Gemeinderatssitzung vom 13. Januar 2026
Die Planungen und Vorarbeiten zum Neubau des Feuerwehrhauses laufen. Intensiv diskutiert wurde im Gemeinderat die Anfrage, dort in einem Vierten Stellplatz einen Anhänger des Landkreises für Hochwasserpumpen unterzustellen. In diesem Fall könne die Gemeinde einen weiteren Zuschuss von 150.000 Euro zu den Baukosten erhalten. Nach aktuellem Stand kann die Gemeinde somit für den Neubau des Feuerwehrhauses mit Förderungen von 619.200,- Euro rechnen. Um auch zukünfte Kosten für die Gemeinde gering zu halten, wurden dabei auch die langfristigen Unterhaltskosten diskutiert. Letztendlich sprach man sich für ein Feuerwehrhaus mit vier Stellpätzen aus und dafür den Anhänger im neuen Feuerwehrhaus unterzustellen. Gewartet, repariert und saniert werden sollen die Pumpstationen für die Abwässer zur Kläranlage. Wolfgang Hölzl hatte mit den Klärwärtern dazu Angebote eingeholt. Notwendig ist dies bei den Anlagen in Hörglkofen mit Kosten von 8.655 Euro, in Oberviehbach zum Preis von 22.407,70 Euro und bei der Kläranlage mit Kosten von 6.054,13 Euro. Nach kurzer Diskussion entschied man sich, die Maßnahmen nicht aufzuteilen, sondern in einem Zug umzusetzen. Angesprochen wurde dabei auch, dass mit der vom Landkreis geplanten Straßensanierung der Dorfstraße in Oberviehbach auch eine Erneuerung des Kanals notwendig werden wird. Besprochen wurde auch der Vorschlag von Josef Retzer, auf allen sanierten Dächern des Gemeindezentrums, sprich bei der Mehrzweckhalle und der Kegelbahn Photovoltaikanlagen zu installieren. Er hatte dazu ein Angebot mit Kosten von 84.405,51 eingeholt. Auch wenn die Maßnahme eine Kreditaufnahme der Gemeinde erfordere, sei das nach Retzers Dafürhalten in jedem Fall rentabel. Kritisch hinterfragt wurde dabei, ob der Eigenbedarf mit entsprechenden Einsparpotentialen auch entsprechend hoch sei, da eine Netzeinspeisung wenig lukrativ erscheine. Stephan Fuchs, Christian Seisenberger, Simon Hackl standen einer dafür notwenigen Kreditaufnahme skeptisch gegenüber. Wolfgang Hölzl erachtet das Vorhaben nur in Verbindung mit einem Stromspeicher als sinnvoll, er schlug vor, nur am attraktiveren Dach der Viehbachhalle und nicht bei der Kegelbahn Kollektoren zu installieren und dafür einen Speicher einzuplanen. Dazu sollen neue Angebote eingeholt werden. Christian Seisenberger brachte alternativ einen Speicher für die bestehende Photovoltaikanlage auf der Bürgermeister-Daffner-Sporthalle ins Spiel, da diese derzeit nur für einen Anteil von 50 Prozent für den Eigenverbrauch Strom produziere. Zugestimmt wurde auch einer Sondervereinbarung mit dem Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils. Dieser sieht vor die Kosten für neu anzuschließende Gebiete auf die Grundstücke und nicht auf alle Wasserabnehmer umzulegen. Die Gemeindeordnung sieht vor, für die Nutzung des Gemeindewappens das Einverständnis der Gemeinde vorliegen müsse. Für die Kommunalwahl 2026 erteilte der Gemeinderat den Parteien und Wählergruppen die Genehmigung dazu. Vor der Verabschiedung des Haushalts in der Sitzung am 10. Februar stellte Christoph Zehetbauer von der Verwaltung die Eckpunkte und Haushaltsansätze vor. Hier seien Mittel für weitere Straßensanierungen vorzusehen, so die Stellungnahmen der Gemeinderäte.
