Bei Sonnenschein und wolkenlos blauem Himmel trafen sich am Sonntag 20 Naturinteressierte an der Isarbrücke zu einer vom Bund Naturschutz in Bayern organisierten Naturwanderung mit dem Thema „Wintergäste an der Isar“. Zusammen mit dem Vorsitzenden der BN-Ortsgruppe Michael Püls konnten 15 verschiedene Wasservogelarten beobachtet und kennengelernt werden. Eine Reihe unserer heimischen Vogelarten wie zum Beispiel Rauchschwalbe, Kiebitz, Brachvogel, Weißstorch und Turteltaube sind Zugvögel. Sie machen sich im Herbst auf eine weite gefahrvolle Reise, um die kalte Jahreszeit im warmen Süden zu verbringen. Weniger bekannt ist, dass es auch Vogelarten gibt, die im Winter nach Bayern reisen um hier zu überwintern. Saatkrähen beispielsweise treffen im Spätherbst aus Osteuropa bei uns ein und bleiben bis zum März. Auch südbayerische Seen und Gewässer sind Überwinterungsorte für eine Vielzahl von Wasservögeln, welche oftmals weit aus dem hohen Norden zu uns anreisen. So waren auf der Exkursion mehrere Pfeifenten zu beobachten, die sich am rechten Isardamm niedergelassen hatten. Diese Art brütet nicht bei uns, sondern in Skandinavien und ostwärts über Sibirien bis Kamtschatka. Diese hübsche Ente ist leicht zu erkennen. Der Erpel hat im momentan vorhandenen Prachtkleid einen kastanienbraunen Kopf und Hals sowie ein gelbweiße Stirnblässe. Auf den Isarstauseen dürften jährlich um die 500 Pfeifenten überwintern. Auch Tafelenten waren zu sehen. Eine schöne Ente mit braunem Kopf, schwarzer Brust und hellgrauem Rücken. Sie brütet in Bayern in der Oberpfalz und in fränkischen Weihergebieten. In Bayern geborene und beringte Tafelenten seien schon im Winterhalbjahr in Süd- und Westfrankreich geschossen worden. Nördliche und osteuropäische Populationen suchen im Winter auch bei uns Zuflucht. Auf dem Moosburger Stausee seien nach Auskunft von Püls gerade mehr als 2000 Tafelenten zu Gast. Weitere am Wasser lebende Vögel wie beispielsweise Kolbenente, Reiherente, Schellente, Stockente, Schnatterente, Gänsesäger, Haubentaucher, Zwergtaucher, Blässhuhn, Höckerschwan, Graureiher, Kormoran und Graugans halten sich zur Zeit an der Isar bei Niederviehbach auf und wurden von den Teilnehmern gesehen. So viele Arten auf einmal sind hier nur im Winterhalbjahr zu beobachten.  Und das Beobachten an der Staustufe Gummering habe einen gewaltigen Vorteil. An den größeren Stauseen könne man manche Arten ohne technische Hilfsmittel wie einem Spektiv kaum beobachten. Die Isar bei Niederviehbach hingegen sei relativ überschaubar. So könne man Wasservögel auch mit einem Fernglas gut beobachten. Und es gäbe immer wieder neue Arten zu entdecken, darunter auch so manche Seltenheit.

Kerstin aus dem Landkreis Dingolfing-Landau ist 20 Jahre alt und liebt Metal und Hardrock. Zu ihren Lieblingsbands gehören Electric Callboy, Nightwish, Blind Channel und noch viele mehr.

