude und Ehre für die Belange des öffentlichen Lebens ehrenamtlich und unentgeltlich in unserer Heimat Verantwortung zu tragen“, sagt der Geehrte. Seine Erfahrung bei der Organisation großer Feierlichkeiten ist seit Jahrzehnten bei verschiedensten Vereinen und Festlichkeiten gefragt.

(von links) Landrat Werner Bumeder, MdL Dr. Petra Loibl und Mengkofens Bürgermeister Thomas Hieninger gratulieren Ludwig Littich (2. von links).

Ganz anderer Art ist der unermüdliche Einsatz von Alfred Maierhofer aus Niederviehbach, um krebskranken Kindern zu helfen.  Seit 1994 zieht er Jahr für Jahr unermüdlich von Fest zu Fest, war auf Geburtstagsfeiern, Künstlermärkten, Christkindlmärkten, Ausstellungen und vielen weiteren Veranstaltungen in den umliegenden Landkreisen unterwegs, um Spenden für den gemeinnützigen Verein für krebskranke Kinder und Jugendliche zu sammeln. Auf den Cent genau beziffern konnte Maierhofer seine Spendensammlung. Genau 74.650,94 Euro konnte er für andere sammeln und spenden. „Dabei unterhalten Sie die Leute mit fröhlichen Klängen aus der handgemachten Drehorgel, mit Gassenhauern, Schlagern, Volksmusik, aber auch Klassik und Kirchenmusik. Aufgrund Ihrer großartigen Leistungen für den Verein Kinderkrebshilfe wurden Sie vor einigen Jahren bereits zum Ehrenmitglied ernannt“, so Bumeder in seiner Laudatio. „Mit Ihrem uneigennützigen Einsatz bringen Sie sich vorbildlich in die Gemeinschaft ein. Dafür bedanke ich mich und gratuliere Ihnen von Herzen zum Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Dr. Markus Söder“, mit diesen Worten würdigte und dankte der Landrat den verdienten Landkreisbürgern.

(von links) Fanni Maierhofer, Landrat Bumeder, Ordensträger Alfred Maierhofer, Niederviehbachs Bürgermeister Johannes Birkner und MdL Dr. Petra Loibl.

Man erzählte sich Geschichten und tauschte sich über alte und neue Erlebnisse aus, am Mittwochnachmittag beim Seniorennachmittag des BRK-Seniorenclubs beim Binderbräu.

Clubvorsitzende Lisbeth Sterr bat ihre Mitglieder um Unterstützung bei den geplanten Veranstaltungen und Aktiviäten des neuen Jahres. Nach einem lockeren Treffen zu Jahresbeginn will man beim nächsten Treffen am 8. Februar Fasching feiern und dazu sollen die Senioren auch mit Hüten und Maskierungen kommen, so Sterr. Hans Berger wird dazu einen Film einer Faschingshochzeit aus früheren Jahren vorführen. Evi Wagner hatte wieder mal eine Einlage parat. Mit Gitarre gab sie eine Ballade von Fredl zum Besten. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Katharina Czoppik stellte eine neue Notfallmappe der Gemeinde vor und weiter hatte sie eine Broschüre des Landkreises mit den Themen „Vorsorgevolmacht,

Betreuungs- und Patientenverfügung“ dabei. Zu diesen Themen lud sie gleichzeitig zu einem Vortragsabend der katholischen Erwachsenenbildung am 17. Januar um 19 Uhr im Pfarrheim. Dazu können auch die eigenen Unterlagen zur Prüfung und durchsicht auf die aktuellen Erfordernisse mitgebracht werden. Bürgermeister Johannes Birkner stattete den Senioren ebenfalls einen Besuch ab. Erinnerte an die schönen Veranstaltungen der Weihnachtszeit wie die Christmetten und dem Chorkonzert. Einen schönen Jahresbeginn bescherten die Neujahrsanbläser der Viehbachtaler Blaskapelle und die Kinder, die als „Heilige drei Könige“ im Gemeindegebiet die Häuser und Wohnungen besuchten. Gute Wünsche zum Jahresbeginn überbrachte auch Pater Roman. Er wünschte den Senioren Fröhlichkeit, Geduld, gute Gesundheit und Gottes reichen segen. Die Senioren hätten ein Leben lang gearbeitet und sollten jetzt die schönen Momente des Lebens genießen. Abschließend lud Sterr die Senioren um Teilnahme am Seniorenfasching am 22. Januar in Dingolfing und Rückmeldung zur Bildung von Fahrgemeinschaften.

Musikalische Einlage von Evi Wagner.

