Gemeinde erhält Zuschlag für Blühfläche

Modellversuch als Rettung für die Mittelschule

Die Gemeinde hat sich erneut mit einer Fläche am nordwestlichen Ende von Rothhaus beim Blühpakt Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz beworben, teilte Bürgermeister Johannes Birkner zu Beginn der letzten Sitzung des Gemeinderates mit. 5 000 Euro soll die Gemeinde zur Ertüchtigung der Blühfläche bekommen. Wieder einmal stand ein Bauantrag in der Unteren Au auf der Tagesordnung, dem der Gemeinderat das Einvernehmen erteilte, auch wenn die Gebäudegrenze in den Außenbereich hineinragt. Auf den Weg brachte man auch die Änderung des Flächennutzungsplanes für eine neue Freiflächenvoltaikanlage der Bürgerenergie Niederbayern. Das gemeindeliche Heizwerk soll mit einem Heizhaus mit Kesselanlage erweitert werden.

Für einen Bauwagen für den neuen Waldkindergarten in Hattenhofen wurde in der nichtöffentlichen Sitzung der Auftrag erteilt. Die Lieferung soll im August/September erfolgen. Ein Infotag für alle interessierten Eltern soll am

21. Juli um 15 Uhr direkt am Standort

erfolgen, informierte Bürgermeister Johannes Birkner. Entsprechend der Empfehlung des Bayerischen Innenministeriums wurde beschlossen, das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer, der auf den 8. Oktober angesetzten Landtags- und Bezirkstagswahlen, von 35 auf 50 Euro anzuheben.

Wie Bürgermeister Birkner mitteilte, hat der Bauausschuss die Gemeindestraßen besichtigt und für den Zustand Schulnoten vergeben. Am Schlechtesten schnitten dabei die Bahnhofstraße in Rothhaus, die Gummeringer Straße und die Untere Au ab. Für diese Straßen sollen Planungsbüros für die Sanierung beauftragt werden. Auch wenn manche Anlieger befürchten, dass nach einer Straßensanierung schneller gefahren werde, so sei es dennoch wichtig, die Gemeindestraßen in Schuss zu halten, so die Diskussion im Gemeinderat.

Den regelmäßigen Rückschnitt von Sträuchern von Privatgrundstücken, welche an die Straßen angrenzen, brachte Stephan Fuchs zur Sprache. Hier seien die Eigentümer verantwortlich, die Gemeinde könne das nicht übernehmen. Erwin Duschl kritisierte dass immer mehr Tagesordnungspunkte der Gemeinderatssitzungen im Nichtöffentlichen Teil der Sitzungen behandelt würden. Grund dafür seien laut Bürgermeister und Verwaltung die Vorgaben des Innenministeriums, Auftragsvergaben nicht öffentlich zu behandeln. Mitteilungen darüber seien, wie beim Bauwagen für den Waldkindergarten höchstens nachträglich möglich. Das, forderten Josef Retzer und Christian Seisenberger, sollte dann aber im öffentlichen Teil mitgeteilt werden, sobald die Geheimhaltungspflicht wegfalle.

Andreas Birkner schlug vor, bei der Sanierung der Toiletten im Gemeindezentrum auch einen Wickeltisch vorzusehen. Diesen forderte Ursula Tafelmayer auch für die die Zweifeldhalle. Einen Plan für das regelmäßige Mähen der gemeindlichen Regenrückhaltebecken brachte Erwin Duschl ins Gespräch. Zweiter Bürgermeister Simon Hackl, der zugleich Lehrer an der Mittelschule ist, informierte über die aktuellen Gespräche zur Klassenbildung und zum Schulstand. Dabei könnte ein Modellversuch jahrgangsübergreifenden Lernens mit Zusammenfassung der fünften und sechsten Jahrgangstufe mit mindestens 20 und bis zu 30 Schülern die Lösung sein.