Ein großer Wunsch ging in Erfüllung, als sie 2022 bei Rock im Park dabei sein konnte. In der Musik kann sie abtauchen und Kraft schöpfen. Das ist auch bitter nötig, denn seit Geburt leidet Kerstin an einer Erkrankung des blutbildenden Systems, so dass sie derzeit alle zwei Wochen eine Bluttransfusion benötigt. Bis jetzt hat sie bereits über 500 Blutkonserven bekommen. Leider geht es ihr damit aber immer schlechter und mittlerweile ist sie zu kraftlos, um einen normalen Alltag zu bewältigen. Wandern und Skifahren – wie einst – sind undenkbar. Eine Ausbildung oder das angestrebte Studium – unmöglich. Der einzige Hoffnungsschimmer ist eine Stammzelltransplanta-tion. Aktuell gibt es für Kerstin weltweit leider keine:n passende:n Spender:in. Nichtsdestotrotz möchte die Familie nicht aufgeben und ruft die Bevölkerung zur Registrierung auf – in der Hoffnung, dass für Kerstin oder Andere der genetische Zwilling gefunden wird.

Registrierung am:

Sonntag, 26.02.2023 | 13-17 Uhr
Mittelschule Niederviehbach | Foyer
Schulstraße 1
84183 Niederviehbach

Ein Blackout ist ein länger andauernder, meist überregionaler Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfall. Regionale Ausfälle können häufig nach Stunden behoben werden, überregionale Ausfälle erst nach einigen Tagen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer zum Download und auf der Homepage des Katastrophenschutzes im Landkreis sowie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Informationen des Landratsamts Dingolfing-Landau sind hier zu finden:

https://kats.landkreis-dingolfing-landau.de

Informationen des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

www.bbk.bund.de

Nach zwei Jahren durfte am Samstag wieder der große Schwarz/Weißball der Feuerwehr stattfinden. Das erste Treffen der Faschingsbegeisterten fand traditionell am 11.11. vergangenen Jahres statt, seitdem liefen die Vorbereitungen für die verschieden Showeinlagen. Nach der Begrüßung von Vorstand Andreas Birkner folgte zunächst eine Tanzrunde zu der Musik von Tom&Tom. Anmoderiert von Josef Dausend, der an dem Abend durch das Programm führte machte die Feuerwehrjugend den Beginn der Einlagen. Das Motto der Jugend lautete: „Waldkindergarten“, wobei die Kindergartenkinder eine Erzieherin sowie einen Träger des Kindergartens suchten und auch zeigen durften was sie bisher gelernt hatten. Tanzen und Singen war mit den Erziehern Jonathan Haider und Hannah Eichenseher vorgetragen worden und mit Gitarrenspiel von Monika Dausend untermalt. Die Festdamen des letztjährigen 150jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe waren die nächsten Darsteller des Abendprogramms. Zusammen mit der Fahnenmutter Franziska Birkner und der Fahnenbraut Theresa Waitl stellte der sogenannte Dirndlstammtisch Vertretern der Feuerwehr Goldern und Oberviehbach anlässlich deren bevorstehenden Fahnenweihen Aufgaben um herauszufinden ob sie für die großen Feste schon ausreichend trainiert sind. So durfte Goldern ein Fassbier anzapfen und Oberviehbach musste sich im Aperol-Spritz Mixen beweisen. Zuletzt durften alle zusammen zum Lied „Wir fahren mit dem Bob“ gesungen von Markus Gürtner auf der Bierbank Bobfahren üben. Das bevorstehende Gruppenbild zusammen mit den Festmädels konnte Andreas Birkner nicht recht machen, so musste Peter Dausend auf die Bühne. Anlässlich seines unermüdlichen Einsatzes in der Fahnenweihe und zu allen Feuerwehrfesten wurde er von der Feuerwehr Niederviehbach im Rahmen des Faschingsballs zum Ehrenfestfotografen ernannt und bekam dazu eine Urkunde überreicht. Einige Tanzrunden und einen „Klimakleber“ später gab es den letzten Auftritt des Abends. Richard Paukner jun. zusammen mit Josef Daffner und Andreas Birkner zeigten auf, wie Niederviehbach ohne Strom zurechtkommen musste denn Frank Steiger hatte zur Sicherstellung seiner bevorstehenden Rente mit dem Durchtrennen eines Stromkabels im KKI den Blackout verursacht. Nach einem runherum gelungenen Festabend dankten die Veranstalter allen Gästen, die so zahlreich erschienen sind. Mit dazu beigetragen hatte auch die Familie Daffner mit der Bewirtung, TF Veranstaltungstechnik zeichnete für Licht, Ton verantwortlich und ganz wichtig waren natürlich die vielen Helfer für Auf- und Abbauen sowie die Darsteller die für beste Unterhaltung mit ihren Einlagen sorgten.