Das Gründungsfest zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr, das im September gefeiert werden soll, ist das beherrschende Thema bei der Feuerwehr. Die große Beteiligung von aktiven und passiven Mitgliedern, sowie Gönnern bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend, unterstrich den Zusammenhalt und die gemeinsame Sache für die große Feier die Anfang September stattfinden soll.

Vorsitzender Christian Seisenberger informierte über vergangene und geplante Aktivitäten.

Vorsitzender Christian Seisenberger war dann auch hocherfreut, neben vielen Mitgliedern auch die beiden Bürgermeister Johannes Birkner und Simon Hackl, die Gemeinderäte Erwin Duschl, Josef Retzer und Gerhard Sachsenhauser, sowie die Ehrenkommandanten, Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner, sowie Vertreter der Vereine und der Nachbarfeuerwehr Niederviehbach begrüßen zu können.  Nach dem Totengedenken und dem gemeinsamen Abendessen, berichtete Kommandant Josef Huber über das vergangene Jahr. 67 Aktive Mitglieder zählt die Feuerwehr. Zwei Brandeinsätze hatte man im vergangenen Jahr und dazu übernahm man diverse Absperrdienste für Veranstaltungen. Weiter standen Geräte- und Schlauchwartungen, Einweisungen am Notstromaggregat, Sicherheitswachen und Feuerlöscherprüfung auf der Tagesordnung der Feuerwehrleute.

Kommandant und Festauschussvorsitzender Josef Huber konnte viel berichten.

Darüberhinaus gab es für die Nachwuchskräfte verschiedene Übungen und Prüfungen und natürlich traf man sich auch zum Erfahrungsaustausch und zu Sitzungen. Das Feuerwehrauto legte knappt tausend Kilometer zurück.

Huber dankte der Mannschaft und den Gruppenführern für die Einsatzbereitschaft und Teilnahme, betonte aber gleichzeitig auch die Notwendigkeit zu regelmäßigen Übungen zur Fahrzeugkunde mit dem Feuerwehrauto, Einweisung im Funk und Gruppenübungen. Mit einem neuen Übungskonzept und Gemeinschaftsübungen hofft man auf zahlreiche Beteiligung. Änderungen gibt es auch bei der Alarmierung, mit mehr Informationen zum Einsatz. Christian Seisenberger informierte die Versammlung über das Vereinsleben. Wie gehabt, gratulierte man den Mitgliedern zu runden Geburtstagen und beteiligte sich an den Festen und Veranstaltungen der Orts- und Nachbarvereine, hielt ein Grillfest, besuchte den Kameradschaftsabend und veranstaltete wieder mit den Partnervereinen die Christbaumversteigerung. Großen Raum nahmen zudem die Vorbereitungen für das Gründungfest ein. Dazu gab es schon einen Filmdreh, ein Kennenlernen der Festdamen und Festmädchen, Festbrautbitten und die Anschaffung von T-Shirts und verschiedene Werbeaktionen. Solide ist auch der Kassenbestand, so Kassier Jakob Harlander in seinem Bericht. Für das Gründungfest hat man mit Spenden, Sponsoren und Einnahmen aus der Christbaumversteigerung ein separates Polster gebildet. Eine Reihe von Ausgaben, wie zum Beispiel für die Renovierung der Vereinsfahne, hat man aber auch schon getätigt.

Einwandfreie Kassenführung bestätigten die Kassenprüfer Maximilian Sachsenhauser und Jürgen Striegl. Die Begeisterung für das Gründungefest ist war auch bei den Mitgliedern zu spüren, gleich 13 Neumitglieder bei der Jugend, bei Aktiven und Förderern konnte man bei der Versammlung begrüßen. Festauschussvorsitzender Josef Huber gab dann einen Überblick über die geplanen Feierlichkeiten vom ersten bis vierten September. Die Verpflegung der Gäste wird von zwei Lieferanten sichergestellt. Der Freitagabend wird von der Jugend organisiert, die dazu vier Shuttlebusse einsetzen will. Am Samstag gibt es ein Standkonzert, Umzug, Totengedenken, sowie Bieranstich und Ehrenabend. Am Sonntag kommen Patenvereine und nach einem Weißwurstfrühstück gibt es einen Festgottesdienst am Dorfplatz, Festumzug und Festbetrieb. Einen schönen Ausklang soll es beim Tag der guten Nachbarscaft mit den Ortsvereinen geben, so Huber. Bügermeister Johannes Birkner betonte die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für die Mitmenschen, das durch nichts zu ersetzen sei und dankte den Führungskräften, die es verstünden immer neue Mitglieder zu motivieren. Neben Übungen und Dienst, gehöre aber auch gemeinsames Feiern beim Gründungsfest dazu. Lob kam auch von Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner, für die Brandeinsätze und die guten Leistungen bei den Prüfungen. Weiter infomierte Schachtner über den Umzug der Leitstelle und die neue digitale Alarmierung. „Alamos“