Gemeinsames Ferienprogramm garantiert Spiel, Spaß und Abenteuer

Die Natur entdecken, Wandern, Zelten, Basteln oder Spielen, Abenteuer erleben, Spaß haben mit anderen Kindern, kreativ sein – kurzum: abwechslungsreiche Ferien erleben. Das wollen die Gemeinden Loiching und Niederviehbach auch dieses Jahr in den Sommerferien. Abenteuerlustige also aufgepasst: Dieses Ferienprogramm für Kinder lässt sicherlich nur wenige Wünsche offen.
Auch wenn bis zum Beginn der großen Ferien noch ein paar Wochen ins Land ziehen werden, so sind die Planerinnen und Planer in den Gemeindeverwaltungen in Loiching und Niederviehbach schon eifrig am Organisieren. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler nach zwei Jahren Coronapause und einem „Ferienprogramm light“ im vergangenen Jahr heuer wieder aus einem Programmangebot ohne Einschränkungen auswählen können. Viele Vereine und Ehrenamtliche haben spannende, informative und kreative Ideen und Vorschläge eingebracht, damit von Ende Juli bis in die ersten beiden Septemberwochen hinein keine Langeweile aufkommt.
Alle Schülerinnen und Schüler von der Vorschule bis zur vierten Grundschulklasse erhalten in den kommenden Wochen eine Veranstaltungsübersicht in Form eines Flyers mit nachhause; diese werden auch in den beiden Gemeindeverwaltungen ausgelegt. Eine detailliertere Beschreibung des Programmangebots findet sich ab auch auf den Homepages der beiden Gemeinden unter dem Stichwort „Ferienprogramm“ und kann ab dem 7. Juli online eingesehen werden.


Ab dem 16. Juli ab 11:30 Uhr ist die Buchung von zunächst vier Veranstaltungen pro Kind möglich. Ab Montag, 17. Juli, besteht dann unbegrenzte Buchungsmöglichkeit. Die Begleichung eventuell anfallender Teilnehmergebühren muss umgehend an die jeweilige Gemeindeverwaltung erfolgen, ansonsten wird der Platz wieder freigegeben. Der Veranstaltungspass kann zuhause ausgedruckt werden. Für Geschwister gibt es weiterhin einen Bonus. Genauere Informationen finden sich auf den Homepages unter www.niederviehbach.de und www.loiching.de. Für Rückfragen stehen in der Gemeinde Niederviehbach Barbara Drewlo (Telefon 08702/94861-0) und in Loiching Yvonne Eberl, Lena Neumeier und Bettina Kerscher (Telefon 08731/3197-26 bzw. -15 oder -22) als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Die beiden Bürgermeister Günter Schuster und Johann Birkner haben jetzt bei einem gemeinsamen Termin mit den für das gemeinsame Ferienprogramm verantwortlichen Mitarbeiterinnen in den beiden Rathäusern die letzten noch offenen Fragen geklärt. Schließlich soll der erwartet große Ansturm auf die rund 75 Programmangebote möglichst reibungslos vonstattengehen. Die beiden Bürgermeister freuen sich, dass die Buben und Mädchen in diesem Jahr endlich wieder in den Genuss eines, wie Bürgermeister Günter Schuster es nannte, „normalen Ferienprogramms ohne Einschränkungen“ kommen können.

Der Dank der beiden Bürgermeister gilt in diesem Zusammenhang den vielen Ehrenamtlichen und den Vereinen, ohne deren Engagement ein derart umfangreiches Ferienprogramm mit mehr als sechs Dutzend Angeboten nicht auf die Beine zu stellen wäre. In den Dank schließen Schuster und Birkner die Damen des Organisationsteams in den Verwaltungen in Niederviehbach und Loiching explizit mit ein, zumal diese Arbeiten nicht zu den Pflichtaufgaben der Mitarbeiterinnen in der Kommunalverwaltung gehören. Und wenn es die Zeit erlaubt, wollen die Damen des Organisationsteams und auch die Bürgermeister den einen oder anderen Termin als Betreuer der Ferienkids selbst mit wahrnehmen.

Jahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft Niederviehbach

Am Pfingstmontag richtete die Krieger- und Soldatenkameradschaft traditionell ihren Jahrtag aus. Schon ab sechs Uhr morgens begrüßten die Kanoniere Siegfried Göttl, Gerhard Reuther Gerhard und Johannes Lindner, vom Majorberg aus, jeweils zur vollen Stunde, mit Salutschüssen aus der Kanone den herrlichen Festtag. Am Vormittag machte sich ein großer Festzug, angeführt von der Viehbacher Blaskapelle, vom Vereinslokal „Binderbräu“ aus, auf in Richtung Kirche zum Festgottesdienst. Neben den Ortsvereinen sowie den Kameraden aus Oberviehbach und Wörth mit Ihren Fahnenabordnungen, war auch die Bevölkerung zahlreich beim Umzug beteiligt. Der Festgottesdienst wurde feierlich von Pater Adam Salomon und Diakon Wolfgang Brandl zelebriert und von der Viehbacher Blaskapelle mit der Schubertmesse musikalisch begleitet. Nach dem Gottesdienst versammelte man sich mit den Ehrenwachen Oberstleutnant der Reserve Martin Greiler und Thomas Glötzl am Kriegerdenkmal zum Gedenken aller gefallenen und vermissten Kameraden aus Niederviehbach sowie aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