Der Schießbetrieb läuft schon lange wieder regelmäßig und dafür kann man auch junge Leute gewinnen, das wurde bei der Mitgliederversammlung der See-Schützen am Sonntagabend deutlich. Nach elf Neuaufnahmen bei der Jugend im Vorjahr kamen im letzten Jahr gleich 17 Jugendliche und junge Erwachsene zum Verein. Bis einschließlich 27 Jahren wird man zur Jugend gezählt. Dafür bekam der Verein auch den ersten Platz und eine Auszeichnung des Schützengaus Dingolfing, konnte Erster Schützenmeister Bernhard Reif erfreut verkünden und das sah man auch in der Mitgliederversammlung in der die Jugend gut vertreten war. Aber nicht nur das. Das Schützenwesen in Deutschland ist immaterielles Kulturerbe. Ein Schild das die Auszeichnung aufzeigt, welche von der deutschen Unesco Kommission vergeben wird, wurde am Herbergslokal „Zum See“ angebracht. So war es auch kein Wunder, dass Jugendleiter Stefan Wagner von einem erfolgreichen Jahr berichten konnte. Der neu eingeführte Eltern-Jugendabend soll fortgeführt werden. Stark war die Beteiligung auch beim Kirtaschießen und auch Jugendfernkämpfe finden wieder statt. Engagiert seien die Jugendlichen nicht nur bei Wettkämpfen, sondern auch als Helfer bei geselligen Veranstaltungen des Vereins, freute sich Wagner.

Im Frühjahr will eine erste Gruppe jeden vierten Donnerstag im Monat mit Bogenschießen am neuen Platz starten und ergänzend dazu soll es jeden vierten Sonntag eine Ausfahrt zu einem 3D-Bogenparcours in der Umgebung geben, informierte Petra Reif für die Arbeitsgruppe Bogen. Zwei Herrenmannschaften hat man, so Sportleiter Patrick Oberhauser. Gut besucht war das End- und Königsschießen und im Herbst fand wieder eine Dorfmeisterschaft mit 45 Mannschaften und 175 Schützen statt. Am Jahresende gab es viel Spaß beim Nikolausschießen. Darüberhinaus konnte Schützenmeister Bernhard Reif über eine Infoveranstaltung zur Bogenschießanlage, eine Messe für die verstorbenen Mitglieder, das Grillfest, die Beteiligung mit Biathlon am Volksfest und am Nikolausmarkt und die Weihnachtsfeier berichten. Auch den Mitgliedern konnte wieder zu runden Geburtstagen gratuliert werden, was dem Vereinschef manchmal viel abverlangt, verriet dieser schmunzelnd. An einem Standaufsichtslehrgang und einem Lehrgang für Vereinsübungsleiter Bogen nahm man teil und man traf sich zu zahlreichen Sitzungen. Reif warb dabei für das Ehrenamt und bat, sich als Aufsichtsperson, Trainer oder Helfer bei Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Beim Totengedenken gedachte man allen verstorbenen Mitgliedern, insbesondere der zuletzt verstorbenen Emma Weindl, die der Verein als Ehrenmitglied führte. Für die Aktivitäten hat man einiges investiert, so der Kassenbericht von Florian Santner. Die Mehrausgaben konnte man den Rücklagen entnehmen. „Die Kasse stimmt. Der Verein hat gut gewirtschaftet und in der Region eingekauft“, konnten die Kassenprüfer vermelden. Peter Dausend ist zugleich Vereinsfotograf und dafür dankte man ihm herzlich. Neue Mitglieder und viele Aktivitäten, das freute auch Bürgermeister Johannes Birkner, der auch den Kinderfasching lobte.