funktioniere sehr gut, ersetze aber derzeit noch nicht die offiziele Alarmierung über Sirene oder Piepser. Christian Seisenberger bat um Fotos der letzten 25 Jahre, welche nach Digitalisierung wieder zurückgegeben werden, um diese für die Vereinschronik zu nutzen und gab einen Ausblick über zahlreiche Veranstaltungen an denen die Mitglieder teilnehmen wollen. Sein großer Dank galt dabei auch zahlreichen Frauen, die im Hintergrund wertvolle Arbeit leisten würden. Sie übernähmen die Reinigung und Pflege des Feuerwehrhauses und müssten viel Verständnis aufbringen, für zahlreiche Veranstaltungen der Feuerwehrmänner. Ihnen wollte Seisenberger besonderen Dank aussprechen.

Zum Festtag der Heiligen Drei Könige waren wieder einige Gruppen von Sternsingern im Gemeindegebiet unterwegs. In Niederviehbach gestalteten sie den Gottesdienst mit Fürbitten und Gesang. Zum Abschluss des Gottesdienstes erteilte Pater Adam allen Anwesenden den Kindersegen. Als Gaben hatten sie zehn Sterne, welche die Kinderrechte symbolisieren sollen. Den Beginn machten die Sternsinger im Kloster und im Pflegeheim Hinterkreuth. Die Aktion stand unter dem Motto „Kinder stärken – Kinder Schützen“. Die Sammlung ging zu Gunsten von Kindern in Indonesien.

Die „Weisen aus dem Morgenland“ in Oberviehbach am Dorfplatz

Am Wochenende machte sich die B-Jugend des TSV mit ihren Betreuern auf nach Straubing. Ziel war das DEL Eishockey Spiel der Straubing Tiger gegen die Eisbären Berlin. Einmal bei einer ganz anderen Sportart dabei zu sein und neue Eindrücke erleben. Bei bester Stimmung im ausverkauften Stadion am Pulverturm begann das Spiel für die Heimmannschaft zunächst nicht sehr erfolgreich und man müsste immer einem Rückstand hinterherlaufen. Bis Ende des 2. Drittels lag man mit 3:1 im Rückstand. In den Drittelpausen stärkte man sich bei verschiedensten Getränken und Essen. Doch wie im Fußball ist ein Spiel erst entschieden, wenn der Schlusspfiff fällt. So konnte mit Einsatz und Willen der Rückstand aufgeholt werden und es gelang noch der Ausgleich in der regulären Spielzeit, was eine Verlängerung des Spiels bedeutete. Auch nach dieser Stand es noch unentschieden und es gab Penalty schießen. Mit einem Treffer des Tigers holte Straubing sich den Sieg. So ging ein gelungener Abend zu Ende, der den Jungs viel Spaß machte.

Mit Krippenspielen in den den Kirchen stimmte man die Kinder auf das Weihnachtsfest ein und verkürzte die Wartezeit bis zur Bescherung. Weihnachten, als Geburtstag von Jesus wolle man feiern und wie bei Geburtstagfeiern üblich auch mit besonderem Essen, Kerzen, Lichtern und Geschenken, so Pater Roman in Niederviehbach. Beim Schauspiel der Herbergssuche waren die Kinder der dritten und vierten Klasse beteiligt. Die musikalische Begleitung übernahmen die „Dorfspatzen“ und mit dem gemeinsamen Lied „Stille Nacht“ endete die von vielen Familien gut besuchte Feier. In Oberviehbach organisierten Sylivia Dürmer und Caro Steinberg mit weiteren Frauen aus dem Ort das Krippenspiel, beim dem 16 Kinder zwischen fünf und elf Jahren das Krippenspiel aufführten. Markus Dürmer hatte dazu die Kulisse gebaut und Tobi Feicht stellte die Mikrophone zur Verfügung. Sandra Schedler führte mit schönen Liturgischen Texten durch die Andacht, die von Christina Diehm und Karina Duschl musikalisch umrahmt wurde. Auch hier folgten zahleiche Menschen der Einladung. Die eingenommenen Spenden des Krippenspiels und des Martinsfestes in Oberviehbach sollen im Rahmen eines Familiengottesdienstes an die Klinikclowns übergeben werden.

Das Schauspiel der Kinder in Niederviehbach stimmte auf dasWeihnachtsfest ein.