KSK-Vorstand Franz Inkoferer wies eindringlich darauf hin, dass der Jahrtag nie zu Propagandazwecken als Heldengedenktag und zur Heroisierung von Krieg missbraucht werden dürfe. Der in Deutschland vorhandenen rechten Gesinnung in diese Richtung müsse durch die gesamte Gesellschaft schon in Ihren Anfängen entgegengetreten werden. Für die KSK stehe im Vordergrund, am Jahrtag vor allem der Menschen zu gedenken, die aktuell ihr Leben durch Krieg und Gewalt verlieren. Die KSK wolle kein „Heldengedenken“ praktizieren, sondern in ihrer Arbeit und Ihren Einsatz für den Frieden alle einbeziehen, welche durch Gewaltherrschaft auch aktuell Leid erfahren müssten. Der Jahrtag der KSK böte jedem einzelnen die Gelegenheit, sich wachsam damit auseinanderzusetzen um Radikalismus, Unterdrückung sowie Terror kein Fundament zu bieten und sich eigene Gedanken darüber zu machen, welche ebenso wichtig seien, wie die Thematisierung in der Öffentlichkeit. Nach der Rede des Ersten Vorstandes Franz Inkoferer legte dieser zum Gedenken an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden der Gemeinde, einen Kranz nieder.

Ihnen zur Ehre spielte die Viehbachtaler Blaskapelle den „Alten Kameraden“ und die zahlreich beteiligten Fahnenabordnungen der Vereine senkten ihre Fahnen zum stillen Gebet. Zum gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Binderbräu konnte Franz Inkoferer anschließend den Ersten Bürgermeister Johann Birkner, Pater Adam Salomon, zahlreiche Gemeinderäte, die Herbergswirtin Berta Daffner, die Pflegerin des Kriegerdenkmals Katharina Choppik, die Gattin des Ehrenvorstandes Josef Rohr, Irma Rohr, die ehemalige Herbergswirtin, Martina Loichinger sowie Rudi Rinser, Vorstand der RK-Wörth und Jürgen Gruber, Vorstand der KSK Oberviehbach, mit Ihren Abordnungen, begrüßen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden verdiente Vereinsmitglieder geehrt:  Die Ehrennadel in Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft gab es für Josef Fuchs, Vereinsabzeichen in Gold für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Michael Rieder und Hans Wallner, Vereinsabzeichen in Silber für zehn Jahre Mitgliedschaft überreichte man an Andreas Tafelmayer und Jörg Mey.

Weiter nutzte Franz Inkoferer die Gelegenheit und bedankte sich mit Blumengrüßen bei Berta Daffner für die tolle Unterstützung im Vereinslokal, bei Katharina Choppik für die Pflege des Kriegerdenkmals, bei Irma Rohr für die langjährige Unterstützung der KSK, bei Martina Loichinger als ehemaliger Herbergswirtin und bei Helga Muhr als ehemaliger Pflegerin des Kriegerdenkmals. Ausdrücklichen Dank sprach die Vorstandschaft auch Christian Göttlinger für die ganzjährige Unterstützung bei der Pressearbeit aus. Beim anschließenden Grußwort des Ersten Bürgermeisters Johann Birkner bedankte sich dieser ausdrücklich im Namen der Gemeinde für die geleistete Arbeit der Vorstandschaft der KSK, besonders für die tolle Pflege des Kriegerdenkmals und das sensationelle Ergebnis bei der Häusersammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach der offiziellen Feierstunde wurde noch in fröhlicher Runde zusammengesessen und die gute Kameradschaft ausgiebig gepflegt.

