Das Haus Technik für Kinder in Dingolfing war Ziel im Ferienprogramm der Gemeinden Niederviehbach und Loiching. 16 Kinder machten sich mit ihren Betreuern auf den Weg, um dort mit den Mentoren des Hauses aktiv zu werden. Erst wurde angezeichnet, dann gesägt, gefeilt, geschliffen und dann wurde der „Mausefallenrenner“, ein Rennfahrzeug mit Mausefallenantrieb zusammengebaut. Wer wollte, konnte dem Flitzer mit etwas Farbe noch den letzten Schliff geben. Wie in einer Werkstatt üblich, wurde nach getaner Abend auch wieder aufgeräumt und dann konnten natürlich auch einige Rennen gestartet werden.

Mit 13 Kindern war Katharina Czoppik im Ferienprogramm unterwegs. Ziel war die Bäckerei Weinzierl in Bayerbach.

Erst konnte man die moderne Bäckerei mit vielen Maschinen sehen, Geschäftsführer Dietmar Weinzierl zeigte den Kindern den Betrieb. Interessant wurde es vor allem in der Konditorei, wo noch vieles von Hand gemacht wird und man staunend die Herstellung einer Hochzeitstorte und von Zwetschgendatschi erleben konnte. Dort durften die Kinder mit Hilfe der Junioren des Hauses Leonie und Theo bunte Regenbogentorten machen und besonders beim Schmücken und verzieren konnte man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Das kostete Energie uns so konnte man sich mit Currywurst und Pommes Frites stärken ehe, man an die Eismaschine für den Nachtisch ging. Jedes Kind konnte dann sein Tortenmeisterwerk stolz mit nach Hause nehmen

Am 14.09.2023 findet ab 11:00 Uhr ein bundesweiter Sirenenprobealarm statt. Weitere Informationen finden Sie unter Bundesweiter Warntag – BBK.

Die Bücherei öffnet Montags jetzt bereits um 15.00 Uhr und schließt wie bisher um 18.00 Uhr. Mittwochs bleibt die Öffnungszeit bei 17.00 Uhr – 19.00 Uhr.

Der erste Schultag an der Realschule St. Maria Niederviehbach im neuen Schuljahr 2023/ 2024 ist am Dienstag, den 12. September 2023. Schulschluss ist am Dienstag, den 12. September um 11.25 Uhr, am Mittwoch, 13. September um 12.10 Uhr. Ab Donnerstag, den 14. September endet der Unterricht regulär um 12.55 Uhr. Der Nachmittagsunterricht und die Betreuung in der Ganztagsschule finden ab der zweiten Schulwoche statt. Das Schuljahr wird mit vier 5. Jahrgangsstufen mit insgesamt 106 Kindern gestartet. Für die neuen Schüler der 5. Klassen findet um 8.30 Uhr eine Begrüßung im Festsaal statt. Nach der Begrüßung im Festsaal bietet der Elternbeirat Kaffee und Kuchen für die Eltern zum Verkauf an. Die Materialliste für alle Jahrgangsstufen ist auf der Homepage ersichtlich. Die Kreisstr. DGF 4 – Ortsdurchfahrt Lichtensee (Richtung Niederviehbach) ist seit 4. September vollständig gesperrt. Das Bauende ist für den 22. September 2023 geplant. Geänderte Busfahrpläne, die der Schule vorliegen, haben die Eltern bereits erhalten.  Sollten Kinder am ersten Schultag von den Eltern zur Schule gebracht werden, ist entsprechend mehr Zeit einzuplanen und der ausgeschilderten Umleitung zu folgen.