Der Nikolausmarkt am zweiten Adventssonntag brachte wieder Weihnachtsstimmung in das Dorf und man kam gerne zusammen. Schon zur Eröffnung des Marktes kamen die Besucher zahlreich und flanierten durch die  Stände im Innenhof des Klosters. Auch die Realschule und das Kloster stellten Räume für die Anbieter von verschiedensten Bastelwaren zur Verfügung und so war der Markt gut besucht wie nie. Bürgermeister Johannes Birkner freute sich über den großen Zulauf, nach der Absage der letzten Jahre. Viele engagierte Standler aus privaten Bastlern, Künstlern und Vereinen und die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergarten, Gruppen und freiwilligen Helfern hätten dies möglich gemacht. Auch die beliebten Frühlingsrollen der Klosterschwestern wurden wieder angeboten. Christoph Zehetbauer und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung hatten im Vorfeld die Organisation und die Zusammenstellung des Programmes übernommen.

Kurz vor Weihnachten kamen Bürgermeister Johannes Birkner und Christoph Zehetbauer ins Kloster St. Maria zu Priorin Schwester Antonia und überbrachten, der langjährigen Tradition folgend, eine Spende der Gemeinde für das Kloster. Überglücklich zeigte sich dabei auch die Priorin. Auch alle Schwestern seien mit Freude dabei gewesen, so die Klosterschwester und die älteren, die nicht mehr so mobil sind, verfolgten das Marktgeschehen vom Fenster aus. Besonders schön seien die Begegnungen auch mit ehemaligen Schülern der Klosterrealschule gewesen, die auch von überall her gekommen sind, denn die Kommunikation und das Zusammenkommen seien ja auch das Schöne an diesem Markt in der Vorweihnachtszeit.

Neben Vereinen und privaten Bastlern mit Weihnachtswaren oder Handarbeiten, kamen auch gemeinnützige Organisationen und bildeten eine gute Mischung im Klosterinnenhof und im Schulgebäude. Der Besuch des Nikolauses mit seinen Engeln, die Kindergartenkinder, sowie die Niederviehbacher Stubnmusik und die Bläsergruppe Birgmeier gaben dem Marktgeschehen ein schönes Rahmenprogramm.

Im schönsten Lichterglanz erstrahlte der Christbaum am Dorfplatz, als einen Tag vor Weihnachten süße Überraschungen als Bestätigung des Christkindes für alle Wunschzettelschreiber, die im Advent ihre Wunschzettel hingehängt hatten, zu finden waren. Wie schon die Jahre zuvor hat der Obst- und Gartenbauverein im Advent wieder eine Wunschzettelaktion am Christbaum am Dorfplatz organisiert. Auch um die Aufstellung des Baumes mit Lichterkette kümmerte sich der Verein. Bis zum vierten Advent konnten die Kinder dort ihre Wunschzettel anbringen. Alle Wunschzettel sind beim Christkind angekommen..

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr, dieses Gründungsfest will die Feuerwehr im September 2023 drei Tage lang feiern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Programmablauf steht schon lange fest. Eingebunden ist auch die Jugend, die am Freitagabend mit einer großen Party starten wird. Für das große Jubiläum sammelt der Feuerwehrverein jetzt Bilddokumente aus 150 Jahren Feuerwehrgeschichte in Oberviehbach. Wer mit Fotos zu einer großen Dokumentation beitragen kann, wird gebeten Fotos und Bilder beim Vorstand der Feuerwehr einzureichen. Am Heiligen Abend trafen sich die Mitglieder des Festausschusses, um die Werbekampagne für das Fest zu starten.

Die Hilferufe von Bürgermeister Birkner haben Früchte getragen. Sollte es erneut zu einer so schwierigen Situation bei der Klassenbildung der fünften Jahrgangsstufe an der Mittelschule kommen, will der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger helfen, so die Mitteilung, die Bürgermeister Johannes Birkner bei der letzten Gemeinderatssitzung verlas. Hintergrund ist die Schulsprengelproplematik, die vielen interessierten Gastschülern den Schulbesuch an der renommierten Mittelschule der Gemeinde versagt. Eine Regelung, die es nur so nur für Haupt- und Mittelschulen, nicht aber für Realschulen oder Gymnasien gibt und die auch in der Landespolitik höchst umstritten ist und nach den Forderungen so mancher Parteien schon längst abgeschafft werden sollte.