Grillfest lockte viele Besucher an

An Pfingsten fand bei strahlendem Sonnenschein die Leistungsprüfung der 60. und 61. Gruppe der Feuerwehr statt. Mit großer Freude und Stolz können beide Gruppen verkünden, dass sie die Prüfung erfolgreich bestanden haben. Die Teilnehmer der Stufen zwei bis fünf beeindruckten die Prüfer mit ihrer Leistung bei den Aufgaben Knoten und Stiche, Löschaufbau und Saugleitungkuppeln sowie ihrer stufenabhängigen Sonderaufgabe. Die Prüfer, Kreisbrandinspektor Helmut Huber, der zu zuständige Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner und Kreisbrandmeister Stefan Fischer aus Dingolfing, zeigten sich äußerst zufrieden mit den gezeigten Leistungen und lobten insbesondere den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der jeweiligen Teams. Dieser Teamgeist spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben. Es war erfreulich, wie gut die Mitglieder der Feuerwehr zusammenarbeiteten und sich gegenseitig unterstützten. Die Leistungsprüfung dient der Vertiefung und dem Erhalt der Kenntnisse „Einheiten im Löscheinsatz“. Um an der Prüfung teilnehmen zu können, ist eine gründliche Ausbildung jedes einzelnen Teilnehmers von größter Bedeutung. Die vorbereitende Ausbildung stellt daher den Hauptwert der Leistungsprüfung dar. Ziel ist es nicht, Rekordzeiten zu erreichen, sondern die Leistung der Gruppe, die aus einer gut koordinierten und fehlerfreien Arbeit besteht. Die Feuerwehrarbeit erfordert zwar Schnelligkeit, aber auch Struktur und Genauigkeit. Um diese Leistung zu erreichen, wird eine Höchstzeit festgelegt, die von gut ausgebildeten Gruppen bei einwandfreier Arbeit erreicht werden kann. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhielt jeder Teilnehmer das Leistungsabzeichen seiner Stufe. Die erbrachte Leistung wurde gebührend gefeiert, und alle Teilnehmer ließen den Tag bei Pizza und Getränken ausklingen. Ein herzliches Dankeschön erging dabei an die Ergänzer sowie die Gruppenführer Matthias Ehrenberger und Erich Reuter, die mit ihrer sehr guten und zeitintensiven Ausbildung maßgeblich zum Erfolg der Teilnehmer beigetragen haben.

Die Gemeindeverwaltung ist am 09.06.2023 geschlossen.

Grillfest lockte viele Besucher an

Großen Einsatz der anderen Art hatten die Feuerwehrler bei ihrem Grillfest am Sonntag am Gemeindezentrum. Bei schönstem Wetter konnte man das Fest wieder abhalten und die Besucher kamen zahlreich. Viele nutzten die schöne Witterung auch um Rast bei einem Fahrrad- oder Motorradausflug zu machen. Sämtliche Kräfte von Jung bis Alt waren im Einsatz, in der Grillbude, beim Bedienen, beim Ausschank oder am großen Kuchenbuffet. Schnell wurden noch zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt und so gab es für alle Besucher schöne Plätze auf der Sonnenterrasse unter den Bäumen im Rathausgarten oder unter den aufgespannten Sonnensegeln. Zur Unterhaltung der Kinder war eine große Hüpfburg aufgebaut. Der Erlös der Veranstaltung wird für Gerätschaften und Hilfsmittel für den Feuerwehrdienst verwendet.

Spielplatz, Kindergarten und Jugendräume – Gemeinderat befasste sich mit Räumen und Plätzen für Kinder und Jugendliche

Nachdem man mit der weiteren Nutzung des dritten Tennisplatzes länger experimentiert hatte, machte der Gemeinderat jetzt Nägel mit Köpfen. Die rund 800 Quadratmeter große Fläche soll als Erweiterung für den Spielplatz am Sportgelände bzw. Gemeindezentrum neu genutzt werden. In zwei Schritten soll dabei vorgegangen werden. Zum einen soll die Ertüchtigung der bestehenden Spielgeräte erfolgen und im zweiten Schritt soll die Erweiterung erfolgen. Die Verwaltung hat dazu Vorschläge erarbeitet, die nach Vorstellung und Diskussion im Gemeinderat weiter verfolgt werden sollen. Geplant sind neben einer Bocciabahn im Norden, eine Wippe, Wasserspiel, weitere Klettermöglichkeiten für kleinere Kinder, ein Bodentrampolin und überdachte Sitzplätze. Für das gesamte Maßnahmenpaket rechnet man mit Kosten von rund 50 000 Euro. Eine Entscheidung für den Standort des Waldkindergartens ist jetzt bei einem weiteren Ortstermin gefallen. Als geeignete Fläche hat man ein Areal im Staatsforst bei Hattenkofen ausgemacht. Eine weitere Entscheidung für die Jugend fiel mit dem Bauantrag der Gemeinde für eine Außenfluchttreppe für die Gruppen- und Vereinsräume im Dachgeschoss des Rathauses. Obwohl die Erweiterung des Rathauses schon für viele Diskussionen im Gemeinderat sorgte, und der Anbau bereits beschlossene Sache ist, flammte die Diskussion beim Beschluss des Bauantrages erneut auf. Der Fundtiervertrag zwischen Gemeinde und Tierschutzverein wurde geändert. Die jährliche Pauschale wurde auf 1,50 Euro pro Einwohner erhöht. Erneut Thema waren die Regelungen der Wahlplakatierung. Eine Kaution würde zu erheblichen Kosten sorgen und den Verwaltungsaufwand erhöhen. Besprochen wurden praxisgerechte Lösungen und die Verfahrensweise bei der Genehmigung. Wie Bürgermeister Johannes Birkner weiter informierte, hat die Verwaltung ein Konto im sozialen Netzwerk „Instagram“ für die Gemeinde eingerichtet. Weiter hat man sich erneut für einen Wettbewerb mit einer gemeindlichen Blühfläche in Rothhaus beworben. In diesem Zusammenhang forderte Josef Retzer die Straßenböschungen nur mehr am Rand und erst nach der Blüte zu mähen. Durch Nachkauf von Tischen und Stühlen für die Mehrzweckhalle, als Ersatz für defekte Möbel, wurde der Bestand wieder auf das ursprüngliche Niveau gebracht, informierte der Bürgermeister. Weiter informierte er über den Campus der Fachhochschule Landshut am Standort Dingolfing der um einen Studiengang „Work and Study“ erweitert werden soll. Die Markierung von Straße und Parkplätzen am Kirchenparkplatz soll auf Initiative von Katharina Czoppik erneuert werden. Weiter informierte sie über die Ergebnisse der Arbeitstagung der Seniorenbeauftragten.

