Bau- und Sanierungsarbeiten

Mit dem Rathausanbau soll Anfang Oktober planmäßig

begonnen werden, so die Information von Architekt Markus Eichenseher bei

der letzten Gemeinderatssitzung. Die Baumeisterarbeiten wurden nach

einer zuvor erfolgten Ausschreibung mit Kosten von rund einer viertel

Million Euro vergeben. Im Rahmen der Deckensanierung der Ortsstraße

„Untere Au“ und für die Verlegung von Leerrohren zur Vorbereitung

Glasfaser und sonstigen Medien sowie für die Sanierung der Kanalisation

auf einer Teilstrecke ein Leistungsverzeichnis verschickt und Angebote

eingeholt. Die Arbeiten mit Kosten von rund 400 000 Euro wurden vom

Gemeinderat vergeben. Eine diskutierte, farbliche Markierung zur

Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf der Straße, sei nachträglich

möglich. Der Landkreis Dingolfing-Landau beabsichtigt die Ortsdurchfahrt

Oberviehbach im Vollausbau zu erneuern. Dazu sollen im Vorfeld sämtliche

Kanäle im Bereich der Straßenbaumaßnahme befahren werden. Der Auftrag

mit Kosten von gut 30 000 Euro wurde dazu vergeben. Da der Spielplatz in

Niederviehbach am Sportplatz erweitert werden soll, wurden dazu bereits

neue Geräte beschafft und aufgestellt. Um den Spielplatz nun auf der

Fläche des früheren dritten Tennisplatzes zu erweitern, sollen nun

weitere Geräte beschafft werden. Angeboten wurden dazu eine Seilbahn,

eine Stehwippe, ein Balancierparcours und ein Sandspielgerät. Gerhard

Sachsenhauser schlug vor, ein Spielgerät auszuwählen und auch die

nächsten Jahre die weiteren Spielgeräte ergänzen. Bürgermeister Birkner

möchte im nächsten Schritt die Boccia-Bahn machen. Der Gemeinderat

beschloss, das Spielgerät „Seilbahn“ für die Spielplatzerweiterung zu

beschaffen. Die Boccia-Bahn soll auf den Weg gebracht werden. Die Bänke

und das Karussell sollen vom Bauhof auf Anregung von Wolfgang Hölzl

ertüchtigt werden. Für den weiteren Breitbandausbau im Gemeindegebiet

will die Gemeinde einen Förderantrag stellen. Aufgrund der Anfrage von

Ursula Tafelmayer bezüglich des im Gemeinderat vorgestellten,

privatwirschaftlich geplanten Breitbandausbaus durch die Firma OpenInfra

teilte Christoph Zehetbauer von der Verwaltung mit, dass es keine

Rückmeldung des Anbieters mehr gäbe. Aufgrund von Beschwerden von

Anwohnern aus Rothhaus über den Lärm im Industrie- und Gewerbegebiet

Nord, fand eine schalltechnische Berechnung des Walles statt,

informierte Bürgermeister Birkner. Das Ergebnis der Berechnung lautete,

dass die Lücke lediglich0,003 db(A) ausmache, dies befände sich im nicht

hör- bzw. messbaren Bereich. Die Lücke im Wall sei somit nicht relevant.

Am Mittwoch waren die Senioren der Gemeinde an einem schönen Spätsommertag zu einem Ausflug eingeladen. Mit dem Bus ging es nach Berching zur Kutscher Alm. Zunächst konnten sich alle Teilnehmer an einem Grillbuffet mit frischen Salaten stärken, bevor man eine gesellige Planwagenfahrt durch die herrliche Landschaft des Naturpark Altmühltal unternahm. In gemütlichem Tempo konte man die ursprüngliche Landschaft mit Wacholder bewachsenen Jurahängen, naturgeschützter Steppenheide, seltenen Pflanzen und Mischwäldern, die in allen Herbstfarben leuchteten erleben. Katharina Czoppik, die Organisatorin als Seniorenbeauftragte des Gemeinderates überraschte als Rotkäppchen die Teilnehmer mit kühlem Sekt, während die Gruppe Informationen zu Sehenswürdigekeiten auf der Strecke bekam. Zwei Stunden war man unterwegs Fahrer Hansi gestaltete die Fahrt kurzweilig, denn es gab viel zu sehen. Nach der Fahrt gab es Kaffee und Kuchen. Auf der Heimfahrt machte man in Beilngries Station und sah die Kirche der Heiligen Walburga mit den Doppeltürmen und den bunten Dachschindeln. Gut gelaunt und mit vielen Eindrücken kam man zurück in die Heimatgemeinde.