Die Dorfgemeinschaft lebe mit den Vereinen. „Bei den Schützen ist immer was los“, sagte Gauschützenmeister Rainer Mücke, deshalb komme er immer gerne. Er informierte über die Gaumeisterschaft, den Jugendfernwettkampf, das Treffen der Gaudamen, Sommerbiathlon, Gewehrtraining und das Ministerpokalschießen in Ergolding unter der Schirmherrschaft von Hubert Aiwanger. Hervor hob er die gute Zusammenarbeit beim Bogenschießen im Gau. Das Protokoll in aller Ausführlichkeit musste Schriftführerin Kerstin Menacher ein letztes Mal zur Mitgliederversammlung verlesen. Das wurde in der Satzung geändert. Eine weitere Änderung betraf die Jugend und die Vereinsorgane. Diese Änderungen fanden die Zustimmung der Mitglieder. Veronika Wagner konnte man zur zehnjährigen Mitgliedschaft gratulieren. Seit 20 Jahren an Bord sind Andrea Brandl, Berti Daffner und Petra Reif. Das Ehrenabzeichen Eichenlaub in Gold erhielten Claudia Antesberger und Bernhard Kammerer für 30-jährige Mitgliedschaft und sogar 60 Jahre Mitglied ist Paul Höschl. Die nächste Großveranstaltung plant man am 12. Februar mit einem Kinderfasching in der Viehbachhalle, am Karfreitag lädt man zum Fischgrillen und im Juli will man auf Floßfahrt von Wolfratshausen nach München gehen und eine Christbaumversteigerung soll es auch wieder geben. Alle Information werden auch im Schaukasten am Vereinslokal ausgehängt.

Beim Ausbau der Kinderbetreuungsplätze will die Gemeinde Tempo machen. Knackpunkt ist allerdings die Personalsuche. Fachpersonal ist derzeit auf dem Arbeitsmarkt nur schwer zu finden und nur Mitarbeiter mit Fachausbildung werden zum Schlüssel gezählt, so zweiter Bürgermeister Simon Hackl. Eine intensive Diskussion gab es dabei über Unterschiede bei der Mitarbeiterfindung verschiedener Einrichtungsträger. Erwin Duschl plädierte in der Gemeinderatssitzung für einen Vergleich mit der Situation in den umliegenden Kindergärten. Christian Seisenberger und Josef Daffner forderten die Gemeinde auf, intensive Gespräche mit dem kirchlichen Träger über das Thema der Personalgewinnung zu führen. Zum anderen plant man einen zweiten Kindergarten als Waldkindergarten in Hattenkofen. Dieser soll dann schon im Herbst starten. Zum zügigen Abschluss eines Kooperationsvertrages mit dem Träger fasste der Gemeinderat einen Bevorratungsbeschluss. Während man den Bauanträgen für Wohnbau und eine Rundbogenhalle in Wocka das gemeindliche Einvernehmen erteilte, gab es längere Debatten über den Bebauungsplan für eine weitere Photovoltaikfreiflächenanlage, welche die Bürgerenergie Niederbayern im Lichtenseermoos errichten will. Während Josef Retzer und Josef Daffner der Meinung waren: „Wir brauchen die Energie“, hatten Stephan Fuchs und Alfred Maierhofer Bedenken, landwirtschaftlich gut nutzbare Flächen weiter zuzubauen. Entscheidend ist es für Christian Seisenberger, wie die Fläche unterhalb der Kollektoren genutzt wird und welche Konzepte es dafür gibt. Letztlich stimmte die Mehrheit für das Vorhaben. Vorberaten wurde auch der Finanz- und Investitionsplan der Gemeinde für die nächsten Jahre. Angeregt wurde dabei im Straßenbau aufzuholen. Neben der Gummeringer-Straße könnten auch die Bahnhofstraße in Rothhaus und die Untere Au in Lichtensee saniert werden, so Andreas Birkner. Wie Bürgermeister Johannes Birkner informierte, soll der Deckenbau der Kreisstraße durch Lichtensee im August und September dieses Jahres erfolgen. Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Wörth und Loiching soll in den Jahren 2029 bis 2032 erfolgen. Wichtig sind der Gemeinde dabei der Lärmschutz, sowie Fußgänger- und Radwegquerungen. Eine schon lange vorgesehene Straßenlaterne am Reischlberg soll jetzt aufgebaut werden. Eine Pauschalmiete von 250 Euro für große Musik- und Tanzveranstaltungen örtlicher Vereine in der Viehbachhalle soll die bisher kompliziert zu handhabende, prozentuale Bruttoumsatzmiete aus dem Jahr 1982 ersetzen. Der Mobilfunkmast in Eschlbach soll erweitert werden.