Zu einem Kochkurs mit einem Dreigängigen und kinderfreundlichen Menü luden Kathi Hackl und Anita Paringer die Kinder im Ferienprogramm in die Schulküche ein.  Das besondere daran, alle Zutaten kamen aus dem Weltladen in Dingolfing und die Referentinnen informierten dabei auch über die Herkunft und Erzeugung der Nahrungsmittel. Als Vorspeise gab es knallorange Karottensuppe, mit Kokosmilch mild verfeinert. Das Hauptgericht Spaghetti, wahlweise mit Bolognese- oder Tomatensoße lässt Kinderherzen höher schlagen und obendrauf bereitete man als Dessert Blitzeis und Mousse au Chocolat. Auch wenn es sich um „Ruck-Zuck-Gerichte“ handelte, war doch einiges zu tun und so konnte man im Anschluss die leckeren Gerichte verspeisen und dazu faire Limonade aus Orangesaft genießen.

Mit Eifer waren die Jungköche dabei.

Am Sonntag war Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 150. Gründungsfest der Feuerwehr. In den frühen Morgenstunden ging es schon los und auch am dritten Festtag ging es bis spät in die Nacht. Begonnen hat der Tag mit dem Einholen von Festmutter Marianne Loichinger und Festbraut Anna Geigenberger, bevor man 60 Vereinsabordnung aus dem Landkreis und darüber hinaus begrüßen und einholen konnte. Bei einem Frühstück mit Weißwürsten und Wienerwürstchen konnten sich alle stärken und die Viehbachtaler Blaskapelle verstand es die vielen Gäste in Stimmung zu versetzten, bevor man sich zum Festzug aufstellte und zum Dorfplatz zog, wo ein großer Feldgottesdienst gefeiert wurde. Pater Roman und Diakon Brandl zelebrierten den Festgottesdienst, bei dem auch die neu restaurierte Fahne gesegnet wurde. Dabei fand auch die Übergabe des Patenbandes durch Andrea Dechantsreiter an die Feuerwehr Wendelskirchen statt. Die Übergabe des Trauerbandes der Gemeinde erfolgte durch Magdalena Seisenberger. Marianne Loichinger übergab das Band der Festmutter, Anna Geigenberger das Band der Festbraut und Christine Wippenbeck übergab das Band des Patenvereins an den Festverein. In seiner Predigt nahm Pater Roman passend zur Feuerwehr Bezug auf deren Schutzheiligen Florian, der sein Leben für andere verlor. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst vom Chor Mosaik und der Viehbachtaler Blaskapelle. Zum Festgottestdienst kamen auch Landrat Werner Bumeder mit Gattin, Schirmherr und Bürgermeister Johannes Birkner mit Gattin, Kreisbrandrat Josef Kramhöller, Kreisbrandinspektor Maier und mehrere Kreisbrandmeister als Ehrengäste. Landrat Werner Bumeder würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Man könne zwar viel Material, wie kürzlich ein Notfallaggregat und eine Hochleistungspumpe erwerben, es brauche aber Leute, die das Material bedienen würden. Als vollen Erfolg bezeichnete Schirmherr Johannes Birkner das Schönwetterbitten, auch wenn man vergessen habe, auch für schönes Wetter zum Aufbau zu bitten. Kreisbrandrat Josef Kramhöller kam gerne zum Fest, auf das er sich schon gefreut habe, hat er doch auch das Fest des Patenvereins Wendelskirchen auch in bester Erinnerung. Er lobte die Fahnenträger, welche die Wehren repräsentieren und sichtbar machen.

Im Festzelt konnte man sich dann mit Rinderbraten stärken, bevor es aufging zu einem langem Festzug durch die Dorfstraße, flankiert von der Bevölkerung und fröhlichen Festgästen. Zurück im Festzelt gab es Kaffe und Kuchen und mit der Partyband „Tonix“ hatte man die gute Stimmung gepachtet. Bis spät in die Nacht saß man frühlich zusammen oder nahm Getränke an der Bar. „Die Tage sind gut gelaufen“, freute sich dann stellvertretender Kommandant Georg Holzner am Montag, da kam man dann nochmal entspannt zum Festausklang zusammen. Mitglieder und Freude feierten mit den „Herzstürmern“ beim Festausklang die bestens verlaufenen Festtage.