Die Gemeindeverwaltung ist am 04.10.2024 geschlossen.

Die Errichtung eines Umspannwerks am Wasserkraftwerk an der Isar in Gummering stand auf der Tagesordnung bei den Bauanträgen im Gemeinderat. Auf den ersten Blick, eine unspektakuläre Angelegenheit am Kraftwerk. Bei diesem Umspannwerk oder auch Einspeisesteckdose genannt, handelt es sich aber um ein millionenschweres Pilotprojekt zur Einspeisung erneuerbarer Energien in das Stromnetz. Die Bayernwerk Netz plant in Niederviehbach nämlich den Bau der ersten Einspeisesteckdose im eigenen Netzgebiet. Die gemeinsame Projektidee mit der Schwestergesellschaft LEW Verteilnetz (LVN) soll den Ausbau Erneuerbarer Energien fördern, den Austausch mit den örtlichen Partnern und benachbarten Kommunen vertiefen und den schnellen Netzanschluss neuer dezentraler Erzeugungsanlagen sicherstellen. Mit dem Projekt geht die Bayernwerk Netz einen neuen Weg, indem die zusätzlichen Netzkapazitäten den erwarteten Ausbau von PV- und Windkraftanlagen vorausschauend berücksichtigen sollen. Die Bayernwerk Netz hat zusammen mit dem örtlichen Stromversorger ÜZW Netz den Landräten aus Dingolfing-Landau und Landshut sowie örtlichen Bürgermeistern bei einem Informationsgespräch eine Idee vorgestellt, wie in gemeinsamer Verantwortung die Energiewende vor Ort umgesetzt werden kann. Erstmals soll ein Umspannwerk als sogenannte Einspeisesteckdose entstehen, um den weiteren Zubau und den schnelleren Anschluss dezentraler Erzeugungsanlagen zu ermöglichen. Die zusätzliche Verknüpfung mit dem bestehenden Hochspannungsnetz soll dazu dienen, in dem Gebiet erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien aus der Mittelspannungsebene aufzunehmen und über das vorgelagerte Hochspannungsnetz zu verteilen. Da der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region weiter stark ansteigen wird, ist der Bau des Umspannwerks ein wichtiger Baustein, um die Netzinfrastruktur zwischen Landshut und Dingolfing perspektivisch gut aufzustellen und Engpässen vorzubeugen.

Aktive Gestalter der Energiewende

Das Umspannwerk mit einer Größe von rund 3 000 Quadratmetern und einer Bauzeit von rund sechs Monaten ist ein erster Pilotversuch. „Der Grundgedanke der Einspeisesteckdose ist es, proaktiv die Energiewende zu gestalten. Beim Ausbau des Stromnetzes warten wir nicht mehr wie bisher reaktiv auf Kapazitätsanfragen neuer Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung. Sondern wir stellen vorausschauend zusätzliche Kapazitäten bereit, auf die sich Planer großer Erzeugungsanlagen bewerben können“, erklärte Projektleiter Alexander Jäger. Ziel ist neben der Verschlankung der notwendigen Prozesse auch eine zeitliche und räumliche Bündelung neuer Anlagen, um die Umsetzung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Bayernwerk Netz investiert mit der Einspeisesteckdose rund vier Millionen Euro zur rechtzeitigen Stärkung des Stromnetzes und leistet einen Beitrag zum schnellen und kosteneffizienten Umbau des Energiesystems in der Region.