Kontakte und Beziehungen zu Jugendlichen wurden geknüpft und vertieft, die Vereinsjugendarbeit läuft gut und auch offene Angebote würden genutzt, so der Bericht der gemeindlichen Jugendpflegerin Michaela Hertreiter über ihre Tätigkeit im letzten Jahr an den Gemeinderat. Die Gemeindejugendarbeit als sozial wichtige Aufgabe laufe gut und habe nach den Coronamaßnahmen wieder an Fahrt aufgenommen. Ein großartiges Angebot böten hier die Jugendgruppen der örtlichen Vereine in die viele Jugendliche intensiv eingebunden wären. In der aufsuchenden Jugendarbeit konnte sie weitere Kontakte knüpfen und Vertrauen gewinnen. Treffpunkte für Jugendliche seien Jugendtreffs, öffentliche Spielplätze oder Sportanlagen. Die Jugendlichen kämen mit verschiedensten Anliegen auf die Jugendpflegerin zu und die Gemeinden versuchten sämtliches möglich zu machen. Höhepunkte in der Jugendarbeit seien verschiedene Feste. Die Jugendlichen aus den Gemeinden Loiching und Niederviehbach kämen gerne in den Jugendtreffs, wie dem „Haisl“ zusammen. Eine Nutzungsvereinbarung mit der Gemeinde Loiching ermögliche auch private Geburtstagsfeiern. Zwischen 15 und 22 Jahren sind die meisten Jugendlichen, die zusammenkommen und sich gut verstehen würden. Der von der Gemeinde Niederviehbach gestellte Grill wird gerne genutzt. Für Spannung sorgten immer wieder „Challenges“ zu verschiedenen Anlässen. Dafür wünscht sich Hertreiter Sponsoren, damit die Sachpreise nicht ausgehen. Der professionell abgeschliffene Scaterplatz sorgt für große Freude bei den Jugendlichen. Zusammen mit den Jugendbeauftragten der Gemeinde und einem Schreiner wurden dafür Palettenmöbel gebaut. Informationen über Veranstaltungen, Umfragen oder Gewinnspiele würden über soziale Medien bekanntgegeben werden. Gut sei auch der Austausch und die regelmäßigen Treffen mit Jugendbauftragten und Bürgermeistern, sowie mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises und den Jugendpflegern der umliegenden Orte. Man treffe sich auch zum Austausch und zu Schulungen und Vorträgen. Die Neuerungen am Scaterplatz seien bereits in Arbeit, wünschenswert wäre eine Anbindung an den „Dingo“ und mehr Plätze zum „chillen“.

Das im September stattfindende Fest zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr vor 150 Jahren steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Johannes Birkner. Nach eingehender Prüfung des Jubelvereins gab Birkner am Freitagabend im Gasthaus zum See in Lichtensee freudig seine Zustimmung, die Festlichkeiten als Schirmherr zu begleiten. Die Vorbereitungen laufen ja bereits seit Monaten, am Freitagabend machte sich der Festausschuss samt Fahne, Festmädchen, Fahnenbraut und Festbraut auf den Weg zum Haus des Bürgermeisters.

