Gemeinderatssitzung vom 13. Oktober 2026

Neue Urnenstelen, neuer Besen

Die Urnenstelen im Friedhof sollen erneut ergänzt werden. Das beschloss der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung und gab weitere Urnenstelen zum Angebotspreis von 19.161,83 bei der Essenbacher Steinmetzfirma Braun in Auftrag. Angeschafft werden soll auch ein Kehrbesenaufsatz für den Bauhof zum Preis von 12.126,10 Euro. Christian Huber gab dabei zu bedenken, ob Kehrarbeiten nicht extern vergeben werden könnten. Zweiter Bürgermeister Josef Daffner erinnerte dabei an den Sturm im Sommer, bei dem der gemeindliche Bauhof kurzfristig auch am Wochenende die Straßen säubern konnte. Zustimmung gab es auch für das Angebot des Zweckverbandes Wasserversorgung Isar/Vils zum Wasseranschluss des neuen Feuerwehrhauses mit einer Kostenschätzung von 87.276,38 Euro. Dabei will man aber Einsparungen bei den Grabungsarbeiten und bei weiteren Positionen ausloten. Schrittweise soll auch die Vergabe der Asphaltdeckschichten in den neuen Baugebieten erfolgen. Priorität habe dabei das Baugebiet Moospoint in Rothhaus mit Kosten von 45.000 Euro. Für das Baugebiet Karglhof rechnet man mit

100.000 Euro, und für die Oberviehbacher Baugebiete Kirchblick und Pfarrgarten mit jeweils 40.000 Euro. Thomas Hauer warf ein, dass bevor man 2027 mit diesen Arbeiten beginne, geklärt werden soll, wo Vorbereitungen für den im Jahr 2028 geplanten Glasfaserausbau getroffen sind und wo gegebenenfalls die Straße nochmal aufgerissen werden muss.

Thomas Hauer brachte weiter eine Verlegung des Spielplatzes in Rothhaus ins Spiel. Bezüglich dem beabsichtigten Bau einer Kneipp-Anlage informierte Bürgermeister Simon Hackl über Vergleiche aus den Nachbargemeinden Wörth und Loiching. Dort habe die Gemeinde das Material bezahlt, die Ausführung erfolgte durch Freiwillige Helfer. Dieser bedürfe man auch in Niederviehbach. Weiter informierte Hackl über den Wasseraustritt aus dem Marienbrunnen in der Klosterstraße. Der Zulauf wurde durch Aktive des Verschönerungs- und Kulturerhaltungsvereins derzeit stillgelegt. Die Gemeinde wolle beim weiteren Vorgehen unterstützen.