Das Wirtschaftsministerium ist eingebunden

Die Energieunternehmen haben das Pilotprojekt der sogenannten Einspeisesteckdose im bereits auch Staatsminister Hubert Aiwanger in München vorgestellt. Bisher sehen die gesetzlichen Regelungen vor, dass die Netzverträglichkeit jeder neuen Erzeugungsanlage einzeln geprüft wird und als Ergebnis der Berechnungen ein individueller Netzverknüpfungspunkt entsteht. Diese Einzelfallbetrachtungen sind bei der hohen Zahl an Anschlussanfragen zeitaufwändig und können zu langen und damit teureren Anschlusswegen führen. Deshalb gehen Bayernwerk Netz und LVN mit der Einspeisesteckdose einen neuen Weg, den Vorstandsvorsitzender Dr. Egon Leo Westphal von der Bayernwerk AG und LEW-Vorstand Christian Barr dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger präsentierten. Beim zentralen Anschluss wie bei einer Steckdose wird zusätzliche Trafoleistung im Netz an einem Ort bereitgestellt. Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: „Mit dem Projekt Einspeisesteckdosen schaffen wir Planungssicherheit für Investoren, die Erneuerbare-Energie-Anlagen bauen wollen. Ich freue mich sehr über die Initiative der Verteilnetzbetreiber Bayernwerk Netz und LVN. Die zusätzlichen Umspannwerke schaffen Abhilfe bei teuren Anschlusswegen und langen Wartezeiten für den Netzanschluss. Der Ausbau kann nur funktionieren, wenn auch die Kapazitäten bei den Einspeisepunkten ausreichend und regional zur Verfügung stehen. Das wird jetzt angepackt.“ Egon Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG: „Die Anlagen für erneuerbaren Strom müssen dorthin, wo die Netze sind. Nicht umgekehrt. Mit der Einspeisesteckdose haben wir eine schnelle, wirkungsvolle Lösung entwickelt. So stellen wir proaktiv zusätzliche Kapazitäten bereit. Dort können sich, regional gebündelt, Erneuerbare-Energie-Anlagen anschließen und einspeisen – das ist Energiewende ‚Plug and Play‘. Die Energiewende ist wie ein Buch mit 100 Kapiteln, aus dem aber meist nur das erste Kapitel ‚Erneuerbare Energie‘ und das letzte Kapitel ‚Klimaneutralität‘ gelesen werden. In den Kapiteln dazwischen steht aber, was die Transformation des gesamten Energiesystems bedeutet und was wir tun müssen, um zum Ziel zu kommen.“ Umspannwerke sind leistungsstarke Einspeisepunkte im Netz. Transformatoren wandeln dort Strom zwischen den verschiedenen Spannungsebenen um. Die leistungsstarken Transformatoren schaffen eine direkte Verbindung vom örtlichen Mittelspannungsnetz zum bestehenden Hochspannungsnetz, so dass noch mehr regional erzeugter grüner Strom in einer Region aufgenommen und im gesamten Stromnetzverbund verteilt und transportiert werden kann.

Pilotprojekte in enger Abstimmung mit Kommunen

Die beiden Standorte für die Einspeisesteckdosen haben Bayernwerk Netz und LVN nach den bestehenden Kapazitäten im Verteilnetz sowie dem vor Ort zu erwartenden Ausbaupotenzial erneuerbarer Energien ausgewählt. Bayernwerk Netz und LVN stimmen sich bei dem Vorhaben mit den Kommunen vor Ort ab und stehen als Berater zur Verfügung. Nur auf den von den Kommunen hierfür vorgesehenen Flächen können Projektentwickler ihre Anlagen planen.