Zwei routinierte Schläge von Bürgermeister und Schirmherr Johannes Birkner und ozapft war beim Festabend der Feuerwehr am Samstagabend. „Das ganze Dorf half zam“, das begeisterte den Schirmherrn genauso, wie das gute Wetter, für das man schon vor Wochen zum Schönwetterbitten nach Walperstetten ging. Festausschussvorsitzender und Kommandant Josef Huber konnte neben den vielen Mitgliedern und ihren Familien auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Die Viehbachtaler Blaskapelle begeisterte mit echter bayerischer Blasmusik, schwenke dann aber zu beliebten Stimmungsliedern über und da konnten sich die Feuerwehrler nicht mehr halten und standen auf den Bänken. Monate hatten sie das Gründungsfest vorbereitet, die letzten Tage Zelt, Freigelände und vieles rund um das Fest aufgebaut und dabei zeigten alle Generationen ihr Können und brachten ihre Ideen ein. Die Bemühungen haben sich gelohnt, denn es wurde ein rundherum gelungenes Fest. Nach der tollen Party am Freitag, vergaß man auch keines der Mitglieder, die sich alle mit großem Einsatz jeden Tag des Jahres für die Gemeinschaft einbringen oder die, welche in früheren Jahren ihren Beitrag für die Feuerwehr eingebracht haben. Kommandant Josef Huber, Kreisbrandrat Josef Kramhöller, Kreisbrandmeister Jürgen Schachtner, Bürgermeister und Schirmherr Johannes Birkner und Vorsitzender Christian Seisenberger nutzten die Festveranstaltung um Urkunden des Freistaates Bayern und von Innenminister Joachim Herrmann sowie Gutscheine an verdiente Mitglieder zu übergeben. Heinz Goth, Hans Gottswinter, Anton Huber, Josef Huber, Johann Sachsenhauser, Max Sachsenhauser, Heinz Wagner und Anton Winterstetter konnten für 40 Jahre, Christian Zehetbauer für 25 Jahre Feuerwehrdienst geehrt werden. Sie seien Vorbilder für die Mannschaft und die Jugend, so die Laudatoren. Feuerwehrvorstand Christian Seisenberger wollte es auch nicht versäumen, über viele Jahrzehnte verdiente Mitglieder zu erwähnen und zu ehren. Über 50 Jahre, seit 1971 ist Johann Duschl dabei, ebenso Ernst Reuter und Peter Silokow,  Josef Retzer und Paul Seisenberger sogar seit 1967. Jakob Zehetmeier ist seit

1970 bei der Feuerwehr. Rudolf Uhrmann trat 1972 in seinem Heimatort bei. Jakob Haslbeck kam 1974 dazu und Josef Mayrl und Hans Geigenberger traten 1975 bei. In vielen Funktionen waren und sind Xaver Meindl und Josef Paringer, die seit 1975 bei der Feuerwehr sind aktiv. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. 24 Jahre war Josef Loichinger an der Spitze des Feuerwehrvereins und begleitete Umzüge und Umbauten, er wurde zum Ehrenvorstand ernannt. 25 Jahre trägt Marcus Dürmer die Fahne des Vereins und ist aus Oberviehbach nicht wegzudenken, so Vorstand Christian Seisenberger. Genauso lange ist Fahnenmutter Marianne Loichinger der Feuerwehr als Fahnenmutter verbunden und wurde daher zur Ehrenfahnenmutter ernannt. Ihnen allen wollte man vor versammelter Mannschaft danken, bevor man bei guter Musik einen schönen Festabend verbrachte.

Zahllose Mitglieder in dunkelblauen Uniformen aus dem Ort und vom Patenverein in Wendelskirchen, Festmädchen, Freunde und viele Mitglieder verbundener Vereine aus der Gemeindebereich mit Fahnenabordnungen versammelten sich am Samstagnachmittag unterhalb der Kirche vor dem Kriegerdenkmal. Das Erinnern in Ehrfurcht und Würde an die Menschen, welche die Freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen haben und die Verdienste vieler Menschen auf die man in 150 Jahren Geschichte bauen kann, stand im Mittelpunkt des zweiten Tages der Feiern zum 150.

