Gemeinderatssitzung vom 10. März 2026
Seit März hat die Gemeinde mit Rebecca Schilling eine eigene Jugendpflegerin. Hauptberuflich ist die junge Frau als Filialleiterin in einem Geschäft in Dingolfing tätig. Sie arbeitet weiter eng mit Michaela Hertreiter zusammen, die ihren Stundenumfang reduzieren wollte und bisher für Loiching und Niederviehbach tätig war. Die 21-jährige aus Kronwieden kommt aus der Altersgruppe der Kinder- und Jugendarbeit, welche das Bayerische Kinder- und Jugendhilfegesetz BayKJHG als Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre definiert und ist auch schon seit neun Jahren Teil der Jugend Niederviehbach und Loiching. Am Dienstag stellte sich die Hundeliebhaberin im Rahmen der Sitzung dem Gemeinderat vor. Den Jugendtreff wolle sie künftig alle 14 Tage immer dienstags ab 18.30 Uhr öffnen. Seit dieser Woche ist sie auch auf instagram unter jugend.niederviehbach erreichbar. Auch die vorletzte Sitzung der aktuellen Legislaturperiode interessierte wieder viele Zuhörer und auch neu gewählte, künftige Gemeinderäte. Bürgermeister Birkner nutzte eingangs die Gelegenheit den Wahlleitern Christoph Zehetbauer und Daniela Bruckner und der ganzen Verwaltung für die gute Arbeit bei der Kommunalwahl zu danken. Er informiere auch über die in Auftrag gegebene Außenwasserleitung am Feuerwehrhaus in Oberviehbach.
Sanierung der Viehbachhalle schreitet voran
Wesentliche Themen der Sitzung waren Auftragsvergaben. Im Zusammenhang mit der Sanierung der Viehbachhalle erteilte man der Firma Schmid Holzbau aus Kröning den Auftrag zur Erneuerung des Kegelbahndachs zum Bruttopreis von 30.763,29 Euro. Für die im aktuellen Jahr geplante Sanierung der Gummeringer Straße auf einer Länge von knapp 700 Metern bis zur Brücke, gab man den Auftrag für Planungsleistungen an das Büro Sehlhoff aus Vilsbiburg. Josef Retzer wiederholte dabei seine Forderung, Aufträge nicht mehr nach Prozentsätzen der anrechenbaren Kosten, sondern nach Honorargesamtsumme zu vergeben. Die HOAI-Honorarzonen, so Retzer ,seien nicht mehr bindend. Für den Feuerwehrhausneubau wurden die Aufträge für die Elektroplanung an das Planungsbüro Bertram aus Dingolfing, die HLS-Planung an die Bruckmayer Ingenieur Gesellschaft in Drachselsried und für die Tragwerksplanung an das Statikbüro Tragwerk in Winzer erteilt. Durch Änderungen bzw. Neufestsetzung von Bebauungsplänen und Flächennutzungsplänen wurde der Weg frei für neue Photovoltaikfreiflächenanlagen im „Solarpark Mooswiesen“, in priviligiertem Gebiet innerhalb von 200 Metern zur Autobahn und zur Erweiterung mit Speicher im „Sondergebiet Erneuerbare Energien Rothhauser Wiese“. Bezüglich der Festsetzung der Ortsdurchfahrtsgrenzen im Zuge von Kreisstraßen, entsprechend der tatsächlichen, örtlichen Gegebenheiten durch den Landkreis, sollen der genaue Sachverhalt und insbesondere Anfangs- und Endpunkte der Ortsdurchfahrt erst mit dem Landratsamt geklärt werden. Bürgermeister Birkner informierte weiter über eine durchgeführte Verkehrsschau. Als er Ergebnis soll am Kirchenparkplatz eine neue Markierung zur Abgrenzung von Parkplatz und Straße angebracht werden, um die Straßendurchfahrt sicher zu stellen. Erwin Duschl regte in diesem Zusammenhang an, durch weitere Markierungen auch mehr Parkplätze zu gewinnen. Katharina Czoppik war der Meinung, dass Dauerparker die hinteren Friedhofsparkplätze nutzen sollten. Weiter sprach sie Probleme und Beschädigungen durch spielende Kinder am Kriegerdenkmal an. Eltern sollten sich verstärkt erkundigen, wo sich ihre Kinder treffen. Zusätzliche Markierungen sollen auch mehr Sicherheit an der Schulbushaltestelle an der Einmündung zum Erlenweg bringen. Aufgrund der Produktionserhöhung einer Automobilfirma im Gewerbegebiet wurde ein eingeschränktes Halteverbot an der Zufahrtsstraße möglich gemacht. Erwin Duschl und Josef Daffner schlugen vor, aufgrund neu eingerichteter Parkflächen die Situation erst zu sichten und entsprechende Schilder erst bei Bedarf aufzustellen. Simon Hackl regte an, zum bestehenden, mobilen Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde, weitere anzuschaffen. Diese brächten viel für die Sicherheit. Christian Seisenberger will eine Zusammenfassung zum Rathausanbau darüber was abgeschlossen ist und wenn nicht, wann die Endfertigstellung vorgesehen ist. Wolfgang Hölzl brachte den Defekt in der Steuerung des Rathauses zur Sprache, der durch den Ausbau der alten Lüftung verursacht wurde. Weiter sei der Kanal beim Neubau der Sporthalle verlegt worden. Im Bereich des Kindergartens gäbe es Fremdwassereintritte, welche Kosten verursachen. Im Zusammenhang mit den Wahlen forderte Josef Retzer neue Wahlkabinen, welche der Größe der Wahlzettel gerecht werden. Andreas Birkner monierte die schlechte Beleuchtung der Wahlkabinen in Lichtensee. Josef Retzer forderte die Möglichkeiten für PV-Anlagen auf der Viehbachhalle zu nutzen. Speicher könnten jederzeit nachgerüstet werden. Weiter verlangte er mit Gerhard Sachsenhauser bei der aktuellen Erneuerung der Wasserleitung und Straßenerneuerung in Oberviehbach sollte parallel eine Planung für den Kanal erfolgen. Er verlangte einen Plan für den Ablauf und eine Information an die Anlieger