Projektentwickler können sich ab Januar 2025 bewerben

Mit der offiziellen Vorstellung des Projekts im Wirtschaftsministerium wurde die Projektwebseite der Einspeisesteckdose online gestellt: www.bayernwerk-netz.de/einspeisesteckdose. Sie enthält alle wichtigen Informationen für Projektentwickler, die sich ab Januar mit ihren Anlagen auf die Kapazitäten bewerben möchten. Sie haben mehrere Monate Zeit, ihre Anlagenkonzepte vorzubereiten. Im Januar 2025 schaltet die Bayernwerk Netz das Bewerbungsportal für die Einspeisesteckdose frei. Dabei fördert man innovative Anlagen- und Anschlusskonzepte. Deshalb ist die Bewerbungsphase zweigeteilt: Zunächst gibt es eine „Early-Bird“-Phase, in der sich nur besonders innovative Projekte bewerben können. Sofern noch Kapazitäten verfügbar sind, wird in einem zweiten Schritt die Plattform auch für alle Projekte geöffnet. Insgesamt wird das Bewerbungsportal vier Wochen lang geöffnet sein.

Mit dem Bau eines neuen Umspannwerks als sogenannte Einspeisesteckdose geht die Bayernwerk Netz in Niederbayern neue Wege. Ziel ist es, mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen schneller ans Netz anschließen zu können.

Demnächst werden mehrere Arbeiten in der Unteren Au in Lichtensee ausgeführt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich ab 23.09.2024 beginnen und bis ca. Mitte Dezember 2024 andauern. Aufgrund der Bauarbeiten wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Zufahrten zu den privaten Grundstücken versuchen wir aufrecht zu erhalten. Wir bedanken uns bereits jetzt schon für Ihr Verständnis und versichern Ihnen, dass wir die Baustelle so schnell und reibungslos wie möglich abwickeln werden.

Wir bitten um ihr Verständnis.

Lesen und noch mehr beinhaltete die Lesenacht, die nicht nur alle jungen „Bücherwürmer“ ansprach. Das Team der Gemeindebücherei ermöglichte den Buben und Mädchen im Rahmen des Ferienprogrammes einen besonderen Aufenthalt inmitten der Welt der Bücher. Als die Kinder eintrafen bereiteten sie zunächst ihr Nachtlager vor. Das Bücherei- und Helferteam mit Franziska und Simone Gilg, sowie Kathi Hackl organisierte eine spannende Nacht. Nach der Begrüßung wurden die jungen Gäste mit leckeren Hotdogs bewirtet und dann machte man sich auf zur Nachtwanderung. Wieder zurück konnte man zahlreiche Bücherrätsel lösen und dann hieß es basteln. Passend zum Thema wurden Büchermäuse und Bücherigel gefaltet. Im Nachlager wurde dann im Taschenlampenlicht gelesen, bis die Augen zufielen. Ein gemeinsames Frühstück beendete eine außergewöhnliche Nacht und beim Abholen gab es viel zu berichten.

Am 13.08.2024 wurden in Niederviehbach 20 kleine Künstler tätig. Diese trafen gegen 9.00 Uhr beim Steingut Schmid im Gewerbegebiet ein und gingen nach einer kurzen Begrüßung und Erklärung tatkräftig an die Arbeit. Jedes Kind durfte seiner Phantasie freien Lauf geben und eine Styroporkugel mit Mosaikfliesen und Fliesenkleber bekleben. In der kurzen Trockenzeit gab es zur Stärkung für jeden Bratwurstsemmeln. Danach wurden die Kugeln verfugt und von überschüssigem Fugenmaterial befreit und sauber gewaschen.

Der Papagei in Passbrunn konnte sogar sprechen

Am Donnerstag besuchten vierzehn Kinder aus Niederviehbach und Loiching im Rahmen des Ferienprogramms das Tierheim Passbrunn in der Nähe von Reisbach. Rudi Urmann und Sepp Retzer chauffierten jeweils einen Kleinbus voller Kinder zum Quellenhof. Dort hatte man bereits, wie schon so viele Jahre vorher, ein kurzweiliges Programm vorbereitet. Empfangen wurde die Gruppe von den Mitarbeitern Steffi und Christian, die zum Einstieg fragten, wer ein Haustier zuhause habe. Wer wollte, erhielt ein Blatt mit Quizfragen, so konnten die Besucher ihr Wissen unter Beweis stellen, und wie sich später herausstellte, hatten die Rater durchschnittlich sehr viele Fragen über Tiere richtig beantwortet. Spannend war auch die Auflösung, was sich in den Fühlboxen versteckte, dort war unter anderem eine echte Schlangenhaut und  ein Schildkrötenpanzer zu erfühlen. Bei der Ankunft konnte schon die eine oder andere Katze erspäht werden, doch jetzt durfte man die Tiere endlich aus der Nähe besichtigen. 120 Katzen werden in dieser Unterkunft betreut, 20 Hunde, 5 Pferde, einige Kaninchen und ein Graupapagei, der ein bisschen sprechen kann. Den Kindern wurde nicht vorenthalten, dass die meisten Tiere ein schweres Schicksal hinter sich haben und neben der Pflege, muss man ihr Vertrauen wieder aufbauen, was oft sehr langwierig ist. Einige Katzen sind schon wieder so zutraulich, dass man sie streicheln konnte. Interessant war auch, dass volljährige Personen regelmäßig den Quellenhof zum Katzenstreicheln besuchen dürfen.