Während die Anpassung des Bebauungsplanes „Auenfeld“ für die Errichtung der Bogenschießanlage des Schützenvereins „Seeschützen Lichtensee“ und die Einbeziehung von fünf Baugrundstücken des Ortsteils Wocka, welche an die Wohnbebauung Niederviehbachs angrenzen als Ortsabrundungssatzung problemlos möglich waren, gestaltete sich ein Bürgerantrag für Lichtensee deutlich schwieriger. Dort sind die umgebenden Gebäude nämlich landwirtschaftlich geprägt, eine Ortabrundungssatzung für die Wohnbebauung sei nach Auskunft des Landratsamtes rechtswidrig und wurde daher vom Gemeinderat abgelehnt. Zustimmung gab es für einen Förderantrag zur Erweiterung der kommunalen Homepage im Bereich des Bürgerservice, der zusätzliche Onlinedienste und Formulare über die Internetseite und einen Account in sozialen Medien beinhalten soll. Die Kosten von gut 10 000 Euro sollen damit zu 80 Prozent durch den Freistaat Bayern übernommen werden. Aufgrund der übergeordneten Rechnungsprüfung mussten die Kosten für Einsätze und Sicherungsdienste der Feuerwehren angepasst werden. Personen- und Tierrettung, sowie Brandeinsätze bleiben dabei kostenlos.

Nach dem Willen des Gemeinderates sollen die Kosten für Straßensperrungen und Sicherheitswachen den örtlichen Veranstaltern auch in Zukunft nicht in Rechnung gestellt werden. Nach den positiven Erfahrungen der Anstoßhilfe für die Jugendarbeit nach Corona, sollen ab 2023 jährlich 1 500 Euro Jugendbudget im Haushalt eingestellt werden. Die Verteilung der Gelder soll durch die Jugendbeauftragten des Gemeinderates erfolgen, sie wollen die Jugendgruppen darüber informieren. Die Förderung soll als Aktivitätenföderung und nicht als Pro/Kopfförderung erfolgen, so die Information von Josef Daffner. Befürwortet wurde auch der Vorschlag von Bürgermeister Birkner für einen Bewegungsparcours mit verschiedenen Geräten. Ursula Tafelmayer sieht die Möglichkeiten dafür in Angliederung gemeindlicher Spielplätze als ideal an. Eine weitere E-Ladestation für Elektrofahrzeuge soll es in Oberviehbach geben. Als geeignetster Standort wird aufgrund der Stromversorgung der Parkplatz am Dorfplatz erachtet. Erwin Duschl gab dabei zu bedenken, dass dies auch eine Reduzierung freier Parkflächen mit sich bringe. Josef Retzer schlug vor, die bestehende Ladessäule in der Schulstraße in Niederviehbach um eine weitere Ladesäule zu erweitern.

Zum ersten mal seit drei Jahren konnte Bürgermeister Johannes Birkner im Dezember seinen Gemeinderat und alle Mitarbeiter der Gemeinde wieder zu einer Weihnachtsfeier in das Foyer der Viehbachhalle am Rathaus einladen. Bei guter Bewirtung und einem großzügigen Buffet verbrachte man mit Musik der Stubnmusi und Geschichten, die Rudi Uhrmann vortrug, einen besinnlichen Abend. Bürgermeister Birkner nutzte die Gelegenheit auch die neuen Mitarbeiter in der Verwaltung Daniela Biberger, Barbara Drewlo, Stephanie Ederer, Jennifer Heininger und Christoph Zehetbauer vorzustellen. In den Ruhestand verabschiedete man Centa Eisenreich und Andreas Bauer. Am neuen Rednerpult hielt Birkner Rückschau auf die aktuellen Projekte in der Gemeinde wie dem Radwegbau von Oberviehbach nach Kirchberg, das Baugebiet Kirchblick, die neue Belüftungsanlage im Klärwerk, Erweiterungen am Heizwerk und Planungen für ein neues Heizwerk in Oberviehbach, die Sanierung des Skaterplatzes, sowie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED.

Auch ein Ferienprogramm mit vielen Veranstaltungen konnte in den Sommerferien wieder angeboten werden. Stattfinden konnten auch wieder das Volksfest, größere Vereinsjubiläen, der Nikolausmarkt, der Kreisfeuerwehrtag, Mosten im Bauhof und viele Vereinsveranstaltungen.  Dazu konnte man im sportlichen Bereich schöne Erfolge feiern, wie insbesondere bei der Jugend der Stockschützen, die Europameister wurden. Nach drei schwierigen Jahren dankte Birkner dem Gemeinderat und den Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Es gelte jetzt auch wieder zu feiern und fröhlich zu sein.

Auch Zweiter Bürgermeister Simon Hackl nutzte die Gelegenheit, um allen frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr zu wünschen und Erstem Bürgermeister Johannes Birkner mit einem Geschenk für die gute Zusammenarbeit zu danken.