Der angehende Schirmherr hatte genaue Fragen an Vorstand und Kommandant.

Magnus Kapfhammer und Jakob Huber spielten auf und Festausschussvorsitzender und Kommandant Josef Huber trug seine Bitte vor. Auf den Bürgermeister als „Wettermo“ sei Verlass und neben einem Geschenk hatte er auch Blumen für Gattin Karin dabei. Der hungrige Bürgermeister war dann doch etwas überrascht und gab den Besuchern seiner Feuerwehr erstmal einen Schnaps, konnte aber mit hungrigem Magen keine Entscheidung treffen. So begab man sich ins nahegelegene Gasthaus zum See und nachdem sich alle mit einem Schnitzel gestärkt hatten, konnte auch der Angefragte wieder klar denken. Begleitet von viel Musik und mit Unterstützung seiner Familie hatte der Bürgermeister einige Prüfungen vorbereitet. Er kennt sie namentlich und rief die Feuerwehrler zu verschiedenen Herausforderungen auf. Seine erste Prüfung bestand darin ohne Wasser, mit Wind zu löschen und so hatten die Prüflinge Sepp Huber, Christian Seisenberger, Georg Holzner und Marcus Dürmer erstmal sämtliche Kerzen in einem Zug auszublasen. Respekt hatte da der Bürgermeister und weiter ging es mit Feuerwehrschlauchaufrollen, nicht leicht mit Toilettenpapier als Schlauchersatz, das durchnässt auch schnell auseinander riss. Multitalente müssen die Feuerwehrler sein, so die nächste Prüfung von Birkner, hier waren die jungen Feuerwehrkräfte gefragt mit den Beinen zu steuern und einen Keks zu futtern. Volle Aufmerksamkeit der ganzen Mannschaft erforderte das „Bechern“, bei dem gezielter Hüftschwung mit dem Ball gefragt war. Ins Zweiergespräch wurden zuletzt Vorstand und Kommandant genommen. Nach drei Stunden Musik und Prüfungen, war es dann soweit. „Mit Freude mache ich Euren Schirmherrn“, so die Zusage von Bürgermeister Birkner. Entspannt konnte man dann am Kuchenbuffet und mit Kaffee und so manch geistreichem Getränk die Entscheidung feiern.

In diesem Jahr findet für die nächste Amtsperiode von 01.01.2024 bis 31.12.2028 die Wahl der Schöffen statt.

Dabei wird auch die Gemeinde Niederviehbach eine Vorschlagsliste erarbeiten, aus der durch einen beim Amtsgericht Landau a. d. Isar gebildeten Schöffenwahlausschuss im Verlauf des Jahres 2023 eine Auswahl erfolgen wird. Gewählte Schöffen werden im Oktober / November 2023 vom Gericht verständigt.

Schöffen sind ehrenamtliche Richter und Richterinnen, die für eine Amtsperiode von jeweils 5 Jahren gewählt werden. Die Schöffen unterstützen während ihrer Amtsperiode die hauptamtlichen Richter und Richterinnen an den Strafkammern der Landgerichte und an den Amtsgerichten.

Sie bringen ihre nichtjuristischen Wertungen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung in die Entscheidungen der Gerichte ein. Sie leisten so einen wertvollen Beitrag zu einer allgemeinverständlichen Rechtsprechung und zur Akzeptanz gerichtlicher Entscheidungen.

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Vorschlagsliste sind:

  • Deutsche Staatsangehörigkeit
  • Zu Beginn der Amtsperiode am 01.01.2024 Mindestalter 25 Jahre und Höchstalter 69 Jahre
  • Wohnsitz in Niederviehbach
  • Gesundheitliche Eignung
  • Ausreichende Beherrschung der Deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Kein Vermögensfall (z.B. Privatinsolvenz)

Wenn Sie sich für dieses wichtige und interessante Ehrenamt interessieren, können Sie sich für das Amt des Schöffen mit dem unten stehenden Bewerbungsformular bei der Gemeinde Niederviehbach bewerben. Anmeldeschluss ist der 27.2.2023.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, zur Aufwandsentschädigung und zur Tätigkeit der Schöffen finden Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz.