Gründungsfest der Feuerwehr. Pater Roman sprach Gebete für die verstorbenen Mitglieder der Feuerwehr und übernahm den religiösen Teil des Totengedenkens. Es sei durchaus zeitgemäß, zusamenzukommen, um den Menschen zu gedenken, mit denen man zusammengelebt, zusammen gearbeitet habe, zusammen in Einsätzen gewesen sei oder mit denen man gefeiert habe und die heute nicht mehr dabei sein könnten. Sie lebten nach den gleichen Idealen und Grundsätzen der heutigen Feuerwehrkameraden, wie Pflichtbewusstsein, Treue, Verlässlichkeit, Zusammenhalt oder Vertrauen, so Vorsitzender Christian Seisenberger. Er wollte auch die Menschen nicht vergessen, die man nicht mehr persönlich kannte, die Gründungsmitglieder oder Kameraden und Förderer früherer Jahre. An die Mitglieder, welche seit der 125-Jahr-Feier 1998 verstorben sind, erinnerte Seisenberger namentlich. Ihnen allen stellte man eine Kerze auf deren Grab. „Alle verstorbenenen Kameraden, Freunde und Gönner handelten mit dem Ziel, in Not geratenen Mitmenschen zu helfen, Leben und Sachwerte zu retten und zu schützen“, so Seisenberger. „Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr“, dieser Grundsatz gelte nach Seisenbergers Worten unverändert. Nach diesen Grundsätzen zu leben  und zu arbeiten bedeute auch nach den Idealen der Menschen zu leben, denen man gedenke und die man in die Gebete einschließen wolle. In einem großen Festzug begab man sich zum Dorfplatz, wo die Viehbachtaler Blaskapelle auspielte.

Mit einer großen Party, der „Mega Fight Night“ eröffnete die Feuerwehr am Freitagabend das Festwochenende zum 150-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe. Schon Wochen und Monate warb man für die Auftaktveranstaltung mit Großtransparenten, übergroßen Flaschen, Videoclips und Zeitungsanzeigen. Die Vorfreude und das Partyfieber haben immer mehr angesteckt und zuletzt wirkte es als seien die WhatsApp-Titelbilder und -statusnachrichten flächendeckend gleichgeschaltet mit Hinweisen auf das Fest, Infos über den Aufbau und den Abfahrtszeiten der Buslinien, die für diese Nacht in alle Himmelsrichtungen eingerichtet und gut genutzt wurden. Mit Veranstaltungsbeginn, kam auch der Wetterumschwung und der Sommer kam zurück zum Fest der Feuerwehr. Ein Riesenzelt und ein professionell und großzügig eingerichtetes Festivalfreigelände bot Platz für die Großveranstaltung mit 1 200 Besuchern, die vor allem die Jugend aus der ganzen Region anzog. Keine Frage, dass natürlich auch die Mitglieder sämtlicher umliegenden Feuerwehren anzutreffen waren. Im Zelt waren mehrere Bars aufgebaut, welche die ganze Nacht dicht belagert waren und gemäß dem Partymotto „Asbach versus Aperol“ wurde ein Vergleich des Konsums der beliebten, damit verbundenen Mixgetränke auf Großleinwand angezeigt. Stundenlang war es ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber obwohl die Anhänger des leuchtend orangen Mischgetränkes alles gaben, stieg die Verbrauchssäule des Kultweinbrandes nach Mitternacht uneinholbar und holte den Sieg des Partywettbewerbes. Letztendlich feierten aber Aperol-Rebellinnen und Rüscherlrocker friedlich vereint. Die DJ’s der Sollklangstelle verstanden es die Stimmung mit einem breiten Musikspektrum mit beliebten Songs anzuheizen und dann zu Technobeats überzuleiten.