Sogar die Pferde durften angeschaut werden, die sich wegen der Hitze in ihren Boxen aufhielten. Die Tierpfleger beantworteten alle Fragen der Kinder, die den Nachmittag sichtlich genossen. Zum Abschluss wurde noch ein Erinnerungsfoto geschossen. Allzu gerne hätten die jungen Besucher das eine oder andere Tier mit nach Hause genommen.

Ein Renner im Ferienprogramm für die Kinder aus Niederviehbach und Loiching war der Besuch des Bauernhof der Familie Holzner in Hörglkofen. Kathrin Loichinger hat die 16 Kinder begleitet.

Los ging es mit einem Rundgang über den Hof. Die Kabinnen und Bullen waren die erste Station und die jungen Rinder freuten sich über die Fütterung durch die Kinder. Am Melkstand konnte man das Melken der Kühe mit modernster Anlage erleben. Spannend wurde es, als man die am Tag zuvor geborenen Zwillinge besuchen konnte und diese, wei auch die anderen Kälbchen mit Milch füttern konnte. Nach der aufreibenden Stallarbeit konnte man sich mit Butterbroten mit Schnittlauch stärken und dabei die Hasen und Babykatzen streicheln.

Die langjährige Aktion im Ferienprogramm, mit den Fahrrädern einen Ausflug zum Zelten zu machen, wurde von den Betreuern Barbara Drewlo, Erwin Duschl, Simon Hackl und Christian Seisenberger fortgefährt. Mit den Rädern ging es ab Niederviehbach zunächst der Isar entlang nach Dingolfing, wo man eine Pause zum Eisessen einlegte. Weiter ging es nach Mamming, wo man die am Vortag schon aufgebauten Zelte bezog. Dann legte man los, mit vielen Spielen wie Jägerball, Räuber und Gendarm, Dodgeball, Fußball und Frisbeewerfen. Heiß her ging es beim Seilziehen zwischen Kindern und Betreuern und dann besuchte man den legendären, wachsenden Felsen in Usterling und konnte ein Naturdenkmal in der näheren Heimat kennenlernen und bestaunen. Beim Grillen konnte man sich stärken und einen erlebnisreichen Abend verbringen, bevor man sich spät in die Zelte begab. Am nächsten Morgen hatte man sich beim Frühstück viel zu erzählen und räumte wieder alles schön zusammen, bevor man sich auf den Heimweg machte. Eine naturnahe Aktion, die Kindern und Betreuern großen Spass gemacht hat. Vielleicht finden sich im nächsten Jahr wieder mehr Teilnehmer für die Aktion mit viel Bewegung.

Das Haus für Technik in Dingolfing war ein weiteres Ziel im Ferienprogramm Kathi und Simon Hackl begleiteten die 14 Kinder aus Niederviehbach und Loiching. In knapp drei Stunden Arbeitszeit und unter Anleitung von zwei erfahrenen Mentoren wurde der Bausatz für einen Tischlüfter von allen Kindern geschafft. Bei allen Teilnehmern funktioniert der Lüfter einwandfrei und somit dürfte für Abkühlung an heißen Tagen gesorgt sein. Nach einer Stärkung mit Butterbreze, brach man mit den neuen Geräten begeistert den Heimweg an.