Viele kamen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Griffest der KSK das heuer wieder wie gewohnt am Gemeindezentrum stattfinden konnte. Tatsächlich hatte man es gut erwischt, denn am Vatertag kam nach vielen Regentagen die Sonne und man konnte im Freien Tische und Bänke aufbauen. Die Temperaturen waren angenehm und am Grill gab es Fleisch, Schweinswürstel und dazu selbst zubereiteten Kartoffelsalat, grüne Salate und Steckerlfisch. Jung und alt waren fleissig im Grillstand, beim Ausschank und am Kuchenbuffet im Foyer der Viehbachhalle. Alle Helfer freuten sich, dass ihr Einsatz von der Bevölkerung durch den zahlreichen Besuch belohnt wurde.

Zu einer Bastelaktion für Muttertag und Vatertag lud der Obst- und Gartenbauverein alle Kinder des Ortes ins Feuerwehrvereinsheim ein. Unter Anleitung des erfahrenen Bastelteams wurden auf Birkenscheiben mit Basteldraht Herzen angebracht, die mit Moos und bunten Farben verziert wurden und für die Mütter vorbereitet wurden. Für die Väter bastelte man aus bemalten Steinen ein Tick tak toe Spiel im Baumwollbeutel und dazu wurden farbig bunte Grußkarten gestaltet.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr haben 13 Feuerwehrkräfte erfolgreich den ersten Teil der Modularen Truppausbildung (MTA) absolviert. Ziel der MTA ist das Erlernen der Grundtätigkeiten im Feuerwehrdienst, unabhängig von Größe und Ausstattung der Feuerwehr. Die MTA ist der Nachfolger der früheren Truppmann Teil 1, Teil 2 und Truppführerausbildung und vermittelt neben der feuerwehrtechnischen Grundausbildung auch die Qualifikation zum Sprechfunker sowie einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Die Ausbildung erfolgt in zwei Stufen. Die Teilnehmer haben den ersten Teil, die Truppmannausbildung, erfolgreich bestanden. Zu den Absolventen zählen Adrian Bachmeier, Fabian Bachmeier, Tobias Bauer, Kevin Ederer, Lukas Feicht, Sebastian Greiler, Michael Guggenberger, Fabian Hutzenthaler, Vitus Inkoferer, Raphael Kutzer, Lukas Rieder, Samuel Schemmerer und Julian Schachtner. Am Samstag fand die schriftliche Prüfung des ersten Teils der MTA statt, welche von Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner abgenommen wurde. Die Teilnehmer mussten ihr erworbenes Wissen in verschiedenen Bereichen unter Beweis stellen. Auch der praktische Teil der Ausbildung, welcher am Ende April stattfand, wurde von KBM Jürgen Schachtner geprüft. Mit bestandener Prüfung des ersten Teils der MTA nehmen die Jugendlichen, welche mindestens 18 Jahre alt sind, aktiv am Einsatzdienst teil. Die erfolgreichen Prüflinge werden nun in den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr integriert. Die Vorstandschaft gratulierte den Jungfeuerwehlern und dankte ihnen für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement. Ebenso galt der Dank Josef Daffner für die Ausbildung der Jugend sowie Martin Graschtat, Tobias Feicht und Marcel Ederer die Daffner dabei tatkräftig unterstützen.