Link zum Bayerischen Staatsministerium

Wenn Sie sich für das Amt der Jugendschöffen interessieren, senden Sie Ihre Bewerbung bitte an das Landratsamt Dingolfing, Jugendamt.

Jugendschöffen sollen zudem erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein (z. B. Eltern, Ausbilder etc.).

Link zum Landratsamt Dingolfing – Jugendamt

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Zu den Themen Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung hatte der Katholische Frauenbund  zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung am Dienstagabend zu einem Vortrag im Pfarrsaal eingeladen. Themen die jeden Erwachsenen betreffen und die in jedem Alter wichtig sind, was auch die große Zahl an Besuchern zeigte.

Der Referent des Abends, Werner Ehlen, verdeutlichte an Hand eines Beispiels, dass eine Vorsorgevollmacht für jeden Erwachsenen ab dem 18.Geburtstag äußerst wichtig sei,  wenn er sicher stellen will, dass in seinem Sinne gehandelt wird, sollte er in einer medizinischen Notfall-Situation, seinen eigenen Willen nicht mehr kund tun können. Er hatte als Grundlage seines Vortrags für jeden Teilnehmer ein Geheft mitgebracht, das er aus der Vorsorge-Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums und aus den Vorsorge-Formularen einer führenden Medizinrechts-Anwaltskanzlei zusammen gestellt hatte. Dieses Formular ist auch auf der Internetseite des Klinikum Landshut zu finden und sei derzeit das beste in Bayern angebotene Vorsorge-Formular, so der Referent. Die vielen Fragen der Besucher zeigten die große Unsicherheit vieler Menschen in diesem Bereich. Ehlen konnte sie fast alle beantworten und betonte, wie wichtig es sei, dass zwischen dem Vollmachtgeber und dem Bevollmächtigten ein großes Vertrauensverhältnis zu Grund liegen müsse und beide sich über das Thema sehr ausführlich austauschen müssten. Ebenso wichtig sei es, dass der Bevollmächtigte das Originaldokument nie aus den Händen gibt, da nur dieses ihn als Bevollmächtigten ausweise. Sollte beispielsweise im Krankenhaus eine Kopie verlangt werden, sei es sinnvoll schon vorher Kopien für einen solche Fälle anzufertigen und bereitzuhalten. Er weiter, dass eine notarielle Beglaubigung nicht notwendig, die Registrierung bei der Bundesnotarkammer hingegen sehr sinnvoll wäre. Eingangs begrüßte der Leiter der KEB Dingolfing-Landau, Stephan Ramoser, die Anwesenden und zeigte sich überrascht über den guten Besuch. Wobei er auch anmerkte, dass eigentlich mehr junge Menschen sich dieses Themas annehmen sollten.

Die Senioren-Beauftragte der Gemeinde, Katharina Czoppik stellte anfangs noch die von ihr zusammengestellte „Niederviehbach-Notfallmappe“ vor. Eine solche Mappe gäbe es mittlerweile in fast allen Gemeinden des Landkreises und jeder Alleinlebende sollte sich einen solchen Ordner anschaffen. Er enthält zum Einen die vom Landratsamt aufgelegten Formulare zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Zum Anderen sollten darin alle wichtigen Angaben wie Hausarzt, Medikamenten-Liste und wichtige Telefonnummern, festgehalten werden. Dieser Ordner sollte dann an einer gut sichtbaren Stelle in der eigenen Wohnung, beispielsweise neben dem Telefon, deponiert werden. So können Einsatzkräfte, die bei einem Notfall zum Alleinlebenden kommen, schnell und sicher im Sinne des Patienten handeln. Diese Notfallmappe liegt  ab nächster Woche in der Gemeindeverwaltung Niederviehbach auf.