Es gibt einen Standort für das neue Feuerwehrhaus

Die Entscheidung über den Standort des neuen Feuerwehrhauses ist gefallen. Aus mehreren Standorten habe man sich in nichtöffentlicher Sitzung für das Grundstück wgegenüber dem Skaterplatz, am Nordufer der Isar in Lichtensee entschieden, berichtete Bürgermeister Johannes Birkner im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung. Gleichzeitig gab man den Auftrag, die fünf Sirenen im Gemeindegebiet von analog auf digital umzustellen. Die Kosten für die Ertüchtigung belaufen sich auf rund 15 000 Euro. Josef Daffner regte dabei an, die nicht überall hörbaren Sirenen in Niederviehbach und Lichtensee zu erweitern. Wie Bürgermeister Birkner weiter berichtete, habe man zur Erneuerung des Durchlasses am Wölflbach in der Dorfstraße in Oberviehbach ein Ingenieurbüro beauftagt. Vergeben wurde auch der Auftrag für den Brandschutz des Rathausanbaues. Auf den Weg gebracht habe man weiter die Sanierung der Fenster in der Mehrzweckhalle zum Preis von 164 000 Euro.

Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang auch eine mögliche Umgestaltung des Eingangsbereiches der Viehbachhalle, speziell dem Eingangsbereich mit dem Vorbau. Während sich Josef Retzer für eine Erneuerung des Eingangsbereiches mit Schleuse aussprach, war man mehrheitlich der Meinung, dass eine Neugestaltung erheblichen Aufwand nach sich ziehen würde und will daher keine Änderung. Zur Beschattung der Viehbachhalle sollen Vorbaurollos zum Preis von 23 000 Euro angeschafft werden. Zur Vorbereitung der Straßensanierung der Dorfstraße als Kreisstraße, durch den Landkreis, wurde die Gestaltung der Bushaltestelle besprochen. Die Ostseite am Bushäuschen soll unverändert bleiben. An der Westseite, am Dorfplatz soll ein Hochbord den Buseinstieg erleichtern. Der Gehweg soll entsprechend erhöht und versetzt werden, um die Bushaltespur verbreitern zu können. Christian Seisenberger regte dabei an, die Abzweigung zur Hörglkofener-Straße zu entschärfen. Der Wall am Gewerbegebiet Nord nach Rothhaus soll auf einer Länge von 380 Metern mit zehn verschiedenen Straucharten bepflanzt werden. Saniert werden soll auch die Fahrbahndecke der Straße Untere Au mit einer Fläche von 3 250 Quadratmetern inklusive Wasserleitung und Kanalsanierung. Dazu sollen Angebote einholt und ein Leistungsverzeichnis erstellt werden. Dabei sollen auch Leerrohre verlegt werden. Zur Verlangsamung des Verkehrs schlug Josef Daffner einen roten Streifen zur optischen Verengung vor.

Zum Jahresende 2025 läuft die Bindung der Gemeinde an den Stromanbieter aus. Dabei will man künftig verstärkt auf örtliche Anbieter setzen. Der Gemeinderat beauftragte daher die Verwaltung, eine Ausschreibung zu machen, bzw. Angebote einzuholen. Nachdem die Verwaltung Angebote für eine Umzäunung der Regenrückhaltebecken bei den Baugebieten Pfarrgarten und Kirchblick in Oberviehbach vorlegte, äußerte Erwin Duschl Bedenken, denn die Becken müssten auch gemäht werden. Christian Seisenberger forderte auch eine regelmäßige Leerung von Schlamm und Mähgut. Duschl gab zu bedenken, dass die Becken meist trocken seien, bei Hochwasser bestünde die gleiche Gefahr am gegenüberliegenden Viehbach. Andreas Birkner brachte dazu auch einen Zaun am Spielplatz am Gemeindezentrum ins Spiel. Dies brachte eine Diskussion in Gang, wie viel Zäune zur Sicherheit für Kinder erforderlich und sinnvoll seien und inwieweit die Aufsicht der Eltern erforderlich sei.